Sternengeister

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 574)
A574 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Hidden-X (Band 25/50)
Titel: Sternengeister
Untertitel: Rückkehr ins Ungewisse
Autor: Hubert Haensel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Themistokles Kanellakis
Erstmals erschienen: 1982
Hauptpersonen: Atlan, Breckcrown Hayes, Sanny, Lucy Garbers, Fred Graebke, Krester Merrym, Chart Deccon
Handlungszeitraum: 7. bis 10. Oktober 3792
Handlungsort: Sternenmeer
Atlans Extrasinn:

Das Sternenuniversum und seine Zeit

Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Durch die Vernichtung des Dimensionstransmitters auf Aqua-I scheint die SOL im Sternenuniversum gefangen zu sein. Doch der High Sideryt und Atlan denken nicht daran, aufzugeben. Der Arkonide gebiert den waghalsigen Plan, die SOL in ein Black Hole fliegen zu lassen und durch einen Dimensionstunnel in das Standarduniversum zu gelangen. SENECA meldet sich und ruft die Geschehnisse aus dem Jahr 3578 in Erinnerung – der Untergang Balayndagars und der Vorstoß der SOL durch einen Dimensionstunnel zur Endstufenballung im Machtbereich der Zgmahkonen. Doch auch im Umkreis von mehreren Millionen Lichtjahren sind weder ungewöhnliche energetische Phänomene, größere Massenansammlungen noch gravitationelle Störungen zu orten.

Am 7. Oktober 3792 Bordzeit der SOL versucht Sanny, den Ort der absoluten Unwahrscheinlichkeit zu lokalisieren, der die Rückkehr in das eigene Universum erlauben soll. Plötzlich taucht Chybrain in der Kabine der Molaatin auf. Das Kristallei ist laut Sanny erschöpft und sucht Erholung. Es gibt Sanny hinsichtlich seines Gewichtes, das es in einem anderen Universum gelassen hat, einen entscheidenden Hinweis für ihre Suche. Mit Hilfe des SPARTAC-Energieteleskops, des Hyperskops und unterstützt von SENECA, berechnet Sanny die Koordinaten eines etwa 21 Millionen Lichtjahre vom derzeitigen Standort der SOL entfernten Punktes im Sternenuniversum. Deborah Kerron kann dort aber nur eine der seltenen sternenlosen Zonen in diesem Universum feststellen. Die nächsten Sterne sind 750 Lichtjahre vom vermuteten Ort der absoluten Unwahrscheinlichkeit entfernt.

Im betreffenden Raumsektor angekommen, wird eine Raumkugel von 832 Kilometern Durchmesser angemessen – das absolute Nichts ohne Atome oder sonstige Elementarteilchen. Das Phänomen wird von Atlan Weißes Loch genannt. Die SJ-81 wird ausgeschickt, um das Gebiet zu erkunden. Die Space-Jet soll unbemannt ausgeschickt werden. Unbemerkt schleichen sich die beiden Tatendurstigen Lucy Garbers und Fred Graebke an Bord. Atlan wird von Malcolm Brady durch vorgegaukelte Besorgnis über das Verschwinden seiner beiden Freunde auf die COLUMBUS gelockt. Noch bevor der Arkonide mit den beiden Solanern per Transmitter auf die SOL zurückkehren kann, überschreitet die SJ-81 die Grenze zum Weißen Loch.

Atlan und die beiden Solaner finden sich auf einer Welt wieder, auf der sie Humanoiden in Rüstungen von Römern begegnen. Lucy Garbers, Fred Graebke und der Arkonide müssen die Flucht ergreifen. Mit einem Baumstamm entkommen sie durch den Fluss. Als sie nach einer Ruhepause wieder erwachen, hat sich die Umgebung geändert. Sie werden von EINZIGEN mit Pfeilen und Schwertern angegriffen. Plötzlich kommen ihnen Krester Merrym und ein Trupp Aquarianer zu Hilfe. Der Bewahrer berichtet den Solanern, dass sie sich am Ort der ewigen Ruhe befinden. Er erzählt auch, dass die Zerstörung der Space-Jet zum Schutz erfolgte. Ein heftiges Gewitter bricht los und Atlan muss sich dem Angriff zweier riesiger, sechsbeiniger Raubkatzen erwehren. Eine der schillernden Kugeln des Weißen Lochs senkt sich über den Arkoniden und die Solaner. Augenblicklich finden sich die drei in einer fremden Welt wieder. Sofort wendeten sich die Tier- und Pflanzenwelt gegen sie. Nur eine Flucht in das Wasser des nahen Ozeans rettet sie. Die Strömung des Meeres treibt sie auf das Ufer zu. Dort ist der zuvor noch vorhandene dichte und aggressive Dschungel verschwunden. Eine gewaltige Kröte attackiert den Arkoniden und treibt ihn auf das Wasser zu. Atlan schleudert sein Schwert dem Koloss in den Rachen. Das Tier versinkt. Am Ufer wartet ein großer, grauer Wolf mit gefletschten Zähnen auf ihn. Diesmal greifen auch die beiden Solaner in den Kampf ein. Ein Hagelsturm bricht los. Die Temperatur fällt unter den Gefrierpunkt. Der Wolf wird träge und kann von Atlan in eine sich auftuende Bodenspalte geschleudert werden, in der das Tier in einer heftigen Eruption vergeht.

Eine nebelhafte Erscheinung bildet die Gestalt Chart Deccons aus. Der einstige High Sideryt informiert Atlan und die beiden Solaner, dass er in dieser Welt seine ersehnte Ruhe gefunden hat. Der geistige Faktor hat ihn hierher verschlagen, als er starb. Der Arkonide setzt Deccon über die Ereignisse seit dem Ysterioon in Kenntnis. Die »Geister« beraten über das Schicksal der drei Eindringlinge. Federführend sind Fastrap und Wallga-Wallga. Erst als Atlan seine Erinnerungen für sie freigibt, sind die Geister bereit, den Weg in das Heimatuniversum der Solaner zu öffnen. Als Gegenleistung soll der Arkonide für die immerwährende Ruhe der Geister des Sternenuniversums sorgen und alles tun, um die hinter allem stehende böse Macht auszulöschen. Deccon reicht Atlan ein kleines Hyperfunkgerät. Breckcrown Hayes soll einen Transmitter auf Empfang schalten. Chart Deccon verabschiedet sich nun für immer und verwandelt sich in einen kleinen Sendetransmitter, durch den Atlan, Garbers und Graebke auf die SOL zurückkehren.

Im Weißen Loch bildet sich ein mehrere Kilometer breiter Schlauch, der bis in das Zentrum des absoluten Nichts führt. Das freie Ende weitet sich in Richtung SOL aus. Atlan lässt das Schiff mit voller Beschleunigung in den Schlauch einfliegen. Chart Deccons Stimme ertönt und wünscht den Solanern Erfolg und Glück, auch speziell für Atlan. Das Fernraumschiff erreicht das heimatliche Universum nahe dem Zentrum Pers-Mohandots. Seit der Ankunft im Sternenuniversum sind auf den Borduhren der SOL 57 Tage vergangen. Wieviel Zeit aber im Standarduniversum verstrichen ist, bleibt abzuwarten.