UMBALI-Klasse

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Die Raumschiffe der UMBALI-Klasse (auch: UMBALI-Typ) sind vierstufige Fernraumschiffe der Kartanin, die für den Transport von Paratau und Kolonisten nach LAO-SINH verwendet wurden. (PR 1313)

Technische Daten: UMBALI-Klasse (410 NGZ bis 446 NGZ)
Typ: Fernraumschiff
Größe: Endstufe 800 m lang, 400 m breit, 150 m / 550 m hoch (ohne/mit Wulstaufsätzen) (PR 1292); Gesamtlänge mit 4 Stufen 2000 m (PR 1299 – RZ)
Unterlichtantrieb: Impulstriebwerke (PR 1299 – RZ)
Beschleunigung: 6910 km/s2 (PR 1299 – RZ)
Anm.: 6,91×106 m/s2, ziemlich sicher ein Druck-/Zeichnerfehler.
Überlichtantrieb: Lineartriebwerke (PR 1299 – RZ)
Überlichtfaktor: 25 Mio. (PR 1312)
(156 Mio. lt. PR 1299 – RZ, Anm.: sicher auch Druck-Zeichnerfehler.)
Reichweite: 10 Mio. Lichtjahre pro Stufe (PR 1293 – Computer, PR 1299 – RZ)
Offensivbewaffnung: 2 Transformkanonen, 2 Desintegratorgeschütze (PR 1299 – RZ)
Beiboote: Planetenfähren, Raumjäger (PR 1299 – RZ)
Besatzung: ≈4000 Kartanin (Hinflug), ≈100 (Rückflug) (PR 1313)
(10.860 lt. PR 1299 – RZ)
Erstes Schiff: UMBALI
Abbildung
Risszeichnung: »Fernraumschiff der Kartanin« (PR 1299) von André Höller

Technische Details

Eine UMBALI-Endstufe ist 800 Meter lang, 400 Meter breit und 150 Meter hoch. Die 600 Meter langen und 200 Meter dicken Wülste oben und unten enthalten Parataulager, Hangars und Wohnquartiere. Die weiteren Stufen sind 400 Meter lang und breit, 100 Meter hoch und verdicken sich am hinteren Ende auf 500 Meter Breite bei 200 Meter Höhe. (PR 1292, PR 1293 – Computer)

Sind alle drei zusätzlichen Triebwerksstufen angedockt, so erreicht das Schiff eine Gesamtlänge von 2000 Metern. (PR 1299 – Risszeichnung)

Jede Stufe ist mit einem Lineartriebwerk ausgerüstet und hat eine Reichweite von etwa zehn Millionen Lichtjahren. (PR 1293 – Computer, PR 1299 – Risszeichnung)

Einsatz

Die UMBALI-Fernschiffe wurden auf den Methanriesen Lian im He-Qi-System und Vaalusa im Te-Lauro-System von Ardustaar gefertigt. Sofort nach der Fertigstellung wurden sie mit Paratau beladen und mit ausgewählten Raumfahrern bemannt, um ihre etwa zwei Jahre dauernde Reise nach Estartu anzutreten. (PR 1312, PR 1327)

Es existierte ein dritter Werftplanet, der aber nicht bekannt wurde. (PR 1313)

Im Tarkanium wurden Paratau und Kolonisten entladen. Dann bauten die Kartanin aus den Endstufen mehrerer UMBALI-Schiffe ein neues für die Rückreise nach Ardustaar. Auf diese Weise wurden Informationen über den Stand des Projekts Lao-Sinh nach Hause gebracht. (PR 1313)

Anmerkungen: Hier gibt es einige Ungereimtheiten.
Laut PR 1306, Kap. 4 wurde für die Rückkehr ein vierstufiges Schiff gebaut; gemäß PR 1313, Kap. 1 bestand die SANAA aus fünf Endstufen.
Sicher ist jedenfalls, dass die angegebene Reichweite von zehn Millionen Lichtjahren in Kombination mit den vier Stufen nicht stimmen kann: Sonst wäre das Triebwerk der Endstufe bei der Ankunft völlig ausgebrannt und könnte nicht mehr für die Rückreise verwendet werden. Im ersten Fall (vierstufiges Rückkehrerschiff) müsste die Reichweite je Stufe rechnerisch bei etwa 12,5 Mio. Lichtjahren liegen. Im zweiten Fall (fünfstufiges Rückkehrerschiff) ergeben sich rechnerisch etwa 12 Mio. Lichtjahre.
Laut PR 1292, Kap. 6 und PR 1299 – Risszeichnung kann aus zwei ausgebrannten Lineartriebwerken ein neues gebaut werden, das (laut RZ) wieder zehn Millionen Lichtjahre Reichweite hat. Wie das unterwegs vonstatten gehen soll, bleibt offen. Für die Rückkehrerschiffe wären dann bis zu acht Endstufen nötig, je nachdem, wie oft das Recycling wiederholt werden kann.
Eine einfachere Möglichkeit wäre: fünf Stufen für den Hinflug, vier Stufen für den Rückflug. Dann würden die zehn Millionen Lichtjahre passen.

Darstellung

Risszeichnung: »Fernraumschiff der Kartanin« (PR 1299) von André Höller

Bekannte UMBALI-Schiffe

Geschichte

Das erste UMBALI-Schiff wurde um 410 NGZ losgeschickt. Aus unbekannten Gründen stürzte die Endstufe auf dem Planeten Aquamarin am Rand des Dunklen Himmels ab, wo sie im Juni 430 NGZ von Reginald Bull und Irmina Kotschistowa entdeckt wurde. (PR 1313)

Etwa um das Jahr 430 NGZ lief das Projekt Lao-Sinh in großem Maßstab an. Fünf Fernraumschiffe starteten nach Estartu, transportierten Kolonisten und Paratau nach Absantha-Gom und besiedelten unter Leitung der Protektorin Sho-Do-H'ay den in der Nordseite liegenden Planeten Hubei. (PR 1313)

In den folgenden Jahren gingen mehrmals ganze Schiffe verloren. (PR 1341)

Im Dezember 445 NGZ entdeckte ein terranisches Erkundungsteam unter der Leitung von Reginald Bull den Stützpunkt der Kartanin auf Chanukah. In großen, zu Montagehallen ausgebauten Kavernen arbeiteten die rund 2000 Einwohner unter Leitung der Protektorin Mei-Lao-T'uos daran, aus den Endstufen von vier UMBALI-Schiffen ein vollwertiges neues Schiff zusammenzubauen. (PR 1306)

Anmerkung: Ob dieses Schiff die Rückreise noch antrat, ist nicht bekannt. Das letzte bekannte Rückkehrerschiff war die SANAA, die etwa Ende März 446 NGZ in M 33 eintraf.

Quellen