Friedensmission

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1923)
PR1923.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Der Sechste Bote
Titel: Friedensmission
Untertitel: Der Aufbruch der Solmothen – und die Tricks der Galaktiker
Autor: Susan Schwartz
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Alfred Kelsner (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 30. Juni 1998
Hauptpersonen: Bré Tsinga, Cistolo Khan, Battanboo, Atlan, Genhered
Handlungszeitraum: 1290 NGZ
Handlungsort: Terra, Ertrus, Gatas
Risszeichnung: Raumschiff der THORRIMER von Torsten Renz
(Abbildung)
Computer: Mutanten
Glossar: Gäa / Genhered / Neuron / Nonggo / Perlamarin / Rabbastuhr / Solmothen / Sphärenrad / Dr. Dr. Bré Tsinga / Zyan
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

1. Mai 1290 NGZ, Terra: Cistolo Khan, von den vergangenen Geschehnissen schwer gezeichnet, kämpft noch immer mit innenpolitischen Schwierigkeiten und vor allen Dingen um die Rückgewinnung des Vertrauens, das ihm während der Dscherro-Krise verloren ging. Auf einer Konferenz von Vertretern mit der LFT assoziierter Planeten wie etwa Plophos und Gäa, erfährt Khan, dass die meisten terranischen Welten dem Angebot der Arkoniden, Mirkandol als neuen Sitz des Galaktikums anzunehmen, ablehnend gegenüberstehen. Als Khan überraschend von der Sitzung abberufen wird, erfährt er über Hyperfunk vom Vorhaben der Solmothen und ihrer Friedensmission. Zur selben Zeit kündigt auch Atlan seinen Besuch bei dem LFT-Kommissar an. Cistolo Khan, nach dem Verlust des TLD-Towers und der meisten seiner Agenten auf Informationen des Arkoniden und seiner IPRASA angewiesen, empfängt Atlan, obwohl dieser noch immer als „persona non grata“ gilt. Zusammen diskutieren die beiden Männer die Absichten der Solmothen, räumen den Meeresbewohnern aber keine großen Chancen auf Erfolg ein. Zumindest sind sich Cistolo Khan und Atlan über die positiven Motive der Solmothen einig.

Kreit-System, Ertrus: Die PERLAMARIN III gehört wie ihre vier Schwesterschiffe zur kleinen, gemischten Flotte der Solmothen. Die Innenräume aller fünf Schiffe – drei Kugelraumer mit 200 Metern Durchmesser, ein Diskussraumer der Blues mit 150 Metern Durchmesser und ein Walzenraumer der Springer mit 200 Metern – lassen sich mit dem radioaktiven Wasser Zyans fluten, um den Solmothen die gewohnten Lebensbedingungen zu bieten. Jedes Schiff ist mit fünf Solmothenpaaren bemannt. Statt Beibooten verfügen die Raumer über spezielle Überlebenstanks, mit denen sich die Solmothen außerhalb der Schiffe bewegen können. Als die PERLAMARIN III auf Ertrus landet, werden die Solmothen von einer Handelsdelegation der Regierung empfangen. Die Ertruser glauben zunächst, dass die Solmothen an einem Handelsabkommen interessiert sind. Die Delegation muss jedoch überrascht feststellen, dass die Meeresbewohner stattdessen über Mirkandol diskutieren möchten. Die ertrusische Delegation verhält sich zunächst misstrauisch und ablehnend, kann sich aber dem Gesprächsangebot der Solmothen nicht lange entziehen. Es scheint, als können die Solmothen trotz ihrer Unterschiede zu den Ertrusern der Diskussion allein durch ihre Argumente positive Impulse geben.

Terra: Bré Tsinga beschäftigt sich noch immer mit dem Nonggo Genhered. Genhered, der für das Versagen des Heliotischen Bollwerks zum Sündenträger ernannt wurde, leidet schwer unter der Entfernung seines SBS-Chips. Vom Neuronalen Netz abgeschnitten, vegetiert der Nonggo nur noch vor sich hin. Es ist allein Bré Tsingas Einsatz zu verdanken, dass der Nonggo noch nicht mit seinem Leben abgeschlossen hat. Um Genhered tatkräftig zu helfen, arbeiten die Siganesen um Domino Ross an einem Ersatzchip. Bré Tsinga kann Genhered dazu gewinnen, trotz seiner Apathie an dem Chip konstruktiv mitzuarbeiten. Von diesem Zeitpunkt an geht die Entwicklung besser voran. Am Tag von Genhereds Operation, durch die der Chip eingesetzt werden soll, meldet sich Atlan. Der Arkonide, der während der Operation auf eigenen Wunsch anwesend sein möchte, kann die letzten Zweifel Genhereds an der Einsetzung des Ersatzchips zerstreuen. Während der Operation kommt es zu einem unerwarteten Zwischenfall: Der Nonggo wird plötzlich von Krämpfen geschüttelt. Es scheint zunächst so, als ob der Nonggo an den Folgen der Operation kollabiert. Glücklicherweise erholt sich Genhereds Körper schnell, und der Nonggo wacht bald darauf aus der Narkose auf. Die Operation war erfolgreich! Genhered kann wieder »tauchen« und das Neuron des versetzten Nonggo Museums Janir Gombon Alkyetto nahe Terrania City anzapfen.

