Invasion der Posbis

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 377)
Neo377.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Metamorph
Titel: Invasion der Posbis
Autor: Lucy Guth
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 27. Februar 2026
Handlungszeitraum: 2476
Handlungsort: TERRANIA II, Algrons Tesserakt, K-E-19, Naishar
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Heinrich Bauer Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Vor dem Solsystem und den Kolonien materialisiert eine enorme Anzahl von Fragmentraumern der Rebellen-Posbis, allein vor dem Solsystem 10.000 Einheiten. Die Erste Klinge der Kristallrepublik, die Hohe Kommandantin Zalara da Keranth kommt mit ebenfalls 10.000 Schiffen dem Solsystem zu Hilfe. Rhodan versucht, über das galaxisweite Netz der Posbis an Thomas zu appellieren, den Kampf einzustellen, wird aber geblockt. Mit Algrons Tesserakt holen sie Roi Danton von NATHAN ab und suchen auf Algrons Vorschlag einen Posbi-Netzknoten im unbesiedelten Lennon-System auf, wo sie auf Kaveri und Atju stoßen, die sie von den ersten Begegnungen mit den Posbis im Jahr 2049 kennen. Kaveri und Atju sind aber bereits von Gedankensplittern von Thomas infiziert, gehören zu den Rebellen, und werden im Laufe der Auseinandersetzung zerstört. Danton kann schließlich Thomas kontaktieren und so weit bringen, dass er mit seiner Familie kommuniziert. Er hat Angst, dass seine Persönlichkeit bei der Vereinigung der Völker der Posbis und Nakken vollständig ausgelöscht wird und wollte verhindern, dass die Posbis das Wissen der Terraner für ihr Projekt nutzen, hat nun aber eine noch bessere Idee: Er will die Nakken auf Naishar vernichten und so den Posbis den Partner für die Metamorphose nehmen. Dine schnelle Evakuierung von Naishar durch die Hamamesch kann die Nakken aber retten.

Handlung

Bull war mit der TERRANIA II auf Epsal, wo es zu gewalttätigen Unruhen gekommen ist, aufgrund von Gerüchten, die Regierung der TU würde Angriffe der Posbis vertuschen. Bull versuchte, zu beruhigen, doch als die TERRANIA II das Altair-System gerade verlässt, materialisieren fünf Fragmentraumer der Rebellen-Posbis. Es gelingt, einen der Fragmentraumer zu beschädigen, dann muss sich die TERRANIA II ins Solsystem zurückziehen. Als sie dort ankommt, treffen auch aus anderen Kolonien Meldungen über ein Auftauchen von Fragmentraumern ein, auch vor dem Solsystem erscheinen Verbände der Posbis. Systemalarm wird ausgelöst, Bull lässt die Posbis anfunken, bekommt aber keine Antwort.

Nathalie hat den distanzlosen Schritt angewandt, den sie offenbar nun wieder kann, und hat sich mit Thora auf Algrons Tesserakt begeben, zu ihrem Vater Perry. Eine Nachfrage bei Shymlith ergibt, dass die Nakken nichts von einem Artefakt auf Naishar wissen. Dann trifft ein Funkspruch von Bull ein. Rhodan hofft, dass, wie schon seinerzeit von Bord der GODSPEED III, ein Funkspruch an seinen Sohn Thomas die Rebellen-Posbis bremsen könnte, Algron sendet den Spruch ab, berichtet dann aber, dass im Kommunikationsnetz der Posbis jeder Funkspruch, der von Rhodan kommt, geblockt wird. Nathalie schlägt vor, dass sie versuchen sollen, über Roi Danton Verbindung zu Thomas aufzunehmen, und so startet Algron mit seinem Tesserakt ins Solsystem.

Inzwischen muss sich Bull in einem virtuellen Ratssaal mit Aurelian Voss und Abgeordneten des Unionsrates herumschlagen. Die Abgeordnete Kiss Noelson fordert einen Präventivangriff, Jenson Akimi eine sofortige Aufnahme von Verhandlungen. Als dann Algrons Tesserakt ins Solsystem einfliegt, löst das zunächst Alarm aus, bis Rhodan durchgibt, dass er an Bord ist. Sie fliegen Luna an, da sich Danton bei NATHAN befindet. Voss nutzt ihre Ankunft aus, um Verbindung zu NATHAN zu bekommen, der auf seine Anrufe bisher nicht reagiert hat, doch das Gespräch führt zu keinem Ergebnis. Auch NATHAN weiß nicht, was die Rebellen-Posbis wollen. Doch Danton ist bereit, Rhodan zu einer Kontaktaufnahme mit Thomas zu begleiten.

