Laboratorium des Satans

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 140)
A140 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Der zweite Atlan (Band 3/3)
Titel: Laboratorium des Satans
Untertitel: Die galaktischen Mediziner experimentieren – und Androiden rebellieren gegen ihr Schicksal
Autor: Dirk Hess
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1974
Hauptpersonen: Atlan, Fartuloon, Tocce-Lanceet, Xaxax, Ogh
Handlungszeitraum: 2. Prikur 10.497 da Ark (8023 v. Chr.)
Handlungsort: Tsopan, Cematrang
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Blauband 20

Kurz­zusammen­fassung

Atlan und Fartuloon gehen durch das Weltentor und gelangen nach Cematrang. Der Skine mit Atlans Bewusstsein hat das Weltentor sabotiert, so dass Atlan und Fartuloon in einer Wüste materiali­sieren. Sie werden jedoch von Aras zu ihrer Station gebracht, wo der Kommandant Tocce-Lanceet Anweisung von den Skinen hat, mit den beiden Arkoniden zu kooperieren. Da der Skine inzwischen wieder frei ist, muss einer der Aras Träger von Atlans Bewusstseins­kopie sein.

Atlan und Fartuloon finden in der Station grausame Experimente vor. Zugleich müssen sie aufpassen, da die Aras sie nur zu gern bei einem inszenierten Unfall verschwinden lassen würden.

Schließlich entdecken sie massenhaft Androiden mit der Gestalt von Aras. Diese Androiden sind dazu gedacht, die Bewusstseinskopien der Aras auf Tsopan aufzunehmen und dann die Skinen zu überrumpeln. Atlans Bewusstseinskopie hat den Androiden Ogh übernommen und zettelt einen Aufstand gegen die Aras an. Zugleich versucht er, Atlan und Fartuloon abzuhängen. Erst als er in eine ausweglose Situation gerät, arrangiert er sich mit seinem Original. Zu dritt entkommen sie über die Weltentore nach Tsopan, wobei Tocce-Lanceet ums Leben kommt.

Da die Skinen mit Ogh nichts anfangen können und ihn sogar töten wollen, nehmen Atlan und Fartuloon ihn mit auf die POLVPRON mit. Ein anhänglicher Viwo von Cematrang kommt auch noch auf das Schiff, bevor es abfliegt.

Handlung

Atlan und Fartuloon werden von den Skinen durch ein Welt-Tor auf einen weiteren Planeten im Hyperraum geschickt, um der entflohenen Bewusstseinskopie des Kristallprinzen habhaft zu werden. Die beiden Männer landen jedoch nicht in einer skinischen Station, sondern mitten in der Gellar-Wüste. Eine Magnetschiene zieht sich durch den Sand, aus dem sich ein Viwo gräbt.

Am Horizont taucht ein Schwebezug auf, der auf die beiden Männer zuhält. Der Magnetschweber hält vor Atlan und Fartuloon. Auf der den Männern abgewandten Seite steigt ein Passagier aus und feuert mit einem Impulsstrahler knapp über die Freunde. Das kleine Wesen Viwo greift in die Auseinandersetzung ein und bläst dem Fremden einen heißen Sandstrahl ins Gesicht. Atlan und Fartuloon ergreifen die Gelegenheit beim Schopf und hechten auf die andere Seite des Schwebewagens. Überrascht stehen sie vor einem Ara, dessen Körper von übelriechenden Geschwüren übersät ist.

Ein zweiter Schwebezug nähert sich. Die Besatzung des Zuges tötet den infizierten Ara mit einem Strahlschuss. Nach einer etwas schmerzhaften Überprüfung mit einer auf die bloße Haut zu legenden Testfolie, ob die Männer sich angesteckt haben, und der Desinfektion des Schwebewagens dürfen Atlan und Fartuloon zu den Aras in den Zug steigen.

Sofort nach der Ankunft in Cematrang-I werden sie dem Kommandanten des Stützpunkts Tocce-Lanceet vorgeführt. Der Skine Xaxax mit Atlans Bewusstseinskopie hat gleich nach seiner Ankunft auf Cematrang das Transportsystem beschädigt. Aus diesem Grund sind Atlan und Fartuloon nicht in Cematrang-I, sondern in der Gellar-Wüste materialisiert. Bei dem Anschlag des Skinen sind hyperdimensionale Wellenschauer freigesetzt worden, die beträchtliche Schäden angerichtet haben und bei denen sich der Skine irreparable Organschäden zugezogen hat. Er wurde von Androiden der Aras in einen Betonblock gegossen. Nun soll er den Aras zu Versuchszwecken zur Verfügung stehen.

Der Bewusstseinskopie ist es gelungen, von Xaxax höchstwahrscheinlich auf einen der Aras überzuwechseln.

