Maschinenzorn

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 379)
Neo379.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Metamorph
Titel: Maschinenzorn
Autor: Rüdiger Schäfer
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 27. März 2026
Handlungszeitraum: 2476
Handlungsort: Pharaduat, AXION, VERAX NYRAE
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Heinrich Bauer Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Obwohl Thomas in seinen Körper zurückgekehrt ist, greifen die Rebellen-Posbis Pharduat an. Nunmehr stehen sie unter der Kontrolle des Konnektivs, das die sieben Kinder von Cybora an Bord der AXION gebildet haben, die in der Nähe von Pharduat aufgetaucht ist. Sie fürchten, genauso wie früher Thomas, dass ihre Individualität bei der Entstehung einer neuen Entität aus Anich und den Nakken untergeht. Doch ihre Aktivitäten haben ein Ende, als die Schwestern der Tiefe ein Distanzloses Tor erscheinen lassen, das das Konnektiv der Kinder zerreißt und sie wieder zu Einzelwesen macht. Die Nakken kommen an Bord der Haselnussraumer der Hamamesch durch das Tor, Perry muss bei der Vereinigung der beiden Völker als Zeitträger die Rolle des Ankers übernehmen, danach bleibt ein Persönlichkeitssplitter von ihm in der neu entstandenen Entität ANICHAR zurück. Weil Vhynja Crii, die ewige Schwester und Anführerin der Schwestern der Tiefe, ihre Eltern aus einer lebensgefährlichen Situation gerettet hat, musste Nathalie ihr versprechen, zu den Schwestern zurückzukehren. Und sie spürt, dass die drei Ultimaten Fragen für sie wieder Bedeutung gewinnen werden. Zwei hat Vhynja Crii schon gelöst, die dritte lautet: »Wer hat das GESETZ initiiert und was bewirkt es?«

Handlung

Thomas erwacht und fragt sich, wie lange er diesmal weg war. Zu seiner Überraschung sind nicht Posbis um ihn herum, sondern seine Eltern. Erinnerungen an seine Zeit in Anich hat er keine mehr. Mumarrad kümmern sich um ihn, und einige Zeit später treffen sich Perry und Thora in der Polkuppel der Barika und schauen aufs Meer. Da stößt Algron mit beunruhigenden Nachrichten zu ihnen: Die Rebellen-Posbis haben neuerlich Front gemacht und greifen wieder Pharduat an. Und die Anich-Treuen verteidigen den Planeten.

Diesmal sind es nicht die Bewusstseinssplitter von Thomas, die hinter den Angriffen stecken, sondern das Omega-Konnektiv, das die sieben Cybora-Kinder auf der AXION bilden. Kael Zurn befürchtet, dass sie von einem Kollektivwesen aus Anich und den Nakken aufgesogen werden. Wenn die Rebellen daran gescheitert sind, die Nakken zu vernichten, können sie jetzt versuchen, den anderen Pol der Vereinigung, Anich, zu vernichten. Lyrie Arbas fragt sich, ob die Posbis sie nicht nur deshalb entführt haben, weil sie keinen Weg einer Verschmelzung von Geist und Körper verwirklichen können. Und sie überlegt, dass das Konnektiv eine Singularität sei, der ultimative Kipppunkt.

Sud liegt, scheinbar im Schlaf, auf einer Bahre und wird von den Mumarrar versorgt, während sie Anichs Zellzerfall zu stoppen versucht. Und man merkt ihr an, dass sie die Anstrengung bald umbringen kann. Die Mumarrar erklären aber, dass es Anich töten würde und auch Sud gefährdet wäre, wenn sie sie wecken würden. Danton hat sich inzwischen unter den Posbis umgehört und eröffnet Perry und Thora, dass die Rebellen-Posbis nicht aus freien Stücken angreifen, sondern weil sie von den Cybora-Kindern kontrolliert werden.

Bei Nathalie erscheint per Distanzlosem Schritt Vhynja Crii, die ewige Schwester, die ehemalige Lordrichterin der Garbeschianer, die jetzt die Anführerin der Schwestern der Tiefe ist. Es beginnt ein Wortgefecht, bei dem Vhynja Crii Nathalie darlegt, dass Nathalies Moralvorstellungen, die sie zum Teil von ihrem Vater Perry Rhodan übernommen hat, nicht durchgehalten werden können, wenn man verantwortungsvolle Entscheidungen treffen muss. Und sie meint, Nathalie und Danton hätten auf Echo-TOOR keinen Erfolg gehabt, wenn sie es nicht zugelassen hätte. Danach verschwindet Vhynja Crii wieder per Distanzlosem Schritt, dafür taucht Dao-Lin-H'ay auf. Und auf Nathalies Frage gibt sie zu, dass auch sie am Rande mit der Konditionierung von Danton zu tun hatte.

Rhodan und Thora verfolgen auf den Diagrammen die Angriffe der Rebellen, die zunächst Keilformationen bilden, um die Schale der Anicht-Treuen um Pharduat zu durchstoßen. Erstmals wird ein Tesserakt vernichtet, was zu unterschiedlichsten hyperphysikalischen Effekten führt. Dann ziehen sich die Anich-Treuen plötzlich zurück, verteilen sich rund um Pharduat in einer Form, dass sie geradezu zu einem Abschuss einladen. Und dann entsteht zwischen den Schiffen ein Energieschirm, der den Planeten einhüllt. Algron erklärt, dass die Schiffe als Phasenkoppler für den Schirm dienen, der von Maschinen aus dem Inneren von Pharduat projiziert wird. Und dann sehen sie, dass die Rebellen den Schirm nicht durchbrechen können, auch nicht mit Punktbeschuss.

