Bré Tsinga

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Prof. Dr. Dr. kosmo- und xenopsych. Bré Tsinga war eine Kolonial-Terranerin von der Dschungelwelt Sabinn. Als Berufsbezeichnung gab sie Kosmo- und Xenopsychologin an.

Anmerkung: Der Name geht auf die VPM-Verlagsmitarbeiterin Sabine Kropp, geborene Bretzinger, zurück.
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Heft: PR 2223
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Auf den ersten Blick war Bré eine Frau mit einer auffallenden Ausstrahlung. Sie war einssiebzig groß und fast knabenhaft schlank, dennoch mit gewissen Rundungen dort, wo sie hingehören, und sehr gut trainiert. Glattes, blondes Haar fiel offen auf ihre Schultern herab. Sie besaß eine natürliche Anmut, die sie selbst in Momenten, da sie sich nicht zur Geltung bringen wollte, sehr weiblich, elegant und anziehend wirken ließ. (PR 1868)

Ihr vornehm blasser, sich niemals bräunender, geradezu gläsern wirkender Teint, ihr schlanker Körper und ihre aufrechte Haltung unterstrichen den Eindruck eines ätherischen Wesens, das sich einen Besuch bei seinen irdischen Artgenossen gestattet, wobei sie aber keineswegs überheblich wirkte. (PR 1868)

Brés schmales, längliches Gesicht besaß eine edle, ebenmäßige Form, inklusive der Nase, des vollen Mundes, der fein geschwungenen Augenbrauen und der kosmetisch dunkel umrandeten, großen, tiefblauen Augen. Ihr Blick war meist freundlich und strahlte Heiterkeit aus; Neugier lag in ihm und keinerlei Scheu.

Ihr angenehm warmes, gewinnendes Lächeln zeigte meistens einen leicht skeptischen Unterton; so als wüsste sie genau, wie verrückt das Universum ist und dass sie überhaupt nichts daran ändern konnte. Ihre Stimme war ein weicher Alt mit einem leicht singenden Unterton.

Charakterisierung

Bré Tsinga war eine lebhafte Frau, die allerdings genau ihre Grenzen kannte und wusste, wie weit sie gehen durfte. Sie war sehr geduldig, doch auch ihre Geduld kannte Grenzen, vor allem, wenn sie bei ihren allmorgendlichen Gasan-Yoga-Übungen, die auf Sabinn üblich sind, gestört wurde. (PR 1868)

Als Psychologin fiel es ihr nicht schwer, Schwindeleien oder kleine Hochstapeleien anderer zu durchschauen. Ihr Temperament und ihre scharfe Zunge waren gefürchtet, allerdings hätte sie nie jemanden verletzt oder bloßgestellt. Bré Tsinga war schlagfertig und hatte Freude daran, anderen schnell den Wind aus den Segeln zu nehmen. (PR 1868)

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Heft: PR 2065
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Beziehungen, Presse, Privatleben

Im Laufe ihres Lebens gab es einige Verehrer, die gerne eine langzeitige Beziehung mit Bré Tsinga eingegangen wären, doch sie lehnte stets ab. Wenn sich Bré Tsinga einmal auf einem öffentlichen Empfang in männlicher Begleitung zeigte, stürzte sich sofort wieder die Klatschpresse darauf, doch diese Beziehungen hielten für gewöhnlich nicht lange.

Bré lebte für ihre Arbeit, das war ihre Berufung. Private Interessen hatte sie kaum, fühlte sich deshalb aber nicht einsam oder gar unzufrieden.

Was die Klatschpresse angeht, wurde Bré Tsinga im Laufe der Zeit ruhiger, anfangs, vor allem nach ihrem erfolgreichen Einsatz gegen Goedda, als eine wahre Hetzjagd auf sie veranstaltet wurde, ging sie noch rechtlich gegen Bilder und Filme vor, die sie etwa völlig entspannt in knapper Badebekleidung am blau schimmernden Strand unter der Sonne Rachthans zeigten, als sie sich gerade von einem Servo einen sprudelnden Wizzler reichen ließ.

