Straße im Kosmos

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 153)
A153 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Skanmanyon (Band 5/9)
Titel: Straße im Kosmos
Untertitel: Sie sind die Boten Skanmanyons – sie bringen der Menschheit das Chaos
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1974
Hauptpersonen: Atlan, Froom Wirtz, Terrania Skeller, Vart Loo, Laroop, Grevier
Handlungszeitraum: Mitte Juni 2843
Handlungsort: Komouir
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Atlan, Froom Wirtz und Terrania Skeller erreichen das fremde Schiff trotz Dimensionsverwerfungen. Weiterhin dringt eine Gruppe aus anfangs sieben Antis unter dem Kommando von Vart Loo und später dem von Laroop in den Raumer ein, um ihn in Besitz zu nehmen. In dem Raumer wird Terrania durch hypnosuggestive Beeinflussung das Sprachrohr der Besatzung, die nur aus einigen Raupenwesen und Androiden besteht. So erfahren die Eindringlinge, dass es sich bei dem Schiff um den Wegbereiter handelt. Es soll die Raumfahrt durch den Hohlwelt-Effekt in einem Korridor zum Erliegen bringen, durch den Skanmanyon kommen wird. Durch einen Schaden am Antrieb hat das Schiff vor langer Zeit seine Schwingkristalle über Komouir abwerfen müssen und ist dann über Wiga-Wigo abgestürzt. Durch die Ausgrabungsarbeiten der Gruppe um Wirtz haben die Wegbereiter festgestellt, dass sie nicht sicher sind, und haben ihre Mission provisorisch wieder aufgenommen.

Das Trio um Atlan und die Antis werden für Reparatur-Arbeiten eingespannt. Tatsächlich kann der Anti Grevier unter Opferung seines Lebens eine energetische Überladung des Antriebs neutralisieren. Danach werden die unfreiwilligen Helfer von Bord verwiesen. Während die Antis das Schiff verlassen, können sich Atlan, Wirtz und Terrania bis zum Start an Bord verstecken. Als sie entdeckt werden, schickt man sie durch einen Transmitter.

Handlung

Nach einiger Mühsal erreichen Lordadmiral Atlan, weiterhin als Bralt Meeker maskiert, Froom Wirtz und das Mädchen Terrania Skeller das abgestürzte Scheibenschiff. Es ist in einen Nebel gehüllt, der das Mädchen wie magisch anzieht. Es ist zu vermuten, dass es sich dabei um eine Art Abwehrfeld handelt, und Skeller scheint in der Lage zu sein, sie zu führen. Als sie die Grenze des Nebelgebiets überschreiten, bläst ihnen starker Wind entgegen. Terrania beginnt zu stammeln, dass der Weg bereit sei und er ihn gehen wird. Bevor sie erklären kann, um wen es sich handelt, erwacht sie aus dem Trancezustand und kann sich an nichts mehr erinnern. Der Wind wird immer stärker, und das Gefühl von Kälte stellt sich ein. Der Boden um das Raumschiff scheint unter enormer Hitze geschmolzen zu sein. Doch nur Gestein ist davon betroffen, die Pflanzen sind seltsamerweise unversehrt. Unter der extremen Kälte, die der Wind mit sich bringt, beginnen die Gewächse zu zerbröckeln.

Auf Komouir wirken auch sieben Báalols, unter anderem Vart Loo, Laroop und Grevier. Sie unterliegen nicht dem Hohlwelt-Syndrom und machen sich auf, das Scheibenschiff zu suchen. Die Báalols bilden einen Parablock, um mit vereinten Kräften das Schiff und seine Besatzung in ihre Gewalt zu bringen. Doch das Vorhaben scheitert. Ihre mentalen Fühler stoßen ins Leere. Seltsamerweise ist auf dem gesamten Planeten kein beeinflussbares Gehirn auszumachen. Die Antis lösen den Mentalblock auf und bewegen sich weiter auf das fremde Schiff zu. Die Kälte nimmt zu. Dank ihrer Begabungen schaffen die Antis es, sich durch den Nebel zu bewegen. Doch ein Risiko bleibt, wie sich erweist. Einer der Báalols wird von einem Eiswind erfasst, und alles Wasser in seinem Körper scheint ihm entzogen zu werden. Letztlich zerfällt der Mann zu Staub und wird vom Wind davongetragen.