Die Kommandantin der nach Olymp entsandten Einheiten berichtet, dass sie dort zunächst keine Posbis angetroffen haben, dann die Schiffe zu den Transitionsrouten geschickt haben, und am ersten Zielpunkt überraschend drei Fragmentraumer aufgetaucht sind und zwei Schwere Kreuzer vernichtet haben. Bull berät mit Voss die Evakuierung der Erde. Mit der BASIS wären zahlreiche Flüge notwendig, doch Bull hat mit den Hamamesch Kontakt aufgenommen, die schon die Nakken aus M 33 evakuiert haben, und die stehen nun bereit, die gesamte Erdbevölkerung in ihre Haselnussraumer aufzunehmen. Dann gibt es wieder Alarm, 10.000 Schiffe materialisieren in der Nähe des Solsystems. Dann meldet sich Zalara da Keranth, Kommandantin und erste Klinge der Unterstützungsflotte Khor-Tyron der Kristallrepublik Arkon, die sich Bulls Kommando unterstellt.

Algron steuert eine einsame, normalgelbe Sonne am Rand der Lokalen Blase an, in einem peripheren Raumgebiet, in dem die Dichte der interstellaren Materie wieder zunimmt. Nathalie schlägt für die bisher namenlose Sonne den Namen Lennon vor, nach dem Wikipedia-logo.pngBeatles-Song Wikipedia-logo.pngNowhere Man. Die Sonne hat als einzigen Planeten einen Gasriesen, ansonsten befindet sich im System eine Unzahl von Asteroiden, die von einem zweiten Planeten stammen könnten. Auf einem der Asteroiden befindet sich eine Station der Posbis, die in deren galaxisweiten Kommunikationsnetz einen Knoten darstellt. Rhodan, Thora, Nathalie, Danton, Algron und Sud starten in einem Beiboot des Tesserakts zur Station. Weil Algron befürchtet, dass sie am Hauptzugang wieder geblockt werden könnten, wählt er einen alten Eingang. Der ist aber derart alt, dass die Positronik zwar nicht nach »Neuem Leben« fragt, dafür aber die alte Frage stellt, ob sie »Wahres Leben« sind. Dann werden sie von altertümlichen Kampfrobotern angegriffen, die erste Welle können sie abwehren, und als die zweite Welle kommt, hat Algron die Positronik des alten Eingangs unter Kontrolle gebracht und sie gestoppt. Nathalie, Thora und Sud bleiben zurück. Vor allem Sud soll sich von der Strahlung des Tesserakts erholen, während Rhodan, Danton und Algron zur Zentrale der Station vorstoßen wollen.

Da Keranth tritt Bull in weißer Uniform und ohne Rangabzeichen gegenüber, sie zeigt sich als enorm kompetent, und Bull muss zusehen, dass er in der Verhandlung mit ihr seinen Standpunkten Gehör verschaffen kann. Plötzlich setzen sich die Posbis in Bewegung, Einheiten steuern Titan an, da Keranth bildet mit ihren Schiffen einen Riegel, und die Posbis können zwei Ultraschlachtschiffe zerstören, bis Bulls Jäger den Arkoniden zu Hilfe kommen können. Die Posbis ziehen erst ab, als der Werftkomplex von Huygens sieben zerstört ist. Doch Bull ist danach in der Achtung von da Keranth gestiegen.

Beim weiteren Vorstoß trifft Rhodans Gruppe auf zwei alte Bekannte: Kaveri, der sein erster Kontakt zu den Pobis war, und Atju, der der erste von dem Liduuri gebaut Posbi überhaupt war. Zuerst werden sie von den beiden angegriffen, doch als Kaveri Rhodan erkennt, stellen sie die Angriffe ein. Die beiden erzählen, dass sie von Anich mit Experimenten zur Bewusstseinsübertragung beauftragt wurden, dann jedoch, als ein derartiges Experiment, wahrscheinlich die Übertragung von Thomas, fürchterlich schiefgelaufen war, hierher ins Exil geschickt wurden. Seither befindet sich das Bewusstsein von Thomas im Zentralplasma. Weil aber Posbis ihr Plasma immer wieder auffrischen müssen, gelangen Teile des Bewusstseins von Thomas auch in einzelne Posbis. Thomas will sich der von Anich angestrebten Vereinigung des Posbi-Bewusstseine widersetzten, weil er dann die Auslöschung seiner Identität befürchtet. Und die Pobis, die Teile seines Bewusstseins aufgenommen und dadurch seine Angst übernommen haben, sind zu Rebellen-Posbis geworden. Als dann Kaveri meint, dass Anichs Weg der falsche sei, erkennt Algron, dass auch Kaveri und Atju zu den Rebellen gehören und der Kampf geht wieder los. Die beiden können Rhodans Gruppe in die Enge treiben, doch dann erkennt Kaveri, dass sie eigentlich ihre Freunde angreifen. Nun nennt Atju Kaveri einen Verräter und beschädigt ihn, die beiden kämpfen ineinander verkrallt und geraten in den Energieschirm des Hauptverstärkers, wo sie anscheinend in einem Blitz untergehen.

