Geburt einer Dunkelwolke

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für weitere Bedeutungen, siehe: Geburt einer Dunkelwolke (Begriffsklärung).
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 940)
PR0940.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Die Kosmischen Burgen
Titel: Geburt einer Dunkelwolke
Untertitel: Ihr Streben bringt das Verderben über ihr Volk
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: Dienstag, 28. August 1979
Hauptpersonen: Ronald Tekener, Jennifer Thyron, Tezohr, Khara-Kharan, Gwester
Handlungszeitraum: 3587
Handlungsort: Provcon-Faust
Report:

Ausgabe 48: Die zarte Hülle unseres Planeten

Computer: Das Rätsel der Prä-Zwotter
Zusätzliche Formate: E-Book,
Druckauflagen PR-Heft 940,
enthalten in Silberband 111

Handlung

Ronald Tekener und Jennifer Thyron befinden sich zusammen mit der paraplasmatischen Inkarnationen von Tezohr und der Zwotterfrauengruppe um Ahrzaba im Krönungssaal der unterirdischen Tempelanlage von Lakikrath auf Tekheter. Dort gewährt ihnen Tezohr durch das Königspsychod Einblick in die zwotterische Geschichte. Die beiden Terraner erleben hierbei wichtige Stationen aus der Sicht bestimmter Zwotter.