Atlan, Wirtz und Skeller kämpfen sich weiter Richtung Raumschiff. Der Weg wird immer beschwerlicher. Vom glasierten Boden springen immer wieder elektrische Entladungen über und verursachen Schmerzen. Manchmal wirkt der Untergrund wie ein Magnet, so dass die Füße nur mit Mühe gehoben werden können, dann wieder werden sie abgestoßen, so dass nur schwer Bodenkontakt herzustellen ist. Der Wind nimmt an Stärke zu. Leuchterscheinungen, die selbst bei geschlossenen Augen sichtbar bleiben, sorgen für Verwirrung. Atlan leidet sehr unter der schlechten Sicht und der extremen Geräuschempfindlichkeit seiner Ohren. Er hat Angst, den Verstand zu verlieren.

Auch Wirtz unterliegt dem Einfluss aus dem Raumschiff. Ihm wird suggeriert, dass der Arkonide ein Fremdkörper sei und seinem Ziel im Weg stehe. Um Atlan von seinen Qualen zu erlösen, beginnt ihn der Instinktspezialist zu würgen. Der Extrasinn stemmt sich gegen die hypnosuggestive Beeinflussung. Im Nebel scheint Wirtz' Aktivierung zum Instinktspezialisten rückgängig geworden zu sein. Atlan spricht erneut die Aktivierungsformel aus. Wirtz kommt zu sich und lockert seinen Griff um Atlans Hals. Das schwarze Raumschiff liegt unmittelbar vor den beiden Männern. Froom Wirtz eilt Terrania Skeller nach, die das Schiff schon erreicht hat. In nächster Umgebung des Raumschiffes weht kein Wind, und es gibt hier auch keinen Nebel. Nach wenigen Schritten findet Atlan eine Öffnung.

Auch die Antis kämpfen gegen die parapsychische Macht an. Sie gehen aufeinander los. Erst als sie das Schiff erreichen, normalisiert sich alles wieder. Die Antis finden ebenfalls einen Eingang und betreten das Schiff.

Atlan stößt bald auf Froom Wirtz und Terrania Skeller. Das Mädchen ist noch immer in Trance.

Vart Loo und seine Männer werden von einem Transmitter in eine Halle transportiert, die von einem Spinnennetz aus fingerdicken Fäden gefüllt war. Die Antis klettern an den Fäden nach unten. Bei jeder Berührung gibt das Netz einen Ton ab. Bald brandet lautstarke Musik durch das Gewölbe. Durch die immer stärker werdenden Schwingungen beginnen die Ausrüstungsgegenstände der Báalols zu explodieren. Durch ein bunt schillerndes Loch entkommen sie in eine kleine Halle, in der ein fremdes Wesen auftaucht. Vart Loo feuert mit seinem Paralysator auf den Fremden, der sich zur Flucht wendet. Doch es handelt sich um Atlan, Wirtz und Skeller, durch die Verhältnisse bis zur Unkenntlichkeit verzerrt. Die Antis nehmen die Verfolgung auf. Vart Loo stürzt sich auf Froom Wirtz, den er für ein vielarmiges Ungeheuer hält, und wird vom Instinktspezialisten brutal zu Boden geschleudert. Der Anti ist sofort tot.

Atlan, seine Gefährten und auch die Antis, jetzt von Laroop geführt, werden mit Schockfallen festgesetzt. Die Schockstrahlen verursachen schmerzhafte Schläge, wodurch sie in eine bestimmte Richtung getrieben werden. Die optischen Verzerrungen verschwinden. Nach einem Marsch von etwa einem Kilometer haben sie den Zentrumsbereich des Raumschiffes erreicht.

In einem großen Raum entdecken sie vierzehn transparente meterhohe Behälter, die mit einer Flüssigkeit gefüllt sind. Auf diesen Sockeln kriechen etwa einen Meter lange Riesenmaden umher. Ein ekelerregender Gestank geht von den Maden aus. Atlan glaubt nicht, dass es sich um die Erbauer des Raumschiffs handelt. Er stuft sie sogar als Androiden ein.

Terrania Skeller, immer noch in Trance, beginnt zu sprechen und erzählt die Geschichte des Schwarzen Wegbereiters.

