Weite ferne

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 283)
Neo283.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Odyssee
Titel: Weite Ferne
Autor: Rainer Schorm
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 22. Juli 2022
Handlungszeitraum:    ... todo ...
Handlungsort:    ... todo ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Heinrich Bauer Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

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Handlung

Ein Interkontinentaltransmitter bringt Rhodan und seine Gefährten Doyntscho, Danton und Gayt-Coor zum Nordkontinent. Dort befindet sich der Berg Drychasch, wo sich das Observatorium befindet, das das Ziel von Rhodan ist, und der Garrzadosch, ein Markt für Raumschiffe aller Art, das Ziel von Gayt-Coor. Schon bei ihrer Ankunft fällt das enorme Aufgebot an Raytaren auf, die die Transmitterstation abriegeln. Heltamosch, der designierte Nachfolger des Raytschas, will den rituellen Besuch des Observatoriums absolvieren. Eine Kontrolle verläuft glimpflich, und dann bringt sie ein Lokaltransmitter zum Drychasch. Je näher sie dem Berg kommen, desto stärkeres Unbehagen verspürt Rhodan. Der Drychasch erweist sich als Felsnadel ähnlich dem Pico Cao Grande auf Sao Tome auf Terra, doch ist der Drychasch gleich 7000 Meter hoch. Das Verschwinden des ursprünglichen Karstgebirges, das hier gestanden ist, ist durch Erosion erklärbar, das Stehenbleiben des Drychasch aber kann durch natürliche Vorgänge nicht erklärt werden.

Während Gayt-Coor sich zum Garrzadosch begibt, um sich seine KASTRA-FEIN zurückzuholen, machen sich Rhodan, Doyntscho und Danton auf dem Weg zum Drychasch. Wieder einmal versucht ein junger Yaanztroner Doyntscho zu bestehlen und wird erwischt. Er heißt Famorosch und kauft sich mit der Information los, dass der Petraczer, der mit ihnen angekommen ist, verfolgt wird. Gayt-Coor nimmt inzwischen Kontakt zum Freihändler Geron Sedlak auf, den er im Lokal Blauer Dunyter trifft. Schon früher hat er mit den Freihändlern Geschäfte gemacht, jetzt holt er sich von diesem einen Kredit, um den Rückkauf der KASTRA-FEIN finanzieren zu können, und verpfändet dafür den Asteroiden N-ZT-200-198, der ihm gehört und über erhebliche Rohstoffe verfügt. Und Sedlak fragt ihn nach seinen Begleitern.

Dann bemerkt Gayt-Coor, dass er verfolgt wird. Er stellt den Verfolger, den Yaanztroner Gammosch, der süchtig nach dem Rauschmittel Sellophin ist, was mittelfristig sein Ende bedeuten wird. Gammosch wurde von Bentscho geschickt wurde. Gayt-Coor lässt ihn nicht mehr los, bis sie die KASTRA-FEIN erreichen. Gayt-Coor hatte einige Waren an Bord, deren Einfuhr auf Yaanzar nicht ganz legal ist, die aber beim Verkauf hohen Gewinn bringen. Er sieht, wie sie im Auftrag von Bentscho abtransportiert werden, und findet bei Gammosch eine Zugangsmarke zu einem Depot. Bentscho ist ein hoher Beamter des Raytschats, der es sich nicht leisten kann, mit Schmuggel in Verbindung gebracht zu werden. Und als Gammosch dann den Kontakt zu Bentscho hergestellt hat, deutet Gayt-Coor die Möglichkeit einer Anzeige bei der Zollabteilung der zuständigen Raytarensektion an. So kann er die KASTRA-FEIN sehr günstig zurückerwerben. Und er verzichtet dann großzügig darauf, dass die Waren auf sein Schiff zurückgebracht werden.

Als Rhodan und seine Begleiter am offiziellen Weg den Drychasch zu betreten versuchen, werden sie von einem Trupp Raytaren aufgehalten. Das Observatorium ist Sperrgebiet, solange sich Heltamosch dort befindet. Also müssen sie umkehren. An der Außenwand des Drychasch stellt Rhodan fest, dass dieser von einem Energiefeld eingehüllt ist. Das erklärt, dass die Felsnadel so lange unbeschadet stehen bleiben konnte. Plötzlich taucht Famorosch wieder auf. Er wurde von den Freihändlern geschickt und soll sie unterstützen. Er hat ein Depot in einer Höhle des Drychasch, in der er seine Beute lagert. Über diesen Umweg gelangen sie in das Höhlensystem des Berges. Gayt-Coor folgt ihnen, nachdem die Sache mit der KASTRA-FEIN abgeschlossen ist. Rhodan und seine Gefährten kommen in eine gefährliche Situation, als ein Wolkenbruch außerhalb des Berges auch das ganze Höhlensystem unter Wasser setzt. Noch gefährlicher wird es aber für Gayt-Coor, auf dessen Schuppen sich Kalziumkarbonat ablagert, ohne dass er etwas dagegen tun kann, bis er in einem Panzer eingeschlossen ist und sich nicht mehr bewegen kann. Ein alter Yaanztroner, der in den Höhlen lebt, rettet Rhodans Gruppe. Er hat seinen eigentlichen Namen vergessen und nennt sich der Kosmologe, bringt sie an einen trockenen Ort und fordert sie auf, sich mit Fluat, Fluor-Silikat einzureiben. Das Kalziumkarbonat des Berges ist durch den Energieschirm fünfdimensional aufgeladen, was zu dem Ablagerungseffekt führt. Und der Schirm löst auch Rhodans und Dantons Kopfschmerzen aus. Zunächst müssen sie Gayt-Coor aus seinem Gefängnis befreien. Der Kosmologe berichtet, dass die zwei sehr fremden Ceynachs von Rhodan und Danton seine Aufmerksamkeit erregt ahben, wobei Rhodan sogar in das Große Geflecht verstrickt sein dürfte. Und der Kosmologe eröffnet ihnen, dass das eigentliche Observatorium nicht an der Spitze des Drychasch, sondern in dessen Tiefe verborgen ist. An der Spitze des Berges ist nur eine offizielle Station, die Beobachtungen ohne Bedeutung macht.

