Panik um Fartuloon

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 791)
A791 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Panik um Fartuloon
Untertitel: Im Würgegriff des Unsichtbaren
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: David B. Mattingly
Innenillustrator: Robert Straumann
Erstmals erschienen: 1986
Hauptpersonen: Fartuloon, Inua, Dennenhor, Klaspu, Fliedo, Somso Alures, Dharys, Collar Sayum, Darshed
Handlungszeitraum: 3820
Handlungsort: Galaut, Tobly-Skan
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Fartuloon ist mit der MASCAREN in Manam-Turu unterwegs, um Hyptons und deren Stützpunkte auszumachen. Eine Kontaktaufnahme mit der STERNSCHNUPPE ist wegen Störungen im Hyperäther unmöglich, die anscheinend immer dann auftreten, wenn ein Funkspruch abgesetzt werden soll.

Auf einem unbekannten Planeten wird ein abgestürztes Raumschiff mit toten Hyptons gefunden. Ein Kurs nach Aklard wird festgesetzt. Als nach der letzten Linearetappe eigentlich die Heimatwelt der Daila auf den Bildschirmen auftauchen soll, beginnt die MASCAREN zu schlingern und zu beschleunigen. Jox Vondohmen hat alle Hände voll zu tun, um das Diskusschiff wieder in seine Gewalt zu bekommen. Die MASCAREN ist in den Randzonen der Galaxie in den Normalraum zurückgekehrt – weit von Aklard entfernt. Fartuloon vermutet EVOLO hinter diesen seltsamen Vorgängen. Jotta Konso und Somso Alures können die Anwesenheit der Entität aber nicht bestätigen. Klaspu äußert die Vermutung, dass EVOLO sie zu einem bestimmten Ziel dirigieren will.

Über einem bewohnten Planeten setzt die MASCAREN zum Landeanflug an. Deltaförmige Flugmaschinen begleiten das Schiff. Nahe einer Stadt setzt die MASCAREN ohne Zutun der Mannschaft auf einer langgezogenen Piste auf. Die Deltaflugzeuge landen ebenfalls auf ihren Fahrwerken. Den Ikusern ist es nicht möglich, die Schutzschirme zu aktivieren. Die Schleuse öffnet sich, ohne dass die Besatzung dies veranlasst hat.

Fartuloon, Inua und Dennenhor verlassen die MASCAREN. Bewaffnete Fahrzeuge stellen sich im Halbkreis um das Schiff auf. Translatoren ermöglichen innerhalb kurzer Zeit eine Verständigung mit den Planetariern, die sich als Galauter bezeichnen und jetzt erstmals Besuch von den Sternen erhalten. Die MASCAREN ist in Tercamien gelandet. Ein rötlicher Nebel schließt sich um die Landezone. Fartuloon lädt die Galauter ein, an Bord der MASCAREN zu kommen. Im Schiff funktioniert bis auf die lebenserhaltenden Systeme, die Luftumwälzung und die Innenbeleuchtung nichts mehr. General Darshed bittet Fartuloon um Unterstützung gegen die drohende Aggression des Diktators Perfax, der sich in den Besitz der MASCAREN bringen will.

Währenddessen setzt in Terbrum Mandroyth seine Truppen in Bewegung. Ein schemenhaftes und halbtransparentes, fremdes Wesen, das angeblich den Diktator Perfax unterstützt, fordert die Gefangennahme der in Tranq gelandeten Raumfahrer. Die Fernsehstationen bringen die Aufforderung, die Raumfahrer für ein hohes Kopfgeld gefangen zu nehmen, sowie die Androhung schwerer Strafen, falls ein Besatzungsmitglied der MASCAREN verletzt wird. Alle Nationen werden aufgefordert, mit Perfax zu kooperieren. Der Diktator verspricht, zusammen mit den Raumfahrern seine Kräfte zum Wohle der Galauter einzusetzen.

Fartuloon lässt die MASCAREN räumen. Die Tercamier bringen die Besatzungsmitglieder in verschiedene Verstecke. Über eine abhörsichere Verbindung sollen sie untereinander in Bildfunkverbindung bleiben. Als sie in die bereitstehenden Geländefahrzeuge steigen, aktivieren sich die Schutzschirme der MASCAREN und entziehen damit das Schiff jedem Zugriff.

Fartuloon, Inua und Dennenhor lassen sich zur Grenze von Kulator bringen. Das Ziel des Bauchaufschneiders ist Perfax. Am Morgen wird Fartuloon von Darshed über das nächtliche Geschehen informiert. Für den Calurier und seine beiden Freunde verstärkt sich der Verdacht, dass EVOLO seine Finger im Spiel hat.

