Ruf aus der Unendlichkeit

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 632)
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© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Das Kosmische Schachspiel
Titel: Ruf aus der Unendlichkeit
Untertitel: Ein Paratransplantator wird entführt – und ein Raumzeit-Experiment gelingt
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (4 x)
Erstmals erschienen: 1973
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Gayt-Coor, Zeno, Heltamosch, Torytrae, Poyferto, Doynschto der Sanfte
Handlungszeitraum: Oktober 3457
Handlungsort: Terra, Yaanzar
Lexikon: FLOWER GIRL, Neryman Tulocky, ORION-R-III
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 71

Handlung

ES und ANTI-ES stellen fest, dass die Spielregeln des Kosmischen Schachspiels bisher eingehalten worden sind. ANTI-ES informiert ES darüber, dass der Jäger sich wieder an Rhodans Fährte geheftet hat. ES widerspricht nicht.

Torytrae, der Ceynach-Jäger, wird durch ANTI-ES nach Traecther gerufen. In der Zwischenzeit sinniert Rhodan/Toraschtyn auf dem Planeten Traecther darüber nach, was wohl in seiner Abwesenheit auf Terra geschieht.

Auf Terra stellt Andro-Rhodan befriedigt fest, das alles nach Plan verläuft und er seit Monaten unerkannt den Untergang des Solaren Imperiums vorbereiten konnte. Er lässt ein wichtiges Treffen mit den Marnier platzen und brüskiert seine Gäste, was Atlan wütend macht. Atlan nimmt sich daraufhin vor, seinem Anfangsverdacht gegen Rhodan weiter zu folgen.

Torytrae holt einen Krae aus dem Verlies in seiner Unterkunft und bereitet sich auf den Flug von Yaanzar nach Traecther vor. Der Säure spuckende Vogel soll ihm helfen, Rhodan zu bekämpfen. Mit seinem Raumschiff und dem Krae verlässt Torytrae den Planeten Yaanzar und fliegt die 1800 Lichtjahre nach Traecther.

Auf Traecther ist es Nacht geworden, und Rhodan/Toraschtyn, Gayt-Coor und Zeno beobachten am Horizont Lichterscheinungen, die von einem Raumschiff stammen könnten. Während seine beiden Freunde der Sache nachgehen, untersucht Rhodan/Toraschtyn die Projektion eines Planetariums, das über den Trümmern einer abgestürzten fliegenden Stadt zu sehen ist. Dort kommt es zu einem kurzen Kampf mit einem Yaanztroner, der von Rhodan/Toraschtyn besiegt werden kann. Dabei bemerkt Rhodan/Toraschtyn zwei Effekte, die er sich zunächst nicht erklären kann: Sein Gegner kann ihn direkt wie ein Telepath ansprechen und wird vom Treffer einer Energiewaffe nicht verletzt, obwohl kein Schutzschirm vorhanden ist. Der Fremde stellt sich als Yaamynarasch vor, der offensichtlich ein PGT-Geschädigter ist. Bevor seine Freunde eintreffen, taucht Rhodan/Toraschtyn mit »Yaa« (so möchte der Fremde genannt werden) in die vermeintliche Sternenprojektion ein. Erst jetzt erkennt Rhodan/Toraschtyn die Zusammenhänge. Die Gehirntransplantation hat aus Yaa eine Art Mutant entstehen lassen, der parapsychische Gewalt über Energie erlangt hat und so diese Projektion erschaffen konnte. Yaa versucht erneut, Rhodan/Toraschtyn zu töten. Dann erscheinen Gayt-Coor und Zeno und versuchen zu helfen. Doch die Energie ihrer Strahlwaffen stärkt Yaa nur zusätzlich. Schließlich hat Rhodan/Toraschtyn die Idee, den Mutanten zu paralysieren. Als Yaa ausgeschaltet ist, verlassen die drei Freunde den Ort und begeben sich zu Landestelle des unbekannten Raumschiffes.