Demnach wurde der Schwarze Wegbereiter schon vor vielen Jahren (denn mit Schwierigkeiten musste gerechnet werden) auf den Weg gebracht. Und es war noch nicht zu spät, die Straße durch den Kosmos zu Ende zu führen. Das wichtigste Ereignis seit Bestehen des Universums sollte stattfinden, und dafür musste diese Straße abgesichert werden. Das bedeutete, alle raumfahrenden Rassen mussten dem Hohlwelt-Syndrom unterworfen werden. Doch der Wegbereiter erlitt einen Schaden an seinem Antrieb und musste gezwungenermaßen seine Schwingkristalle über Komouir abwerfen. Sodann kam es auf Wiga-Wigo zur Notlandung. Dort wurden auch die Probleme am Antrieb erkannt, und nun sollten die Schwingkristalle wieder eingesammelt werden.

Die Eindringlinge sollen bei der Reparatur des defekten Antriebssystems helfen. Dann wird ihnen die Freiheit zurückgegeben werden, um die Völker auf den Transport des wichtigsten Gutes des Universums vorzubereiten.

Terrania Skeller kann sich in den Momenten, in denen sie ein normales neunjähriges Mädchen ist, nur verschwommen daran erinnern, was sie im Auftrag der Wegbereiter von sich gegeben hat. Sie ist sich sicher, dass keine bösen Absichten hinter dem Vorgehen der Madenwesen stecken.

Laroop stellt sich mit seinen Antis bedingungslos unter den Befehl der Wegbereiter. Auch Atlan und Wirtz bleibt momentan keine andere Wahl, als bei der Reparatur zu halfen. Von einem Transmitter werden sie in den Maschinenraum abgestrahlt. Androbs werden zur Unterstützung abgestellt.

Die Männer müssen in die Antriebsmaschinen eindringen, um Reparaturen direkt im Innern durchzuführen. Sie stoßen tatsächlich auf zahlreiche Fehlerquellen. Die Maschinen sind völlig fremdartig. Es kommt zu einem Unfall, bei dem der Anti Grevier von harter Strahlung getroffen wird. Er erhält von einem Androb eine Spritze, die ihn zu Höchstleistung aufputscht. Grevier hat das Antriebssystem und die Fehlfunktion durchschaut. Der Antrieb hat sich mit Fremdenergien aufgeladen. Diese Energien können nur mit Schwingkristallen abgebaut werden. Grevier, mehr tot als lebendig, lässt sich von den Androbs die Kristalle aushändigen. Er befestigt sie an seiner Brust. Die Schwingkristalle brennen sich durch die Kleidung und graben sich in das Fleisch seines Körpers. Sobald Grevier eine Störquelle lokalisiert, tauscht er den Schwingkristall aus. Der Antriebskristall arbeitet bald fehlerlos.

Laroop glaubt nun, das Schiff in seine Hand bringen zu können. Durch das Verschwinden Greviers in fremde Dimensionen wird er davon jedoch abgehalten. Plötzlich bemerkt er, dass sich Biomolplast von Bralt Meekers Gesicht ablöst. Terrania Skeller erscheint wieder und überbringt von den Wegbereitern die Botschaft, dass sie den Männern für die erfolgreiche Reparatur des Antriebs danken, sie aber den Schwarzen Wegbereiter zu verlassen haben, damit das Schiff starten und seiner Aufgabe nachgehen kann. Die bereits bekannten Schockstrahlen treiben die Antis, Wirtz, Atlan und Terrania Skeller zu einem Transmitterfeld, das sie in die Röhrenkorridore der Außenbezirke des Schiffes befördert. Auf Atlans Frage teilt das Mädchen mit, dass sie jederzeit den Raum mit den vierzehn Wegbereitern finden könne.

Die Antis verlassen das Schiff. Atlan, Wirtz und Terrania kehren um und dringen wieder ins Schiff vor. Der Schwarze Wegbereiter startet von Komouir. Das Mädchen weiß jetzt auch, wem der Transport auf der kosmischen Straße gilt – Skanmanyon.

Terrania setzt sich mit den Wegbereitern in Verbindung, die jetzt darüber informiert sind, dass sich blinde Passagiere an Bord befinden. Sie werden von Androbs umzingelt und von Schockstrahlen gequält. Sie werden in eine Energieglocke gesperrt und entstofflicht. Atlan ist schon gespannt, wo sie drei materialisieren werden. Ihr Zielpunkt wird sicherlich nicht auf Komouir liegen.

Innenillustration