Die Konzilsjäger

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 753)
A753 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Die Konzilsjäger
Untertitel: Die Daila räumen auf
Autor: Arndt Ellmer
Titelbildzeichner: Hans-Günter Hauptmann
Innenillustrator: Robert Straumann (1 x)
Erstmals erschienen: 1986
Hauptpersonen: Yukan, Opala, Aksuum, Urlysh, Susu, Atlan, Weißwert
Handlungszeitraum: 3819 / 20 = 232 NGZ / 233 NGZ
Handlungsort: Aklard
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Auf dem Planeten Aklard sind Yukan, Correg und Dennar auf dem Kontinent Bajukkan unterwegs. Sie sind so genannte Konzilsjäger. Im Gebiet der Warnenden Senke vermuten sie eine versprengte Gruppe von Ligriden. Doch sie finden nur Schoofils, die sich durch die Senke bewegen. Opala macht Yukan auf eine merkwürdige Tatsache aufmerksam. Die Tiere lassen sich durch die Daila nicht stören. Ein Energiestrahl aus Yukans Waffe trifft einen der Schoofils. Das Tier explodiert mit einem dumpfen Knall. Wie in einer Kettenreaktion erleiden die übrigen Schoofils ein gleichartiges Schicksal. Die Maschinen haben in ihrem Inneren Proviant und Ausrüstung transportiert. Opala hat mit ihrer parapsychischen Fähigkeit festgestellt, dass die Schoofils keine Gedankenmuster ausstrahlen.

Die Frau spürt die Abneigung, die ihr Yukan entgegenbringt. Zornig entfernt sie sich von der Gruppe der Konzilsjäger. Dabei entdeckt sie den durch Sandmassen getarnten Eingang zu einem Stützpunkt der Ligriden. Sie beobachtet einige der Besatzer, die sich auf den Weg zur Warnenden Senke machen. Opala folgt ihnen und schaltet einen der Ligriden nach dem anderen mit ihrem Paralysator aus. Die vier im Stützpunkt verbliebenen Ligriden werden von Yukan, Correg und Dennar angegriffen. Beim Schusswechsel findet einer der Ligriden den Tod, die übrigen ergeben sich. Der Faust des Toten entnimmt Yukan die Klaue eines Hyptons.

Aksuum trifft auf Aklard ein und wird von Urlysh empfangen. Die Obersten Räte des Planeten kommen überein, den auf der Heimatwelt der Daila tätigen Mutanten Glückssteine zur Verfügung zu stellen, um ihre parapsychischen Kräfte zu verstärken. Hyperfunksprüche werden abgesetzt, um jeden Daila aufzufordern, seinen Stein nach Aklard zu bringen.

Die GHYLTIROON unter ihrem neuen Kommandanten Doppohl dient den Daila als Koordinierungsstelle für die dailanischen Raumschiffe, die die an den Grenzen des Suuma-Systems kreuzenden Verbände der Ligriden beobachten. Ein kleines würfelförmiges Schiff stößt durch die Linien der Ligriden. Doppohl vermutet ein Schiff mit Daila, die Glückssteine transportieren. Doch er irrt sich gründlich. Ein Energiestrahl wird von dem Ankömmling abgefeuert. Mallosh kann den Würfel außer Gefecht setzen. Ein kleines Beiboot wird von der GHYLTIROON mit einem Traktorstrahl an Bord gezogen. Eine Familie aus dem Volk der Naldrynnen protestiert gegen die Aufbringung ihres angeblichen Transportschiffes. Während des Gesprächs explodiert der Würfel. Den Naldrynnen wird erlaubt, wieder an Bord des Beibootes zu gehen. Das kleine Boot fliegt die ligridischen Schiffe an.

Im Quellenbunker auf Aklard sind die Quellenplaner von der Versorgung durch die Ligriden abgeschnitten. Die Konzilsjäger haben die Nachschubwege abgeschnitten. Den Bunker haben sie allerdings noch nicht entdeckt. Susu und die übrigen 37 Hyptons sehen ihre Mission auf Aklard als gescheitert an. Das Neue Konzil ist im Einflussbereich der Daila ohne Erfolg geblieben. Dem Ligriden Onwein werfen die Hyptons des Kerns der Quellenplaner vor, nicht genug für die Aufrechterhaltung der Versorgung zu tun. Die Hyptons drohen, sich mächtigerer Helfer bedienen zu müssen. Onwein ist schockiert und schlägt vor, Aklard erneut im Handstreich einzunehmen. Die Hyptons sollen ihnen die dailanischen Mutanten vom Leib halten. Stahlmänner führen Onwein aus dem Quellenbunker der Hyptons, die die Loyalität der Ligriden einmal mehr in Frage stellen.