Rhodan, Danton und Algron stoßen nun weiter zur Zentrale vor, als sich plötzlich die Gänge um sie auffalten. Algron erklärt, dass es sich um einen morphogenen Strukturwechsel handelt, ausgelöst von der Stationspoistronik, um disharmonische Elemente aus ihrer Umgebung zu entfernen. Sie sollen in einen hyperphysikalischen Taschenraum hineingefaltet werden, wo sie aber nicht überleben können. Durch eine Übergangsoption geraten sie in einen Raum, der immer enger wird. Inzwischen stellen die drei Frauen fest, dass ihr Aufenthaltsbereich immer heißer wird. Nathalie kann sich in die Eingangspositronik einschalten und die Erhitzung stoppen, stellt dann aber fest, dass sich im Inneren der Station dramatisches ereignet. Sie schafft einen externen Zugriff auf die Stationspositronik, und kann dadurch einen faltenfreien Zugang zu Rhodans Gruppe schaffen und zu ihnen vorstoßen. Dort ist noch einmal der schwer beschädigte Kaveri aufgetaucht und verschafft Rhodans Gruppe wertvolle Minuten, dass sie sich in Nathalies Schneise in Sicherheit bringen können, während Kaveri im Taschenraum endgültig untergeht. Und dann erreichen Rhodans und Nathalies Gruppe die Kommunikationszentrale, die gegen die Geometrieänderungen geschützt ist.

Hier verbindet sich Danton mit dem Kommunikationsnetz. Er findet sich im Spiegelsaal von Versailles wieder, steht im 1. Spiegel sich selbst als Jüngling gegenüber, im 2. Spiegel als gereifter Mann während der Revolutionsjahre, im 3. Spiegel als Yaanztroner, im 4. Spiegel im Körper von Thomas Rhodan, im 5. Spiegel in der Maske als Vincraner, und im 6. Spiegel als Cyboraner. Alle Spiegelbilder machen ihm Vorwürfe, dass er sie verraten habe, das letzte Spiegelbild greift ihn sogar an. Danach gelangt Danton in die Bibliothek, wo er der Versuchung, sich in den Büchern zu verlieren, widersteht, und dem Kurator begegnet, der aber nicht Thomas ist. Er steht dem Wikipedia-logo.pngSchachtürken gegenüber, einem Schachspielautomaten, den Wikipedia-logo.pngE.A. Poe als Schwindel enttarnt hat, und steigt in den Behälter, in dem der menschliche Spieler versteckt war. Von dem aus stürzt er ins Königszimmer, wo in einem Thron Thomas sitzt, und kann ihn überreden, ein Hologramm in die Stationszentrale zu schicken. Dort steht er seiner Familie gegenüber. Er macht Danton Vorwürfe, dass er ihn zurückgelassen habe, im Wissen, dass er die Symaios nicht überleben könne, und seiner Familie, dass sie nicht nach ihm gesucht haben. Er hat die Posbis aber nicht losgeschickt, um die Menschheit zu bestrafen, sondern weil er verhindern will, dass Anich das Wissen der Menschheit für das Projekte Metamorph nutzen kann. Und dann hat er eine Idee, wie er es stoppen kann, ohne dass auch nur ein einziger Mensch das Leben verliert. Nathalie will ihn zurückhalten. Doch er verspricht lediglich, dass er die Posbis zurückrufen wird, dann löst sich sein Hologramm auf. Plötzlich öffnen sich die Wände zu einem direkten Ausgang zu ihrer Landeeinheit, Kampfroboter greifen an und treiben sie aus der Station. Als sie abfliegen, erklärt Nathalie, welche Idee Thomas hatte: Er hat von Danton die Koordinaten von Naishar bekommen, und wenn er die Nakken auslöscht, ist das Projekt Metamorph nicht mehr möglich.

Im Solsystem haben die Posbis inzwischen den Vorstoß ins Innere des Systems begonnen, die Flotten der Arkoniden und Terraner versuchen sie zu stoppen, ohne Erfolg, und immer wieder vergehen einzelne Einheiten. Bull verliert jede Hoffnung. Dann plötzlich bleiben die Angreifer stehen, reagieren aber noch immer auf keinen Kontaktversuch. Da Keranth schlägt einen sofortigen Gegenschlag vor, doch Bull will abwarten, und dann fliegen die Posbis plötzlich ab. Ein Funkspruch von Rhodan trifft ein: Jetzt sind die Nakken in Gefahr. Bull nimmt Kontakt zu den Hamamesch auf, deren Schiffe eigentlich zur Rettung der Terraner bereitstehen. Nun sollen sie die Nakken evakuieren. Sie fliegen sofort los, die TF und die Einheiten von da Keranth decken die Evakuierung, die Posbis treffen erst gegen Ende der Aktion ein. Nur noch fünf Großraumer der Hamamesch müssen durch die von der Oberfläche startenden Zubringerschiffe beladen werden. Als die Posbis angreifen, werden die letzten mit Flüchtlingen beladenen Zubringerschiffe abgeschossen. Als sich die Posbis dann zurückgezogen haben, wird klar, dass die Terraner auf unbemannten Beibooten Bomben gezündet und den Abschuss nur vorgetäuscht haben. Da Keranth verabschiedet sich von Bull, die beiden trennnen sich in gegenseitiger Hochachtung. Rhodan fragt Algron, was eigentlich mit Toms Körper passiert ist: Er ist zerstört worden, war ein Opfer der allgemeinen Auseinandersetzungen.