Zunächst hoffte sie, dass dieses Interesse nachlässt, doch da sie immer wieder im Mittelpunkt galaktischer Brennpunkte auftauchte, gewöhnte sie sich mit der Zeit daran, eine Person des öffentlichen Interesses zu sein, sogar eine recht beliebte Persönlichkeit. Sie gab sich zwar stets distanziert und unnahbar, fiel jedoch nie aus der Rolle und verstand es geschickt, Gelder locker zu machen, um Forschungsarbeiten zu finanzieren.

Auf dem Planeten Yeuni-Lerigo war ein gefälschtes Holovideo im Umlauf, das Bré Tsinga in schwarzer Spitzenunterwäsche zeigte, wie sie sich auf einer Dschungelwelt vor einem Arkoniden entblätterte und mit ihm vergnügte. Diese pornographischen Aufnahmen geisterten danach eine ganze Weile durch das galaxisweite Netz und waren vielleicht mit verantwortlich für die Beliebtheit Bré Tsingas.

Im Jahre 1306 NGZ hatte sie eine kurze Beziehung mit Michael Reginald Rhodan. Er bat sie zunächst lediglich um psychologischen Rat, doch aufgrund der Einsamkeit der beiden wurde daraus schnell mehr. Die Beziehung war weniger von Liebe als von der Verzweiflung beider Partner geprägt und währte nur kurz. Allerdings blieben Bré und Michael Rhodan in Kontakt, als er nach Quinto-Center ging. Bré nannte ihn niemals bei seinem Decknamen »Roi Danton«. (PR 2412)

Bré Tsinga war von circa 1314 NGZ bis Ende 1317 NGZ mit einem Mann namens Tom (Nachname unbekannt) verheiratet. Die Ehe wurde geschieden. Aus dieser Ehe gingen zwei Söhne hervor. Der 1314 NGZ geborene ältere Sohn trug den Spitznamen Gaur und lebte 1331 NGZ in Indien. Er arbeitete als Biologe und widmete sich vollständig dem Tierschutz. Der Name des zweiten Sohnes ist nicht bekannt. Er wurde 1316 NGZ geboren und hielt sich nicht auf der Erde auf. (Autorenbibliothek 5)

Veröffentlichungen

Geschichte

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Heft: PR 2148
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Bré Tsinga – Impression
Heft: PR 2223 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Jugend und Ausbildung

Bré Tsinga wurde am 23. April 1260 NGZ auf Sabinn geboren. Schon als Kind entwickelte sie schwache empathische Fähigkeiten und wurde zu einer so genannten »Tiersprecherin«. Sie konnte sich besonders gut in die Gefühlswelt anderer Lebewesen hineinversetzen. Mit dieser Fähigkeit gewann sie die Freundschaft des Husslars Jafko, der zu einer Art Leibwächter für sie wurde und sie längere Zeit auf Schritt und Tritt begleitete. (PR 1868)

Nach dem Tod ihrer Eltern absolvierte Bré Tsinga auf Terra ein Studium der Kosmopsychologie und erwarb den Doktortitel in diesem Fachgebiet. (PR 1868)

Die Tolkander

Im August 1289 NGZ war Bré Tsinga im Kampf gegen die Tolkander auf der GILGAMESCH untergebracht. Ihr treuer Husslar Jafko war inzwischen ausgewachsen und entwickelte Eifersuchtsgefühle, vor allem gegenüber Männern, die (seiner Meinung nach) Bré Tsinga zu nahe kamen. Bré musste ihn daher auf seine Heimatwelt Sabinn zurück bringen. (PR 1869)

