Methanwelt Antau I

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1525)
PR1525.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Linguiden
Titel: Methanwelt Antau I
Untertitel: Sie sind bereit für einen Traum zu sterben – und zu töten
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1990
Hauptpersonen: Nikki Frickel, Loydel Shvartz, Barris O'Negan, Atlan, Bogan von Semas, Lomag De, Sin-I-Sor, Oaloak
Handlungszeitraum: Ende November 1170 NGZ
Handlungsort: Terra, Southside (Antau-System u. a.)
Computer: ES und die Truillauer
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Ende November 1170 NGZ unternimmt Nikki Frickel einen neuen Anlauf um die Spur derer aufzunehmen, die die LORETO vernichteten. Mit der TABATINGA ist sie erneut in der Southside unterwegs und wird dort Zeuge wie zwei weitere Schiffe von fremden Angreifern vernichtet werden. Deren Spuren kann man, gemeinsam mit anderen Schiffen, darunter der CIMARRON, der PERSEUS und der ATLANTIS, bis in das Antau-System folgen.

Auf der Oberfläche der Methanwelt Antau I kann ein havariertes Muschelschiff aus Truillau entdeckt werden. Nikki Frickel wird von den an Bord befindlichen Kontiden gefangen genommen und verhört. Diese sind im Auftrag der Allmacht von Truillau als Kundschafter in der Milchstraße tätig. Einem Einsatzkommando unter der Leitung Atlans gelingt es die Gefangenen zu befreien, bevor das fremde Schiff bei einem Startversuch explodiert.

Als kurz darauf die Nachricht eintrifft, dass die nahegelegene Provcon-Faust möglicher Materialisationspunkt Wanderers ist und sich siebzehn Muschelschiffe dorthin abgesetzt haben, bricht der Verband mit neuem Ziel auf.

Handlung

Ende November 1170 NGZ überlegen Nikki Frickel und Loydel Shvartz wie sie die Spur der Angreifer auf die LORETO wieder aufnehmen könnten. Entlang der vermuteten Flugroute der achtzehn fremden Raumschiffe wollen sie die Systeme anfliegen lassen in denen ebenfalls Verbände des Projektes UBI ES damit beschäftigt sind Kontrollstationen einzurichten. In der Annahme, dass der Angriff gegen das Projekt gerichtet war, halten sie diese für weitere mögliche Ziele der Saboteure.

Zunächst werden das Havargha-System und das Inirhis-System angeflogen. Neuere Erkenntnisse ergeben sich dort aber nicht. Dann trifft eine Meldung aus dem Pfado-System ein, in dem zwei Schiffe der Kosmischen Hanse – die ALPHA CARINAE und die PI LUPI – tätig sind. Diese haben in der Nähe ihres Standortes achtzehn fremde Raumschiffe geortet. Sofort bricht die TABATINGA auf, kommt jedoch zu spät um den Hanseschiffen beizustehen. Neben zwei Gaswolken, den Überresten der beiden Schiffe, und den Emissionen der bereits wieder in den Hyperraum eingetretenen Angreifer, kann die Ortung lediglich die Überreste einer Space-Jet orten. Dem Analytiker Casgran Haygu gelingt es, dem Rechner des Wracks das wahrscheinliche Flugziel der Fremden herzuleiten - die Provcon-Faust. Im dortigen Sektor operieren Reginald Bulls CIMARRON und Julian Tifflors PERSEUS, die sich nach einer Warnung Nikki Frickels aus dem Invek-System zurückziehen. Aus sicherer Entfernung beobachten sie wie der dort platzierte Satellit des ehemaligen Kontrollfunknetzes von siebzehn Raumschiffen angegriffen und zerstört wird.

Kurze Zeit später treffen die TABATINGA und ein von Atlans ATLANTIS angeführter Verband der Arkoniden ein. Bevor man den Fremden folgt, will man das Eintreffen einer weiteren Flotte abwarten um mit einer entsprechenden Übermacht intervenieren zu können. Deren Abflug von Terra verzögert sich jedoch und so brechen die inzwischen 44 Schiffe in das nahe gelegene Antau-System auf. Dort materialisierten die Fremden nach ihrem Angriff.

