Duell um den Frieden

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 671)
A671 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Die Namenlose Zone (Band 22/25)
Titel: Duell um den Frieden
Untertitel: Der Zweikampf der Welten
Autor: Peter Terrid
Titelbildzeichner: (?)
Innenillustrator: Christian Mögling
Erstmals erschienen: 1984
Hauptpersonen: Atlan, Ziir-Tinc, Raan-Mar, Ollon-Tur, Irra-Con, Reen-Gor, Daan-Bar
Handlungszeitraum: September 3808
Handlungsort: Walgon-System
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die Regierung der Walgonier versucht, die Nachricht der Landung der solanischen Schiffe zurückzuhalten. Der Emulator Ziir-Tinc sucht mit seiner Assistentin Irra-Con sein geheimes Hauptquartier auf. Von dort aus kann er die Informationen der walgonischen Flottenzentrale anzapfen und die gelandeten Schiffe beobachten.

Atlan, Tyari und Insider brechen mit einer Space-Jet aus dem belagerten Kreuzer aus. Nachdem sie die Vernichtung ihres Schiffes vorgetäuscht haben, macht sich das Trio auf den Weg in die Stadt, um den Emulator zu finden. Der durchschaut das Täuschungsmanöver und lässt seine Anhänger nach den Solanern suchen. Mit Hilfe von Tyaris telepathischen Fähigkeiten findet Atlans Gruppe schnell einen vertrauenswürdigen Walgonier, der sie zum Emulator bringen soll. Auf der Fahrt zum Emulator hat Atlan eine weitere Vision:

Als Orakel von Krandhor ist Atlan mit einem ganzen Schwarm von Spoodies verbunden. Mit seinen gesteigerten Fähigkeiten berät Atlan die Herzöge von Krandhor, die den Großteil der Galaxie Vayquost, zu der auch der Sektor Varnhagher-Ghynnst gehört, beherrschen. Das Herzogtum von Krandhor liegt zwischen den Mächtigkeitsballungen von ES und Seth-Apophis und ist somit durch die negative Superintelligenz bedroht.
Im Wasserpalast auf Kran liegend, wird der Arkonide von den Orakel-Dienern (ehemaligen Solanern) betreut, während die SOL als Spoodie-Schiff zwischen Varnhagher-Ghynnst und Kran pendelt. Atlan ist geistig direkt mit dem positronischen Netzwerk des Herzogtums verbunden. In diesem Netzwerk fallen dem Orakel mehrere scheinbar unabhängige Informationen auf: Auf dem Planeten Berghandor sind chirurgische Spezialwerkzeuge bestellt worden. Der schwerreiche Reeder Thana Kolz, ein Pandhare, hat den Neubau eines besonders großen Schiffes angeordnet. Der Kraftschyte Oppoldhan versucht in letzter Zeit, den Orakel-Dienern pseudoreligiöse Traktate anzudrehen.
Atlan lässt das Schiff des Reeders überwachen und schickt seinen besonders vertrauten Orakel-Diener Alparslan Ordobon als Beobachter zu einem Vortrag Oppoldhans. Ordobon berichtet danach von einer harmlosen Show, die keinen Eindruck auf die Orakel-Diener gemacht hat.
Erst durch das Sammeln weiterer Informationen durchschaut Atlan den Plan des Reeders. Dieser hat Ernteroboter zu Spoodie-Kopien umbauen lassen und nutzt Oppoldhans Vorträge, um Orakel-Diener zu überfallen und ihre Spoodies durch die Maschinen zu ersetzen. Die Kopien injizieren eine Droge, die unterdrückte Aggressionen freisetzt. Im Fall der Diener führt dies zu Hass gegen Atlan, den sie für ihr ungewolltes Leben auf einem Planeten verantwortlich machen. Bevor Atlan komplette Gegenmaßnahmen einleiten kann, kappen die betroffenen Orakel-Diener bereits seine Kommunikationsverbindungen.
Zugleich setzt Thana Kolz mit seinem Schiff und einer Söldnerarmee an Bord zur Landung an. Atlan riskiert es, sein Bewusstsein in die Positronik zu schicken. Über eine Hyperfunkverbindung gelangt er auf die SOL und kann SENECA Anweisungen geben. Als die Söldner den Kampf gegen die SOL aufnehmen, erkennen die beeinflussten Orakel-Diener diese als Feinde ihres geliebten Schiffes und schlagen sich wieder auf die richtige Seite. Thana Kolz wird bei der Zerstörung seines Schiffes getötet.