Tocce-Lanceet lässt an allen Aras des Stützpunkts Untersuchungen durchführen, um die Bewusstseinskopie zu finden. Dabei geht er nicht gerade sanft vor. Mit einem Gerät, das modifizierte Hyperfelder erzeugt, werden die Aras untersucht. Dabei geraten mehrere Aras mit dem Feld in Kontakt. Manchen wird nur die Kleidung verbrannt, andere verlieren Gliedmaßen oder werden gänzlich aufgelöst. Tocce-Lanceet, dessen sadistische Ader immer mehr zum Vorschein kommt, genießt sichtlich das Schauspiel. Atlan erhebt heftigen Protest gegen diese Vorgehensweise. Er will mit Fartuloon selbst nach der Bewusstseinskopie suchen. Der Stützpunktkommandant droht damit, die beiden Männer spurlos in den Versuchsstationen verschwinden zu lassen, willigt aber dann trotzdem ein und gibt die Erlaubnis, die Station durchstreifen zu können.

Bei ihren Nachforschungen in den Tiefen von Cematrang-I stoßen die beiden Freunde auf Käfige, in denen Luccis gehalten werden. Um die Tiere mit Nahrung zu versorgen, öffnen sie einen Vorratsraum und finden die halb verweste Leiche eines Aras. Bei näherer Betrachtung des Toten findet Atlan ein dünnes Stirnband aus Metall, mit dem der Ara Befehle direkt ins Gehirn übertragen bekommen hat. Gestorben dürfte er beim Kampf mit einem Viwo sein.

Als die beiden Freunde versuchen, tiefer in die unterirdischen Anlagen einzudringen, werden sie von fünf Galaktischen Medizinern mit Waffengewalt aufgehalten. Unbemerkt lässt Fartuloon eine kleine grüne Kapsel fallen. Dann entfernen sich die beiden Männer schnell von den Aras. Das aus der Kapsel austretende Gas zeigt bald Wirkung, und die fünf Aras brechen zusammen. Der Weg zum Antigravschacht ist frei und Atlan und Fartuloon schweben in die Tiefe. Sie gelangen auf eine Ebene, in der in Plexiglasregalen Tausende von reglosen Aras im Tiefschlaf liegen. Plötzlich saust ein tonnenschwerer Nahrungsmittelbehälter auf die beiden Männer nieder. Sie können gerade noch rechtzeitig ausweichen, bevor sie zerquetscht werden. In der ausgeronnenen Nahrungsflüssigkeit ist ein Schuhabdruck zu erkennen. Nun beginnen sich die Tiefschläfer zu bewegen. Eine gespenstische Situation entsteht. Die Aras, die über kein Metallband, über das sie gesteuert werden können, verfügen, bleiben stumm und torkeln in der riesigen Halle umher. Ihre Leidensgenossen, die bereits mit einem Metallband ausgerüstet worden sind, bleiben reglos auf den Regalen liegen. Die erwachten Aras waren einst mit den Bioexperimenten Tocce-Lanceets nicht einverstanden. Sie wurden bestraft, indem man ihr Gedächtnis löschte.

Der Androide Ogh spricht die Freunde an und übernimmt das Kommando über die wiedererwachten Aras, die ihm bereitwillig gehorchen. Mit ihrer Hilfe will Ogh Cematrang-I verlassen und eine andere Station der Aras auf dieser Welt aufsuchen. Bedenkenlos opfert er eine Vielzahl seiner Mitkämpfer, um die Wachen abzulenken. Er selbst will mit Atlan und Fartuloon die Station auf einem anderen Weg verlassen. Die beiden Freunde legen sich auf ein Transportband, das in einer dunklen Röhre verschwindet. Dort werden sie von Energieschauern getroffen und paralysiert. Ogh ist ihnen nicht gefolgt und lacht lautstark über seinen gelungenen Coup.

Atlan und Fartuloon sind nur bewegungsunfähig, aber bei vollem Bewusstsein. Sie werden in ein Versuchslaboratorium transportiert und landen auf Untersuchungstischen. Der Ara Popol ritzt Atlans Haut über der Brust mit einem Skalpell auf. Er will den Kristallprinzen anscheinend bei lebendigem Leib sezieren. Ein waschechter Arkonide ist Popol und seinem Assistenten selbstverständlich viel lieber als die bisher zur Verfügung stehenden Androiden aus dem Depot der Tiefschläfer. Die Aras stoßen Atlan eine lange Nadel in die Seite, was starke Schmerzen hervorruft. Dann wird ihm ein Gerät über den Kopf gestülpt. Nun ist es für Atlan an der Zeit zu reagieren. Die Paralyse klingt allmählich ab, und Atlan versucht, von der Liege zu springen, muss aber zu seinem Entsetzen feststellen, dass seine Beine mit Stahlklammern festgeschnallt sind.

