JOURNEE

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Die JOURNEE war ein MERZ-Raumer der VESTA-Klasse. Sie wurde als Spürkreuzer verwendet. Zunächst wurde sie als Beiboot der LEIF ERIKSSON mit der Seriennummer LE-KR-60 eingesetzt. (Andromeda 1)

PR-TB-Andromeda01.jpg
Andromeda 1
© Heyne

Technische Details

Als Beiboot war die JOURNEE in einem der vier strukturvariablen Hangars der LEIF ERIKSSON untergebracht. Die Außenhülle des Spürkreuzers glänzte im rötlichen Blau der Ynkelonium-Terkonit-Legierung. (Andromeda 1)

Die maximale Etappendistanz lag mit einem Überlichtfaktor von 200 Millionen bei 30.000 Lichtjahren. Nach fünf dieser Etappen war das Spezialmodul ausgebrannt und musste ersetzt werden. (PR 2150)

Alle Transformkanonen konnten synchron auf ein Ziel abgefeuert werden. (Andromeda 1)

Die JOURNEE war mit einem Hyperraumspürer zum Orten und Anpeilen von Raumschiffen, die sich im Hyperraum befinden, ausgestattet. (Andromeda 1)

Die Zentrale wies einen Durchmesser von 14 Metern und eine Höhe von sechs Metern auf. Darin waren sieben hufeisenförmige Stationen angeordnet, die zur Mitte der Zentrale hin geschlossen waren. (Andromeda 1)

Im Zentrum des Raumes konnte ein Haupthologlobus aufgebaut werden, der im Normalzustand 2,5 Meter durchmaß, aber bis maximal vier Meter vergrößert werden konnte. Die leuchtende Kugel setzte sich aus zahllosen Einzelfacetten zusammen. Jede Station konnte andere Bilder und Daten betrachten. (Andromeda 1)

Die 21 Decks der JOURNEE waren mit Antigravschächten verbunden. (Andromeda 1)

  • Deck 1 – Vier Antigravschächte, die nach unten ausgefahren werden konnten; Kleinhangar für bodengebundene Fahrzeuge und Roboter (Andromeda 1)
  • Deck 2 – Ausrüstung Bodenschleuse (Andromeda 1)
  • Deck 3-5 – NUG-Schwarzschild-Reaktoren und der Notauswurf für die NUGAS-Kugeln (Andromeda 1)
  • Deck 6-7 – NUG-Protonenstrahl-Triebwerke und Gravitraf-Speicher (Andromeda 1)
  • Deck 8-9 – Lager. Modul-Kopplungsvorrichtung auf Deck 8. Haupt- und Neben-Metagravtriebwerke, Grigoroffprojektoren. Gravotrak-Startschienen des Rollo-Hangars auf Deck 9 (Andromeda 1)
  • Deck 10 – Rollohaupthangar, zwei Rotationshangare (Andromeda 1)
  • Deck 11-12 – Zwei Schwalbennest-Haupthangar-Leitstände; Notfall-Leitstände auf Deck 12 (Andromeda 1)
  • Deck 13 – Kommandodeck mit elf Antigravschächten. Außer der Zentrale, der Messe und der Cafeteria, die gleichzeitig als Konferenzraum benutzt wurde, waren hier noch 30 Kabinen vorhanden. In 24 davon waren die drei Schichten der Zentrale-Crew untergebracht, sechs wurden für wichtige Gäste freigehalten. Über acht Radial- beziehungsweise Speichengänge sowie drei Ringgänge, ein innerer, ein mittlerer und ein äußerer, konnte die Zentrale von jeder Kabine schnell erreicht werden. Das galt auch für die Messe und den Konferenzraum. (Andromeda 1)
  • Deck 14 – Auf diesem Deck ist der Transmitter untergebracht. (Andromeda 1)
  • Deck 15 – Auch hier gab es elf Antigravschächte. Über zehn konnte man die Decks 12 und 14 erreichen, einer führte direkt zu Deck  17. Neben 48 Kabinen von jeweils 32 bis zu 78 Quadratmetern Fläche befanden sich in der Mitte des Decks die Aggregate des Transmitters von Deck 14. Auch Deck 15 verfügte über drei Ringgänge. Die wissenschaftliche Abteilung war ringförmig entlang der Außenhaut angeordnet. Sie beanspruchte 25 % der Gesamtfläche der ganz außen liegenden Räume. In den restlichen 75 %, die etwa 1875 Quadratmeter Fläche ausmachten, war die Medostation untergebracht. (Andromeda 1)
  • Deck 17 – Hier war der Permanentzapfer zur Energieversorgung der JOURNEE untergebracht, (Andromeda 1)
Technische Daten: JOURNEE
Typ: Kugelraumer der VESTA-Klasse (PR 2150)
Größe: 100 m Durchmesser (PR 2150)
Unterlichtantrieb: je vier Haupt- und Neben-Metagrav in Tandem-Konfiguration, 4 Gravojet-Triebwerke, Antigrav, (PR 2150) vektorierbare NUG-Protonenstrahltriebwerke (Andromeda 1)
Beschleunigung: 1339 km/s2 (Andromeda 1)
Überlichtantrieb: Metagrav (PR 2150)
Überlichtfaktor: max. 90 Mio. (PR 2150)
Offensivbewaffnung: 8 leichte Transformkanonen (max. 1000 Gt), 20 MVH-Geschütze (Thermo-, Desintegrator-, Intervall-, KNK- oder Paralysator Modi) (Andromeda 1)
Defensivbewaffnung: 5-fach gestaffelte HÜ- und Paratronschirme, Virtuellbildner, Prallschirm (PR 2150)
Energieversorgung: Multi-Hypertropzapfer (sowohl als Hypertrop als auch Hypertronzapfer nutzbar), 6 Gravitrafspeicher, 2 Nug-Schwarzschild-Reaktoren, Not-Fusionskraftwerk (PR 2150)
Beiboote: 8 Kleinst-Space-Jets, 2 Shifts, Gleiter, 8 Rettungskapseln, max. 2 30-m-Space-Jets (PR 2150)
Besonderheiten: Zusätzlicher Grigoroffprojektor mit zwei separaten Hochleistungs-Gravitrafspeichern im MERZ-Spezialmodul. Allerdings ist eine externe Flutung notwendig; die Speicherfüllung erlaubt maximal fünf Etappen mit ÜL-Faktor 200 Mio. (Andromeda 1)
Besatzung: 80 Personen (PR 2150)
Abbildung
Risszeichnung: »Terranische Raumschiffe – Spürkreuzer JOURNEE« (PR 2195) von André Höller

