Konflikt der Androiden

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2608)
PR2608.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Neuroversum
Titel: Konflikt der Androiden
Untertitel: Die LEUCHTKRAFT und die Anomalie – Begegnung in der Librationszone
Autor: Hubert Haensel
Titelbildzeichner: Oliver Scholl
Innenillustrator: Michael Wittmann
Erstmals erschienen: Freitag, 12. August 2011
Hauptpersonen: Alaska Saedelaere, Eroin Blitzer, Fallun Vierauf, Mel-anta-Sel, Dom-helo-Rom
Handlungszeitraum: 1469 NGZ (?)
Handlungsort: Reich der Harmonie
Report:

Ausgabe 449: »Gast im Weltaum« als Frühwerk Lems von Dr. Thomas Kirsch

Kommentar: Auguren? (1)
Glossar: LEUCHTKRAFT; Allgemeines / LEUCHTKRAFT; Beiboote / LEUCHTKRAFT; Besatzung /

Alaska Saedelaere

Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Nach Alaska Saedelaeres subjektivem Empfinden sind zehn bis zwölf Monate seit jenem Tag im April 1463 NGZ vergangen, an dem er sich mit der LEUCHTKRAFT auf die Suche nach Samburi Yura begeben hat. Sicher ist er sich nicht, denn das Kosmokratenschiff hat seinen eigenen Zeitablauf. Infolge ihrer Erlebnisse auf dem Planeten Tolmar sind der Maskenträger und der Androide Eroin Blitzer zu echten Kameraden geworden – wenn nicht sogar zu Freunden. Diese Entwicklung wird von den anderen Androiden misstrauisch beobachtet, und es kommt Alaska so vor, als reagiere auch der Zentralrechner DAN zunehmend mit Ablehnung auf den menschlichen Kommandanten.

Der Konflikt tritt offen zu Tage, als die LEUCHTKRAFT eine Galaxie erreicht, die einst zum Reich der Harmonie gehört haben soll (jetzt jedoch sind alle georteten Planeten verheert und unbewohnt), und sich einer seltsamen, aus zwei Schwarzen Löchern bestehenden Konstellation nähert. Zwischen den Singularitäten befindet sich eine instabile Sphäre undefinierbarer Raumzeit, die eine schädliche Wirkung auf den Walzenraumer auszuüben scheint, denn es kommt zu einem unfreiwilligen Zwischenstopp. Saedelaere ist davon überzeugt, hier eine Spur Samburi Yuras finden zu können, aber DAN verweigert eine weitere Annäherung. Deshalb dringen Saedelaere und Blitzer mit dem Beiboot ROTOR-G in die Sphäre ein. Etwas, das die beiden als Entartete Strangeness bezeichnen, setzt dem Schiff schwer zu. Es stellt sich heraus, dass Saedelaeres Cappin-Fragment eine wachsende Zone der Ruhe erzeugt, so dass der Weiterflug möglich ist.

Ein kleines Raumschiff aus Formenergie wird geortet und in die ROTOR-G hineingezogen. Zwei winzige Wesen entsteigen dem Schiff, das wie eine riesige Walnuss aussieht. Sie bestehen aus einem flauschig bepelzten Hauptkörper von der Größe einer Kinderfaust mit großen Augen, spitzen Ohren und einer kleinen Nase sowie einem achtzig Zentimeter langen Schwanz, an dessen Ende ein Antigravitationsorgan sitzt, mit dessen Hilfe die Wesen sich quer durch die Luft fortbewegen können. Die beiden Fremden sind zutraulich. Besonders Saedelaere hat es ihnen angetan, denn die Ausstrahlung seines Cappin-Fragments ist für sie sehr angenehm.

Die Translatoren versagen, deshalb erfahren der Terraner und der Androide nicht, dass ihre beiden neuen Gefährten zum Volk der Firibirim gehören, das in mehreren Stöcken innerhalb der Anomalie lebt. Ihre Namen sind Mel-anta-Sel (Wissenssucher mit schwarzem Pelz) und Dom-helo-Rom (Künstler mit orangefarbenem Pelz). Sie sind aufgebrochen, um etwas gegen eine Flotte von Eindringlingen zu unternehmen, die das Energiegefüge innerhalb der Sphäre stören, das den Firibirim als Nahrung dient. Die Störung führt dazu, dass bei den Firibirim fast nur noch solche Individuen geboren werden, die im Erwachsenenalter zur Kaste der rotfelligen Befehlsgeber gehören. Braune Firibirim, die für alle möglichen Arbeiten zuständig sind, und violette Firibirim, die sich als einzige ihrer Art fortpflanzen können, werden immer seltener.

Die Aufregung der kleinen Fellkugeln kennt keine Grenzen mehr, als die Orter der ROTOR-G ein hundert Meter langes Schiff zeigen, das die Form eines an beiden Enden abgesägten Baumstammes hat. Die Firibirim kennen Einheiten dieses Typs – es sind die schädlichen Eindringlinge. Ein Bildfunkkontakt kommt zustande. Humanoide Wesen sind zu sehen. Alle tragen Masken – genau wie die Darsteller des mahnenden Schauspiels von Tolmar.

Innenillustration