Auf ihrem Weg nach unten ommen sie an einem in Kalk eingeschlossenen Fremdlebewesen vorbei, das Rhodan als Loower erkennt. Und weil dieser sogar ein Quellhäuschen trägt, muss er ein Quellmeister sein. Der Kosmologe besteht darauf, dass man zuerst die Pehrtus besucht, bevor man das Observatorium betritt. Sie erreichen einen Kreis von 28 versteinerten Gehirnen, deren Fremdartigkeit und deren enormes Alter sofort erkennbar ist. Jedes Gehirn ist von einer Schutzmembran umgeben, und der gesamte Kreis von einer zweiten Membran, die aber durchlässig ist. Rhodan fällt auf, dass 28 eine vollkommene Zahl ist, die eine Summe aller ihrer Teiler außer sich selbst ist. Er fragt die Begleiter, ob ihnen der Begriff Vorläufer bekannt ist, stößt aber auf Unverständnis. Als Rhodan ein am Boden liegendes Bruchstück eines Gehirns berührt, bekommt er plötzlich Kontakt zu einer Stimme, die er als Dao-Lin-H'ay erkennt. Er hört ihr Flüstern, dass es zu früh sei, noch zu viel Energie durch die Catron-Ader fließe. Doch Rhodan müsse die Ader finden, sie habe ihn nach Yaanzar gebracht. Er müsse zum anderen Pol der Kapillare gehen, nach Payntec. Als der Kontakt zu Ende ist, erklärt im Doyntscho, dass Payntec der Endpunkt des Peregrosch sei, des Pilgerpfades, den viele gläubige Yaantzroner auf der Suche nach einem besseren Leben gehen.

Nach Verlassen des Kreises der Gehirne ist Rhodan von einer blauen Membran umgeben. Schließlich erreichen sie das Observatorium unter der Erde. Es ist im Zentrum eines Stalagmitenkreises, Rhodan erkennt unter dem Kalk einen Steinkreis, den er als Einfassung eines Zeitbrunnens identifiziert. Allerdings fehlt der schwarze Brunnenschacht, alles ist von Kalk bedeckt. Der Kreis ist das Zentrum der fünfdimensionalen Effekte, die im Drychasch feststellbar sind. Dann beginnt aus dem Zentrum des Steinkreises Schwärze nach oben zu sickern und eine dunkle Kugel zu bilden. Der Kosmologe meint, das Observatorium reagiere auf Rhodan, das habe er gehofft. Die Membran sei seine Autorisation. Rhodan vermutet, dass der Kreis der Gehirne eine Art Prozessor für das Observatorium ist. Und dann löst sich die Membran plötzlich auf und Rhodan verschwindet vor den Augen seiner Gefährten.

Rhodans Geist stürzt durchs All. Aber er ist nicht in Naupaum, sondern im heimatliche Sternenhimmel. Er erkennt Altair, Sirius, Capella, Algol. Insbesondere das Algol-System mit seinen drei Sonnentransmittern zieht ihn an. Dann ändert sich die Richtung, er steuert auf die beiden Magellanschen Wolken zu, mit der Wasserstoffbrücke, die sie verbindet. Zwischen der Milchstraße und den beiden irregulären Galaxien erkennt er Tesserakte der Posbis, die wie ein Bollwerk angeordnet sind. Und dann spürt er eine dumpfe Bedrohung, die von den beiden Galaxien ausgeht und die an ANDROS erinnert.

Nun stürzt er durchs All, auf die Virgo-Gruppe zu, auf die drei zentralen Galaxien. Weder M 49 noch M 60 ist sein Ziel, sondern ein Kugelsternhaufen im Halo von M 87. Und er sieht eine Verbindungslinie zwischen Yaanzar und einer Welt am anderen Ende des Haufens. Die Linie führt durch das exakte Zentrum von Naupaum. Und dann ist er wieder im Kreis seiner Gefährten. Nun weiß er, dass er sich 55 Millionen Lichtjahre entfernt von seiner Heimat befindet.

Der Kosmologe hat Reaktionen des Observatoriums erlebt, die ihn noch lange beschäftigen werden. Rhodan und seine Gefährten kehren in die Außenwelt zurück und schlagen sich durch den Rummel, den der Besuch von Heltamosch verursacht, zur KASTRA-FEIN durch. Kurz nachdem Gayt-Coor mit seinem Schiff gestartet ist, hebt auch ein anderes Schiff ab: Die TEYTRECH von Torytrae. Die Yuloc hat ihren Start abgewartet und nimmt nun die Verfolgung auf.