Querionen

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit den auch als Oldtimer bekannten Querionen. Für weitere Bedeutungen, siehe: Oldtimer (Begriffsklärung).

Die Querionen gehen auf die 36 Schwarmerbauer-Völker zurück, die vor etwa 1,6 Millionen Jahren den Schwarm bauten.

Als die Terraner im Jahre 2327 erstmals auf ihre Hinterlassenschaften stießen, prägten sie den Begriff Oldtimer.

Anmerkung: In PR 1307, S. 28 werden sie verkürzt und nicht ganz zutreffend Schwarmvölker genannt. Normalerweise steht der Begriff Schwarmvölker für die Bewohner eines Schwarms.

Allgemeines

Der Begriff wird verwendet, als handele es sich um ein einzelnes Volk. Tatsächlich ist es aber ein Sammelbegriff für alle 36 Völker. (PR 1307)

Nach Beendigung ihrer Aufgabe gaben die Querionen ihre Körperlichkeit auf und bildeten ein Geisteskollektiv. (PR 1329)

Fähigkeiten

Seit alters her beherrschten die Querionen die Absolute Bewegung. Sie benutzten zur Fortbewegung das Psionische Netz, und zwar nicht nur im Bereich des Kosmonukleotids DORIFER, sondern ein mutmaßlich das gesamte Standarduniversum abdeckendes Netz. (PR 1301 – Computer, PR 1304 – Computer)

Diese Fähigkeit erlaubte ihnen auch, ohne Hilfsmittel wie eine DORIFER-Kapsel in das Innere des Kosmonukleotids einzudringen. (PR 1329)

Aus ihrer Körperlosigkeit ergab sich jedoch auch ein gravierender Nachteil. Im Standarduniversum konnten sie nur dann körperlich in Erscheinung treten, wenn die technischen Anlagen einer Netzgängerstation einen Projektionskörper erzeugten. Mit diesem waren sie dann an die jeweilige Station gebunden. (PR 1340)

Stammbaum

Bekannte Querionen

Relikte der Petronier

Von den Petroniern hinterlassene Relikte in der Milchstraße wurden von Terranern in der Phase des Solaren Imperiums gefunden. Aufgrund ihres Alters von mehr als 1 Million Jahren und mangels weiteren Wissens wurde das zu diesem Zeitpunkt unbekannte Erzeugervolk als Oldtimer bezeichnet.

Beispiele für Objekte der Petronier sind:

Geschichte

Vor etwa 1,6 Millionen Jahren baute ein Kollektiv von 36 Völkern den Schwarm. Teile dieser Schwarmerbauer wurden auch später noch aktiv. Eines der Völker der Schwarmerbauer waren laut dem Errantischen Almanach die Erranten. (PR 1973)

Die Querionen galten als überaus hoch entwickelt und befanden sich auf dem Sprung zu einer Superintelligenz. Nach Angaben von Carfesch führten sie den entscheidenden Schritt jedoch nicht aus und degenerierten. (PR 1300)

Qevayaan

Vor 1,4 Millionen Jahren unterstützten eine Million Qevayaan aus dem Kollektiv der Schwarmerbauervölker den Ritter der Tiefe Vaikan von Vaniloon in der Galaxiengruppe um Tradom, um die Angriffe der negativen Superintelligenz OCCIAN abzuwehren. Bei den Qevayaan handelte es sich vermutlich um drei verschiedene Völker.

Allerdings konnte sich Vaikan von Vaniloon auch auf Werftplattformen der Erranten und Hathorabkömmlinge stützen.

Vor 1,17 Millionen Jahren entstand aus den meisten Qevayaan und dem Ritter der Tiefe die Superintelligenz VAIA. Aus den zurückbleibenden Qevayaan entstanden die Völker der Tonkihn und der Guyaam. Von einem dritten humanoiden Volk mit langen Haaren wurden nur wenige Darstellungen gefunden.

Petronier und Barkoniden

Da die Milchstraße auf dem Weg des Schwarms lag, stellte das Suprahet auch für diesen eine Gefahr dar. Eine Million Mitglieder aus dem vergeistigten Kollektiv der Schwarmerbauer materialisierten in humanoider Gestalt. Ein Teil siedelte sich auf dem Planeten Barkon an.

Die restlichen wurden als Petronier oder Galaktische Ingenieure bekannt. Sie galten bei den ihnen verbündeten Völkern als technisch genial, aber auch sehr militaristisch. Diese Verbündeten scheinen sie auch mit Mitteln der Gewalt und Zwang gewonnen zu haben, wie sich am Umgang mit den Läandern zeigte. (PR 940)

Das von den Terranern als Oldtimer bezeichnete Volk errichtete sieben Fallensysteme in Form von Planetenwällen. (PR 2209 – Kommentar, PR 2667 – Kommentar)

Ein weiteres Abwehr- und Waffensystem der Petronier war der sogenannte Hordenabwehr-Tetraeder in M 13. (Blauband 15)