Im Folgenden entwickelte Bré Tsinga das psionische Locksystem, welches die Tolkander und Goedda in den Untergang führte. Durch eine nahezu perfekte Nachbildung der Kaskadierenden Feuer von Umam-Urra wurden die Kleinen Mütter zum Dengejaa Uveso, einem Schwarze Loch im Milchstraßenzentrum, gelockt. Es entstand eine neue Goedda, die aber wenig später erkennen musste, dass die Ausstrahlung des Schwarzen Loches nicht die der Kaskadierenden Feuer war. Als Goedda die Tolkander zu Hilfe rief, erschien nach und nach die gesamte Flotte. Die Hilfe kam zu spät und Goedda und die Tolkander überschritten schließlich den Ereignishorizont des Schwarzen Loches. Bré Tsinga lehnte das Angebot von Atlan mit nach Camelot zu kommen ab und begab sich wieder auf ihren alten Posten auf der FARGO. (PR 1870)

Die Heliotischen Bollwerke

Im September 1289 NGZ befand sich Bré Tsinga im Solsystem, als eine Flotte der Nonggo ein Heliotisches Bollwerk errichten wollte. Es sollte die Verbindung zwischen dem Solsystem und dem Teuller-System der Nonggo sowie dem Karakhoum-System der Gestalter herstellen. Bré Tsinga sprach sich dafür aus, die Nonggo gewähren zu lassen. Nach der Fertigstellung des Bollwerkes nahm Bré Tsinga an einem ersten Austausch mit dem Teuller-System teil. (PR 1876, PR 1877)

Im Oktober 1289 NGZ begann das Heliotische Bollwerk Fehlfunktionen aufzuweisen, und explodierte kurze Zeit später. Die Nonggo zogen ihre Flotte aus dem Solsystem zurück, nachdem sie den Sündenträger Genhered Zensch Meved in einem Behälter im Weltraum ausgesetzt hatten. Als Genhered Zensch Meved immer schwächer wurde, ließ Bré Tsinga ihn, nach Terra bringen, wo durch das explodierende Heliotische Bollwerk ungewollt ein Gebäudekomplex aus der Heimat des Nonggo mit Kalkutta-Nord vertauscht wurde. (PR 1878, PR 1879)

Mit Hilfe von Atlan und Informationen von Perry Rhodan stellte Bré Tsinga fest, dass es sich bei dem Gebäudekomplex um das Nonggo-Museum Janir Gombon Alkyetto handelte. Das Museum enthielt ein Meso-Neuron, in das Genhered jedoch nicht eintauchen konnte, da ihm sein SBS-Chip entfernt worden war. (PR 1886)

Der Sechste Bote

Am 1. Januar 1290 NGZ bot Bré Tsinga Genhered Zensch Meved die Möglichkeit mit einer Expedition nach Hause zu kommen. Der Nonggo wollte jedoch auf Terra bleiben. (PR 1901)

Bré Tsinga betreute Genhered weiterhin, der schwer unter der Entfernung seines SBS-Chips litt. Vom Neuronalen Netz abgeschnitten, vegetierte der Nonggo nur noch vor sich hin. Es war allein Bré Tsingas Einsatz zu verdanken, dass der Nonggo noch nicht mit seinem Leben abgeschlossen hatte. Um Genhered tatkräftig zu helfen, arbeitete ein Team von Siganesen um Domino Ross an einem Ersatzchip. Das Einsetzen des Chips war erfolgreich und Genhered konnte wieder »tauchen« und das Neuron des versetzten Nonggo Museums nahe Terrania City anzapfen. Die Aufgabe von Bré Tsinga, den Nonggo zu betreuen, war vorerst erledigt. (PR 1923)

Wenig später wurde die Landung der PERLAMARIN I, dem Raumschiff des Solmothen Battanboo, gemeldet. Die Solmothen befanden sich auf einer Friedensmission nach Mirkandol. Bré Tsinga entschloss sich spontan, die Solmothen auf ihrer Mission zu begleiten. Im Mai 1290 NGZ kam die Delegation im Arkon-System an. (PR 1923, PR 1924)

Am 7. August 1290 NGZ musste Bré Tsinga mit ansehen wie die Solmothin Galida während einer Rede von Mhogena, dem Fünften Boten von Thoregon, von Vincent Garron getötet wurde. Anschließend entführte Garron Mhogena auf die ST. AMARINA. Bré kümmerte sich um die verbleibenden Solmothen Battanboo und Randisur, die untröstlich waren. (PR 1947, PR 1948)