Gatas: Die PERLAMARIN IV hat Gatas zum Ziel, die Hauptwelt der Blues. Die Blues, die dem Forum Raglund angehören, empfangen die Solmothen mit einer gewissen Herablassung und Distanz. Als das Gespräch auf den Punkt kommt, haben die Solmothen ähnliche Schwierigkeiten wie die PERLAMARIN III auf Ertrus. Die Blues gehen jedoch noch einen Schritt weiter: Als sie hören, dass die Solmothen nach ihrer Mission nach Arkon I weiterfliegen wollen, sehen sie die Gelegenheit, Agenten auf der Hauptwelt des Kristallimperiums einzuschleusen. Bevor die PERLAMARIN IV Gatas wieder verlässt, schleichen sich 30 Blues-Soldaten unter der Führung von Syilly Dyrhülfn an Bord des Solmothenschiffes und verstecken sich in einem der nicht gefluteten Bereiche. Die Solmothen merken nichts von ihren blinden Passagieren. Trotz des heimtückischen Planes der Blues kann nicht bestritten werden, dass die Solmothen auch auf Gatas zumindest einen Teilerfolg errungen haben – zumindest im Denken einiger Gataser.

Terra: Genhered erholt sich schnell von der Operation, und die Aufgabe Bré Tsingas, den Nonggo zu betreuen, ist vorerst erledigt. Als Atlan und Bré die Meldung über die Landung der Solmothen auf Terra erhalten, beschließen beide, dem Besuch der Solmothen als Beobachter beizuwohnen. Bré bemerkt zu ihrem Erstaunen, dass die Argumente der Solmothen eine deutliche Wirkung bei Paola Daschmagan und Cistolo Khan hinterlassen. Die beiden mächtigsten Personen der LFT zeigen sich den Argumenten der Solmothen mehr und mehr aufgeschlossen. Trotzdem bleibt ein letztes Misstrauen bestehen. Cistolo Khan setzt unbemerkt einige Psi-Spezialisten auf die Gehirnwellenmuster der Solmothen an, um nach paranormalen Fähigkeiten zu suchen. Die Untersuchung bleibt ergebnislos. Zu alledem gilt eine unbewusste Beeinflussung Khans und Daschmagans als ausgeschlossen, da beide mentalstabilisiert sind. Auch Bré Tsingas Analyse ergibt lediglich, dass es die Solmothen mit ihrer Friedensmission aufrichtig meinen. Nach Beendigung der Gespräche entschließt sich Bré Tsinga spontan, die Solmothen auf ihrer Mission zu begleiten. Als die Solmothen nichts einzuwenden haben, gibt auch Cistolo Khan sein Einverständnis. Es gelingt Bre, sich den Solmothen zu nähern, und lernt das Volk der Meeresbewohner durch zahlreiche Gespräche immer besser kennen. Die PERLAMARIN I besucht noch zahlreiche andere Völker, bevor sie sich schließlich nach Arkon I wendet. Bré Tsinga ist stets die zurückhaltende Beobachterin, die niemals offiziell bei den Gesprächen der Solmothen auftritt, um deren Neutralität zu wahren.

Wenn immer möglich, verbringt Bre die Zeit im Lebensbereich der Solmothen. Ein spezieller Schutzanzug erlaubt es der Sabinnerin, ungefährdet mit den Solmothen zu schwimmen. Es ist ihr sogar möglich, etwas über die Wassertänze der Solmothen zu erfahren, und schon bald kann Bre erste Gesten nachahmen und sich den Solmothen verständlich machen. Nachdem die PERLAMARIN I ihre Mission abgeschlossen hat, fliegt das Schiff einen Treffpunkt an, um sich nahe M 13 mit den übrigen Schiffen der Solmothen-Flotte zu vereinigen. Trotz der Kenntnis von Bré Tsingas Anwesenheit, die immerhin Bürgerin der LFT ist, erteilen die Arkoniden den Solmothen die Einfluggenehmigung. Nach einigen Überlichtetappen werden die Schiffe jedoch von einer Wachflotte der Arkoniden gestellt. Der Kommandant der Flotte gibt sich autoritär und ordnet eine Durchsuchung der Solmothenschiffe an. Die Solmothen sind über das Verhalten der Arkoniden zwar verwirrt, folgen aber Bré Tsingas Ratschlag, sich abwartend zu verhalten. Die Inspektion bringt allerdings die noch immer unentdeckten Blues in unerwartete Schwierigkeiten. Die Gatasertruppe wird aufgegriffen und verhaftet. Es war Verrat im Spiel, denn anders ist das Wissen der Arkoniden nicht zu erklären. Obwohl die Solmothen weiterfliegen dürfen, kühlt das Verhältnis zu den Arkoniden deutlich ab. Als die Schiffe schließlich Arkon I erreichen, wird den Solmothen eröffnet, dass es bezüglich der Gataser ein Nachspiel geben wird. Bré Tsinga ist aufs höchste alarmiert.

Quelle: Perry Rhodan Webchronik

Innenillustration