Klinsanthor

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Sagengestalt. Für das Raumschiff, siehe: KLINSANTHOR (Raumschiff).

Klinsanthor, auch genannt der Magnortöter, ist eine Gestalt aus der arkonidischen Sagenwelt.

Das Klinsanthor-Epos entstand um 2100 da Ark auf Hiaroon, Verfasser war der hiaroonische Historiker Klerakones. (Blauband 34, S. 374) Die Berichte und Mythen gehen viele Jahrhunderte weiter zurück - und finden sich ebenso bei vielen anderen Völkern, schon vor der arkonidischen Unabhängigkeit.

Er ist ein mächtiger und grausamer Krieger. Wer ihn ruft, der zahlt seinen Preis. Dafür zieht Klinsanthor in die Schlacht und schlägt jeden Feind. Aber häufig ist er eine ebensolche Bedrohung für diejenigen, die ihn gerufen haben, wie für diejenigen, gegen die er gerufen wurde. In den neueren arkonidischen Texten heißt es, dass allein der Imperator Klinsanthor rufen kann. (Atlan 224)

Zitat: »[...] In den Grüften und Meeren der Unterwelt träumt Klinsanthor, der Magnortöter. Weckt ihn und ruft ihn, aber achtet darauf, dass sein schrecklicher Schatten nicht auf euch fällt. [...]« (Atlan 224, Atlan 225)

Geschichte

Vergangenheit

Vor vielen Jahrtausenden geriet Klinsanthor, ein Raumfahrer eines unbekannten Volkes, durch puren Zufall auf dem Planeten Skärgoth in den Bann gewaltiger Energien in einem Knotenpunkt des Psionischen Netzes. Seit dieser Zeit wird er mit psionischer Energie aufgeladen. Diese ermöglichen ihm, sich als reines Bewusstsein von dem Planeten zu lösen - zumindest für gewisse Zeit - beliebige Lebewesen zu übernehmen und zu kontrollieren; zudem wird er durch diese unsterblich. Allerdings kann er ohne diese auch nicht mehr leben - Skärgoth ist für Klinsanthor also auch ein Gefängnis. (Atlan 236)

Anmerkung: Das zeitlich erst Jahre nach dem Erscheinen von Atlan 236 in der PR-Serie eingeführte Psionische Netz wird in der Quelle nicht als solches genannt. Die Beschreibung psionischer Energiebahnen, die den Kosmos durchlaufen, legen aber nahe, dass das gemeint war, was später als »Psionisches Netz« bezeichnet werden sollte. (siehe Blauband 34, S. 354f.)

Gerät ein Lebewesen kurz nach der Erweckung Klinsanthors in dessen Nähe, so führt die hohe psionische Aufladung zu rapider Alterung und einem schnellen Tod.

Seit wie vielen Jahrtausenden Klinsanthor schon schläft und seit wann er immer wieder gerufen wird, ist unbekannt. Es gelang Klinsanthor jedoch nicht, seine Macht einzusetzen, wann immer es wollte, sondern er geriet in ein seltsames Abhängigkeitsverhältnis und musste jenen Wesen gehorchen, die ihn riefen, um sich seiner Kräfte zu bedienen. Wie dieser Ruf erfolgte, ist nicht bekannt. Gesichert ist jedoch, dass die Imperatoren des Großen Imperiums dazu fähig waren. (Atlan 236)

Tatsache ist jedoch, dass diejenigen, die ihn rufen, dies nur in den seltensten Fällen aus ehrenhaften Motiven tun. Demzufolge wird der uralte Raumfahrer in der Regel missbraucht. (Atlan 236)

Diejenigen, die seinen geforderten Preis nicht zahlen, bringt Klinsanthor auf seine Raumstation. Dort sind sie dann auf ewig - weil an Bord der Station unsterblich - gefangen. (Atlan 236)

Berichte über Klinsanthors Eingriffe in die galaktische Geschichte sind selten. Auch weil es ein ungeheures Risiko darstellt, ihn zu wecken.

