Gu

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Kranen. Für weitere Bedeutungen, siehe: Gu (Begriffsklärung).

Gu war ein Krane und einer der drei Herzöge des Kranischen Imperiums, des Herzogtums von Krandhor.

Erscheinungsbild

Im Unterschied zu anderen Kranen war Gu von sehr kleiner, untersetzter Statur und neigte zur Fülle. Sein Gesicht wirkte schlaff, seine Augen blickten trübe. Sein Gang erschien ungeschickt und watschelnd. (PR 1026) Im Jahre 343 Herzog Lugos (424 NGZ) schätzte man sein Alter auf 104 Jahre.

Der Herzog wurde ständig von Fischer begleitet und beschützt. (PR 1026)

Charakterisierung

Gu war intelligent und mutig. Er liebte die Genüsse, Prunk und Schmuck und trat in fantasievollen Uniformen auf. Nach außen hin verhielt er sich wie ein tölpelhafter Geck, der sich aufgrund vieler Leiden jammernd durchs Leben schlug. Seine einzige wirkliche Krankheit (die er allerdings geheim hielt) waren Hämorrhoiden, die ihm starke Schmerzen verursachten, wenn er nicht auf den weichsten im Herzogtum erhältlichen Polstern sitzen konnte. Deshalb stand er in solchen Situationen lieber. (PR 1026)

Die Maske des jovialen Dummkopfs trug Gu nur, damit man ihn unterschätzte. Er verstand sich darauf, Gesprächspartner so zu manipulieren, dass sie mehr verrieten als beabsichtigt. Zur Tarnung war Gu von einem Hofstaat von einem Dutzend Leibärzten und weiblichen »Favoritinnen« umgeben. In Wirklichkeit handelte es sich um die Elite-Leibgarde des Herzogs sowie Agenten des Herzogtums, Spezialisten und Jäger. (PR 1026) Seine bevorzugten Freundinnen waren die schönen Kraninnen Arzyria, Bolta-Kle und Zpezio. (PR 1027)

Gu war Spoodie-Träger und gegenüber dem Herzogtum absolut loyal eingestellt. (PR 1028)

Raumschiff

Er befehligte eines des größten Raumschiffe seines Volkes, die KRANOS I mit einer Besatzung von dreitausend Mann.

Geschichte

Im Jahre 424 NGZ (343 Herzog Lugos) bildete Gu mit Zapelrow und Carnuum das Triumvirat der Herzöge von Krandhor, welches die Anweisungen des Orakels von Krandhor ausführte und so das Imperium der Kranen regierte. Im Triumvirat hatte er hauptsächlich repräsentative Aufgaben. Er vertrat das Herzogtum nach außen. (PR 1038)

Die 50. Lugosiade fand unter Gus Schirmherrschaft statt. (PR 1025)

Der Herzog erfuhr durch einen Bericht Arkiszons auf Kran von den Taten der Betschiden Surfo Mallagan, Brether Faddon und Scoutie. Er wollte sie persönlich treffen und erteilte Arkiszon den Befehl, sie nach Couhrs zu bringen. Dorthin war Gu zur Eröffnung der Lugosiade ohnehin schon unterwegs. Er ließ es so aussehen, als ob die Betschiden an der Lugosiade teilnehmen sollten. Sein Interesse an ihnen hätte zu viel Aufsehen erregt. Gu landete vier Tage nach Doevelynks Entführung mit der KRANOS I auf dem Raumhafen von Couhrs-Yot. Ihm kam zu Ohren, dass Doevelynk von den Betschiden befreit worden war. Außerdem wurde er darüber benachrichtigt, dass Cylam, der von seiner Agentin Jurtus-Me den Auftrag erhalten hatte, ein Auge auf die Betschiden zu haben, von Unbekannten attackiert worden war. Gu befragte Jurtus-Me zu diesem Vorfall, doch sie wusste nur, dass Cylams Schüler Wyskynen ein Gerücht aufgeschnappt hatte, dem zufolge die Bruderschaft versuchen werde, einen Träger von vier Spoodies bei der Lugosiade einzuschmuggeln. Tatsächlich war Mallagan dieser Vierfachträger, doch das war zu diesem Zeitpunkt noch niemandem bekannt. (PR 1026)