Während sich Fartuloon, Inua und Dennenhor langsam mit Unterstützung der Soldaten Tercamiens und eines Angehörigen der Freiheitsbrüder nach Terbrum vorarbeiten, werden neun Besatzungsmitglieder der MASCAREN von den Truppen aus Kulator aufgespürt und gefangen genommen. General Darshed veranlasst, dass die unentdeckt gebliebenen Raumfahrer in noch bessere Verstecke verlegt werden.

Fartuloons kleine Gruppe will sich mit den Freiheitsbrüdern im Park um den Palast der Diktatoren treffen. Mit ihren Flugaggregaten schweben sie auf die riesige Stadt zu. Die Freiheitsbrüder sind anscheinend im Besitz von Informationen über das Aussehen des geheimnisvollen Diktators Perfax. Die Schilderungen deuten auf einen Kaytaber hin. Noch während des Gespräches trifft eine Nachricht aus dem Palast ein, wonach Perfax nun einem Daila gleicht.

Der Calurier, die Ligridin und der Zgmahkone nehmen je einen Freiheitsbruder mit ihren Antigravaggregaten über die Mauern in den Innenbereich des Palastes mit. Die übrigen liefern sich mit den Wachen ein Ablenkungsgefecht. Durch ein prunkvolles Tor mit zwei metallenen Flügeln dringen die sechs Gefährten in den Palast ein. Wachposten werden mit Schockstrahlern ausgeschaltet.

In der Halle entdeckt Fartuloon die gefangenen Raumfahrer der MASCAREN in einem Käfig. Einige Schüsse aus seiner Hochenergiewaffe schaffen ein Loch, durch das die Daila und die beiden Ikuser entkommen können. Perfax, der sich angeblich noch vor kurzer Zeit hier aufgehalten hat, ist nirgends zu finden. Plötzlich senkt sich ein glockenförmiger, blauweiß leuchtender Energieschirm von der Decke herab. Fartuloon und seine Begleiter werden von dem Kraftfeld eingeschlossen. Aus schmalen, getarnten Türen in den Wänden der Halle treten Traykon-Roboter und umstellen den Energieschirm. Der Schirm beginnt sich langsam zusammenzuziehen und auf den Ausgang zuzubewegen. Daila, Ikuser, Galauter und der Calurier sind gezwungen, die Bewegung mitzumachen. Eine hominide Gestalt stabilisiert sich zwischen dem Ausgangstor und dem Fesselfeld. Dharys wird von den Traykon-Robotern unter Feuer genommen, kann die Energiestrahlen aber ablenken und bleibt unversehrt. Er fordert von Fartuloon die Erfüllung des Versprechens ein, EVOLO bei dessen endgültiger Stabilisierung zu helfen. Der Daila, der anscheinend in großer Eile ist, entmaterialisiert. Der Energieschirm wandert weiter auf den Ausgang zu. Die Roboter stellen das Feuer ein.

Musik ertönt. Unter Trommelwirbeln und Fanfarenklängen schalten sich Scheinwerfer ein und fokussieren sich auf den Ausgang, während die Beleuchtungskörper der Halle immer heller zu strahlen beginnen und den Raum in helles Licht tauchen. Ein Galauter erscheint, halb durchsichtig wie zuvor Dharys.

Fartuloon erteilt Dennenhor und Inua den Befehl, die Gruppe zur MASCAREN zu bringen und auch all die anderen versteckten Besatzungsmitglieder dorthin zu dirigieren, sobald die Befreiung aus dem Energiefeld geklappt hat. Das Skarg schafft einen Riss in der Energiewand, der sich schnell erweitert. Während der Calurier und seine Gefährten das Gefängnis verlassen, feuert Fartuloon zwei Schüsse auf die Traykon-Roboter ab. Zwei der Maschinen verwandeln sich in glühendes Metall. Der Bauchaufschneider stürmt auf Perfax zu. Schwere Gefechte entbrennen zwischen den Rebellen, den Raumfahrern und den Robotern. Energiestrahlen werden von Perfax mit psionischen Schirmfeldern abgelenkt. Der Diktator erwidert das Feuer. Fartuloons Schutzschirm leuchtet auf. Das Skarg wehrt die Schüsse ab. Löscheinrichtungen versprühen Wasser und ein gelbes Pulver. Der Rauch wird immer dichter, die Hitze steigt und die Atemluft wird knapp. Als Fartuloon unmittelbar vor dem Galauter steht, scheint sich die äußere Form des Diktators zu verändern. Er gleicht nun einem Daila und verwandelt sich in einen Kaytaber. Fartuloon stößt sein Schwert durch alle Schutzschirme. Die Spitze der Waffe berührt Perfax an der Schulter. Die Gestaltveränderungen des Diktators enden abrupt. Er wird schwarz wie Basalt. Ein zweiter Stich dringt tief in die Substanz ein. Lautlos löst sich Perfax auf. Eine ölige, gallertartige Masse sammelt sich auf dem Boden.

