Yärling

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Yärling war ein Scuddamore aus dem Marantroner-Revier der Schwarzen Galaxis. Er übte die Funktion des Kommandanten im Mittleren Fort auf Breisterkähl-Fehr aus.

Erscheinungsbild

Wie alle Scuddamoren war auch er permanent unter einem Schattenschild verborgen, der es dem Beobachter unmöglich machte, Rückschlüsse auf seine körperliche Form zu ziehen.

Charakterisierung

Wie für Scuddamoren üblich, brachte er anderen Lebewesen als seinesgleichen Verachtung entgegen. Seine Gedanken waren erfüllt mit Niedertracht, Bosheit und Schurkerei. Er ärgerte sich außerdem darüber, dass der Meisterträumer Länerth seine Autorität nicht uneingeschränkt anerkannte und ihn immer wieder subtil provozierte.

Tief in seinem Inneren war er ein Feigling. Sobald eine Angelegenheit brenzlig wurde, setzte er sich rechtzeitig ab.

Geschichte

Im Jahre 2650 übernahm er von Xandärmaran, dem Kommandanten der DADIERA, die beiden geheimnisvollen Gefangenen Atlan und Thalia. Im Mittleren Fort übergab er sie an Länerth, damit der Meisterträumer sie aushorchen konnte. Als Länerths Fortschritte nur sehr bescheiden waren, übte er Druck auf den Meisterträumer aus, der sich später selbst in das Puer-Szenarium einbrachte, um das Verhör zu beschleunigen. (Atlan 407)

Dabei geriet es außer Kontrolle und Länerth wurde von Atlans Extrasinn entsprechend manipuliert, dass er alle Gefangenen aus ihren Lichtkabinen erweckte. Yärling gab sofort Alarm, aber die Lage eskalierte. Nicht einmal Jard und die anderen Meisterträumer konnten Länerth unter Kontrolle bringen. Daraufhin brach ein heftiger Kampf der Gefangenen mit der Besatzung aus und Yärling sah sich gezwungen, den Chefwissenschaftler Quärnt vom Inneren Fort um Hilfe zu bitten. Der Kampf entwickelte sich zu einer Schlacht und Yärling musste wütend mit ansehen, wie das Mittlere Fort dabei per Selbstvernichtung zerstört wurde.

Bei den anschließenden Untersuchungen stellte sich heraus, dass die beiden geheimnisvollen Gefangenen mit der SKEILAS entkommen waren. Und mit ihnen auch der Behälter mit den letzten im Revier erhältlichen Ärgetzos, was seinem Todesurteil gleichgekommen wäre, hätte der Neffe davon erfahren. (Atlan 408) Umso erleichterter war er, als ihn einige Tage später Säntho von Kinster-Hayn kontaktierte, der sowohl Atlan und Thalia gefangen genommen, als auch die Ärgetzos sichergestellt hatte. Umgehend ließ er das kostbare Lebenselixier zu Chirmor Flog bringen und kehrte nach Breisterkähl-Fehr zurück. (Atlan 412)

Dort wurde er vermutlich degradiert, und als Kommandant des Stützpunktes auf Dykoor eingesetzt. Denn obwohl er seinen Bericht an den Neffen beschönigte, und einige Köpfe rollen ließ, um die Sache weiter zu vertuschen, sickerte etwas nach Säggallo durch.

Es erfüllte ihn mit Genugtuung, dass einige Wochen später Atlan und Thalia durch Waquant mit der OPIER nach Dykoor überstellt wurden. Zu seinem Leidwesen durfte er sie aber nicht gleich töten, sondern sollte durch Verhöre herausfinden, warum die von ihnen beschlagnahmten Ärgetzos die gegenteilige Wirkung hatten als erhofft. Daher zwang er zunächst Atlan, solch eine Kapsel zu schlucken, was aber ohne erkennbare Auswirkung blieb. Bei Thalia hingegen trat Wirkung ein; die Odinstochter alterte binnen weniger Minuten zu einer Greisin.

Selbst als er die Dosis steigerte, trat bei Atlan noch immer kein Effekt ein. Yärling schloss daraus, dass der Arkonide dagegen immun war, und ließ ihn gründlich untersuchen. Dabei fanden die Wissenschaftler ein eiförmiges Gerät in seinem Brustkorb. Als Yärling es entfernen lassen wollte behauptete Atlan, es sei untrennbar mit ihm verbunden und würde zu einer heftigen Explosion führen, wenn man es herausoperierte. Daher forderte der Scuddamore auf Säggallo Unterstützung an, die ihm in Form des Havaren Verkonder geschickt wurde.

Noch bevor der Spezialbeauftragte eintreffen konnte, gelang den beiden Gefangenen die Flucht während eines Angriffs von Kirnets. Zwei Tage später konnten sie am Raumhafen gestellt werden. Während Thalia den Freitod suchte, konnte Atlan erneut gefangen genommen werden. Doch in seiner Zelle erhängte er sich, und nur der raschen Handlung der Wärter war zu verdanken, dass er gerettet werden konnte, bevor der Tod eintrat. Aber er war inzwischen dem Wahnsinn verfallen.

Verkonder gelang es schließlich, ihn ins Hier und Jetzt zurückzuholen. Außerdem erfuhr der Wahrheitsspürer, dass die beiden Unsterblichen nicht für die Veränderung der Ärgetzos verantwortlich waren. Er war also die längste Zeit auf einer falschen Fährte, anstatt die richtigen Hintergründe zu erforschen. Der Havare legte dem längst in Ungnade gefallenen ehemaligen Kommandanten des Mittleren Forts nahe, seinem Leben selbst ein Ende zu bereiten, was Yärling wenig später in die Tat umsetzte. (Atlan 422)

Quellen

Atlan 407, Atlan 408, Atlan 412, Atlan 422