Gu suchte die Betschiden persönlich auf. Er erschrak, als er sie sah, konnte sich aber nicht genauer mit ihnen befassen, denn es waren zu viele andere Personen anwesend. Anschließend eröffnete Gu die Lugosiade. Mallagan trat als Orakel auf und erzielte mit Hilfe der vier Spoodies erstaunliche Erfolge. Am zweiten Tag der Lugosiade stattete Gu den Betschiden einen weiteren Besuch ab. Ihm wurde klar, dass Mallagan ein Besessener war. (PR 1026)

Das Superspiel fand im Anschluss an die Lugosiade unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Auch Gu hatte keinen Zutritt zum Spielgebäude. Er wartete gespannt auf den Ausgang des Spiels. Schließlich wurde Doevelynk als Sieger bekanntgegeben. In Wahrheit war Surfo Mallagan ausgewählt und per Transmitter an einen anderen Ort versetzt worden. Seine Freunde flehten Gu an, ihnen bei der Suche nach Mallagan zu helfen. Er lud sie in die KRANOS I ein, die bereits auf dem Weg zur Berescheide war. Ein Besuch bei den dortigen Strafgefangenen gehörte zum offiziellen Programm des Herzogs. (PR 1027)

Während des Inspektionsbesuches in der Herzog-Bromos-Festung, zu dem er Fischer nicht mitnahm, wurde Gu vom Gefängnisdirektor Jaagan durch die Einrichtung geführt. Ausgebrochene Strafgefangene nahmen Gu und Jaagan als Geiseln. Sie erkannten den Herzog nicht. Die Geiselnehmer forderten freies Geleit und nahmen die beiden Kranen mit in das ihnen zur Verfügung gestellte Fluchtraumschiff. Dort hielt sich ein Einsatzkommando versteckt, das Gu und Jaagan befreien sowie die Geiselnehmer unschädlich machen konnte. Anschließend führte Gu den Inspektionsbesuch zu Ende. Dann startete die KRANOS I mit Ziel Kran. (PR 1028)

Als Gu erfuhr, dass Flottenkommandant Maso beabsichtigte, die von den Mascinoten ausgehende potentielle Gefahr trotz des herzoglichen Gebots der Zurückhaltung mit Gewalt zu beseitigen, unterbrach er den Flug nach Kran, um Masos Flaggschiff JÄQUOTE mit der KRANOS I abzufangen. Maso wurde zu Gu zitiert. Der Herzog überstellte ihm eine »Geheimwaffe« für den Kampf gegen die Mascinoten: Die Betschiden. (PR 1029)

Ende 343 Herzog Lugos erhielten die Herzöge vom Orakel den Befehl, sich ohne Hofstaat ins Nest der 1. Flotte zu begeben. Sobald sie dort versammelt waren, äußerte das Orakel in einer öffentlichen Botschaft den Verdacht, dass einer der Herzöge ein Verräter sei und mit der Bruderschaft sympathisiere oder sogar mit ihr zusammenarbeite. Solange die Identität des Verräters nicht geklärt war, mussten die Herzöge im Nest bleiben. Die Nestbesatzung sollte bei der Entlarvung mitwirken. Somit war die Macht der Herzöge praktisch aufgehoben. Die Ordnung im Herzogtum drohte aufgrund dieses unerhörten Vorganges in ihren Grundfesten erschüttert zu werden. Im Nest kam es zu Kämpfen verschiedener Gruppen, die jeweils einen Herzog favorisierten oder den Verräter identifiziert zu haben glaubten. Die Freundschaft der Herzöge existierte nicht mehr; jeder verdächtigte jeden. (PR 1038)

