Die Stimme des Schwarzen Zwerges

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 785)
A785 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Die Stimme des Schwarzen Zwerges
Untertitel: Das Zeitteam im Labyrinth von Alchadyr
Autor: Harvey Patton
Titelbildzeichner: Jim Burns
Innenillustrator: Robert Straumann
Erstmals erschienen: 1986
Hauptpersonen: Die Stimme des Schwarzen Zwerges, Goman-Largo, Neithadl-Off, Nussel
Handlungszeitraum: 3820
Handlungsort: Alchadyr
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Goman-Largo gelingt es, aus dem Gefängnis nahe der Zeitgruft auf dem Planeten Alchadyr auszubrechen. Die Stimme des Schwarzen Zwerges scheint nicht bemerkt zu haben, dass sich der Tigganoi, der Heilige Kubus und Neithadl-Off nicht mehr in der Zelle befinden. Das Trio erreicht eine große Halle, in der etwa einhundert Gebäude in einem weiten Rund hintereinander angeordnet sind. Diese subplanetarische Stadt ist in einem relativ guten Zustand, allerdings von seinen Bewohnern verlassen. In einem der Gebäude suchen Goman-Largo und Neithadl-Off nach dem dringend benötigten Wasser. Aus einem Hahn können sie die wertvolle Flüssigkeit entnehmen, die sie in ihre Tanks füllen und mit Desinfektionspillen behandeln.

In dem Zentralbau der Stadt findet der Spezialist der Zeit einen dreidimensionalen Plan der unterirdischen Anlagen. Darauf ist der Standort der Stimme des Schwarzen Zwerges ebenso verzeichnet wie die Position der Zeitgruft.

Der weitere Weg führt die beiden Gefährten durch einen zehn Kilometer langen Korridor in eine weitere Wohnhalle. Im Anschlusskorridor versagt das Flugaggregat des Zeitspezialisten. Eine Metallwand versperrt die Mündung des Korridors. Goman-Largo und Neithadl-Off bleibt nichts anderes übrig, als in die Wohnhalle zurückzukehren. In einem anderen Korridor nähern sie sich nach etwa zehn Kilometern einer weiteren Wohnhalle. Etwa hundert Meter vor der Mündung des Stollens beginnt sich die Schwerkraft zu erhöhen. Zehn Meter vor der Öffnung ist auch für Goman-Largo Schluss. Die Gravitation liegt bei mindestens drei Gravos. Übergangslos wird der Tigganoi von einem energetischen Wirbelfeld erfasst, das ihn in eine derart schnelle Rotation versetzt, dass er von seiner Umgebung nichts mehr erkennen kann. Unsanft landet er auf dem Boden des Korridors, unmittelbar vor Neithadl-Off. Außer Prellungen und einer großen Beule am Hinterkopf ist der Absolvent der Zeitschule von Rhuf unverletzt geblieben. Die von Goman-Largo ausgeschickten Module können die Halle ebenfalls nicht erreichen. Am Ende des Tunnels hat sich eine Wand aus Mischenergie gebildet. Dort überlappen sich verschiedene Strahlenfelder und machen ein Durchkommen unmöglich. Der Modulmann und die Vigpanderin müssen wieder in die Wohnhalle zurückkehren und versuchen nun, über einen Seitengang voranzukommen.

