Gyrengo

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Gyrengo war ein Lebewesen vom Planeten Tomot, also ein Tomopat, und begleitete zwangsweise die akonische Admiralin Stomal Zystaan auf ihren Raubzügen in der Milchstraße und in Hirdobaan. Stomal Zystaan entführte ihn vom Planeten Tomot und vergiftete ihn mit Taggelion-Griobal (Tagrio). Um nicht zu sterben, musste Gyrengo in regelmäßigen Abständen ein Gegengift bekommen, das Anti-Tag, das ihn abhängig von der Admiralin machte. Sein Freund Teaser Kroom sagte »Gyr« zu ihm.

Erscheinungsbild

Gyrengo bewegte sich immer lautlos, wie eine Katze. Er war humanoid und 170 Zentimeter groß. Als Bekleidung trug er eine Art hellbraune Zwangsjacke, seinen Ghyrd, der auch gleichzeitig wie ein Schutzanzug arbeitete. Im Ghyrd waren seine Arme verborgen, die etwas geschmeidiges, schlangenartiges aber auch insektenhaftes an sich hatten. Aufgrund des Ghyrds und wegen der schnellen Bewegungen war kaum jemand in der Lage, die Arme in Ruhe betrachten zu können. Nur Teaser Kroom und Alaska Saedelaere hatten die Möglichkeit, seine Hände zu sehen. Als Kroom von Gyrengo wegen seiner Entzugserscheinungen behandelt wurde, veränderten sich die Hände zu einer Masse von tausenden mikrofeinen Fäden. Und als Saedelaere in eine Auseinandersetzung mit Gyrengo schlitterte, war eine Hand zu einem Saugnapf geformt und die zweite hatte tausend rasierklingenscharfe Stacheln gebildet. Sobald Gyrengo den Ghyrd ablegte, außer zu Heilzwecken, nahm er ein aggressives und unberechenbares Verhalten an. Er trug keine Waffen, da seine Schnelligkeit und die Beweglichkeit seiner Arme tödlich waren. (PR 1758, PR 1790)

Zitat Gyrengo: [...] »Normalerweise benötige ich den Ghyrd, damit sie (Anm.: die Arme) nicht von mir Besitz ergreifen; er ist mein Instrument zur Selbstkontrolle.« [...] (PR 1758, S. 33)

Da seine Arme im Ghyrd verborgen waren, stand er im Normalfall auf einem Bein, wie ein Flamingo, und nutzte das andere Bein als Arm- und Hand-Ersatz. Mit den Füßen war er genau so geschickt wie Andere mit den Händen. Wie alle anderen hatte auch Gyrengo einen Raumanzug, der aber speziell für ihn geschaffen war. Dieser bestand aus einer Stiefelhose und einem Schulterteil, in dem die Aggregate und der Falthelm eingearbeitet waren. Beide Teile wurden, mit dem Ghyrd als Mittelteil, verbunden. »Er schaffte es, das ganze Zeug auf einem Bein stehend mit dem freien Fuß anzulegen, auch wenn so etwas eigentlich nicht möglich war.« (PR 1750, PR 1758)

Zitat Perry Rhodan: [...] »Das Wesen verstrahlte eine seltsame, nicht zu definierende Traurigkeit, die sehr leicht dazu führen konnte, ihm von Anfang an mit Mitleid zu begegnen.« [...] (PR 1763, S. 22)

Charakterisierung

Gyrengo trank am liebsten Kaffee – kochend heiß und auf einem Bein stehend und die Kaffeetasse mit den Zehen haltend.

Er nahm auch keinen Spaß übel. Er war ein ruhiges unaufdringliches Lebewesen, das, wenn es notwendig war, Problemen aus dem Weg ging. Wenn es aber sein musste, öffnete sich sein Ghyrd im Rückenbereich und Gyrengo explodierte in seinen Bewegungen, was für einen potentiellen Gegner tödlich sein konnte.

Der Tomopat konnte fast mütterliche Gefühle entwickeln, wenn es um Lebewesen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen ging. So kümmerte er sich um den Maschinenmenschen Teaser Kroom, der sich mit ihm zusammen in der Abhängigkeit der akonischen Admiralin Stomal Zystaan befand. Gyrengo wusste, dass der Maschinenmensch ein bisschen einfältig war, aber er nahm ihn trotzdem ernst. (PR 1750, PR 1758)

Geschichte

Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurde Gyrengo von Stomal Zystaan vom Planeten Tomot entführt und ihm Gift injiziert, um ihn an die Admiralin zu binden. Sie wusste um die Fähigkeiten des Tomopaten und war somit auch vor seinen Aggressionen sicher. (PR 1758)

Im Juni 1218 NGZ war Gyrengo am Überfall der Admiralin auf einen Asteroiden beteiligt, dessen Inneres ausgehöhlt war und eine arkonidische Werft beherbergte. Ziel war es, 450 Raumschiffe zu erbeuten. Mit List, Kaltblütigkeit und Nervengas wurde die Belegschaft ermordet – bis auf die von sechs Mann besetzte Zentrale. Nachdem Teaser Kroom das Schott entriegelt hatte, öffnete Gyrengo seinen Ghyrd und stürmte trotz stärksten Abwehrfeuers in die Zentrale. Keiner der sechs überlebte. Mit den 450 Schiffen ging es dann in Richtung Hirdobaan. (PR 1750)