Fartuloon rennt aus der Halle. Die Roboter stellen alle Kampfhandlungen ein. Das Ausbleiben von Befehlen verurteilt sie zur Reglosigkeit. Der Bauchaufschneider verlässt die umkämpfte Stadt Terbrum. Die gut ausgerüsteten und bewaffneten Brüder der Freiheit liefern sich mit den Robotern und den Gardisten aus dem Palast der Diktatoren zähe, verlustreiche Kämpfe.

Fliedo und Klaspu haben den Flughafen bereits erreicht. Andere Teams, unterstützt von den Soldaten des Generals Darshed, versuchen zurück nach Tranq zu kommen. Fartuloon gelangt zur Schlucht, in der Inua, Dennenhor und Galauter-Soldaten auf ihn warten. Mit einem schweren Fahrzeugt geht es weiter Richtung Flughafen, größtenteils durch den farbigen Nebel geschützt.

Die MASCAREN wird von Raketenwerfern und Fahrzeugen auf Rädern und Gleisketten gesichert. Fartuloon setzt erneut sein geheimnisvolles Schwert ein. Als die Spitze des Skarg den Abwehrschirm berührt, bricht dieser sofort zusammen. Die Besatzung begibt sich in das Schiff. Fliedo entdeckt im Maschinenraum den Ikuser Collar Sayum. Der Fremde gibt sich als Drittel eines Psionischen Pakets von EVOLO zu erkennen, das sich Pzankur nennt. Die MASCAREN befindet sich unter totaler Kontrolle Sayums. Perfax war nur ein Helfer, der dazu ausersehen war, die MASCAREN zu kontrollieren, was aber nicht gelang. Allerdings verschaffte er Sayum genügend Zeit, um in die Geschehnisse eingreifen zu können. Collar Sayum will die MASCAREN in den Weltraum bringen. Die Mannschaft darf sich im Schiff frei bewegen. Fartuloon gibt den Startbefehl. Der Kurs wird auf Aklard gesetzt. Pzankur hält sich in der Zentrale auf. Fartuloon wendet eine Dagor-Konzentrationsübung an. Als er sich wieder aus der Versunkenheit löst, sieht er über dem Doppelpult der beiden Piloten der MASCAREN eine weiße Wolke, Pzankurs eigentliche Gestalt.

Kurz vor dem Ende der Linearetappe übernimmt Collar Sayum das Kommando. Auf den Bildschirmen wird Tobly-Skan abgebildet. Somso Alures erfasst mit seinen übernatürlichen Sinnen die Impulse von Bathrern, Krelquotten, Don Quotte, Chipol und Questror. Mit seinen unfassbar starken Kräften landet Sayum die MASCAREN. In seiner Kabine verstaut der angesichts der Situation resignierende Fartuloon den Stein, den er bisher in seinem Raumanzug bei sich getragen hat, in einer Innentasche seines breiten Gürtels und wickelt um den Griff des Skarg ein breites schwarzes Band. Dann kehrt er in die Zentrale zurück. Das Schiff setzt in einer verlassenen Gegend auf. Pzankur fordert die Besatzung auf, die MASCAREN zu verlassen.

Unweit vom Landeplatz steht Dharys, der zur Flucht aufruft. Ein psionisches Duell zwischen dem Daila und Collar Sayum entbrennt. Dharys droht zu unterliegen, muss zurückweichen und verschwindet. Fartuloon nimmt den Omirgos-Kristall in die Hand. Er wandert durch die Gegend, bis er einen riesigen Stein findet, der der Beschaffenheit seines Kristalls ähnelt. In der Gewissheit, dass seine Gefährten in die MASCAREN zurückkehren können, konzentriert er sich und verschwindet von Tobly-Skan.

Anmerkung: Im Vorspann wird als Zeitraum des Geschehens das Jahr 3280 genannt.

Innenillustration