MATERIA

Im Januar 1291 NGZ wurde Bré Tsinga zurück nach Terra beordert, um dort den Kontakt zwischen Blo Rakane und dem Nonggo Genhered zu unterstützen. Rakane gab zu, nach Informationen über die Guan a Var zu suchen. Bré schloss sich dem weißen Haluter an und gelangte ins Joél-System, wo die SHE'HUAN auf ihren Einsatz gegen die Guan a Var vorbereitet wurde. Mit Rakane und der SHE'HUAN gelangte Bré nach Arkon und Rakane gab vor dem Galaktikum bekannt, dass alle Haluter noch an diesem Tag nach Chearth aufbrechen werden. Perry Rhodan bat daraufhin Rakane, die Leitung der Expedition Icho Tolot zu überlassen und seine Fähigkeiten ihm zur Verfügung zu stellen. Der weiße Haluter entsprach diesem Wunsch, und seine ZHAURITTER wechselt mit Bré Tsinga auf die SOL. (PR 1964, PR 1965)

Im Februar 1291 NGZ befand sich die SOL im Kampf gegen die Kosmische Fabrik MATERIA beim schwarzen Loch Dengejaa Uveso. Hinter dem Ereignishorizont verbarg sich Wanderer, die Heimat der Superintelligenz ES, die von MATERIA, unter dem Kommando von Torr Samaho und seinem Diener Shabazza, gejagt wurde. Gucky konnte Shabazza entführen und Bré Tsinga verhörte ihn gemeinsam mit Perry Rhodan. Shabazza befand sich zu dieser Zeit im Körper von Direktor zehn und sein originaler Asteroidenkörper befand sich an Bord von MATERIA. Um ihn zur Mitarbeit zu bewegen, entwickelten Bré und Perry Rhodan eine List. Durch den vorgeblichen Tod Shabazzas sollte Samaho veranlasst werden, dessen Asteroidenkörper auszusetzen, den die Terraner dann bergen wollten. (PR 1978)

Nach einem Schauprozess, bei dem Bré Tsinga als Verteidigerin auftrat, wurde Shabazza scheinbar durch ein Erschießungskommando hingerichtet. Die Täuschung misslang und Shabazzas Originalkörper wurde zerstört. Shabazza erklärte er werde nur noch drei oder vier Tage im Körper von Direktor zehn überleben können. (PR 1978)

Shabazza hatte die Hoffnung, sich einen neuen Asteroidenkörper besorgen zu können. Es gelang dem Gestalter, Perry Rhodan zu überzeugen, ihn auf einer einsamen Welt abzusetzen, um dort vorgeblich zu sterben. Am 26. Februar 1291 NGZ startete daher die Space-Jet NESTA mit einer dreiköpfigen Besatzung, dazu kamen Bré Tsinga, Kranna Theyres, Perry Rhodan und Shabazza. Ziel war Roykuff, der dritte Planet einer namenlosen Sonne. (PR 1979)

Auf Roykuff wurde Shabazza, in einen Paratronschirm gehüllt, ausgesetzt. Erst als seine Entfernung zu den Galaktikern so groß war, dass eine Berührung und damit ein Überwechseln in einen anderen Körper unmöglich war, wurde der Paratronschirm abgeschaltet. Unbemerkt war Shabazza jedoch in ein Insekt übergewechselt und auf Kranna Theyres Handrücken gelangt. So übertrug Shabazza sein Bewusstsein zunächst in die unerfahrene Theyres und dann in Perry Rhodan, als Kranna dem Unsterblichen die Hand auf die Schulter legte. Als die Jet wieder startete, blieb nur der Körper von Direktor zehn zurück. (PR 1979)