In einer Kaverne können sie fremdartige Apparaturen und eine gläserne runde Säule erkennen, die zu höher- sowie niedrigerliegenden Ebenen der Anlage führt. Die Vigpanderin drängt den Modulmann, den Lift zu benutzen, um so den Standort der Stimme des Schwarzen Zwerges schneller zu erreichen. Goman-Largo gibt ihr scheinbar nur zögerlich nach. Tatsächlich will er die Gelegenheit nutzen, um der Zeitgruft näher zu kommen. Kurz vor dem Liftschacht werden Goman-Largo und Neithadl-Off von energetischen Fesselfeldern eingefangen. Sie werden angehoben und in einen Raum transportiert, in dem sie auf Tische gelegt und von robotischen Geräten einer Untersuchung unterzogen werden. Als sich die Tentakel zurückziehen, nutzen die beiden Gefährten die Gelegenheit und verschwinden aus diesem Raum. Der Heilige Kubus wird von Neithadl-Off auf ihrem Rücken transportiert. Der Stationsrechner meldet sich und teilt ihnen das Untersuchungsergebnis über Lautsprecher mit. Der Rechner kommt zu dem Schluss, dass die beiden Eindringlinge mit seinen Herren nicht identisch sind und sofort eliminiert werden müssen. Große, metallisch blinkende Kästen versuchen, diese Aufgabe zu übernehmen. Es kommt zum Kampf. Die Quintadim-Werfer befördern zahlreiche der Maschinen in den Hyperraum. Doch die Menge der Roboter zwingt den Zeitagenten und die Vigpanderin zur Flucht. Der Heilige Kubus rutscht von Neithadl-Offs Rücken und poltert zu Boden, wo er liegenbleibt.

Die nachrückenden Roboter versuchen, die beiden Flüchtenden in Richtung zur Stimme des Schwarzen Zwerges zu treiben. Goman-Largo und Neithadl-Off erreichen eine weitere riesige Halle, die von einer weißgelben Sonne erhellt wird und von Gras, leuchtenden Blüten und grünen und bläulichen Pflanzen bewachsen ist. Bunte Vögel und Insekten schwirren durch die Luft. Ein Felsengebilde, das den Steinkreisen von Mohenn gleicht, erhebt sich in der weiten Landschaft. Die Module des Zeitagenten melden, dass es sich um eine holografische Projektion handelt. Aus den Büschen kommt ein Einhorn hervor – Nussel. Freudig begrüßt das Einhorn seine beiden Freunde. Es ist auf ihm unerklärliche Weise hierhergekommen und hat Goman-Largo und Neithadl-Off wiedererkannt.

Nussel zeigt ihnen den Weg zu einem Ausgang. Goman-Largo ist misstrauisch. Als sie durch das Portal treten, erlischt hinter ihnen die Projektion. Zurück bleiben nur die Kunstsonne und eine vollkommen leere Halle. Mit lautem Knall schließen sich die Torflügel. Ein kilometerlanger Tunnel erstreckt sich vor den drei Freunden. Nach einiger Zeit bleibt das Einhorn stehen und warnt vor einer drohenden Gefahr. Ein silbriger Nebel kommt aus dem Boden und hüllt Goman-Largo, Neithadl-Off und Nussel ein. Der Tigganoi und die Vigpanderin schließen ihre Raumanzüge, können sich aber nicht mehr von der Stelle bewegen. Die Schwerkraft wird aufgehoben und der Nebel nimmt die drei Gefährten den Korridor entlang mit. Während der Reise äußert Goman-Largo die Vermutung, dass es sich bei Nussel vielleicht auch um eine Projektion handeln könnte. Neithadl-Off kommen nun auch einige Zweifel in den Sinn. So hat sie Nussel bei der Begrüßung nicht mit der Nase angestupst, wie er es früher immer getan hat. Auch hat das Einhorn jeden Körperkontakt vermieden. Goman-Largo hat eine Erklärung parat. Beim Kampf mit den Robotern im Labor hat Neithadl-Off einige ihrer Speicherkristalle verloren. Aus diesen muss die Stimme Daten über das Aussehen Nussels und auch den Steinkreis in der Holoprojektion extrahiert haben.

