Der Atem des toten Sterns

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 153)
Neo153.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die zweite Insel
Titel: Der Atem des toten Sterns
Autor: Rainer Schorm
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 28. Juli 2017
Handlungszeitraum: ...
Handlungsort: Thyphoonsystem
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Nachdem die FERNAO zum Treffpunkt zurückkehrt, fehlt von der MAGELLAN jede Spur. In zwei Kommandounternehmen bringen Perry Rhodan und seine Leute in Erfahrung, dass die MAGELLAN sich kurz vor der Katastrophe zurückziehen konnte und nun dringend auf die FERNAO wartet. Auf dem letzten noch vorhandenen Planeten des Systems wird eine Station entdeckt, die sich als Stützpunkt der Meister der Insel entpuppt und von Melida Ibb, Faktor IX der Meister, angeflogen wird. Die FERNAO kann sich rechtzeitig absetzen.

Handlung

Als die FERNAO bei der Sonne Reunion, dem vereinbarten Treffpunkt mit der MAGELLAN, ankommt, entgeht das Schiff nur knapp einer Katastrophe: der Stern hat sich überraschend in einen extrem starken, nur 25 Kilometer durchmessenden Magnetar verwandelt. Durch die starken magnetischen Einflüssen des Sterns kommt es auf dem Schiff zu kleineren Schäden und Zwischenfällen, das Schlimmste wendet der kurz nach der Transition aufgebaute Libraschirm ab. Der Schirm wird jedoch ungewöhnlich stark belastet, so dass die FERNAO sich an den Rand des Systems zurückziehen muss. Von der MAGELLAN fehlt jede Spur.

Bei einer ersten Lagebesprechung stellt man fest, dass der erst vor sehr kurzer Zeit durch eine Supernova entstandene Magnetar Reunion, der auf Vorschlag von Reginald Bull in Thyphoon umbenannt wird, extreme physikalische, wie hyperphysikalische Auswirkungen auf seine Umwelt hat. Er hat die meisten seiner Planeten pulverisiert und lediglich ein Planet in der Entfernung, die der Plutobahn zu Sol entspricht, überlebte das Ereignis. Eric Leyden stellt fest, dass im System Materie anzumessen ist, die von der Struktur zur MAGELLAN gehören könnte, lediglich die Masse sei zu gering.

Währenddessen erwacht eine unbekannte Wesenheit und erlangt erstes Bewusstsein sowie die Erkenntnis, dass Etwas oder Jemand erschienen ist. Dieses Erscheinen begreift es jedoch als zu früh.

Rhodan beschließt, zwei Unternehmen zu starten. Zum Einen soll die Stelle angeflogen werden, an der die Materie angemessen wurde, die zur MAGELLAN gehören muss. Diese Aufgabe übernehmen Rufus Darnell, Josue Moncadas sowie der Pilot Leutnant Roffas mit der speziell ausgerüsteten ASSEL. Der Einsatz verläuft relativ problemlos, wenn auch durchaus unter einem erhöhten Risiko und es kann eine Funkbake der MAGELLAN geborgen werden, welche speziell gegen die Einflüsse des aufgewühlten Systems gesichert wurde. Eigenartig ist jedoch, dass Moncadas sich, obwohl er unter großem Einsatz seiner Paragabe die Energien beeinflusst, sich auf dem Rückweg vom Kommandounternehmen sehr gut fühlt und nicht erschöpft ist. Der Weg zur FERNAO gestaltet sich dann deutlich schwieriger, die ASSEL wird beinahe von einer gewaltigen Energiefront vernichtet, kann jedoch mit knapper Not entkommen. Moncadas wird bewusstlos, scheint nach dem Erwachen jedoch frisch und ausgeruht. Nach einigen weiteren kleinen Zwischenfällen und der zwischenzeitlichen Befürchtung, die FERNAO sei verschwunden, da sie sich nicht mehr meldet, erreicht die ASSEL das Mutterschiff. Dieses liegt unter einem unbekannten Schirm, der jedoch durchdrungen werden kann. Die Untersuchung der Funkbake kann beginnen, ist jedoch erschwert, da weder Schablonski noch Leyden zur Verfügung stehen.

Zum Zweiten fliegt die FERNAO den Kleinstplaneten Anonymous an. Rhodan geht mit Eric Leyden, Abha Prajapati, Luan Perparim und Belle McGraw sowie Tuire Sitareh und Tim Schablonski in den Einsatz um die geortete Station zu besichtigen. Sitareh verzichtet dabei auf seinen Darojib genannten Memeteranzug. Als das Team vor dem Eingangsschott steht, tut sich zunächst nichts und die Station scheint energetisch tot. Erst als Rhodan das Schott mit der Hand berührt öffnet es sich überraschend.

Der erwachte Gedankenkern der Station hat Rhodan teilauthorisiert anerkannt und beschlossen ihn und seine Gruppe hereinlassen zu müssen. Sie ist sich, auch aufgrund der noch mangelhaften Eigenressourcen, jedoch unsicher wie sie weiter verfahren soll. Daher kontaktiert sie Melida Ibb, welche sie als Faufoa bezeichnet.