Yukan und seine Konzilsjäger sind im Gebiet zwischen Lamarkan und Vleberken unterwegs. Ihr Gleiter wird beschossen und stürzt ab. Bis auf ein paar schmerzende Prellungen sind alle Insassen unversehrt. Die Daila finden einen Eingang in eine unterirdische Station. In mehreren Räumen lagern Waffen und Ersatzteile sowie zwei automatisch arbeitende Energiekanonen. Speisereste zeugen davon, dass der Stützpunkt vor etwa zwei Tagen verlassen worden ist. Yukan ordnet an, die Waffen und die Nahrungsmittelvorräte unbrauchbar zu machen. Über Funk rufen sie aus Bajukkan Hilfe herbei. Der Oberste Rat Kerschens holt sie persönlich ab und empfiehlt, aus der Lage der bisher gefundenen Stützpunkte der Ligriden ein Muster abzuleiten, um vielleicht auf diese Weise einen Hinweis auf das vermutete Versteck der Hyptons zu erlangen.

In der Zwischenzeit formieren sich die ligridischen Schiffe am Rande des Suuma-Systems zu einer keilförmigen Formation, deren Spitze auf Aklard weist. Doppohl gibt für die Flotte Vollalarm. Ein Funkspruch von Aklard wird aufgefangen, in dem alle dailanischen Schiffe aufgerufen werden, der Heimatwelt zu Hilfe zu eilen. Urlysh meldet sich und fordert Doppohl auf, seine Qualitäten zu zeigen. Ganno bemerkt zu dem Obersten Rat, dass der Kommandant seltsam anmutende Befehle erteilt. Urlysh ist mit dieser Auskunft hoch zufrieden. Er befiehlt den drei Daila, ihren Kommandanten gewähren zu lassen und nicht einzugreifen. Doppohl spürt, dass mit den Angriffspulk aus 47 Einheiten etwas nicht stimmt. Die 39 Daila-Schiffe nehmen neue Positionen ein. Plötzlich spaltet sich der Keil in zwei Teile, von denen einer die dailanischen Raumschiffe als Ziel auserkoren hat, während der andere in die Nähe der beiden Monde Aklards vorstößt. Das gibt den Daila die Möglichkeit, mit einer Guerillataktik die Ligriden anzugreifen. Bis jetzt ist allerdings noch kein Schuss gefallen.

Plötzlich befiehlt Doppohl den Kommandanten den Rückzug nach Aklard. Die Heimatwelt soll abgeriegelt werden. Ganno, Mallosh und Trom verstehen den Sinn dieser Anordnung nicht. Als mehr als 200 Raumschiffe aus dem Hyperraum auftauchen, wird Doppohls Befehl klar. Die Ligriden geben ihre Formation auf. Erneut meldet sich Urlysh und informiert die Besatzung der GHYLTIROON darüber, dass der Kommandant sich eines der Glückssteine bedient. Bei den fremden Raumern handelt es sich um Traykon-Schiffe des Erleuchteten, die die Ligriden einkreisen und innerhalb kurzer Zeit 35 Einheiten der Ligriden vernichten. Von einem Augenblick zum anderen stellen die Traykons die Kampfhandlungen ein und verschwinden wieder. Aksuum vermutet, dass es sich um Nachzügler gehandelt hat, die erst jetzt von den Vorgängen um den Erleuchteten und EVOLO erfahren haben.

Doppohl nimmt Funkverbindung mit den zwölf verbliebenen Ligriden-Schiffen auf und verlangt, dass sie den Machtbereich der Daila verlassen und nie wieder zurückkehren.

Im Quellenbunker warten die Hyptons immer noch auf Nachschub. Die Funkanlage wird aktiviert und es meldet sich Weißwert, der ihnen anbietet, sie von Aklard wegzubringen. Die Hyptons spielen mit dem Gedanken, das Angebot anzunehmen. Onwein kehrt nach mehr als einer Woche in den Quellenbunker zurück. Er bringt Proviant, der allerdings teilweise für die Fledermauswesen aus Chmacy-Pzan ungenießbar ist. Der Ligride, der den Funkkontakt mitverfolgt hat, drängt die Hyptons, Weißwerts Angebot nicht auszuschlagen. Andernfalls werden die Ligriden ihre Verstecke verlassen, um nicht zu verhungern. Stahlmänner werfen Onwein aus dem Bunker.

