Ende einer Ewigkeit

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1790)
PR1790.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Hamamesch
Titel: Ende einer Ewigkeit
Untertitel: Der Kyberklon geht eigene Wege – sein Ziel ist Gomasch Endredde
Autor: Robert Feldhoff
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Ralph Voltz (1 x)
Erstmals erschienen: Donnerstag, 14. Dezember 1995
Hauptpersonen: Teaser Kroom, Perry Rhodan, Reginald Bull, Voltago, Alaska Saedelaere
Handlungszeitraum: 1220 NGZ
Handlungsort: Hirdobaan
Computer: Gomasch Endredde
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Voltago entführt Perry Rhodan und Teaser Kroom in einer Korvette. An Bord des Beibootes erkennt Rhodan, dass auch die Hamiller-Tube anwesend ist. Der Kyberklon fliegt zu NETWORK II auf Nundor (Level 13), um die Schaltstation in Betrieb zu nehmen. Dies gelingt ihm mit dem Stirnband Krooms, das er als Kospienschlüssel bezeichnet, und der Integration der Hamiller-Tube in die Anlagen der Schaltstation. Kroom, der die gesamte Aktivierung aufgrund seiner Verbindung mit dem Stirnband wahrnimmt, wird bewusst, dass es Voltago nur um den Kospienschlüssel geht und ihn töten wird, sobald die Aktivierung abgeschlossen ist. Er greift daraufhin den Kyberklon an, indem er dessen Wadenblöcke mithilfe des Stirnbandes manipuliert. Voltago, durch den Angriff ernsthaft gefährdet, tötet den am Boden liegenden Maschinenmenschen mit einem Tritt auf den Kopf, was Rhodan nicht verhindern kann.

Anschließend erklärt Voltago dem aufgebrachten Zellaktivatorträger, dass Kroom bereits zu dem Zeitpunkt gestorben sei, als der Kospienschlüssel ihn als Träger ausgewählt habe. Vor 2000 Jahren sei ein Element vernichtet worden, das durch den Schlüssel und die Hamiller-Tube ersetzt werden solle. Damit könnten alle vierzehn Level aktiviert und Gomasch Endredde geweckt werden. Auch der mögliche Tod aller Galaktiker auf den Levels sei ein Preis, der im Sinne der Entwicklung eines bestimmten Abschnitts wert sei, gezahlt zu werden. Lediglich Rhodan selbst habe einen so wichtigen Status, dass er ihn in Sicherheit gebracht habe. Einst werde Rhodan ein Zeichen erhalten, das er anfangs nicht einzuordnen wüsste, ihn jedoch zu einem Tor führen werde, das nur von ihm geöffnet werden könne. Anschließend werde er über eine Brücke ins Universum gehen. Er solle den Weg der Wabe gehen, die Pfosten abschreiten und die Welt der Galornen und der Helioten sehen. Dieser Weg werde unendlich viele Möglichkeiten bieten, aber damit auch eine große Gefahr des Scheiterns in sich tragen.

Während es auf den einzelnen Levels durch die Aktivierung zu starken Erdbeben kommt, versuchen Endreddes Boten, das »Programm Lebenshilfe« zu sabotieren, indem sie verschiedene Sammelstellen angreifen und dabei Medostationen vernichten. Alaska Saedelaere und dem Tomopaten Gyrengo gelingt es auf Zonder-Myry (Level 6), Baan Fokker und seine Jünger in einer Kantine zu stellen. Fokker droht allerdings, mit einer Bombe sich und die Kantine zu sprengen, sollten Saedelaere und seine Gefährten nicht abziehen. Da Gyrengo bei ihm bleibt, zündet der Führer von Endreddes Boten schließlich die Bombe. Bei der Explosion kommen beide ums Leben.

Auf Nundor kann Reginald Bull, der sich nach wie vor in der rosafarbenen Biomasse in den kelchförmigen Gebilden befindet, einige Embryonen erreichen. Dabei stellt er fest, dass sie äußerlich Tréogen gleichen. Dieser erkennt zwischenzeitlich auf Mollen (Level 12), dass die Aktivierung von NETWORK II ihm in die Hände spielt, da durch diesen Vorgang die Geburt seiner Brut eingeleitet werden wird. Er schickt einen sinnlosen Funkspruch an eine Korvette, gelangt so zu dem Beiboot und von dort nach Nundor. Dabei erkennt Atlan, dass Tréogen kein Teleporter ist, sondern ein Wellensprinter wie einst Rakal und Tronar Woolver. Gleichzeitig dringt er mit Icho Tolot, Ronald Tekener und Dao-Lin-H'ay in die nun verwaiste Schaltstation NETWORK ein. Sie müssen allerdings feststellen, dass nunmehr NETWORK deaktiviert ist und sämtliche Steuerungsmöglichkeiten für Endreddes Bezirk zu NETWORK II transferiert wurden.