Die am weitesten zurückliegende bekannte Geschichte ist der Krieg der Skyllier gegen die rundköpfigen Kämpfer von Tloth, der eher durch Zufall ausbrach, da Skyllith zu nah am Aufmarschgebiet der Kämpfer von Tloth lag. Unterlegen sahen die Skyllier keine andere Chance, als Klinsanthor zu Hilfe zu rufen. Dieser siegte für sie über die Rundköpfe. Die Skyllier wussten schon vorher, dass sie den Preis nicht zahlen konnten; ihr Vertreter Brontzto nahm die Strafe hierfür willig auf sich. (Atlan 236)

Des Weiteren wurde Klinsanthor im Großen Befreiungskrieg der Arkoniden gegen die Akonen zur Hilfe gerufen, als der Krieg schon zu lange dauerte und auf arkonidischer Seite zu viele Opfer forderte. (Atlan 224) Aus dieser Zeit stammt der Begriff Magnortöter. (Atlan 236)

Zitat: »[...] Ein gewaltiger Sturm erhob sich zwischen den Welten und zerbrach die Bande. Klinsanthor in seiner unfaßbaren, unschaubaren Gestalt warf seinen Schatten über die, die im Unrecht waren, und sie wichen angstvoll zurück. Die Vernichtung folgte ihnen und [...]« (aus alten arkonidischen Aufzeichnungen) (Atlan 224)

Doch nach dem Sieg fiel Klinsanthors Schatten über die siegreichen Arkoniden. Unzählige starben, und die Arkoniden ergriff Entsetzen. Arbaraith blieb verwüstet und unbewohnbar zurück. In der Folge erfolgte der Umzug des Volkes nach Urdnir. (Blauband 15, S. 108 f.)

Wer damals Klinsanthor war und was sein Preis war, ist unbekannt. Der Name des Rufers wurde wahrscheinlich aufgrund der Konsequenzen dieser Tat - die Opfer dürften nicht geringer als auf akonischer Seite gewesen sein - aus den Geschichtsbüchern getilgt.

Eine neue Aufgabe

Der nächste, der es wagte Klinsanthor zu wecken, war Imperator Orbanaschol III. Sein Befehl war knapp und kurz: »Bring mir Atlans Kopf«.

Im Jahre 10.499 da Ark hatte Klinsanthor nach seiner Erweckung durch den Hilferuf Orbanaschols sich im Bewusstsein der Arkonidin Sarissa del Monotos eingenistet und unterstützte sie auf ihrem Rachefeldzug auf Arkon I gegen die Besatzung der VALTRICTON. Dann wechselte er auf den Goltein-Heiler Solthoron über, der ihn nach Perpandron brachte. Beim Wechsel auf Solthoron verfiel Sarissa dem Wahnsinn. Auf Perpandron angekommen, traf der Goltein-Heiler in einer Ruinenstadt am Rande des Dschungels auf den wiedererweckten Imperator Gonozal VII. Das fremde Bewusstsein verließ Solthoron, der aufgrund seiner Ausbildung keinen geistigen Schaden nahm, und manifestierte sich in Gonozal. Mit der ISCHTAR verließ Klinsanthor kurze Zeit später Perpandron. (Atlan 230)

Der Magnortöter überwältigte Kraft seines Geistes die gesamte Besatzung der ISCHTAR. Die Männer und Frauen erlitten dabei höllische Schmerzen und sanken reihenweise bewusstlos zu Boden. Gonozal VII. programmierte einen neuen Kurs. Vier gewaltige Transitionen brachten die ISCHTAR in ein unbekanntes Raumgebiet. Das Schiff wurde auf den energetischen Schnittpunkt einer Konstellation aus mindestens neun Riesensonnen zugetrieben. Aus dem Raum zwischen den Sonnen tauchte eine Plattform auf, die von einem halbkugelförmigen Energieschirm eingehüllt wurde. Gonozal nahm Funkkontakt mit der Station auf und sprach dabei in einem unbekannten Idiom. Kurz danach erschlaffte der Körper des Imperators wieder und nahm die für ihn typische teilnahmslose Körperhaltung ein. Klinsanthor hatte seinen Trägerkörper wieder verlassen. (Atlan 232)