Zurück auf der THOREGON SECHS ging Bré Tsinga von Bord. Der übernommene Rhodan erklärte, er wolle nochmals in Mirkandol vorsprechen. Als ein Notruf von Kranna Theyres eintraf, die behauptete Rhodan habe die Besatzung der NESTA getötet, konnte Bré Tsinga dies zunächst nicht glauben. Erst bei einem Verhör an Bord der SOL berichtete Kranna von dem Insektenstich und es wurde klar, dass Shabazza so entkommen konnte und nun Perry Rhodan kontrollierte. Mit der ZHAURITTER nahmen Blo Rakane, Bré Tsinga, Lotho Keraete und 20 vormalige TLD-Agenten die Verfolgung auf. Auf Lepso konnte Perry Rhodan sich schließlich der Kontrolle Shabazzas entziehen und ihn töten. (PR 1979, PR 1980)

Die Solare Residenz

Im Mai 1303 NGZ kam es im Solsystem zu mehreren Übergriffen durch die Wesenheit Morkhero Seelenquell. Trim Marath war der einzige Monochrom-Mutant, der ihn spüren konnte und eine erste Spur führte ins Morbienne-System auf den dritten Planeten Morbienne III. Bré Tsinga nahm an Bord der LEIF ERIKSSON an dem Einsatz teil und übernahm die Betreuung von Trim Marath. Da der Planet in eine psionische Aura gehüllt war und ungemein stark im UHF-Bereich strahlte, fielen alle an Bord befindlichen Mutanten in ein psionisches Koma und konnten die Einsatzgruppe nicht weiter unterstützen. (PR 2010)

Bré Tsinga bekam auf Morbienne III Kontakt zu den Kraverkern, die von Seelenquell unterworfen wurden. Der Hochschamake Kellmi erzählte die Geschichte seines Volkes und brachte die Galaktiker auf die Spur Seelenquells, dem jedoch die Flucht gelang. (PR 2011)

Im Januar 1304 NGZ wurde Tsinga nach Arkon III geschickt, um zu prüfen, ob die Botschafter der LFT unter dem Einfluss von SEELENQUELL standen. Tatsächlich stellte Tsinga fest, dass Cistolo Khan ein KrIso-Netz trug. Tsinga machte dies rückgängig, und Khan gewann unter großen Qualen seine Freiheit zurück. Die Botschaft wurde vorübergehend geschlossen und Bré Tsinga kehrte nach Terra zurück. (PR 2052)

Wenig später wurde Tsinga zur Hundertsonnenwelt geschickt, um das Zentralplasma um Unterstützung gegen SEELENQUELL zu bitten. Mit 40.000 aufgrund der KorraVir-Gefahr auf Hyperinpotronik zurückgerüsteten BOXEN kehrte sie nach Terra zurück. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen gerieten die Posbis unter den Einfluss von SEELENQUELL und zerstörten die Aagenfelt-Barriere. Terra musste aufgegeben werden und Tsinga floh an Bord der PAPERMOON. (PR 2065, PR 2067)

Am 2. April 1304 NGZ erschien eine galornischen Shifting-Flotte unter dem Kommando von Druu Katsyria im Sektor Gamma-Cenix, dem Aufenthaltsort der terranischen Verteidigungsflotte. Perry Rhodan wollte einem Shifting nur unter der Voraussetzung zustimmen, dass garantiert nur SEELENQUELL getroffen würde. Bré Tsinga begleitete die Galornen mit ihrem Begleiter Kallo Mox nach Arkon III, wo SEELENQUELL sich eingerichtet hatte. In einer Versammlung erlebten Tsinga und Mox, wie Katsyria die Galornen leidenschaftlich zum Kampf gegen SEELENQUELL aufrief. Als sie Rhodan informieren wollten, wurden Tsinga und Mox in ihrer Space-Jet ausgeschleust. Hilflos mussten sie die Zerstörung der Galornenschiffe durch SEELENQUELL mit ansehen. (PR 2075)

