Der gefallene Schutzherr

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2273)
PR2273.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Der Sternenozean
Titel: Der gefallene Schutzherr
Untertitel: Der Herr auf Schloss Kherzesch – er regiert den Arphonie-Sternhaufen
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 11. März 2005
Hauptpersonen: Tagg Kharzani, Enkrine, Gon-Orbhon, Deitz Duarto
Handlungszeitraum: u. a. 1332 NGZ
Handlungsort: u. a. Schloss Kherzesch
Clubnachrichten:

Nr. 377

Kommentar: Rätsel Graugischt
Glossar: Schutzherren von Jamondi; Zeittafel
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Gegenwart

Enkrine quält Tagg Kharzani, schon seit einer Ewigkeit quält ihn sein Symbiont, doch ohne ihn Leben kann er auch nicht mehr. Er ist von Enkrine abhängig, denn er fürchtet nichts mehr als das Altern (und den Tod), und dies verhindert der fast unsichtbare, netzartige Symbiont schon seit Jahrtausenden.

Kharzani wartet auf Nachricht von Deitz Duarto, einem seiner sechs »auswärtigen« Prim-Direktoren. Der Kybb-Rodish ist unterwegs, um Graugischt zu vernichten und damit auch Tagg Kharzanis größte Feindin, die Schutzherrin Carya Andaxi. Doch die ersehnte Meldung kommt nicht durch den Äther, und Enkrine hält seinem Herrn vor, dass die Meldung nicht mehr kommen wird. Davon will Kharzani nichts wissen, er hofft verzweifelt auf den Erfolg.

Vergangenheit

Tagg Kharzani ist ein Schutzherr von Jamondi, er ist nicht der große, schillernde Held wie Gimgon oder Gon-Orbhon, doch er erledigt seine Aufgaben gewissenhaft und sehr zufriedenstellend. Nach einer Friedensmission trifft er auf dem Rückweg auf eine kleine Flotte wrack geschossener Raumschiffe. Sie fielen mysteriösen Schiffen zum Opfer, die weder Überlebende zurück ließen, noch Gefangene machten. Kharzani wechselt trotzdem zu einem der zerstörten Schiffe über und entdeckt dort den Kommandanten, dieser stirbt in diesem Moment, und ein netzartiges Gebilde löst sich in diesem Augenblick vom Sterbenden und wechselt zum Schutzherrn über. Das Gespinst legt sich um Tagg Kharzanis Körper und kommuniziert telepathisch mit seinem neuen Herrn.

Wie sich herausstellt, wirkt der Symbiont lebensverlängernd auf Kharzani, und dieser hat eine unnatürliche Angst vor dem Tod, denn Kharzani ist nur sehr langlebig, aber nicht unsterblich.

Es folgt der Krieg gegen die Kybb, dieser ist nach knapp tausend Jahren beendet. Kharzani macht sich für die Kybernetischen Völker stark und gliedert sie in die Gemeinschaft ein, dafür beginnen die Kybb mit den Bau des Schlosses Kherzesch im Arphonie-Sternenhaufen, wohin sich Tagg Kharzani immer öfter zurückzieht. Er kehrt dem Dom Rogan und Tan-Jamondi II für immer längere Zeitdauern den Rücken. Dies bemerken auch die Schildwachen und Gimgon, der Schutzherr, der Kharzani einst für den Orden entdeckte.

Einmal kommt Gimgon nach Kherzesch, Tagg veranstaltet ein rauschendes Essen mit allem Schönen für den Gaumen. Er zeigt voller Stolz sein wunderschönes Schloss, doch der führende Schutzherr will davon nichts wissen. Er hält das für den falschen Weg, den Hass, der immer in Tagg Kharzani aufsteigt, bemerkt er nicht. Nichtsdestotrotz arbeitet Tagg Kharzani weiter für den Orden, doch sein Hass wächst – erst recht, als Carya Andaxi auftaucht und zur Moral des Ordens wird. Doch noch arbeitet Kharzani für den Orden, auch in der Zeit des Krieges gegen die STROWWANISCHEN SCHAREN.

Nach dem Sieg der Superintelligenz ES kehrt Kharzani zurück in sein Schloss. Dort hat er vieles noch weiter ausgebaut, das Stellare Hospital ist entstanden, ebenso die Metropole am Hof. Doch Freunde hat Tagg Kharzani keine, nicht im Orden, nicht bei den Kybb und auch nicht in seinem Symbionten. Dieser quält ihn ständig mit moralistischen Dingen, doch darauf reagiert Kharzani nur allergisch.

Dann bekommt er Besuch von einem Diener der neu entstandenen Entität Gott Gon-Orbhon. Sie ist aus dem fatalen Fehlschlag Gon-Orbhons entstanden, der versuchte, den Nocturnenstock Satrugar zu retten. Dabei verschmolz der Geist des Schutzherrn mit dem Psi-Potenzial des Nocturnenstocks. Dadurch entstand eine neue Gefahr für den Orden, doch noch steht Tagg auf der Seite der Schutzherren, obwohl auch noch Andaxi ihr neues Domizil Graugischt in direkter Nachbarschaft zu Schloss Kherzesch bezogen hat.