Eine Hyperfunknachricht erreichte Orbanaschol III., in der Klinsanthor dem Imperator mitteilte, dass er die Gegner des Despoten handlungsunfähig gemacht hatte. Die fällige Belohnung wollte der Magnortöter selbst kassieren. (Atlan 232)

Nachdem Klinsanthor Atlan und Fartuloon mit einem Raumschiff vom Planeten Ketokh abholen und auf eine riesige Raumstation bringen ließ, die der Kristallprinz im Gebiet der neun Riesensonnen bereits gesehen hatte, übernahm der Magnortöter den Arkoniden Kelquan, der zu diesem Zeitpunkt bei Imperator Orbanaschol III. zur Ablegung eines Berichtes weilte. Kelquan übermittelte Klinsanthors Forderung nach der König-Regho-Flotte, die ihm im Kallito-System übergeben werden sollte. Orbanaschol verweigerte die Übergabe. Klinsanthor drohte dem Imperator, dass er sich im Falle einer Weigerung an Orbanaschol schadlos halten werde. Trotzdem war Orbanaschol nicht bereit, der Forderung Folge zu leisten. (Atlan 236)

Seitenwechsel

Der Magnortöter meldete sich bei Atlan und Fartuloon, die sich noch immer an Bord der Raumstation aufhielten. Die Ausstrahlung Klinsanthors rief ein unheimliches Gefühl und Panik in den beiden Männern hervor.

Klinsanthor bezeichnete im nun folgenden Dialog den Kristallprinzen als ehrenhaften Mann mit guten Absichten und bot ihm seine Unterstützung an. Er versprach Atlan und Fartuloon nach Kledzak-Mikhon zu bringen, wo sich auch die ISCHTAR aufhielt. Als Gegenleistung würde er bei Gelegenheit aktive Unterstützung einfordern.

Transport mit Hindernissen

In einem speziellen Raum der Station gab es eine Dimensionsfalte, durch die die beiden Arkoniden nach Kledzak-Mikhon abgestrahlt wurden. Doch der Transport verlief nicht reibungslos. Während die Körper der beiden Männer im großen Transmitter von Sevvo-Bonth materialisierten und zusammenbrachen, fand sich Atlans Bewusstsein im Körper von Garrak wieder, während sich Fartuloons Geist im Gehirn von Karwonz aufhielt. Klinsanthor meldete sich und teilte mit, dass hyperdimensionale Einflüsse den Transport nach Kledzak-Mikhon gestört hatten. Er würde aber dafür sorgen, dass Atlan und Fartuloon ohne großen Zeitverlust in ihre Körper, die auf der Welt der Loghanen angekommen waren, zurückkehren könnten.

Die nächste Station der Reise nach Kledzak-Mikhon bildete der Geist des Kampfpiloten Egnal aus der Luftflotte Gersaniens, der bei einem Luftkampf mit den Bardoniern abgeschossen und getötet wurde. Vor dessen Ende wechselten Atlan und Fartuloon in den Geist des Bardoniers Sormul über und verhalfen diesem zur Entwicklung von Kampfpanzern, die diesem Volk einen entscheidenden militärischen Vorteil im Krieg gegen die Truppen aus Gersanien verschafften.

