Aarus

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit der genetischen Linie Luna. Für weitere Bedeutungen, siehe: Luna (Begriffsklärung).

Die Aarus (singular Aarus) sind ein Volk aus der Galaxie Tradom. Seit 1312 NGZ befinden sich alle Aarus in der Milchstraße.

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Heft: PR 2130
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Im Aussehen erinnern die Aarus durch ihren fischartigen Körperbau und den balkenförmigen Kopf an aufrecht gehende terranische Hammerhaie. Arme und Beine sind aus Flossen hervorgegangen und können im Wasser auch als solche benutzt werden, denn die Aarus leben amphibisch. Sie können wahlweise über Kiemen oder Lungen atmen. Im Wasser sind sie geschickte Schwimmer, an Land können sie zwar aufrecht gehen, sind dazu jedoch aufgrund ihres schwachen Skeletts auf stützende Schienen, Exoskelette und Portensoren angewiesen. Der »Balken« verfügt über zwei starre Augen an den Seiten mit zusammen 340° Sichtfeld, sowie eine »Balkennase«. Mit diesem Sinnesorgan können Aarus elektromagnetische Felder exakt erspüren. Der Mund unterhalb des Balkens besitzt zwei Reihen dreieckiger Zähne, durch Verfärbung der Lippen können Stimmungen ausgedrückt werden. Die Körpergröße beträgt über 2 Meter.

Charakterisierung

In der Galaxie Tradom galten sie als die bedeutendsten Techniker.

Bekannte Aarus

Gesellschaft

Schwarmer

Oberhaupt eines jeden Wurms ist der Schwarmer, allerdings teilt er sich die Macht mit den Oberhäuptern der Markierten, von denen er auch gewählt wird.

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Heft: PR 2142
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Markierte

Die Aarus bringen Markierungen an ihrem Erbgut an und manipulieren dieses, um ihr Volk zu perfektionieren. Auf diese Weise sind in der Geschichte der Aarus verschiedene genetische Linien entstanden, deren Angehörige als Markierte bezeichnet werden. Die Repräsentanten bzw. Oberhäupter dieser Familien halten die eigentliche Macht in den Wurmen in Händen. Unmarkierte haben in der Gesellschaft der Aarus nomalerweise keine Aufstiegsschancen und gehören zum »Fußvolk«.

Bekannte Linien

  • Fisst
  • Luna (in Aarus-Jima fast ausgerottet)
  • Ruu
  • Sikara
  • Vika

Geschichte

Als ihre Heimatwelt Aar um etwa 155.000 v. Chr. zerstört wurde, konstruierten die Aarus insgesamt sechs so genannte Wurme. Dabei handelt es sich um Ansammlungen verschiedener Stationen und anderer technischer Gebilde, die von einer gemeinsamen Sphäre umgeben sind. Diese von außen undurchsichtige Sphäre aus kugelförmigen, einander überlappenden Einzelschirmen von 5 km Durchmesser wirkt für einen Beobachter tatsächlich wie ein gigantischer, vielfach eingeschnürter Wurm. Das mit Luft gefüllte Innere der Sphäre wird zum Lebensraum der Aarus, die somit zu Weltraumnomaden geworden sind.

Über die Geschichte der Wurme seit diesem Ereignis bis zur Übernahme durch das Reich Tradom ist nichts bekannt.

Die drei verlorenen Wurme Aarus-Kaart, Aarus-Kilme und Aarus-Terces wurden schon früh vom Reich Tradom übernommen und dienten diesem bis zu seinem Untergang.

Die übrigen Wurme Aarus-Jima, Aarus-Luciffim und Aarus-Zorm, blieben frei und durchzogen Tradom als mobile technische Dienstleistungsbetriebe. Ihre Freiheit war jedoch begrenzt, da auch die Aarus der drei freien Wurme dem Reich zu Tributzahlungen verpflichtet waren.

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Aarus – Gucky
Heft: PR 2143 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Zum ersten Kontakt mit Galaktikern kam es im Jahre 1311 NGZ, als Perry Rhodan und Ascari da Vivo auf der Suche nach Hinweisen auf das Trümmerimperium den Aarus Cheplin trafen, zu dieser Zeit stellvertretender Schwarmer von Aarus-Jima und Gewährsmann des Trümmerimperiums. Unter Cheplins Führung beteiligten sich die freien Wurme der Aarus maßgeblich an der Befreiung Tradoms von der Herrschaft durch die Inquisition der Vernunft. Cheplin selbst bemühte sich in den folgenden Jahren darum, die traditionelle Machtstellung der Markierten zu brechen und allen Aarus die gleichen Chancen zu verschaffen. Er nahm auch Unmarkierte in den Rat auf und räumte jedem Aarus das Recht ein, seinen Laich mit einem frei gewählten Zeichen zu markieren. Damit schuf er sich allerdings auch einflussreiche Feinde, die in den folgenden Jahren die Verschwörung Wasser von Aar gründeten.

Am Ende des Tradom-Krieges sprangen die sechs Wurme durch das Sternenfenster in die Milchstraße. Dort verteilten sie sich: Aarus-Jima flog ins Solsystem, Aarus-Terces ging in einen  Wikipedia-logo.pngOrbit um Arkon II. Die anderen vier Wurme verteilten sich auf die Systeme Drorah, Olymp, Nosmo und die Hundertsonnenwelt. Die Auswirkungen des Hyperimpedanzschocks hielten sie bis auf Weiteres in der Milchstraße fest.

Als Terra im März 1333 NGZ von Gon-O annektiert wurde, verließ der Wurm Aarus-Jima das Solsystem mit unbekanntem Ziel, kehrte nach der Befreiung Terras jedoch wieder zurück und kreiste danach im Marsorbit. Die Aarus modifizierten die Paradim-Technik und bekamen dadurch die Bedingungen der erhöhten Hyperimpedanz in den Griff. Sie leisteten wichtige Aufbauhilfe für die vom Hyperschock betroffenen Milchstraßenvölker. Insbesondere profitierte die Mehandor-Transportgesellschaft durch das von den Aarus übernommene Know-how.

Die Aarus, vertreten durch Cheplin, nahmen an der Aufbaukonferenz der Völker im Februar 1344 NGZ teil. Ihre Wurme waren zu diesem Zeitpunkt wie folgt verteilt:

Aarus-Kilme verließ Hayok im November 1344 NGZ und befand sich seitdem zwischen dem Sternenozean von Jamondi und Terra. Am 20. April 1346 NGZ verließ Aarus-Jima das Solsystem durch einen Situationstransmitter, der von MOTRANS-1 errichtet wurde.

Im Juni 1346 NGZ stellten die Aarus den Wurm Aarus-Jima für eine Geheimkonferenz der Galaktiker zur Verfügung, während der das Neue Galaktikum gegründet wurde.

In Zusammenarbeit mit den Mehandor wurden in der Folgezeit vier neue Aarus-Wurme erbaut. Somit waren 1463 NGZ zehn Wurme in der Milchstraße unterwegs. (PR 2515, S. 20)

Im Jahre 1797 NGZ präsentierten die Cairaner Beweise, die belegten, dass die Aarus für den Posizid und die anschließende Datensintflut verantwortlich waren. Darauf zogen sich alle Wurme aus der Milchstraße zurück. (PR 3021)

Trivia

Die Aarus wurden in den Trivid-Serien des 16. Jahrhunderts NGZ thematisiert. Es ist zum Beispiel der verbrecherische Aarus Freyder bekannt, der ein Antagonist in einer solchen Serie war. (PR-Olymp 10, S. 31)

Quellen