Die Petronier gelten als Erbauer der drei Sternjuwelen und der Zentralfestung Mooshar. (Blauband 14) Außerdem initiierten sie auch die Schaffung der Dunkelwolke Provcon-Faust. (PR 940)

Nach dem Sieg über die fürchterlichen Invasoren der Wilden Horden folgte eine lange Zeit des Niedergangs. Wissenschaft und Forschung brachen ein, Erkenntnisse gingen verloren. Zahlreiche Zivilisationen der Milchstraße standen am Abgrund, tausende Welten waren unbewohnbar geworden. (Blauband 14)

Nach der Machtergreifung der Cyén in der Milchstraße begann sich nur zaghafter Widerstand gegen deren tyrannisches Regime zu regen. Die letzten Petronier, die sich nach dem Krieg von der galaktischen Bühne zurückgezogen hatten und die Geschehnisse zu verdrängen und zu vergessen versuchten, standen an der Spitze des Widerstandes. (Blauband 14)

Als Mooshar wiederentdeckt wurde, versuchten sowohl Petronier als auch Cyén, die Sternjuwelen für sich zu gewinnen. (Blauband 14)

Im Jahre 1.115.674 v. Chr. gelang die Bändigung des Suprahets. Aus den Planeten des 17-Planetenwalls entstanden die Monde von Herkules. (PR 2036 – Kommentar) Ein Teil der materialisierten Querionen gab anschließend die körperliche Existenz wieder auf. Diejenigen, die auf Barkon zurückblieben, bildeten das Volk der Barkoniden und verloren mit der Zeit das Wissen über ihre Herkunft.

Oldtimer

Die Terraner entdeckten im Jahre 2327 das gebändigte Suprahet in Gestalt des Planeten Herkules. Die Erbauer der Anlagen auf dem Mond Impos nannten sie, aufgrund des Alters der Anlagen, Oldtimer.

Eine Gruppe der Oldtimer (Petronier) wurde von ES beauftragt, die Überwachung der Hyperkokons, in die unter anderem der Sternenozean von Jamondi eingekapselt wurde, zu übernehmen und so das bisherige Wächtervolk abzulösen. Die Terraner stießen im Hayok-Sternenarchipel auf den Planeten Hayok und Korphyria auf Wachstationen für den Sternenozean von Jamondi.

Gänger des Netzes

Im Jahre 50.027 v. Chr. erhöhte das in der Mächtigkeitsballung Estartu befindliche Kosmonukleotid DORIFER als Reaktion auf den Transfer der NARGA SANT aus dem Universum Tarkan die Psi-Konstante in seinem Einflussbereich. Deshalb schieden 37 Jahre später dreizehn Querionen aus dem Geisteskollektiv ihres Volkes aus und unterzogen sich einer gezielten Devolution. Sie gründeten die Organisation der Gänger des Netzes, um unabhängig von den Kosmokraten über DORIFER zu wachen. Durch die Heraufsetzung der Psi-Konstante konnten nicht nur die Querionen, sondern auch Wesen der unteren Existenzebene das Psionische Netz begehen. (PR 1300, PR 1348)

Sabhal, der vierte Planet der Sonne Moorga im Innern des Kugelsternhaufens Parakku (»Sitz der Götter« in der Sprache der Querionen), wurde die Hauptwelt der Netzgänger. Als Operationsbasen dienten ihnen fünftausend Netzgänger-Stationen, die an Knotenpunkten der Präferenzstränge des Psionischen Netzes eingerichtet wurden. Das Kosmonukleotid wurde in der Folgezeit auch durch die kosmischen Wunder des in der Mächtigkeitsballung Estartu entstandenen Kriegerkults bedroht, durch die so genannte Kalmenzonen im Psionischen Netz entstanden. (PR 1300)

Die Querionen beschränkten sich hauptsächlich darauf, die Gänger des Netzes durch ihre Technik zu unterstützen. Aus dem operativen Geschäft hielten sie sich weitgehend heraus. (PR 1307)

Als Reaktion auf den Transfer der Galaxie Hangay aus dem Universum Tarkan machte das Kosmonukleotid DORIFER im Jahre 447 NGZ »dicht« und senkte die Psi-Konstante auf ihren ursprünglichen Wert ab. Daraufhin wurde die Organisation der Gänger des Netzes nach mehr als fünfzigtausendjährigem Bestehen von dem Querionen Wybort aufgelöst. Die Querionen zogen sich in die STADT zurück.

Stardust-System

Im Februar 1463 NGZ wurden in unterirdischen Anlagen unterhalb der Stardust-Felsennadel auf Aveda im Stardustsystem acht Silberkugeln der Oldtimer entdeckt. Diese waren vermutlich von ES dort eingelagert worden und wurden von den Stardust-Terranern in der Folge im Kampf gegen die Frequenz-Monarchie und gegen VATROX-VAMU eingesetzt. (PR 2560) Des Weiteren wurde auf dem Planeten Katarakt ebenfalls im Stardustsystem im Inneren des Berges Otaramo oberhalb von Rubin-Stadt ein Observatorium der Oldtimer entdeckt. (PR 2561)

Quellen