Diese fliehen angesichts der eintreffenden Übermacht. Da sich statt der erwarteten achtzehn Raumschiffe lediglich siebzehn absetzen, verzichtet man auf eine Verfolgung und konzentriert sich auf die Suche nach dem fehlenden Schiff. Die Untersuchung der Überreste der ALPHA CARINAE hatte ergeben, dass diese vor ihrer Zerstörung noch einige Schüsse abgeben konnte und so vermutet man einen Havaristen im Antau-System. Als mögliches Versteck wird der Methanriese Antau I ausgemacht und so begeben sich unter der Leitung von Atlan, Reginald Bull, Julian Tifflor und Nikki Frickel vier Gruppen zu jeweils 25 Shifts auf die Suche nach dem beschädigten Schiff.

Der Aufenthalt in der unwirtlichen Atmosphäre des Planeten ist so schon nicht ungefährlich, hinzu kommen aber weitere Faktoren, die die Suche erschweren. So zeigt sich beispielsweise Jennek Lorean, ein Wissenschaftler, der sich an Bord des von Bull geführten Shifts befindet, immer wieder verwirrt und gibt unverständliche Äußerungen von sich. Dies geht schließlich so weit, dass seine Begleiter zu der Überzeugung gelangen eine fremde Entität versuche den Mann geistig zu beeinflussen. Dieser Verdacht bestätigt sich, als dieser Angreifer eine kurzfristig geschaltete Strukturlücke im Schutzschirm ausnutzt und versucht in das Fahrzeug einzudringen.

Der von Nikki Frickel geführte Shift gerät derweil in die Ausläufer eines Vulkanausbruchs und wird dabei zufällig in unmittelbare Nähe des Havaristen geschleudert. Die Fremden reagieren gedankenschnell und holen den Shift mit einem Traktorstrahl an Bord ihres Schiffes, das nun deutlich als Muschelschiff aus Truillau zu erkennen ist. An Bord der KONROQ werden die Gefangenen – Nikki Frickel wird von Loydel Shvartz und dem Waffeningenieur Barris O'Negan begleitet – von dessen Kommandanten, dem Kontiden Sin-I-Sor, empfangen. Dieser gibt vor im Auftrag der Allmacht von Truillau zu agieren, die er Zerpat nennt. Diese soll sich in den Dienst einer kosmischen Aufgabe gestellt haben. Aufgabe des kontidischen Verbandes ist die Aufklärung innerhalb der Lokalen Gruppe, speziell der Milchstraße.

Frickel und ihre Begleiter werden verhört, Sin-I-Sor zeigt sich aber zunehmend verärgert ob der offensichtlichen Lügen, die ihm aufgetischt werden. Als die KONROQ Ziel eines Scheinangriffes der ATLANTIS wird – Atlan hat das Schiff zwischenzeitlich ebenfalls ausfindig machen können und weiß um die Gefangennahme von Nikki Frickel – droht er damit, die Geiseln zu töten. Die Galaktiker stellen daraufhin zwar ihren Angriff ein, einem Kommando unter der Führung Atlans gelingt es jedoch an Bord zu gelangen.

Dort herrscht helle Aufruhr und beinahe ungefährdet gelingt es die Geiseln zu befreien, Sin-I-Sor gefangen zu nehmen und das Schiff wieder zu verlassen. Wie sich herausstellt ist ein Fremdwesen, das sich selbst Oaloak nennt und vor 400 Jahren auf Antau I gefangen gesetzt wurde, ebenfalls an Bord der KONROQ gelangt und versucht nun das Schiff unter seine Kontrolle zu bringen um der Methanwelt zu entfliehen. Von Bord der ATLANTIS aus, werden die Flüchtigen dann Zeuge, wie das Muschelschiff noch in der Atmosphäre des Planeten explodiert. Sin-I-Sor begeht anschließend Suizid.

Kurze Zeit darauf erreicht der von Perry Rhodans ODIN angeführte Verband von Terra das Antau-System. Bei ihrer Ankunft werden die Besatzungen Zeuge wie sich siebzehn Muschelraumschiffe in Richtung Provcon-Faust absetzen. Als kurz danach eine Nachricht Sato Ambushs eintrifft, gemäß der die Nakken die Provcon-Faust als möglichen Materialisationspunkt des neuen Wanderer errechnet haben, bricht der gesamte Verband mit neuem Ziel auf.

Innenillustration