Nach einem weiteren Transportvorgang landeten Atlan und Fartuloon endlich in ihren eigentlichen Körpern, die von Klinsanthor durch kurzfristige Verlagerung in eine andere Existenzebene vor den vernichtenden Energien des Flammenstrahlers des Erben Dammyol bewahrt worden waren. Die beiden Körper erhielten ihre materielle Stabilität zurück. Der große Transmitter erlosch. Atlan und Fartuloon sahen sich bald von Polizeieinheiten bedrängt und ergriffen die Flucht aus dem Transmittergebäude. In einem nahen Park wurden sie von Polizisten umzingelt. Mit dem Fluggerät gelang es ihnen, auf das Dach des Transmittergebäudes zu fliegen. Von dort krochen sie durch Lüftungsrohre und gelangten in einem Nebenraum der Transmitterhalle. Von dort ging es weiter ins Freie. Über eine Treppe erreichten sie den Dachgarten eines Nebengebäudes. Das Fluggerät war während der Flucht beschädigt worden und funktionsunfähig. Atlan erinnerte sich an sein Armbandfunkgerät und strahlte das Notsignal der Arkonidischen Flotte ab. Der Hilferuf wurde von Ra aufgefangen, der mit Höchstgeschwindigkeit den Standort der beiden Freunde anflog. Antigravfelder hielten das Beiboot dicht über der Dachfläche und Atlan und Fartuloon konnten an Bord klettern. In der Kommandozentrale fanden sie auch Snayssol vor. Das Boot flog zur ISCHTAR und wurde eingeschleust. (Atlan 238)

Gladiatorenkämpfe

Da der Imperator aber die geforderte Bezahlung, die König-Regho-Flotte, nicht liefern wollte, schlug sich Klinsanthor eher indirekt auf Atlans Seite und versuchte an den Imperator heranzukommen, um ihn zu bestrafen. (Atlan 236)

Der Magnortöter meldete sich erneut, als die Gruppe Arkoniden, Besatzungsmitglieder der ISCHTAR, unter Führung von Atlan und Fartuloon mit einem akonischen Kugelraumschiff auf das Arkon-System zuflogen. Klinsanthor wollte nicht mit ansehen, wie seiner Meinung nach aufrechte Arkoniden dem sicheren Tod in die Hände flogen. Er versprach, den Flug des Schiffes in der Nähe eines Transitionsknotenpunkts der arkonidischen Flotte anzuhalten. Dann mussten die Arkoniden aber selbst dafür sorgen, dass sie das Schiff verlassen konnten, was angesichts der Funkimpulse, die der Hyperkom ausstrahlte und hoffentlich arkonidische Schiffe anlocktgen, nicht allzu schwierig sein konnte. Tatsächlich wurden Atlan, Fartuloon und ihre Gefährten von der SKONTAN an Bord genommen. (Atlan 254)

Verstoßen

Im Jahre 10.500 da Ark durchlebte Klinsanthor einen radikalen Sinneswandel. Es war ihm nicht mehr möglich, zur Skärgoth zurückzukehren. Gedanken des Seins (Klinsanthors Bezeichnung für das Gute) versperrten ihm den Rückweg zu den energetischen Gärten der Unwelt. Seine Energie wurde langsam vom Normalraum aufgezehrt. In der Zeit, die ihm noch blieb, wollte er nur mehr Gutes tun. Er hatte viele seiner bisherigen Fähigkeiten eingebüsst. (Atlan 280)

Steiniger Weg zum Imperator

Es gelang ihm, zum zweiten Mal den Körper des Imperators Gonozal VII. zu übernehmen, der sich zu dieser Zeit auf Kraumon aufhielt. Der Magnortöter veranlasste Fartuloon, ihn mit der PFEKON elf Lichtstunden von Kraumon wegzubringen. Dort informierte er den Bauchaufschneider und Atlan über seine derzeitige Lage. Er wollte sich an Orbanaschol III. rächen, der ihn zuletzt von der Unwelt fortgeholt hatte. Allerdings benötigte er dafür einen Körper. Es kam nur ein böser Mensch oder ein Seelenloser in Frage. Atlan empfahl Mana-Konyr. Nach der Rückkehr der PFEKON nach Kraumon verließ Klinsanthor den Körper Gonozals.