Das Angebot Gon-Orbhons ist verlockend für Kharzani, der Gott verspricht dem Schutzherrn das Ewige Leben, dieses gibt es im Innern des Nocturnenstocks, dort wird der Zellverfall komplett gestoppt. Kharzani soll dort einziehen dürfen, wenn er hilft, den Orden zu schlagen.

Um Kharzani erst gar keine Wahl zu lassen, gibt ihm der Gott einen Splitter Satrugars mit; über den kann der Schutzherr beeinflusst werden. Nichtsdestotrotz verlangsamt der Splitter auch wirklich Kharzanis Zellverfall, wie seine Ärzte feststellen.

Doch bevor es zum großen Showdown kommt, schließt ES die potenziellen Kampfgebiete in Hyperkokons ein. Tagg Kharzani wird in Jamondi festgesetzt, während Carya Andaxi in Arphonie sitzt, ebenso wie der Splitter von Gon-Orbhon. Dadurch entkommt Kharzani zwar dem Einfluss des selbsternannten Gottes, dafür verspürt er wieder die Panik bezüglich eines Angriffs Andaxis auf sein Refugium, und seine Todesangst steigt ebenso wieder beträchtlich an.

Zusammen mit den anderen Schutzherren startet Kharzani das Projekt Distanzspur, doch nach acht Jahren wird Tagg Kharzani zum endgültig »gefallenen« Schutzherrn. Im Handstreich nimmt er Jamondi ein, die Kybernetischen Nächte gipfeln in der Blutnacht von Barinx und dem Untergang der letzten Schutzherren. Nur die Schildwachen können entkommen.

In seiner endlosen Panik flüchtet Tagg auf einen Kybb-Titanen und lässt ab nun Forschungen auf Baikhal Cain anstellen; dort war seinerzeit Antallin abgestürzt, ebenso ein Nocturnenstock wie Satrugar. Und wirklich, die Kybb schaffen es, Opalziegel aus Schaumopal zu gewinnen. Diese Ziegel verlangsamen den Zellverfall um das Vieltausendfache. Nach mehr als tausend Jahren wird dann auch das Projekt Distanzspur erfolgreich zum Abschluss gebracht.

Die Verbindung nach Arphonie steht, und nach einigen Tests traut sich auch der gefallene Schutzherr zurück in sein ehemaliges Refugium. Dort haben die Kybb weiter am Schloss Kherzesch gebaut, Kharzani ist entzückt, doch seine Panik holt ihn wenig später wieder ein, Graugischt ist verschwunden, seine Garde stößt ins Leere. Außerdem tauchen vermehrt Hyperdimos in Arphonie auf. Zum Schutz des Kher-Systems startet der Herrscher der Kybb das Projekt Kher-Diamant. Nach über hundert Jahren fühlt sich der Schutzherr wieder einigermaßen sicher. Von Jamondi lässt er weiter Opalziegel bringen und im Schloss verbauen, es entsteht das Palais des Lebendigen, noch dazu lässt er eine 1101 Meter hohe Statue von sich errichten, doch Freunde hat er noch immer keine. Zwölf Kybb-Rodish macht er zu seinen Prim-Direktoren und zieht sich in das Palais zurück. Die Zeit vergeht und um Kharzani steht es immer schlimmer, was seinen Wahnsinn angeht. Einem Mordanschlag entgeht er nur knapp, worauf alle zwölf Direktoren sterben müssen, obwohl sie nicht beteiligt waren. Er befiehlt den Aufbau der Dunklen Polizisten und den Bau weiterer Motoklone. Kharzani fürchtet noch immer Carya Andaxi; diese soll im Besitz einer Waffe gegen seine Kybb-Titanen sein.

Die Zeit verstreicht, bis die Distanzspur zusammenbricht. Doch am erschreckensten für Kharzani ist, dass die Opalziegel ihre Wirkung verlieren. Doch dann steigt auch wieder Hoffnung in ihm auf: Wenn die Hyperkokons zusammenbrechen, muss der Gott Gon-Orbhon seine Schuld begleichen und ihn in den Nocturnenstock ziehen lassen. Der Splitter aus dem Leib Satrugars beginnt wieder lebendig zu werden und gewinnt wieder den Einfluss auf Kharzani.

Gegenwart

Die Nachricht kommt, es ist die, die Enkrine vorhergesagt hat, und es ist die, die der gefallene Schutzherr am meisten gefürchtet hat: Der Angriff auf Graugischt hatte keinen Erfolg, der Prim-Direktor Deitz Duarto kehrt geschlagen zurück.

Innenillustration