MITYQINN

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MITYQINN war ein Sammler der Urmutter, den Atlan im Jahre 1225 NGZ auf Eptascyn fand.

Technische Details

Seine Abmessungen betrugen ungefähr 60 km mal 30 km. Die ursprüngliche Kastenform war an vielen Stellen eingedellt und zerbeult. An einer Ecke fehlte die ganze Kante. Dieser Riss war einige Kilometer lang. Aus unzähligen Lecks trat die Bordatmosphäre aus. Der Zustand des Sammlers zeigte sich als desolat. Herabhängende Leitungen, mangelhaft funktionierende Monitore, zentimeterhoher Staub, ausgelaufene Schmiermittel, scharfkantige Metallteile, meterhohe Stapel von rostigen Maschinenteilen hinterließen den Eindruck einer fliegenden Schrotthalde. Kommandant der MITYQINN war ihr Homunkulus Florymonthis. (Flammenstaub 6)

Geschichte

Der Sammler MITYQINN stürzte vor 145.555 Jahren auf Eptascyn ab. Der Sammler konnte den Aufschlagswinkel so abflachen, dass er nicht frontal mit der Oberfläche des Mondes zusammenstieß, sondern sich wie eine Ramme in den Boden bohrte, ohne in unzählige Teile gerissen zu werden. Die Positronik und damit das gesamte Schiff verfielen in eine Art Schockzustand. Während dieser Zeit wurde die MITYQINN von Erdreich bedeckt. Es siedelten sich Pflanzen an und das Ringgebirge entstand. Durch diesen Stasiszustand hatte der Sammler auch den Weckbefehl Ovarons im Jahre 3438 versäumt. Erst der Sammelruf der Urmutter, der die Einheiten in das Solsystem rief, wo die Urmutter sich mit der Sammlerflotte in der Höhe der Bahn des Pluto vernichtete, erweckte den Sammler vor 1274 Jahren. MITYQINN wachte lediglich aus der Schock-Stasis auf. Die Beschädigungen des Sammlers waren zu umfangreich, um den Befehl richtig interpretieren zu können, ganz abgesehen davon, ihn zu befolgen. Selbstreparaturprogramme wurden angestoßen und versuchten, das Schiff irgendwie flugtauglich zu machen. Da sich die Sextadim-Technik als nicht instandsetzungsfähig erwies, war nur Unterlichtgeschwindigkeit möglich. Als endlich wieder Funksignale empfangen werden konnten, erkannte die schwer gestörte Positronik, dass im Kugelsternhaufen Eschnat kaum Funkverkehr herrschte. Die Existenz von Ganjasen in diesem Raumgebiet konnte nicht festgestellt werden. MITYQINN war an den »Klippen der Unendlichkeit« gestrandet. Die Positronik drehte sich mit ihrer artifiziellen Intelligenz nur noch im Kreis. (Flammenstaub 6)

Ende Oktober 1225 NGZ startete MITYQINN von seinem Landeplatz unter dem Sain-Gebirge. Atlan, Zamptasch und Abenwosch-Pecayl 966. trafen an Bord auf Florymonthis. Unmittelbar nach dem Start griff der Sammler in die Raumschlacht zwischen Takerern, Zaqoor und Juclas im Wikipedia-logo.pngOrbit des Mondes ein. MITYQINN feuerte aus allen Rohren. Mehr als 60 bis 70% der Schüsse gingen ins Leere, doch durch die extreme Intensität kam es trotzdem zu zahlreichen Treffern. Die takerischen Einheiten ergriffen die Flucht. Die Zaqoor ließen nur einige Beobachter zurück. Die Juclas feierten den Sieg. (Flammenstaub 6)