Er übernahm die Kontrolle über Mana-Konyrs Körper, der sich gerade mit Nithrea beschäftigte. Mana-Konyrs Bewusstsein wurde in den Hintergrund gedrängt und abgekapselt. Der Magnortöter vertrieb das Mädchen aus der Kabine. Dies erregte den Argwohn Pedar dom Khaals. Um sich Gewissheit zu verschaffen, lotste er Mana-Konyr durch die Zentrale der LASEER. Dabei musste der »Töter mit der Fingerspitze« dicht an einer Positronik vorbei, zeigte jedoch keinerlei Anzeichen, das Rechengehirn zerstören zu wollen. Dies bestärkte Pedar dom Khaal in seinem Verdacht, Mana-Konyr sei nicht mehr er selbst.

Die LASEER wurde von Maahks aufgebracht und geentert. Pedar dom Khaal bezeichnete Mana-Konyr gegenüber den Methans als Vertrauten des Imperators. Ein Beiboot brachte Mana-Konyr an Bord eines Walzenschiffes. In einem Lagerraum traf er auf Nithrea und versöhnte sich mit ihr. Nithrea gab einen Hinweis auf ihren derzeitigen Aufenthaltsort: den Sektor Ullishtan. Nach der Landung auf Cerrgoor und der Unterbringung in Baracken, gelang es Klinsanthor, den verborgenen Stützpunkt der Maahks zu entdecken. Mana-Konyr wurde mit Elektroschocks gefoltert. Jeder Stromstoß verhalf Klinsanthor zu neuer Kraft. Als er die Energien nicht mehr speichern konnte, musste er einen Teil an die Verhöranlagen abgeben, die daraufhin zerstört wurden. Der Schutzschirm, der den Verhörraum teilte, brach zusammen und die Wasserstoff-Atmosphäre vermischte sich mit dem Sauerstoff zu Knallgas. Explosionen erschütterten den Stützpunkt und richteten große Zerstörungen an. Von einem Gesteinsbrocken, der ihn am Schädel traf, wurde Klinsanthor für zwei Tage außer Gefecht gesetzt. Während seiner Bewusstlosigkeit waren zumindest einige der Gefangenen einer hypnotischen Behandlung durch die Maahks unterzogen worden. Unter diesen Konditionierten waren Nithrea und Herron Skarvier, die gemeinsam mit Pedar dom Khaal und Frille zu Klinsanthors Gruppe gehörten, die auf Valissa abgesetzt werden sollte.

Mit einem diskusförmigen Beiboot der LASEER startete die Gruppe von Cerrgoor. Während des Fluges versuchte Herron Skarvier, dem »Töter« eine Injektion zu verabreichen, die Fieberschübe auslösen würde, um einen längeren Aufenthalt des KAYMUURTES-Siegers auf Valissa zu rechtfertigen. Doch Klinsanthor blieb wachsam und tötete Skarvier mit einem der gefürchteten Handgriffe Mana-Konyrs.

Bald darauf setzte sich Klinsanthor mit Frille in Verbindung und beauftragte diesen, den Bordrechner so umzuprogrammieren, dass die nächste Transition das Schiff in ein Gebiet bringen sollte, das von arkonidischen Raumschiffen frequentiert wurde.

Unmittelbar nach der Transition wurde Pedar dom Khaal im Sinne der Maahks aktiv und bedrohte Klinsanthor mit einer Strahlwaffe. Es kam zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf sich ein Schuss löste und dom Khaal tötete. Nithrea landete das Boot auf einem großen Asteroiden. Klinsanthor machte sich auf die Suche nach Frille, der wie vom Erdboden verschluckt zu sein schien. Er fand den jungen Arkoniden mit zerschmettertem Schädel in einer Kabine liegend. Nithrea hatte ihn erschlagen, da er von den Maahks nicht konditioniert worden war.

Klinsanthor raubte mit einem Griff an das Schlüsselbein Nithrea das Bewusstsein. Er versteckte die Frau unter einer Liege, dann aktivierte er den Notrufsender. Die MIRADOOR erschien und nahm den »Töter mit der Fingerspitze« an Bord. Nithrea wurde nicht gefunden und blieb im Beiboot zurück. Die MIRADOOR setzte ihren Flug nach Arkon fort. (Atlan 280)

Am Ziel

Beim Auftritt Mana-Konyrs in einer großen Arena auf Arkon I war auch Lebo Axton anwesend. Das Extrahirn des Terraners spürte eine Bedrohung. Das Bewusstsein des Verwachsenen wurde von Klinsanthor angezogen. Nur mit äußerster Willensanstrengung konnte sich Axton aus dem unheimlichen Bann lösen.