Rhodan und sein Team dringen in den Komplex vor, der sehr sorgfältig geräumt und evakuiert scheint. Es ist überall völlig steril und leer. Tuire Sitareh verhält sich bereits seit einiger Zeit merkwürdig und verschossen, ohne dass seine Gefährten wissen warum er dieses Verhalten zeigt. Auf den Darojib angesprochen wirkt er zudem verärgert. In der Zentrale angekommen, finden sie einen Sessel, der aussieht als wäre er aus Quecksilber gefertigt. Beim Versuch Leydens, sich darauf zu platzieren, verhält er sich auch genauso und lässt den Wissenschaftler unsanft auf den Boden gleiten. Rhodan bekommt Zugriff und ein Hologramm erscheint. Das Hologramm zeigt den Weltraum des Typhoon-Systems und während Rhodan es vergrößert erscheint ein weißblauer Strahl im All, welcher zu einem grellroten Flackern wird und daraufhin wieder erlischt. In einer weiteren Halle findet das Team Roboter, welche laut Herstellungs- und Lieferdatum erst vor wenigen Tagen in der Station ankamen. Daraus ergibt sich die Erkenntnis, dass die Station nicht wie angenommen uralt und verlassen, sondern brandneu und noch nicht in Betrieb genommen ist. Als Reinigungsroboter beginnen, die Station auf Hochglanz zu polieren, wird dem Team klar, dass die Ankunft hochrangiger Personen bevorsteht. Sitareh vermutet sogar, dass die Station für eine einzige Person erbaut wurde und der Überwachung dient. Da die Zeit drängt, schickt Rhodan Leyden und sein Team zur FERNAO zurück und bleibt mit Schablonski sowie Sitareh nur noch um Datenpakete zu bergen.

Der Gedankenkern, welcher sich selbst nach der angehörten Kommunikation Anonymous nennt, kontaktiert die durch den Situationstransmitter eintreffende Faufoa und bittet um Anweisung, wie mit den teilauthorisierten Gästen zu verfahren ist. Die Anweisung ist, dass Rhodans Team gefangen genommen werden soll. Der Gedankenkern aktiviert Kampfroboter, welche das Team jagen und mit Schockerwaffen beschießen, die jedoch nicht ausreichen um Rhodan, Sitareh und Schablonski in Gefahr zu bringen. Der Gedankenkern ist in einem Dilemma, einerseits soll er die Eindringlinge ausschalten, andererseits jedoch die Station unter keinen Umständen gefährden, was den Einsatz von stärkeren Waffen ausschließt. Der Gedankenkern befürchtet die Schuld zu bekommen und von der Faufoa gelöscht zu werden. Daher beschließt er alles daran zu setzen, sie loszuwerden, ein für alle Mal.

Moncadas begibt sich nach der Rückkehr auf die FERNAO in die Krankenstation um sich untersuchen zu lassen. Die Diagnoseeinheit stellt fest, dass er tatsächlich in zu gutem Zustand für einen anstrengenden Einsatz ist und dass sich Sid González, sein Sekundärbewusstsein, ungewöhnlicher Weise in schlafendem Zustand befindet, obwohl die Bewusstseine normalerweise synchron funktionieren. Die Positronik vermutet, dass Gonzales sein Bewusstsein komplettiert und sich daher verkapselt habe.

Als Darnell die Funkbake untersucht und nur sehr langsam weiterkommt, da die Bake mit einem Y-Shutdown versehen wurde, also sehr gut gesichert ist, kommt Leyden ins Labor. Mithilfe eines von ihm entwickelten Algorithmus knacken die beiden die Bake, finden dort aber nur zwei von den magnetischen Einflüssen gelöschte sowie einen zerstörten Datenkristall. Als Darnell enttäuscht aufgeben will, entdeckt Leyden einen „Fetzen“ im Inneren der Bake.

Rhodan und sein Team entdecken in einem Hangar eine Andockbucht für ein ca. 30 Meter durchmessendes Schiff, welches Anschlüsse wie für eine Intensivstation aufweist und energetisch mehrfach redundant ist. Bevor sie es genauer untersuchen können, beginnt der Angriff. Dieses Mal gehen die Roboter mit tödlichen Waffen vor, die Schleuse wird geöffnet und die Atmosphäre herausgelassen. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit zur Flucht, welche auch gelingt. Das Team kommt ohne größere Probleme bei der FERNAO an.

Der Gedankenkern ist zufrieden, denn er hat seinen Auftrag ausgeführt, die Fremden sind weg, die Station ist unbeschädigt. Durch die Analyse der Psyche der Unbekannten konnte er sie so lenken, dass sie nur die Flucht durch die offene Schleuse ergreifen mussten.

Wieder an Bord der FERNAO bemerkt Rhodan, dass Bull einen Alarmstart veranlasst hat. Rhodan wird von Bull über die Vorgänge außerhalb der Station informiert und begibt sich in die Forschungsabteilung mit der Funkbake. Zunächst erhält er die Information, dass Schablonski aus der Station eine Karte von Andromeda extrahieren konnte, auf der alle Verbindungen der Sonnentransmitter innerhalb der Galaxis, zu den benachbarten Zwergaglaxien Andro-Alpha und Andro-Beta sowie in Richtung Milchstraße verzeichnet sind. Einige dieser Verbindungen scheinen nicht offizieller Natur zu sein sondern nur der Herrschaftsschicht zur Verfügung zu stehen. Von Darnell erfahren er und Bull schließlich, dass sich in der Bake zwar nur leere Speicher, jedoch auch ein „Fetzen“ Metallfolie befand. Auf der Folie notierte der Kommandant der MAGELLAN, Conrad Deringhouse, dass sie noch vor der Katastrophe entkommen konnten und übermittelt einen Koordinatensatz mit der Aufforderung umgehend dorthin zu kommen.

Im eingeflogenen Schiff kommt Melida Ibb zu Bewusstsein nachdem sie den Durchgang durch den Situationstransmitter mit Schmerzen und Qualen bezahlte, was in solchen Fällen jedoch normal sei. Sie findet die Station in gewünschtem Zustand vor, wundert sich jedoch darüber, dass Fremde sich hier aufhalten konnten.