Lediglich ein Erzähler ist noch aktiv, der nach Aachthor ruft. Da Atlan bereits von dem Erzähler von RAILWAY-STATION für die gesuchte Person gehalten wurde, begibt sich der Arkonide in den Bannkreis der Maschine und erfährt so die Geschichte Gomasch Endreddes:

Vor langer Zeit erreicht Aachthor die Galaxie Queeneroch, um dort ein Projekt von existenzieller Bedeutung durchzuführen. Dabei dienen ihm die Kospien als Hilfsvolk. Als dann vor 200.000 Jahren aggressive Arachnoiden in die Galaxie einfallen, wird das Volk der Kospien im Abwehrkampf ausgerottet. Währenddessen evakuiert Aachthor die vierzehn Einzelteile des Projektes in das Zentrum der benachbarten Kleingalaxie Hirdobaan, wo er sie auf verschiedenen Planeten, die er Levels nennt, unterbringt. Eine bedeutsame Sache muss er jedoch in Queeneroch zurücklassen.
In Hirdobaan errichtet Aachthor eine einfache Positronik, deren Teile über alle vierzehn Level verteilt werden: Gomasch Endredde. Dieser soll das begonnene Projekt beenden, während er selbst sich zurückzieht. In der Folgezeit werden von Endredde die Levels ausgebaut. Dabei baut er für mögliche Hilfsvölker die verschiedenen Karussells, die Kantinen und Trichtertürme. Gleichzeitig werden die Hamamesch und die Sydorrier gezüchtet. Während die Hamamesch als Arbeitsvolk konzipiert sind, sollen die Sydorrier als Organisatoren auftreten. Beide Völker sind jedoch keine Kämpfer, die die Arachnoiden aus Queeneroch zurückschlagen könnten. Deshalb entnimmt er einem toten Exemplar der Invasoren genetisches Material, um aus deren »positiven« Eigenschaften ein geeignetes Hilfsvolk zu erschaffen.
Auf MINE-1 bis 4 werden Werftanlagen zum Bau von Kriegsschiffen errichtet, die in dem Konflikt benötigt werden. Als Gomasch Endredde erste Erforschungen Queenerochs durchführt, muss er feststellen, dass die Galaxie von den Arachnoiden mittlerweile geräumt wurde. Auch ansonsten ist kein intelligentes Leben mehr anzutreffen. Da er Aachthor nicht erreichen kann, versucht Endredde selbst, die bedeutsame Sache, von ihm »Sendung« genannt, aus Queeneroch zu bergen. Die Suche hiernach verläuft allerdings erfolglos, so dass Endredde plant, sich mit der Genmasse in den Kelchen auf Nundor zu vereinen, um so seine Fähigkeiten und Rechenleistung zu erhöhen.
Als kurz vor der Durchführung der Vereinigung Tréogen erscheint, gelingt es der Positronik mit einiger Anstrengung, dieses Wesen auf Level 10 festzusetzen. Dabei bringt er den Schlüssel zum Gefängnis von Tréogen im CHASCH, einer alten Anlage der Arachnoiden, in Queeneroch unter, damit ihn niemand befreien kann, bevor die Vereinigung vollzogen wurde. Kurz darauf deaktiviert Gomasch Endredde sich selbst und die vierzehn Level, um die Vereinigung einzuleiten. Die Levels werden stündlich nach und nach wieder aktiviert. Endredde erhält bei der Aktivierungssequenz auf Level 13 erstmals Kontakt mit der Biomasse und muss sofort erkennen, dass das Genmaterial entartet ist und dass darüber hinaus Tréogen das erste Ergebnis dieser Masse ist. Vor der endgültigen Verschmelzung mit der Biomasse kann Endredde ein entscheidendes Element vernichten, was zur Unterbrechung der Vereinigung und zum Erlöschen des künstlichen Bewusstseins der Positronik führt.

Icho Tolot erkennt, dass die Aktivierung der Levels eine große Bedrohung für die Galaktiker, aber auch für Hirdobaan darstellt. Er kann jedoch trotz Androhung von Waffengewalt Voltago nicht zur Unterbrechung der Aktivierung bewegen. Als Level 13 und 14 am 10. Dezember 1220 NGZ aktiviert sind, kann Robert Gruener, der sich in der Nähe der Kelche auf Nundor aufhält, beobachten, wie aus der Biomasse unzählige Körper ausgestoßen werden. Während sich alle Zellaktivatorträger nach Nundor begeben, verkündet der neuerwachte Gomasch Endredde in der Sprache der Mächtigen, dass alle Lebewesen auf den Levels diese innerhalb von 28 Stunden zu verlassen hätten, da andernfalls der sichere Tod drohe.

Anmerkung

  • Das Titelbildmotiv basiert auf dem bereits 1987 erschienen Atlan-Titelbild von Heft A 814. Bedingt durch den schweren Unfall von Johnny Bruck wurde auf bereits veröffentlichte Motive zurückgegriffen.

Innenillustration