Tezohr und Khara – zur Zeit der Horden von Garbesch
Die Galaxis befindet sich im Krieg mit den Horden von Garbesch. In Arla Mandra, der 22 Sonnensysteme umfassenden Welt der Läander, ist dieser Krieg noch nicht angekommen, doch werden die friedliebenden Läander zunehmend von den Petroniern, die es als ihre Aufgabe betrachten, den Widerstand der Galaxis zu organisieren, zur Teilnahme gedrängt. Die Läander, ein altes Volk mit großer Vergangenheit, welches gelernt hat, ohne Technik im Einklang mit der Natur zu leben, betrachten das Verhalten der petronischen Technokraten mit Skepsis. Während eine Gruppe jeglichen Kontakt mit den Petroniern ablehnt, sieht die überwiegende Mehrzahl der Läander, deren Wortführer Tezohr ist, die Notwendigkeit, die Petronier in ihrem Bemühen zu unterstützen.
Eines Tages erscheint Gwester, der Unterhändler der Petronier, bei Tezohr mit der Forderung, dass sich die Läander am Krieg aktiv mit Raumschiffen und Soldaten beteiligen müssten. Als diese Forderung selbst von Tezohr abgelehnt wird, unterbreitet Gwester die Möglichkeit, Arla Mandra durch eine Dunkelwolke vor dem Zugriff der Horden von Garbesch zumindest teilweise zu verbergen. Tezohr ist zunächst skeptisch, hat aber zusammen mit etwa einer Million weiteren Läandern im Traum die Vision, dass sein Volk als körperlose Wesen in der zu schaffenden Dunkelwolke aufgehen sollten. Nach Zustimmung der Läander wird der Plan der Petronier, Thoton, den dritten Planeten des Thoto-Systems für die Materie der Dunkelwolke zu nutzen, in die Tat umgesetzt. Aufgrund einer fehlerhaften Berechnung erreicht die Dunkelwolke jedoch nicht die gewünschte Ausdehnung, so dass diese Ailand, die Heimatwelt der Läander, mit umfasst, wodurch sich der Planet in eine Wüstenwelt verwandelt.
Die Spannungen zwischen Petroniern und Läandern verschärfen sich, als deutlich wird, dass die Petronier die Errichtung der Dunkelwolke als ersten Schritt des Kriegseintritts der Läander begreifen, während diese in der Dunkelwolke lediglich die künftige Heimat ihres vergeistigten Volkes sehen. In einer weiteren Vision erfahren Tezohr und seine Gruppe, dass die Dunkelwolke durch das vergeistigte Volk der Läander in ferner Zukunft zu einem kosmischen Leuchtfeuer von immenser Bedeutung werde.
Da den Läandern bewusst ist, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur ein kleiner Teil der Läander den Zustand der Vergeistigung erreichen kann, beschließen sie, dass jeder von ihnen bei der Vergeistigung für die zurückbleibenden Läander ein Psychod erschaffen soll, welches an die Bestimmung ihres Volkes mahnen soll. Zusätzlich soll Tezohr als der Begabteste von ihnen, mit dem von ihm erschaffenen Psychod die Möglichkeit erhalten, die Geschehnisse in Arla Mandra zu beobachten und zu beeinflussen.
Als der Plan der Läander umgesetzt wird, überschlagen sich die Ereignisse. Entsetzt muss Khara, nach Tezohrs Vergeistigung die neue Wortführerin der Läander, mit ansehen, wie die große Mehrheit ihres Volkes auf die von den Psychoden ausgehenden psionischen Strahlen mit Schmerzen reagiert, denen sie sich nur durch einen Wechsel zum männlichen Geschlecht entziehen können, wobei sie jegliche Intelligenz und Kreativität verlieren. Darüber hinaus fühlen sich die Petronier von den psionischen Ausstrahlungen der Psychode bedroht und versuchen, diese zu vernichten. Khara gelingt es zwar, mithilfe der den Psychoden innewohnenden Kräfte den Angriff zunächst abzuwehren, muss jedoch den Rückzug antreten, als die Petronier abgestumpfte Läander als Angreifer einsetzen. Obwohl ein Großteil der Psychode vernichtet werden, gelingt es Kharas Gruppe, eine Vielzahl der Psychode über Arla Mandra zu verteilen. Als auch Khara den Weg der Vergeistigung beschreitet, schafft sie als Psychode ein kleines Amulett, in welchem sie sich als winkenden Läander verewigt.
Regga – um 50.000 v. Chr.
Seit den Zeiten von Tezohr und Khara ist eine sehr lange Zeit vergangen, doch immer noch leidet das Volk der Zwotter, wie sich die Läander nunmehr nennen, unter den Auswirkungen der von der Dunkelwolke ausgehenden parusischen Strahlung. In ihrer männlichen Phase sind die Zwotter primitive Wilde, die den Ursprung der Dunkelwolke mit Legenden und Göttersagen erklären, in ihrer weiblichen Phase sind ihnen hingegen die tatsächlichen Geschehnisse in Teilen bekannt.
Vor kurzer Zeit sind Fremde in Arla Mandra aufgetaucht, die sich selbst Vincraner nennen und berichten, vor grausamen Bestien geflohen zu sein. Auch wenn das Zusammenleben mit den Vincranern weitgehend reibungslos verläuft, müssen die Zwotterfrauen doch erschreckt zur Kenntnis nehmen, dass diese die Psychode zerstören, da ihnen deren Ausstrahlung Schmerzen bereitet. Die Zwotterfrauen beschließen daher, die übrig gebliebenen Psychode zu verstecken und künftig im Geheimen zu experimentieren. Treibende Kraft der Zwotter um diese Zeit ist Regga, die auch durchsetzt, dass die Zwotter nicht die Technik der Vincraner übernehmen.
Harzel-Kold – vor circa 100 Jahren
In den vergangenen Zigtausend Jahren hat Tezohr nicht in das Geschehen eingegriffen. Da jedoch inzwischen der Zeitpunkt für das kosmische Leuchtfeuer naht, wird er aktiv. Ansatzpunkt für sein Handeln wird der Vincraner Harzel-Kold, der sich entgegen den Sitten seines Volkes für die Psychode interessiert und sogar eine umfangreiche Sammlung angelegt hat. Als Harzel-Kold seine Forschungen nach Zwottertracht verlagert, lässt Tezohr diesem über den Zwotter Blinizza das Königspsychod zukommen, wodurch er Einfluss auf das Denken des Vincraners gewinnt. Unter dem Einfluss des Psychods knüpft Harzel-Kold den Kontakt mit der Gäanerin Virna Marloy und setzt diese während der Schwangerschaft mit Boyt Margor seiner Psychodesammlung aus.
Nach der Geburt Boyt Margors, dem eine Schlüsselrolle bei der Vervollkommnung der paraplasmatischen Sphäre zukommen soll, wird dieser die ersten Jahren von den Zwotterfrauen auf Zwottertracht ebenfalls unter dem Einfluss der Psychode erzogen, bevor er im Alter von sechs Jahren unvermittelt bei seiner Mutter erscheint. Die spätere Entwicklung des Mutanten zum Negativen veranlasst Tezohr, im Laufe der nächsten Jahrzehnte mit Bran Howatzer, Dun Vapido und Eawy ter Gedan weitere Mutanten zu erschaffen, die Korrektive für Boyt Margor darstellen sollen.

Gegenwart

Ronald Tekener und Jennifer Thyron sind von ihrem Erlebnis der Geschichte der Zwotter überwältigt. Andererseits stellen sich aber auch neue Fragen: Welche Macht hatte vor Urzeiten die Visionen der Läander ausgelöst und welche Funktion soll das kosmische Leuchtfeuer erfüllen? Und schließlich ganz aktuell: In welcher Weise soll nun gegen Boyt Margor vorgegangen werden?