Die Positronik hatte im Laufe der Jahrtausende Schaden erlitten. Sie war gestört und verwirrt. Sie war sich über den Status der Gäste an Bord nicht im Klaren. So geschah es, dass Abenwosch-Pecayl 966. und Zamptasch von kugeligen Robotern mit langen peitschenähnlichen Schlingen attackiert wurden. Florymonthis eröffnete mit ihren Strahlern das Feuer auf die beiden Roboter und zerstörte sie. Die Roboterdame brachte die Juclas und Atlan nun in den Räumlichkeiten Ovarons unter. Auf dem Weg dorthin wurde die Gruppe von Vasallen unterschiedlicher Form und Größe unter Feuer genommen. Florymonthis legte einen kreisförmigen, aber nur anderthalb Meter hohen Schutzschirm um ihre Schützlinge. Die Vasallen drehten ab, stellten das Feuer ein und verschwanden. (Flammenstaub 6)

Während Zamptasch Kontakt mit der irren Positronik suchte und dies mit dem Leben bezahlte, machten sich die anderen mehr oder weniger freiwillig auf die Suche. Kurz vor Erreichen des Schlafenden Zwillings versperrte ein Energiefeld den Weg. Die Robotdame absorbierte die auftreffenden Energien der Strahlschüsse angreifender Vasallen des Sammlers mit ihrem Transmitterbauch. Durch die Überladung explodierte Florymonthis mit unvorstellbarer Wucht und zerstörte die Angreifer, deren zerschmolzene Überreste den Gang verstopften. Der Energieschirm um den Schlafenden Zwilling war ebenfalls zusammengebrochen. Der Arkonide und der Jucla konnten die Zwillingspositronik zum Leben erwecken, die die eigentliche Positronik ausschaltete und das Kommando übernahm. (Flammenstaub 6)

Dem Schlafenden Zwilling gelang es, auf Atlans Bitte hin, die Robotdame wieder auferstehen zu lassen. Da ein großer Teil ihres Gedächtnisses als Sicherungskopie in den Datenbanken der alten Positronik abgelegt waren, konnte die Persönlichkeit von Florymonthis in einem neuen Körper wieder hergestellt werden. (Flammenstaub 6)

Ende Oktober 1225 NGZ flog Atlan mit der AVACYN, der MITYQINN und 30 Schiffen der Juclas in die Freihandelszone Susch ein. Die Hauptstreitmacht wartete im Raumsektor Inschayem. Der Arkonide nahm Funkkontakt mit Symaltin auf und warnte den Autokraten vor einer drohenden Invasion durch die Lordrichter und ihre Verbündeten. Erst auf Drängen Carmyn Oshmoshs, die über die Ereignisse auf Eptascyn und die dortigen Gräueltaten der Zaqoor berichtete, erklärte sich der Fortynier bereit, die AVACYN an eine der Weichen andocken zu lassen. Der Sammler musste jedoch zurückgezogen werden und die Juclas durften sich BOYSCH auf nicht weiter als 200 Lichtjahre nähern. (Flammenstaub 8)

Florymonthis meldete die Ankunft feindlicher Kampfverbände in einer Entfernung zwischen 600 und 430 Lichtjahren von BOYSCH. Eine kodierte Verbindung zwischen der TIA, AVACYN und MITYQINN wurde geschaltet. Der Arkonide teilte die Flotte der Juclas in drei Verbände auf und entwickelte einen Schlachtplan, der den Zaqoor schwere Verluste zufügen sollte. (Flammenstaub 8)