Im Juli 1220 NGZ war Gyrengo zusammen mit Teaser Kroom in Hirdobaan an der Erkundung des Planeten Horrigh beteiligt. Dabei trafen sie auf ein Standbild eines Kschuschiis und später auf Technik der Kschuschiis. Dabei handelte es sich um ein transparentes rundes Bassin von 25 Metern Durchmesser und zehn Metern Höhe, gefüllt mit einer öligen Flüssigkeit. Im Bassin bedienten zehn Hamamesch mit Tauchermasken die Steuerung, mit der Container auf einem Verladeplatz durch einen Antigrav-Kran bewegt wurden. Bei dieser Exkursion gerieten die beiden auch an eine dreiköpfige Hamamesch-Patrouille mit gezückten Strahlern, die sie festnehmen wollte. Dabei entfesselte Gyrengo seine Arme und überwältigte die Hamamesch, ohne dass sie zu einer Gegenwehr in der Lage gewesen wären. (PR 1758)

Anfang August unterzog Gyrengo Teaser Kroom einer Behandlung mit seinen Händen. Er stellte fest, dass die Hände Gyrengos auch heilen konnten, denn nach einem starken Anfall von Entzugserscheinungen von der Imprint-Ware und nach der Behandlung war er, wenn auch nicht für immer, von seinen Schmerzen befreit. (PR 1758)

Am 4. August explodierte Gyrengo geradezu mit seinen Händen, als zwei Akonen mit Vibratormessern auf ihn losgingen. Dabei bezahlte einer von ihnen mit seinem Leben und der zweite musste mit perforierter Lunge in die Medostation gebracht werden. Diejenigen, die den Kampf beobachtet hatten, sagten später aus, dass nicht zu sehen war, wie Gyrengos Arme das taten. (PR 1758)

Noch am selben Tag entfernte Gyrengo mithilfe seiner Hände die Mikrodetonatoren aus Teaser Krooms Stirnband, die die Admiralin dort platziert hatte, um den Maschinenmenschen willfährig zu machen. Das war die erste Stufe eines Plans, um aus den Klammern der Admiralin zu entfliehen. Die Gelegenheit, die nächsten Stufen auszuführen, kam, als die ganze Containerwelt Torresch in Erwartung einer Sendung mit Hyperenergie, die sich auch in den gelandeten Raumschiffen bemerkbar machte, überladen wurde. Im energetischen Durcheinander konnte Kroom mit der Hilfe seiner Fähigkeiten das Schott zur Kabine der Admiralin öffnen, die Selbstschussanlagen stilllegen und den Tresor mit den Anti-Tags öffnen. Gyrengo entnahm nur sein Anti-Tag und die beiden flohen mit einer Space-Jet. (PR 1758)

Nach dem Hypersprung kamen sie in der Korona eines Roten Riesen unbekannten Namens heraus und stießen auf eine große Anzahl von Kschuschii-Raumern, die in einer  Wikipedia-logo.pngUmlaufbahn geparkt waren. Die Raumschiffe waren zum größten Teil ausgeschlachtet und zerstört. Aus Neugier untersuchten sie einige Wracks und fanden dabei ein teilweise funktionstüchtiges Raumschiff. Bei dessen Erkundung sahen sie im ganzen Schiff verstreut Würfel von zwölf Zentimetern Kantenlänge, die ganz und gar nicht in die gerundete Umgebung passten. In der Zentrale war Gyrengo in der Lage, das Logbuch auszulesen, um die Geschichte der Kschuschii zu erfahren. Ihr nächstes Ziel war die Grenzländerstation SCHERMOTT, um Perry Rhodan zu suchen. (PR 1758)

Mitte August erreichten die Beiden die BASIS und berichteten Perry Rhodan von der Admiralin und ihrem Aufenthaltsort. (PR 1763)

Anfang Dezember, während Gyrengo und Teaser Kroom sich in ihrer Kabine auf der BASIS aufhielten, materialisierte Voltago zwischen ihnen und packte Kroom, während Gyrengo seinen Ghyrd öffnete. Doch Gyrengo wurde nicht beachtet, nur zur Seite geschoben und Voltago verließ den Raum mit seinem Gefangenen. Als dann Alaska Saedelaere an die Tür klopfte, um die Bewohner der Kabine zu einem Einsatz zu bitten, war Gyrengo noch in Kämpferlaune, riss Alaska in den Raum und ließ ihn an einer Stachelhand riechen. Nur mit größtem Energieeinsatz konnte Gyrengo wieder Macht über seine Arme gewinnen und war dann völlig perplex, dass Voltago ihn nicht einmal beachtet hatte. Nachdem sich Alaska Saedelaere wieder erholt hatte, gingen Gyrengo und er zu einem Einsatz auf den Planeten Mollen und dann über das Fernkarussell zum Planeten Schrett. Dort überraschte sie ein starkes Planetenbeben und Alaska stellte fest, dass Gyrengos Arme auch zum Helfen da waren, als dieser ihn am Boden festhielt. Als sie auf dem Planeten Zimbag ein weiteres Planetenbeben erlebten und eine Frau schwer verletzt wurde, griffen Gyrengos Arme wieder ein – konnten die Frau jedoch nicht vor dem Verbluten retten. Die Medostation, die die Frau hätte retten können, und auch andere Medostationen waren kurze Zeit vorher von Baan Fokkers Anhängern zerstört worden. Als man Baan Fokker auf dem Planeten Zonder-Myry in seinem Versteck ausfindig machte, drohte dieser, das Gebäude mit einer Bombe zu zerstören. Sie mussten sich also zurückziehen, doch Gyrengo legte seinen Ghyrd ab und suchte Baan Fokker auf. Als Alaska Saedelaere wieder zu dem Gebäude hinübersah, blickte er direkt in einen Feuerball. Gyrengo verstarb im Dezember 1220 NGZ. (PR 1790)

Quellen

PR 1750, PR 1758, PR 1763, PR 1790