An einem Empfang für Mana-Konyr nahm auch Orbanaschol teil. Mana-Konyr wurde von Vaygoke Prokasta aufgefordert, den Imperator spaßhalber in die Höhe zu stemmen. Damit sollte Orbanaschol in die Feuerlinie einer Waffe geraten, die Pfeile mit tödlich wirkendem Gift verschoss. Lebo Axton versuchte, dies zu verhindern. Dem Verwachsenen brandete eine gewaltige parapsychische Schockwelle entgegen. Doch der Terraner ließ sich nicht beirren. Klinsanthor änderte seine Gesinnung. In seiner Ausstrahlung war keine Feindseligkeit und keine Tötungsabsicht mehr zu erkennen. Axton veranlasste Mana-Konyr anstelle des Imperators den Industriellen Prokasta hochzuheben. Der für Orbanaschol bestimmte Giftpfeil grub sich in den Nacken Prokastas.

Im folgenden Tumult wurde Orbanaschol von Sicherheitsbeamten aus dem Raum geführt. Mana-Konyr blieb mit selbstsicherem Gesichtsausdruck zurück. (Atlan 281)

Mana-Konyr wurde verhaftet und ins Tekayl-Gefängnis gebracht. Dort erhielt er Besuch von Lebo Axton. Bei der auch telepathisch geführten Unterhaltung stellte Klinsanthor fest, dass der Verwachsene ein Freund Atlans war. Der Magnortöter berichtete, dass seine Kräfte immer mehr schwanden und Mana-Konyr bald die Oberhand gewinnen würde.

Beim nächsten Treffen nutzte der Magnortöter die Kraft von Axtons blauem Gürtel, um sich für eine Zeitlang mit neuen Energien aufzuladen. Der Magnortöter erfuhr, dass die Macht der Sonnen an Mana-Konyr herantreten würde, um ihn bei einem zu erfolgenden Putsch als Nachfolger Orbanaschols zu präsentieren. Klinsanthor versprach Axton bei seinem Vorgehen zu unterstützten. Über ein kleines Funkgerät versorgte er den Terraner mit Informationen über die Schritte der Macht der Sonnen und der SENTENZA.

Bei der Versammlung der Männer und Frauen der Macht der Sonnen entglitt dem Magnortöter immer mehr die Kontrolle über Mana-Konyrs Körper. Er bat Lebo Axton telepathisch, Orbanaschol töten zu dürfen, solange er noch Kraft hatte. Axton schleuderte den aus psionischer Energie bestehenden blauen Gürtel auf Mana-Konyr. Der Gürtel legte sich um Arme und Hals des KAYMUURTES-Siegers und verschwand. Ein blaues Leuchten hüllte den einige Zentimeter über dem Boden schwebenden Arkoniden ein. Klinsanthor näherte sich Orbanaschol. Auch ein Strahlschuss Axtons konnte ihn nicht aufhalten. Ein weiterer Schuss verwandelte die Lichtaura in Schwärze. Ein Dimensionsriss tat sich auf und riss den Magnortöter davon. Nur eine flache, schwarze Mulde zeugte von der Anwesenheit Klinsanthors. (Atlan 282)

Anmerkungen

  • Es ist sehr wahrscheinlich, dass Klinsanthors Bewusstsein in den ewigen Schlaf zur Skärgoth zurückgerissen wurde.
  • Damit ist Orbanaschol III. der einzige – oder zumindest einer der wenigen – die dem Magnortöter die Bezahlung verweigerten und mit dem Leben davonkommen konnten.
  • Weitere Erweckungen Klinsanthors sind nicht bekannt. Auch ist unbekannt, wie er auf die Veränderung des Psionischen Netzes reagierte, nachdem DORIFER dichtmachte.

Quellen