Beiboote

Die Space-Jet SPIRIT ist eine Spezialkonstruktion mit Stealth-Eigenschaften. (Andromeda 2)

Bekannte Besatzungsmitglieder

Die JOURNEE hatte eine Stammbesatzung von 80 Personen. (PR 2150)

Geschichte

Der Kreuzer wurde im Jahr 1312 NGZ in Dienst gestellt und war zu dieser Zeit das schnellste Raumschiff der LFT. Perry Rhodan flog im März 1312 NGZ mit der JOURNEE nach Andromeda, um dem Hilferuf einer unbekannten Entität namens Kiriaade zu folgen, den nur Rhodan hören konnte. (Andromeda 1)

Im Randbereich Andromedas wurde der Flug durch ein unbekanntes Hindernis abrupt gestoppt. Rhodan ließ die JOURNEE daraufhin auf Höchstgeschwindigkeit bringen, wodurch sie die Barriere tatsächlich mit Mühe überwinden konnte, dabei jedoch schwere Beschädigungen davontrug. Das Schiff wurde unmittelbar darauf von den Gy Enäi entdeckt und angegriffen. Zim November konnte es nur noch durch einen Notsprung retten und auf Cyrdan notlanden. Fünf Besatzungsmitglieder starben durch den Angriff. (Andromeda 1)

Die JOURNEE wurde repariert und versuchte, die Barriere ein zweites Mal zu durchbrechen, dies gelang jedoch nicht. Doch die Besatzung erkannte nun die Natur dieser Barriere und nannte sie entsprechend Temporale Barriere. (Andromeda 1)

Cyrdan wurde inzwischen von den Kastuns zerstört, so dass die JOURNEE bei ihrer Rückkehr einen völlig vernichteten Planeten vorfand. Sie fand die ILKIN in Raumnot treibend mit tausenden von Flüchtlingen an Bord und schleppte sie nach Ka-Tygo. (Andromeda 2)

Danach flog die JOURNEE nach Chemtenz in der Hoffnung, dort Kontakt mit der Milchstraße aufnehmen zu können. Der Planet war jedoch schon angegriffen worden und völlig verwüstet. Es wurden keine Überlebenden gefunden außer der im Orbit treibende Maahk Grek-665 1/2, der an Bord genommen wurde. (Andromeda 2)

Nach ihrer Rückkehr in die Milchstraße wurde die JOURNEE zusammen mit ihrem Mutterschiff im Rahmen einer unfreiwilligen Zeitreise um 160.000 Jahre in die Vergangenheit geschleudert. Dort erlebte man wie die Superintelligenz VAIA von dem Kosmokratenroboter Cairol in Schmerzwechten zertrümmert wurde. (PR 2173)

Die JOURNEE wurde dabei schwer beschädigt und gleichzeitig in den Halo der Galaxie Tradom transportiert. Überlichttriebwerke und Hyperfunk fielen aus. (PR 2173) Der Kreuzer stürzte auf einem Sauerstoffplaneten ab und wurde kurz darauf von einem AGLAZAR-Schlachtschiff des neu entstandenen Reichs Tradom vernichtet.

Anmerkung: Das Schicksal der Überlebenden ist unter den biographischen Daten von Zim November beschrieben.

Quellen