Urlysh und Aksuum sind mit den Tests mit den Glückssteinen hoch zufrieden. Die Fähigkeiten der Mutanten haben sich um ein Vielfaches verstärkt. Nachwirkungen sind nicht festzustellen. Da die Steine auch unbegabten Daila zu parapsychischen Fähigkeiten verhelfen, haben die Wissenschaftler Untersuchungen angestellt. Sie haben festgestellt, dass die Mutantenfähigkeiten bei allen Daila vorhanden sind. Immer mehr Glückssteine treffen auf Aklard ein. Yukan und seine Gruppe von Konzilsjägern werden von den beiden Obersten Räten empfangen. Opala und Sopdan erhalten je einen Glücksstein.

Die Ortungsanlagen der GHYLTIROON erfassen ein diskusförmiges Raumschiff, das in das System einfliegt. Als es die ligridischen Linien passiert, wird es beschossen. Der Diskus hüllt sich in einen rosafarbenen Schutzschirm und erwidert das Feuer. Obwohl das Diskusschiff anfliegenden Daila-Raumschiffen den Weg in das Suuma-System freischießt, ist Doppohl überzeugt, dass die Ligriden dailanische Schiffe gekapert haben und nun versuchen, auf Aklard zu landen. Die GHYLTIROON rast mit Höchstwerten auf den Diskus zu und feuert die schwachen Bordkanonen ab. Doppohl kann eine Unterhaltung an Bord des Diskusschiffes mithören. Mallosh erkennt die Stimme Atlans. Der Arkonide warnt die Daila vor etwa 50 anfliegenden Kampfschiffen der Ligriden. Die STERNSCHNUPPE landet auf dem Raumhafen von Bajukkan.

Im Regierungsgebäude berichtet Atlan den Obersten Räten Aksuum und Urlysh vom Ende des Erleuchteten und der Gefahr, die nun von EVOLO ausgeht. Er berichtet mit Rücksicht auf Chipol nur wenig von Dharys. Ein Alarm unterbricht die Besprechung. Die Ligridenschiffe formieren sich zu einem neuen Angriff. Urlysh bittet Atlan, sich mit der STERNSCHNUPPE den Konzilsjägern anzuschließen und die Abwehr der Angreifer den Daila mit ihren von den Glückssteinen unterstützten Mutanten zu überlassen. Die STERNSCHNUPPE fängt zwei Funksprüche auf. Einer geht an die Ligriden und fordert unverzüglich ein Schiff mit Nahrungsmitteln an, der andere ist an einen gewissen Weißwert gerichtet und fordert eine dringende Kontaktaufnahme an.

Yukans Gruppe ist auf etwa 20 Personen angewachsen. Durch die bisher entdeckten zwölf Verstecke der Ligriden hat sich ein Gebiet in der Hallanebene herauskristallisiert. Opala gelingt es, unterstützt von ihrem Glücksstein, die Abschirmung des Stützpunktes zu durchbrechen und die Hirnwellenmuster der Hyptons aufzufangen. Aus dem hohlen Inneren der mächtigen Baumstämme in der Ebene quellen Stahlmänner hervor. Atlan, Mrothyr und die Konzilsjäger dringen durch diese Öffnungen in den Quellenbunker ein. Stahlmänner stellen sich ihnen entgegen. Telekinetisch begabte Mutanten sorgen für schwere Verluste unter den Robotern. Einer der parapsychisch unbegabten Daila verlor durch einen Strahlschuss sein Leben.

Erneut nimmt Weißwert mit dem Kern der Quellenplaner Kontakt auf. Er fordert für seine Hilfe von den Hyptons und Ligriden als gleichberechtigter Partner in das Neue Konzil aufgenommen zu werden. Nach einer kurzen, aber heftigen Diskussion stimmen die Hyptons zu. Nach ihrer Rettung wollen die Quellenplaner und der Born der Ruhe mit dem Psionischen Tor EVOLO einfangen und sich untertan machen.

Die Konzilsjäger dringen in die Unterkunft der Hyptons ein. Noch bevor sie die Fledermauswesen in ihre Gewalt bringen können, trifft Weißwert ein. Die Decke der Halle stürzt ein und die Hyptons werden in die Höhe gezogen. Einige von ihnen werden von Gesteinstrümmern getroffen und stürzten in die Tiefe und in den Tod. Der Traktorstrahl transportiert die Quellenplaner in die LJAKJAR.

Die Reste der ligridischen Flotte ergreifen die Flucht. Aus den Datenspeichern im Quellenbunker kann eine Liste aller Stützpunkte der Ligriden im Suuma-System geholt werden. Die Konzilsjäger leisten ganze Arbeit bei der Aushebung dieser Verstecke. Aklard gehört von nun an wieder den Daila.

Innenillustration