Fartuloon beginnt zu toben. Atlan reißt sich das Gerät vom Kopf. Dem Bauchaufschneider gelingt es, mit dem Skarg seine Fußfesseln zu durchtrennen. Ein Ara ist zu einem Schaltkasten geschlichen und setzt Fartuloons Liege unter Hochspannung. Noch bevor er mit Atlans Tisch dasselbe anstellen kann, wird er vom Skarg durchbohrt. Fartuloon befreit Atlan.

Tocce-Lanceet erscheint in Begleitung einer schwerbewaffneten Eskorte. Durch das Eintreffen eines Reparaturkommandos der Skinen in Cematrang-I wagt der Ara es nicht, entschieden gegen Atlan und Fartuloon vorzugehen. Er freut sich diebisch, dass es Ogh, dem Träger der Bewusstseinskopie, gelungen ist, die beiden Männer zu täuschen und aus der Station zu fliehen. Atlan und Fartuloon verlassen Cematrang-I und erkunden die nähere Umgebung.

Plötzlich erschüttern Explosionen die Station. Ogh und seine Androiden sprengen einige Gebäude. Es kommt zu heftigen Kampfhandlungen mit der Stützpunktbesatzung. Die durchsichtigen Felsen mit den perfekt konservierten gigantischen Tieren werden zerschossen, und durch einen wahrscheinlich hyperphysikalischen Prozess werden die Tiere wiederbelebt. Das sorgt für großes Chaos.

Atlan und Fartuloon entdecken einen Tunnel, den Viwos in den Fels getrieben haben. Noch ehe die beiden Männer kontrollieren können, ob der Schacht nach Cematrang-I führt, vernehmen sie einen Schrei nach Hilfe, ausgestoßen von Ogh.

Der Androide ist von einem Flugsaurier gepackt worden. Atlan erlegt den Saurier. Ogh stürzt zwischen die Felsen. Gleiter der Aras tauchen auf und schießen auf alles, was sich bewegt. Atlan und Fartuloon retten sich in den Tunnel der Viwos vor den schießwütigen Aras. Eine Blutspur zeigt Atlan, dass auch Ogh in den Tunnel eingedrungen ist. Die Aras entdecken den Tunnel und verschließen den Eingang mit dem durch den Beschuss mit Impulsstrahlern verflüssigten Gestein. Die zahlreichen Viwos lassen die beiden Männer ungeschoren.

Die Freunde gelangen in den Saal von Cematrang-I, in dem sie die Androiden gefunden haben. Der Boden ist übersät von toten Androiden und Aras. Kleine Roboter versprühen einen Säurenebel, der die toten Körper auflöst. Zwischen den Toten verbirgt sich Ogh. Durch die sich ihm nähernden Roboter ist er gezwungen, seine Deckung zu verlassen.

Ogh schließt mit Atlan und Fartuloon ein Zweckbündnis. Es gelingt ihnen, etliche Säureroboter zu zerstören. Sie erreichen den Ausgang zu den Antigravschächten, wo Tocce-Lanceet mit seiner Leibwache wartet.

Die Freunde haben seine Pläne zunichte gemacht. Die Androiden sollten nach Tsopan gebracht werden, wo sie von den gespeicherten Bewusstseinskopien der Aras von Cematrang übernommen werden und die Skinen besiegen sollten.

Tocce-Lanceet will Atlan, Fartuloon und Ogh mit einem tödlich wirkenden Virus infizieren. Während Atlan den Kommandanten von Cematrang angreift, schalten Fartuloon und Ogh die Leibwache aus. Der Behälter mit der Virenkultur zerbricht und Tocce-Lanceet infiziert sich. Die Infektion breitet sich rasend schnell aus. Atlan erschießt den Ara mit einem Thermostrahler und löst den Leichnam auf.

Ogh gesteht Atlan, dass die Bewusstseinskopie den Androidenkörper nicht mehr verlassen kann. Atlans Kopie erklärt sich einverstanden, den beiden Männern nach Tsopan zu folgen.

Den Skinen ist es in der Zwischenzeit gelungen, das Transportsystem zu reparieren. Auf Tsopan wird Ogh sofort weggebracht. Nach eingehenden Untersuchungen müssen die Skinen zugeben, dass es ihnen nicht möglich ist, die Bewusstseinskopie aus dem Androidenkörper zu entfernen.

Sie erklären sich damit einverstanden, dass Ogh, Atlan und Fartuloon an Bord der POLVPRON gehen und von Tsopan abfliegen können. Auch ein Viwo von Cematrang verlässt mit der POLVPRON den Planeten der Bewusstseinsforscher.

Innenillustration