Am Ziel angekommen, löst sich der Nebel auf. Grelles Licht blendet den Modulmann und die Parazeit-Historikerin. In einer großen, runden Halle ist die Stimme untergebracht. Die Biotronik berichtet von ihrer Aufgabe, den Alchadyrs zu helfen. Dafür ist sie von ihren einstigen Herren diesem Volk zum Geschenk gemacht worden. Den Tessalern, als den Nachfolgern der Alchadyrs, fühlt sie sich ebenfalls verpflichtet. Sie will nicht gestatten, dass die Tessaler manche Einzelheiten aus der Vergangenheit erfahren, um psychischen Schaden von ihnen abzuhalten.

Die Zeitgruft ist für die Stimme des Schwarzen Zwerges nicht zugänglich. Aus Emissionen in der Gruft hat sie auf einen Kampf mit tödlich wirkenden Waffen geschlossen. Die Stimme war der Meinung, dass Tessaler daran beteiligt waren und die Auseinandersetzung verloren haben. Als Goman-Largo und Neithadl-Off aus der Zeitgruft kamen, sah sich die Biotronik in ihrer Meinung bestätigt. Die Flucht der beiden Fremden aus dem Gefängnis hat sie nicht bemerkt. Erst als sie von der Labor-Positronik verständigt worden ist, hat sie davon erfahren und den Inhalt der Speicherkristalle übermittelt bekommen, die die Vigpanderin während des Kampfes verloren hat. Nach der Auswertung der Informationen aus diesen Kristallen ist die Biotronik zu dem Schluss gekommen, sich mit den Fremden unbedingt unterhalten zu müssen. Das Aussehen der Einhörner von Mohenn und die Tatsache, dass Nussel als Freund Goman-Largos und Neithadl-Offs gilt, waren für die Stimme Grund für die Kontaktaufnahme ausschlaggebend. Die Reaktion auf die Projektion von Nussel hat die Biotronik davon überzeugt, dass der Spezialist der Zeit und die Parazeit-Historikerin tatsächlich Freunde des Einhorns sind. Außerdem gleichen die Einhörner von Mohenn verblüffend den einstigen Herren der Biotronik, den Metagyrrus.

Die Stimme des Schwarzen Zwerges lässt von den Speicherkristallen Duplikate anfertigen und händigt diese Neithadl-Off aus. Goman-Largo bittet die Biotronik, nach dem Verbleib des Heiligen Kubus Ausschau zu halten, da dieser benötigt wird, um für Frieden zwischen den Vinnidern und den Tessalern zu sorgen. Die Stimme entlässt den Tigganoi und die Vigpanderin, die sich nun auf den Weg zur Zeitgruft machen. Die Nussel-Projektion führt sie durch die Korridore.

Vor der Kuppelhalle der Zeitgruft löst sich das Einhorn auf. Auf der Gegenwartsebene der Zeitgruft besteigen Goman-Largo und Neithadl-Off den Time-Lift, der sie zur Transfer-Kapsel bringen soll, mit welcher sie nach Jammatos fliegen wollen, um den Heiligen Kubus den Vinnidern zurückzugeben. Doch der Hangar ist leer. Die Transfer-Kapsel ist verschwunden. Der Zeitspezialist und seine Gefährtin kehren auf die Gegenwartsebene zurück und müssen feststellen, dass ihnen der Zugang zu allen anderen Ebenen verwehrt ist. Sie versuchen, zur Stimme des Schwarzen Zwerges zurückzukehren. Auf ihrem Weg finden sie den Heiligen Kubus, der im Korridor einfach abgesetzt worden ist. Die Biotronik hat alle Korridore und Zugänge zu dem unterirdischen Labyrinth mit Metallschotten und Energiefeldern abgesperrt. Eine Kontaktaufnahme über Funk schlägt fehl. Goman-Largo und Neithadl-Off steht nur noch der Weg zur planetaren Oberfläche offen. Die Nussel-Projektion erscheint plötzlich und teilt ihnen mit, dass die Stimme die Anrufe zwar empfangen hat, jedoch nicht in der Lage ist, etwas für sie zu tun. Das Einhorn begleitet sie zur Oberfläche.

Innenillustration