Obendrein wurden die Herzöge von der Stationsleitung einer Art Psychoterror ausgesetzt, durch den sie zermürbt werden sollten. Die Hoffnung, den Verräter auf diese Weise entlarven zu können, bestätigte sich nicht. Die Herzöge flohen unabhängig voneinander aus ihren Unterkünften und versteckten sich im Nest. Gu und Carnuum wurden aufgegriffen und in die Zentrale gebracht. Zapelrow kam bei einer Auseinandersetzung mit dem Kranen Ciryak ums Leben. Ciryak ließ es wie Selbstmord aussehen. Aufgrund bestimmter Aufzeichnungen im Audiotagebuch des toten Herzogs hielt man Zapelrow für den Verräter. Das Orakel bezeichnete die Beweise als nicht schlüssig. Dennoch beorderte es die überlebenden Herzöge nach Kran zurück, denn das Spoodie-Schiff näherte sich und sie wurden für die Ankunftszeremonien gebraucht. (PR 1038)

Gu glaubte, Carnuum wolle seinen Tod, und ließ dessen Agenten von Arzyria beobachten. Zu spät fand Arzyria heraus, dass die Bruderschaft einen Anschlag auf den Festzug anlässlich des Jahreswechsels, der Ankunft des Spoodie-Schiffes und der Bestattung Zapelrows plante, an dem beide Herzöge teilnahmen. Gu wurde durch die Explosion einer Bombe schwer verwundet. Bevor Gu das Bewusstsein verlor, warf er Carnuum vor, der Verräter zu sein. (PR 1039) Sicherheitshalber wurde Gu in Nikkams Privathaus untergebracht. Von Klaque in Carnuums Auftrag gedungene Mörder spürten Gu dort auf und griffen das Haus an, wurden aber von Fischer unschädlich gemacht. Gus Agenten sammelten Informationen, mit denen sich Carnuums und Klaques Verstrickung in die Machenschaften der Bruderschaft beweisen ließen. Gu, inzwischen einigermaßen wiederhergestellt, präsentierte die Beweise öffentlich. Carnuum hatte inzwischen versucht, die Alleinherrschaft an sich zu reißen. Klaque wurde als Stimme der Bruderschaft entlarvt und von Fischer getötet. Gu und Carnuum wurden von Orakel-Dienern in den Wasserpalast gebracht. (PR 1040)

Die Herzöge wurden vom Orakel in die kosmischen Zusammenhänge und den wahren Grund für die von ihm vorangetriebene Expansion des Herzogtums eingeweiht. Für die beiden Kranen brach eine Welt zusammen. Sie mussten erkennen, dass ihr Volk lediglich ein Werkzeug höherer Mächte war. Das Orakel versuchte ihnen zu verdeutlichen, dass die Kranen dennoch stolz auf ihre Leistungen sein konnten und dass das Erstarken ihres Reiches durchaus auch in ihrem eigenen Interesse war. Inzwischen waren auch der mit einer Spoodie-Wolke verbundene Betschide Surfo Mallagan sowie dessen Gefährten Scoutie und Brether Faddon auf Veranlassung des Orakels in den Wasserpalast gebracht worden. Alle fünf standen dem Orakel – dem Arkoniden Atlan – schließlich persönlich gegenüber. (PR 1041)

Atlan informierte die Öffentlichkeit über seine Rolle als Orakel auf und trat zurück. Mallagan nahm seinen Platz ein, doch das wurde der Bevölkerung verschwiegen. Gu wurde als neues Orakel ausgerufen. Eine enge Kooperation mit Carnuum wurde vereinbart. Gu und Carnuum riefen alle Kranen zur Zusammenarbeit auf und bezeichneten die Bruderschaft als obsolet, weil es jetzt angeblich keine Beeinflussung durch ein fremdes Orakel mehr gab. Die Lage stabilisierte sich. Die Gefahr eines Bürgerkrieges war aber noch nicht gebannt, denn die Bruderschaft gab keine Ruhe. (PR 1048)

Wenig später nahmen Gu und Mallagan erstmals als Orakel Einfluss auf die Geschehnisse. Das neue Orakel forderte die schnellstmögliche Vervollständigung des Triumvirats der Herzöge. Außerdem sollten die Außenbereiche des Wasserpalasts für die Bevölkerung geöffnet werden. (PR 1049)

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Quellen