Im Mai 1304 NGZ nahm Bré Tsinga im Auftrag Monkeys an einem Kommandounternehmen auf der Hundertsonnenwelt teil. Das Zentralplasma sollte mit PsIso-Fluid überzogen werden, um es von SEELENQUELLS Einfluss zu befreien. Bré Tsinga verhalf dem Kommandounternehmen zum Erfolg, indem sie die Matten-Willys zur Unterstützung bewegte. (PR 2090)

Das Reich Tradom

Ende Dezember 1311 NGZ deckte Bré Tsinga zusammen mit Blo Rakane eine Spionagetätigkeit der in der Milchstraße verbliebenen Truppen des Reichs Tradom auf. Im Forschungszentrum Merkur, wo an neuen Waffen gegen die überlegene Tradom-Technik gearbeitet wurde, stießen sie auf eine Spur, die Agenten der Neuen USO und des TLD zur BASIS führte. Als sie die hypnosuggestiv beeinflusste Agentin Ava Kattum enttarnte und mit dem Gift in Berührung kam, mit dem Kattum sich selbst tötete, war Bré Tsinga dem Tode nahe. Sie konnte jedoch gerettet werden und trug keine bleibenden Schäden davon.

Der Sternenozean

Sie trat im Jahre 1331 NGZ der Sekte um Gon-Orbhon bei und wurde eine der 14 Adjunkten Carlosch Imberlocks.

Am 29. Januar 1332 NGZ verübte sie unter dem Einfluss Gon-Os ein Attentat auf Homer G. Adams und tötete dabei zwei TLD-Agenten. Das Attentat schlug fehl, Bré Tsinga wurde verhaftet. (PR 2223)

Ende Juni 1332 NGZ nahm sie in einem Spezialcontainer, dessen Inneres einer Gefängniszelle glich, unfreiwillig an der Operation Kristallsturm teil und flog am 3. Juli 1332 NGZ an Bord der RICHARD BURTON mit zur Großen Magellan'schen Wolke. Am 8. Februar 1333 NGZ fiel Bré Tsinga beinahe einer auf sie gerichteten mentalen Schockwelle Gon-Orbhons zum Opfer, nachdem sie für kurze Zeit als Kristallisationspunkt für das gerade vollständig erwachende Bewusstsein Gon-Orbhons gedient hatte. Da sie ein PsIso-Netz trug, wurde die ansonsten tödliche Schockwelle abgemildert. Bré Tsinga konnte reanimiert werden, ihre teilweise bereits abgestorbenen inneren Organe wurden aus zuvor entnommenen Zellproben nachgeklont und reimplantiert.

Nach dem Beinahetod war sie frei von Gon-Os Einfluss, sie konnte sich jedoch an nichts erinnern, was während ihrer geistigen Versklavung geschehen war.

Einige Tage nach ihrem Erwachen wurde sie pro forma des zweifachen Mordes in Zusammenhang mit ihrem Attentatsversuch auf Homer G. Adams angeklagt und vor ein Schiffsgericht gestellt. Das Urteil lautete erwartungsgemäß auf Freispruch, da sie während dieser Morde unter dem geistigen Einfluss Gon-Os gestanden hatte.

TERRANOVA

Nach ihrer Rehabilitierung verbrachte Bré Tsinga fünf Jahre auf ihrer Heimatwelt Sabinn und nahm danach ihre Lehrtätigkeit an der Universität von Terrania wieder auf. Sie wurde Dekanin der kosmopsychologischen Fakultät. Anfang 1344 NGZ erhielt sie den Auftrag, sich um Marc London zu kümmern. Allerdings gelang es Tsinga und ihrem Team nicht, irgend etwas über die Psi-Fähigkeiten des jungen Terraners herauszufinden.

Negasphäre

Sie wechselte wieder in den diplomatischen Dienst der LFT und nahm im Juni 1346 NGZ an einer Geheimkonferenz aller Galaktiker in Aarus-Jima teil, in deren Verlauf das Neue Galaktikum (NG) gegründet wurde. Ihrer Intervention (unterstützt durch Fran Imith) war es zu verdanken, dass Reginald Bull dem arkonidischen Imperator Bostich I. den Vorsitz über das NG überließ.

Quellen