Mit dem Schutzschirm haben die Kinder von Cybora nicht gerechnet. Und dann macht Kael Zurn einen Vorschlag, der aber Risiken beinhaltet. Kurz darauf beobachten Rhodan und Thora, wie sich die AXION dem Schirm nähert, sich dort ein Schlitz bildet und die AXION hindurchfliegt. Nathalie kommt zu ihren Eltern und erzählt über den Besuch von Vhynja Crii, die auch Hilfe für Anich angedeutet hat. Sie fragen sich, wie die Schwestern auf diese Krise eigentlich vorbereitet sein konnten, wenn sie bis vor kurzem der Meinung waren, dass das Universum bei der Symaios untergegangen ist. Dann versucht Nathalie mit Distanzlosem Schritt die VERAX NYRAE zu erreichen, das Schiff von Vhynja Crii, landet zuerst im freien All vor dem Schiff, schafft es aber mit einem zweiten Schritt an Bord. Wieder verlangt Crii, dass Nathalie auf ihre Seite wechselt und zeigt, was in der Zwischenzeit ihren Eltern passiert. Über Perry und Thora zerbirst die Aussichtskuppel und ein Sturm erfasst sie. Die schaffen es, Thomas, Sud und Danton aufzusammeln. Und Danton erklärt den neuen Angriff der Kinder: Sie manipulieren an der Raum-Zeit, verschieben Schwerkraft, Magnetfeld und Vakuumfluktuation, in einem Ausmaß, das für die Menschen keine Bedeutung hat, Anich aber umbringen kann. Diese Manipulationen haben auch den Sturm ausgelöst. Dafür haben die Rebellen-Posbis, nachdem die AXION ins Innere des Schirmes eingedrungen ist, die Angriffe eingestellt, und treiben ohne Initiative durchs All. Rhodan und seine Begleiter erreichen das Landungsboot, mit dem sie gekommen sind, doch Perry hat größte Mühe, durch den Sturm zu kommen. Dann sind sie plötzlich in einer ruhigen Zone, die sie sich als Auge des Sturms erklären. In diesem steigen sie hoch. Als sie ins All kommen, orten sie einen gigantischen Ring, der fast wie ein Donut aussieht, der über Pharduat plötzlich da ist.

Als der Ring auftaucht, bemerkt Lyrie Arbas, wie er die Manipulationen der Raum-Zeit durch das Omega-Konnektiv zusammenbrechen lässt und auch das Konnektiv auseinanderreißt. Plötzlich sind die Kinder wieder jedes für sich alleine. Nathalie erfährt auf der VERAX NYRAE von Vhynja Crii, dass es sich bei dem Ring um ein Distanzloses Tor handelt, das allerdings völlig anders aufgebaut ist als das von Amtranik. Sie sieht, wie Rhodan und die Seinen in dem Landungsboot immer mehr in Bedrängnis kommen, und gibt Vhynja die Zusagen, die diese haben will. Und dann lässt Vhynja das Auge im Sturm entstehen und rettet Rhodans Gruppe. Dann erscheint Nathalie an Bord des Landungsbootes und erklärt Perry, dass sie ihn braucht. Er gibt ihr die Hand und sie nimmt ihn mit an Bord der VERAX NYRAE. Dort eröffnet ihm Vhynja Crii, dass das Projekt Metamorph vor dem Abschluss steht. Die Nakken werden durch das Tor kommen, und sie werden durch die Vereinigung Anich retten. Doch sie benötigen einen Anker, der nur Perry als Zeitträger sein kann.

Die Haselnussraumer der Hamamesch kommen durch das Loch, das der Ring umschließt, und fliegen Pharduat an. Dann erkennt Perry, dass die Vereinigung zu glatt ist: Es gibt keine Widersprüche, alles wird vereinheitlicht, jede Unebenheit ausgemerzt, das führt zur Bewegungslosigkeit, zu einer Leblosen Entität. Und er liefert Fragen, Unbestimmtheiten, und die neu entstehende Entität ANICHAR nimmt sie auf. Und ein Splitter von seinem Bewusstsein bleibt in ANICHAR zurück.

Danach steht Rhodan in der Medostation der MAGELLAN. Die Kinder von Cybora sind auf der AXION eingesammelt worden und wurden mit ihren Eltern vereint, die sich bei Rhodan entschuldigen. Rhodan verspricht, dass die Kinder sicher nicht als Versuchsobjekte missbraucht werden. Auf den Hamamesch-Raumern werden die leblosen Körper der Nakken, aus denen das Bewusstsein gewichen ist, eingesammelt. Thomas bleibt vorläufig auf Pharduat zurück, weil sein Bewusstsein noch nicht vollständig ist und noch immer Bewusstseinssplitter von zurückkehrenden Posbis auf ihn übertragen werden. Sud will auch bleiben, weil sie sich von Algron die versprochene Hilfe erwartet. Und Danton wird auch bleiben und Berichte nach Terra senden. Dao-Lin-H'ay taucht noch einmal auf und bringt eine Botschaft, dass es Nathalie gut geht. Thora erkennt, dass Nathalie zu den Schwestern zurückgekehrt ist und dass das der Preis für ihre Rettung war.

Und Nathalie hat festgestellt, dass sie ihre alten Fähigkeiten wiedergewonnen hat, auch den Distanzlosen Schritt, und auch ihre Alterung, unter der sie zuletzt gelitten hat, abgelegt hat. Und dann denkt sie über die drei Ultimaten Fragen nach, von denen Vhynja Crii schon zwei gelöst hat. Die dritte lautet: »Wer hat das GESETZ initiiert und was bewirkt es?«