Auf dem Weg zum Raumschiff werden sie durch den Krae angegriffen. Der Vogel war von Torytrae zurückgelassen worden, als dieser das Innere der Stadt Nuprel aufsuchte. Der Krae bespritzt Rhodans/Toraschtyns Kampfanzug mit einer alles zersetzenden Säure. Rhodan/Toraschtyn kann den Anzug gerade noch rechtzeitig ausziehen und wird nur leicht verletzt. Der Krae bezahlt seinen Angriff mit dem Leben. Dann wenden sich die drei Freunde dem unbekannten Raumschiff zu. Es liegt geschützt unter einem Energieschirm. Auch der gleichzeitige Einsatz aller verfügbaren Waffen lässt den Schirm nicht zusammenbrechen. Durch den Energieausbruch geweckt, meldet sich Yaa telepathisch und begibt sich ebenfalls zur Landestelle.

Torytrae steht in ständiger mentaler Verbindung zur philosophisch-psychologischen Schwamm-Materie der Stadt Nuprel, die Rhodan und seine Begleiter schon im Inneren der abgestürzten fliegenden Stadt entdeckt hatten. Die Schwamm-Materie fungiert als sogenannte PPS-Falle, die jeden Eindringling sofort an den Ceynach-Jäger weitermeldet. Sie war es auch, die Torytrae (durch ANTI-ES initiiert) nach Traecther gerufen hatte. Der Jäger untersucht gründlich alle Spuren, die Rhodan/Toraschtyn zurückgelassen hatte, und entdeckt überrascht die Wahrheit. Das gesuchte Ceynach-Gehirn plant keinen Putsch oder andere Verbrechen, sondern sucht seine Heimatgalaxie. Rhodans/Toraschtyns Interesse für Antimaterie ist allerdings ein großes Rätsel für Torytrae, das er nicht lösen kann.

In der Nähe von Torytraes Raumschiff kommt es erneut zum Kampf gegen den Mutanten Yaa. Nachdem Yaa Gayt-Coor und auch Zeno ausschalten konnte, spitzt sich die Lage zu. Rhodan lockt Yaa in die Nähe des Schutzschirms und feuert dann die Energiewaffe der Schwebeplattform auf den Schirm ab. Yaa wird von einer Energiebrücke erfasst, die sich zwischen ihm und dem Schutzschirm aufbaut. Er verschwindet in einer hellen Leuchterscheinung, während sein Planetarium explodiert und seine gespeicherten Energien freigibt. Dann setzen sich Rhodan/Toraschtyn, Gayt-Coor und Zeno ab.

Heltamosch kehrt nach Traecther zurück und schickt ein unbemanntes Beiboot, um die drei Freunde abzuholen. Zurück an Bord fordert Rhodan/Toraschtyn Heltamosch auf, das Raumschiff des Jägers zu zerstören. Heltamosch jedoch lehnt zur Enttäuschung Rhodans/Toraschtyns ab und die PRYHNT verlässt das System. Später bittet Rhodan/Toraschtyn darum, noch einmal das Experiment der parapsychischen Verbindung mit Andro-Rhodan zu wiederholen. Heltamosch gibt Rhodan/Toraschtyn schließlich das Geheimnis preis, weshalb das PGT-Verfahren und auch das gewünschte Experiment nur auf Yaanzar möglich sind. Der Grund dafür ist die einzigartige sechsdimensionale Gravitationskonstante des Planeten, die es sonst nirgendwo gibt.

Der Mato Pravt willigt ein. Er will die VASGA dazu einschalten, den benötigten Spezialisten Doynschto den Sanften für das Experiment zu verpflichten. Kurz vor der Ankunft auf Yaanzar steigen Heltamosch, Rhodan/Toraschtyn und seine Freunde auf den alten Frachter VALLAD um, der ihnen als Tarnung dient. Ihre Rückkehr nach Yaanzar bleibt somit unentdeckt.

Auf Yaanzar treffen sie Poyferto, den Chef der VASGA auf Yaanzar. Er stimmt einer Entführung des Spezialisten Doynschto zu, der jedoch unter der Überwachung des Geheimen Organ-Kommandos steht. Gleichzeitig möchte Poyferto einen GOK-Überläufer mit Namen Tekmahlschee ausschalten. In der Zone der Privilegierten der Stadt Pyrfyn gelingt es einem Team bestehend aus Rhodan/Toraschtyn, Poyferto und dem VASGA-Mitarbeiter Alysch den Transplantator Tekmahlschee in dessen Gehirnklinik mithilfe einer neuen Droge gefügig zu machen. Tekmahlschee verrät alle geheimen GOK-Einrichtungen in der Klinik. Im Zuge der folgenden Ermittlungen werden weitere GOK-Agenten enttarnt und die Klinik durch die VASGA übernommen.

