Vinnider

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Die Vinnider sind ein Volk aus dem Kugelsternhaufen Simmian. Ihre Heimatwelt ist Jammatos im Vinnid-System.

A779Illu.jpg
Atlan 779 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erscheinungsbild

Es handelt sich um Echsenwesen mit einem 2,50 Meter langen Körper, der von vier schlanken Beinen getragen wird. Das waagerecht verlaufende Rückgrat ist etwa zwei Meter vom Boden entfernt. Der Kopf gleicht dem Schädel einer Echse und sitzt auf einem langen Hals, der dem Vinnider eine Gesamthöhe von bis zu drei Metern verleiht. Am Halsansatz entspringen zwei Arme mit zweifingrigen Händen und zwei Daumen. Der Kopf wird von zwei großen, schwarzen Augen beherrscht. Ohrmuscheln sind nicht vorhanden. (Atlan 788) Ein rudimentärer Schwanzstummel schließt den Körper ab. (Atlan 779) Der gesamte Körper ist von zarten, silbrigen Schuppen bedeckt, die unter einem bestimmten Lichteinfall bläulich schimmern. (Atlan 788)

Gekleidet ist der Vinnider in bunte Decken und Schmuck oder in die gelbe Kombination der Raumfahrer. (Atlan 788)

Bekannte Vinnider

Gesellschaft

Hierarchisches System

Dieses Volk lebt in einem streng hierarchischen System. An der Spitze steht der Namradur, der von den Drachensöhnen, den Führern des Tempels des Drachen gewählt wird. Diese Drachensöhne gehen aus den Drachendienern hervor, wenn sie sich durch Schwertkämpfe qualifizieren. (Atlan 779)

Gelingt einem Drachendiener der Wechsel zu den Drachensöhnen nicht, so tritt er in die Raumflotte ein. Die unterste Ebene wird von Kaufleuten, Beamten, Handwerkern und Arbeitern gebildet. (Atlan 788)

Sitten und Gebräuche

Ein Sprichwort lautet: Es hat keinen Zweck, im Eis zu stochern, da es ja auch wieder taut. (Atlan 780)

Religion

Von den Vinnidern werden die Drachen als Vorfahren verehrt. Dieses Volk ist stolz auf seine Herkunft. Es gibt zahlreiche Tempel, doch nur jener in der Hauptstadt Vinnidarad darf Drachentempel genannt werden. (Atlan 788) Der »Drachenkubus«, auch Heiliger Kubus genannt, stellt die Manifestation des Urdrachen dar. Dieser Urdrache hat den Kubus vor langer Zeit unbekannten Besuchern des Planeten Jammatos mitgegeben, damit sie ihn den Vinnidern zum Geschenk machten. (Atlan 780)

Der Heilige Kubus war allerdings recht zurückhaltend in seinen Weissagungen. Nur bei höchster Konzentration und in wahrlich seltenen Fällen gab der Würfel orakelhafte Aussagen von sich. (Atlan 780)

Raumschiffe

Als Raumschiffe benutzen die Vinnider diskusförmige Konstruktionen mit 30 Metern Durchmesser, die mit zwei Mann Besatzung und Robotern auskommen. Größere Einheiten verfügen über einen Durchmesser von 90 Metern und eine Polhöhe von 15 Metern. Als Antrieb dient ein Transitionstriebwerk. Erst wenige Schiffe sind mit Linearantrieb ausgerüstet. Die Bewaffnung besteht aus Quintadimwerfern. (Atlan 779)

Geschichte

Einst waren die Vinnider in zahlreiche einzelne Völker zersplittert. (Atlan 779)

Die Vinnider waren ein eigentlich junges Volk im Kugelsternhaufen, das mittels Entwicklungshilfe der Tessaler eine eigene Raumfahrt entwickelt hatte. Aus unbekannten Gründen wendeten sie sich aber gegen ihre Förderer. Gerüchte besagten, dass der Diebstahl des Heiligen Kubus aus dem Tempel des Drachen auf Jammatos durch Nofradir das Zerwürfnis ausgelöst hatte. (Atlan 779)

Im Jahre 3820 zogen die Vinnider starke Flottenverbände zusammen und griffen die Kolonialwelten der Tessaler an. Auch Tessal selbst war ein Angriffsziel. Es gelang den Echsenwesen, einen Landungstrupp abzusetzen, der in den Tempel des Zwerges Modar eindringen konnte. Der Erste Exekutor tötete einen der Angreifer mit seinem Thermostrahler, dann mussten Nofradir, Hochtai, Goman-Largo und Neithadl-Off die Flucht vor der Übermacht ergreifen. Nofradir erhielt einen Streifschuss an der Hüfte. Blendgranaten raubten ihm kurzzeitig das Augenlicht. Neithadl-Off wurde von den Vinnidern überwältigt und als Geisel genommen. Tessalische Soldaten trafen zur Unterstützung ein. Goman-Largo heftete eines seiner Module an die Vigpanderin und konnte so ihren Standort jederzeit ausmachen. Wie die Vinnider verließ auch Goman-Largo den Tempel. Der Fluchtweg führte in einen großen Raum, wo die Vinnider mit ihrer Geisel spurlos verschwanden. (Atlan 779)

Erst im Juli 3820 gelang es Goman-Largo und Neithadl-Off, den Heiligen Kubus in der Zeitgruft von Jammatos zu finden, den »falschen« Nofradir auszuschalten und den Vinnidern den Würfel zurückzugeben. Der Heilige Kubus wurde in den Drachentempel von Vinnidarad gebracht. Der Namradur ließ unverzüglich mit den Tessalern Kontakt aufnehmen, bat diese um Verzeihung und bot Entschädigung an. Alle Raumschiffe wurden in das Vinnid-System zurückbeordert. Die Tessaler schickten eine Delegation nach Jammatos, die innerhalb kürzester Zeit die Friedensverhandlungen aufnahm. (Atlan 788)

Die FELDHERR II brachte eine vinnidische Delegation nach Tessal, die dort vom Prinz-Admiral mit einer Ehrengarde empfangen wurde. Nach dem Abschluss der Friedensverhandlungen wollte man sich intensiv mit der Suche nach jenem Unbekannten machen, der für den Krieg zwischen Tessalern und Vinnidern verantwortlich war. Nifaidong gab bekannt, dass die Tessaler keine Wiedergutmachung von den Vinnidern forderten. Im Vertrag würde lediglich angeführt sein, dass sich beide Völker gegenseitig zu respektieren und die Hoheitsgrenzen zu achten hatten. Tessaler und Vinnider würden sich gegenseitig unterstützen und dafür sorgen, dass Simmian weiterhin als unbewohnt und uninteressant galt. (Atlan 788)

Quellen

Atlan 779, Atlan 780, Atlan 788