Der walgonische Herrschaftsrat glaubt, außerhalb der Schockfront die alten Verhältnisse vorzufinden. Lediglich Ratsmitglied Reen-Gor plädiert für eine Erkundung des Raumes außerhalb der Schockfront und meldet sich für die Mission. Gegen seinen Willen lässt der Rat sein rechtes Gehirn chirurgisch von allen Sinneseindrücken isolieren, so dass Reen-Gor völlig gefühllos und immun gegen die Konstellation der beiden Sonnen ist.

Bei Ziir-Tinc angekommen, erfährt Atlan, dass dieser von der Emulator-Quelle über die bevorstehende Ankunft der Solaner informiert worden ist. Gemeinsam wartet man auf die Stunde der Großen Magischen Synopse. Als Geheimhaltung keine Rolle mehr spielt, nimmt Atlan Kontakt zur MJAILAM auf. Daug-Enn-Daug informiert ihn über eine Botschaft der Lichtquelle: Wenn es den Solanern gelingt, die positiven Kräfte in der Namenlosen Zone zu stärken, will sie den Plan der Zyrtonier verraten. Atlan sieht dies als Aufforderung, bei den Walgoniern um jeden Preis Erfolg zu haben. Als erste Maßnahme fordert er die Vulnurer-Schiffe auf, in das Walgon-System einzufliegen.

Reen-Gor verlässt mit einem Raumjäger das Walgon-System, gerade als die Schiffe der Vulnurer Fahrt aufnehmen. Sein Schiff wird mit einem Traktorstrahl aufgenommen.

Als die Große Magische Synopse eintritt, entfaltet sie auf Walgon II ihre volle Wirkung. Die Regierungsgewalt bricht zusammen, als große Teile der Flotte und zahlreiche Tabujäger zu den Paudencern überlaufen. Auf Walgon I jedoch klammert sich der Herrschaftsrat an seine Macht.

Ziir-Tinc informiert Atlan über eine uralte Transmitterverbindung zu Walgon I. Mit einem Einsatztrupp nutzt Atlan das Gerät und findet sich im Keller des Herrschaftspalastes wieder. Mit seinem Trupp und befreiten Gefangenen überwältigt er den Herrschaftsrat bis auf drei Mitglieder, die mit einem kleinen Schiff entkommen können. Ein Teil der Flotte ist ihnen noch loyal, so dass ein Bürgerkrieg droht.

Reen-Gor entscheidet aus reiner Logik, dass der Herrschaftsrat keine Chance mehr hat. Um den Bürgerkrieg zu verhindern, flieht er mit seinem Jäger von dem Vulnurer-Schiff, nimmt die letzten freien Mitglieder des Rates an Bord und tötet sie und sich selbst, indem er in das Minenfeld vor der Öffnung in der Schockfront fliegt.

Mit dem Sieg der positiven Kräfte löst sich die Schockfront auf. Ziir-Tinc ist von nun an ein normaler Walgonier. Daug-Enn-Daug erhält die versprochenen Informationen von der Lichtquelle: Vor mehreren zehntausend Jahren gab es nur das Volk der Vulnurer. Als eine ehrgeizige Führung an die Macht gekommen ist, hat man versucht, eine neue Rasse zu züchten. Ein misslungener Versuch sind die Zyrvulner. Der gelungene Versuch waren die Zyrtonier. Eigentlich als Helfer der Vulnurer gedacht, haben sie die Macht übernommen. In dieser Zeit sind die Vulnurer und die Zyrtonier in die Namenlose Zone versetzt worden. Dort haben die Zyrtonier aber schnell gelernt, die Schockfronten zu manipulieren, was ihnen die Macht über alle Völker in der Namenlosen Zone gegeben hat.

Vulnurische Wissenschaftler haben einen Gegenplan entwickelt. Von ihnen stammen die Lichtquelle und die Emulatoren. Verfolgt von den Zyrtoniern, hat die Lichtquelle das Restvolk der Vulnurer mit der GESTERN, der HEUTE und der MORGEN in den freien Raum in Sicherheit gebracht.

Mit diesen Informationen und Daten der Walgonier macht man eine Zone namens Tabuland in der Namenlosen Zone ausfindig, in der sich die Zyrtonier verbergen. Atlans Flotte bricht auf der Stelle auf.

Vier Mitglieder des zyrtonischen Rates – Objount, Merzzen, Ul-Horz und Katzulla – beobachten den vergeblichen Versuch von Atlans Flotte, in das Tabuland einzufliegen. Die Schiffe werden am großen Wall verstreut.