Zur Ablenkung des GOK wird danach durch die VASGA eine weitere Gehirnklinik in einem entfernten Stadtteil von Nopaloor überfallen. Auf dem Weg dorthin wird der Krankentransporter, in dem sich Rhodan/Toraschtyn, Poyferto und Alysch befinden, von Polizeigleitern abgefangen. Es kommt zum Gefecht, wobei sich alle drei der Polizei durch Flucht entziehen können. Der Pilot des Krankentransporters hatte sie wahrscheinlich verraten. Sie treffen sich mit Heltamosch, Gayt-Coor und Zeno und dringen in die Klinik von Doynschto ein, während der Scheinangriff auf eine andere Gehirnklinik beginnt. Auch Doynschtos Klinik ist von dem GOK unterwandert. Als sie Doynschto finden, tauchen Kampfroboter des GOK auf. Nur mit Glück erreicht die Gruppe den Transmitterraum und kann sich aus der brennenden Klinik absetzen.

Sie landen in einem geheimem unterirdischen Stützpunkt der VASGA. Durch einen Spion in der Kommandozentrale des GOK erfährt Poyferto, dass der Empfangstransmitter angemessen wurde und das GOK sich nähert. Sie verlassen den Stützpunkt zu Fuß und mischen sich unter die Yaanztroner, die in den Tunnelstraßen der Elendsquartiere unterhalb Nopaloors ihren Geschäften nachgehen. Dann wird Heltamosch von Vatosch, einem Rebellenanführer, erkannt. Nachdem Zeno den Rebellenführer mit einem Paralysator ausgeschaltet hat, bricht ein Tumult los. Die Gruppe kann weiter bis zum Güterbahnhof fliehen. Poyferto will die Gruppe mit einem Rohrbahnzug bis in die Nähe von Tekmahlschees Klinik bringen. Als die Gruppe sich in einem Waggon versteckt hat, erscheinen plötzlich Überwachungsroboter und beginnen, die Waggons mit Paralysatoren zu bestreichen. Poyferto vergewissert sich bei einem seiner Agenten in der Leitzentrale der Rohrbahn, dass ihr Waggon nicht bestrahlt wird. Schließlich können sie den Güterbahnhof mit dem Rohrbahnzug unbehelligt verlassen.

Zwei Stunden später ist die Gruppe in Sicherheit. Doynschto ist mit der Ausstattung der Klinik zufrieden. Fehlende Komponenten für das Experiment können aus anderen Geräten ausgebaut werden und das GOK ist auf das Ablenkungsmanöver mit der zweiten Klinik hereingefallen.

Am 25. Oktober 3457 um 10 Uhr treffen sich Atlan und Andro-Rhodan im Büro des Großadministrators. Andro-Rhodan übergibt Atlan eine Liste mit den Namen von 87 hochrangigen Persönlichkeiten, die inhaftiert werden sollen. Atlan stellt fest, dass weder durch die SolAb noch durch die USO Beweise für einen begangenen Verrat vorgelegt wurden. Andro-Rhodan fordert Atlan auf, diese Personen verschwinden zu lassen. Es kommt zum Streit. Dann bricht Andro-Rhodan vor Atlans Augen plötzlich zusammen.

Rhodans Geist kämpft mit dem positronischen Gehirn von Andro-Rhodan. Es gelingt Rhodan, für eine kurze Zeit die Kontrolle zu übernehmen und sich das Wissen Andro-Rhodans anzueignen. Er trägt seinem Freund Atlan auf, unbedingt die Hinrichtung der 87 Personen zu verhindern. Dann schleudert ANTI-ES Rhodans Geist zurück nach Yaanzar. Andro-Rhodan erholt sich und stellt den Vorfall als Angriff von ANTI-ES dar.

Kurz darauf findet eine Geheimkonferenz statt. Die Teilnehmer sind Atlan, Gucky, Ribald Corello, Fellmer Lloyd und Ras Tschubai. Sie besprechen den Vorfall vom August und den neuen Zusammenbruch, sowie Rhodans merkwürdige Entscheidungen. Aber niemand ahnt die wirklichen Zusammenhänge. Atlan ist nun wild entschlossen herauszufinden, was mit seinem Freund Rhodan passiert ist.

Innenillustrationen