Beobachtet von der AVACYN traten 420 Golfballraumer in den Normalraum ein und beschleunigten auf die halbkugelförmige Anordnung der rund 14.000 Jucla-Schiffe um BOYSCH zu. Abenwosch setzte wie vereinbart die zweite Flotte mit einem Hyperfunkspruch in Marsch. Unmittelbar hinter der sich in Bogenform aufgeteilten Zaqoor-Flotte fielen die Jucla-Schiffe der zweiten Flotte ebenfalls in den Normalraum zurück. Diese Flotte nahm die vorgesehene Formation ein und stieß in die Phalanx der Golfballraumer hinein. Die Zaqoor waren gezwungen, sich in das Innere der Halbkugelformation der ersten Jucla-Flotte zurückzuziehen. Immer mehr ihrer Schiffe gerieten dadurch in konzentrisches Feuer und explodierten. Aber auch die Juclas erlitten schwere Verluste. Atlan bat Florymonthis mit der MITYQINN einzugreifen. Die Roboterdame warnte vor einem anfliegenden Verband von 300 Kugelraumern der Zaqoor auf die Position der AVACYN und ihrer Eskorte aus 30 Jucla-Schiffen unter der Führung der BOBAK. MITYQINN konnte 35 Golfballraumer vernichten. Der Rest der Zaqoor-Flotte war nach BOYSCH weitergeflogen, wo sie von der dritten Jucla-Flotte erwartet wurden. Erst das Eingreifen der MITYQINNN brachte eine Entscheidung in der Raumschlacht um BOYSCH. Die Juclas lösten ihre Formationen auf und stürzten sich auf die Zaqoor. Nach der Vernichtung von zumindest 200 Golfballraumern deaktivierte der Sammler alle seine Systeme. Die Zaqoor zogen sich in heilloser Flucht zurück. (Flammenstaub 8)

Am 29. Oktober 1225 NGZ entfernte sich MITYQINN von BOYSCH und tauchte im Sternenmeer von Wuthanas Leib unter. Bei einer gelben Doppelsonne, 753 Lichtjahre von BOYSCH entfernt, traf die AVACYN auf den wartenden Sammler MITYQINN. Atlan erlitt durch den Flammenstaub wieder einmal einen Schwächeanfall. Bei einem Orientierungsmanöver, 150 Lichtjahre vor Eschens Welt, wurden 15 Zaqoor-Einheiten entdeckt, die einen Kirigalo abschirmten und in Angriffsformation auf einen kleinen Planeten zutrieben. Die MITYQINN und die AVACYN griffen an. Der Sammler schleuste Zehntausende Vasallen aus. Eine Raumschlacht entbrannte. Doch erst das direkte Eingreifen MITYQINNS brachte den erhofften Erfolg. (Flammenstaub 9)

Der Kirigalo hielt sich aus den Kampfhandlungen heraus. Nach der Vernichtung des letzten Zaqoor-Schiffes ließ Saryla die Kirigaluun einzeln angreifen. Die Spitzkegel kreisten den Sammler ein und nahmen ihn unter Beschuss. Florymonthis bemerkte, dass sich einer der Spitzkegel etwas abseits hielt und nur gelegentlich feuerte. Innerhalb weniger Minuten waren vier der Kirigalo-Segmente vernichtet. Das verdächtige Segment beschleunigte mit unglaublichen Werten. Florymonthis nutzte ihre körpereigene Transmitterfunktion und transportierte sich in die Zentrale der AVACYN, wo bereits Atlan und Kaystale in Kampfanzügen warteten. Die drei Kampfgefährten materialisierten in der Zentrale des Kirigalo-Segments. Es kam zum Kampf mit den Zaqoor der Besatzung. Erst als alle Soldaten des Lordrichters ihr Leben gelassen hatten, war der Kampf beendet. Vasallen enterten den Kirigaluun. Atlan und Kaystale kehrten auf die AVACYN zurück. (Flammenstaub 9)

Befehlshaber war seit der Übermittlung von Überrang-Codes uneingeschränkt Atlan. Dieser verwendete den Sammler zunächst zur Verteidigung von BOYSCH vor den Lordrichtern von Garb und ging mit ihm und der AVACYN auf die Suche nach dem vierten Rhoarxi-Stamm.

Auf der Suche brachten Atlan und die MITYQINN den Kirigalo-Raumer des Lordrichters Saryla auf.

Trivia

Spricht man den Namen englisch aus, wird daraus Mighty Quinn, eine Figur in einem Wikipedia-logo.pngBob Dylan-Song, weithin bekannt gemacht durch Wikipedia-logo.pngManfred Mann's Earth Band.

Quellen

Flammenstaub 6, Flammenstaub 8, Flammenstaub 9, Flammenstaub 11