Iltu

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Mausbiberin. Für weitere Bedeutungen, siehe: Iltu (Begriffsklärung).

Iltu gehörte zu der Gruppe der letzten 28 Ilts, die von Gucky im Jahr 2045 in letzter Minute von dem explodierenden Planeten Tramp gerettet wurden.

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Gucky und Iltu
Heft: PR 2576 – Innenillustration
© Heinrich Bauer Verlag KG

Erscheinungsbild

Die Mausbiberin war etwas kleiner und zarter gebaut als Gucky und wurde von Menschen oft mit ihm verwechselt. Sie hatte große, klug und sanft wirkende braune Augen, die mit denen eines terranischen Dackels verglichen wurden, und ein braunes, seidiges Fell. Ihr Schwanz war mit rotbraunem Fell bedeckt. (PR 126 E, PR 129, PR 140 E) Ihr Nagezahn war blassrosa und leicht schief gewachsen. (PR 126, PR 2561) Wie alle Mausbiber sprach sie mit piepsender Stimme. Menschen empfanden ihre Stimme als angenehm. (PR 129, PR 2561) Wenn sie telepathisch kommunizierte, weiteten sich ihre Pupillen. (PR 2561)

Paragaben

Iltu war eine sehr begabte und vielfältige Mutantin. Ihre Fähigkeiten umfassten Telepathie und Telekinese. Nach etwas Training war sie auch eine fähige Teleporterin. (PR 126 E)

Charakterisierung

Charakterliche Eigenschaften in Kindheit und Jugend

Mit anderen Mausbibern teilte Iltu die Freude daran, gekrault und gestreichelt zu werden, und animierte Menschen vor allem in jüngeren Jahren aktiv dazu, dies zu tun. (PR 135 E) Außerdem spielte sie zu dieser Zeit laut Guckys späterer Erinnerung durch Parafähigkeiten unterstützte Fang- und Suchspiele in Feldern aus fleischfressenden arkonidischen Odnan-Pflanzen. (PR 3307) Wie alle Ilts mochte sie auch telekinetische Spiele, bei denen sie unter anderem Gucky gegen dessen Willen schweben ließ. Außerdem galt als sie im Vergleich zu anderen Mausbibern als frech, drängelte sich häufig vor und störte sich daran, dass es in der Ausbildung der Ilts zu viel Unterricht und Sport und zu wenig Spiele gab. (PR 126 E)

Charakterliche Eigenschaften als Erwachsene

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Iltu und Gucky
Heft: PR 140 – Innenillustration 4
© Heinrich Bauer Verlag KG

Iltu war als Erwachsene weniger verspielt als die anderen Ilts und galt als besonders klug. (Jubiläumsband 5 Story 1 – Der Flug nach Gateway) Sie war zudem ernster veranlagt als andere Mausbiber, auch als Gucky, und wirkte oft still und zurückgezogen. In schwierigen Lagen, etwa wenn das Schicksal Guckys ungewiss war, war sie zuweilen auch schwermütig, gab aber niemals die Hoffnung auf. Gegenüber den jüngeren Ilts zeigte sie mütterliche Züge und kümmerte sie sich um sie mit viel Empathie. Die Menschen unterschätzten ihre Fähigkeiten und ihre Klugheit oft, auch weil sie aufgrund ihres Äußeren Beschützerinstinkte auslöste oder sie vor allem als niedlich wahrgenommen wurde. Sie verfügte aufgrund ihrer Parafähigkeiten über tiefere Einsichten über Vorgänge im Kosmos, die den meisten Menschen verschlossen blieben. Als sie etwa versuchte, das Wesen Harno telepathisch zu kontaktieren und angab, dass es dabei nicht reichen würde, bis ans Ende des Universums und bis ans Ende der Zeit zu dringen, konnte ihr ein ansonsten sehr fähiger Kommandant eines Schiffs der Explorerflotte geistig nicht folgen. (PR-TB 11)

Charakterliche Entwicklung seit dem Beginn ihrer Einsätze

Iltu war beim Beginn ihres öffentlichen Wirkens ab dem Jahr 2106 ängstlich und hatte ein schwach ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Sie verbarg ihre Angst jedoch meist erfolgreich und überwand sie in vielen Fällen mit ihrem starken Willen. So lehnte sie es grundsätzlich ab, vor Risiken beschützt oder als Reserve zurückgehalten zu werden, und forderte es von Beginn an ein, an risikoreichen Einsätzen teilzunehmen, bei denen sie sich Lebensgefahr aussetzte, auch kämpfen musste und einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der jeweiligen Operationen leistete. (PR 126 E, PR 177 E, PR 193 E) Durch den kompetenten Einsatz ihrer ausgeprägten Parafähigkeiten und ihre Tapferkeit spielte sie eine wichtige Rolle bei Einsätzen, wodurch sie sich rasch die Anerkennung der Menschen, aber auch Guckys erwarb. Auch ihre ausgeprägte Aufmerksamkeit für optische Details trug zum Erfolg von Einsätzen bei. Sie war stolz auf ihre Erfolge und gewann dadurch an Mut und Selbstbewusstsein. (PR 129, PR 140 E)

Ihr Wesen trug anfänglich noch kindliche Züge. Es war zum Beispiel schwer für sie zu verstehen, dass bei einem Rettungseinsatz die Priorität auf Perry Rhodan lag und nicht auf Gucky, der für sie selbst wichtiger war. (PR 140 E) Dies legte sich jedoch rasch.

Als sie im Februar 1463 NGZ zusammen mit anderen ES-Mutanten aus dem Mentaldepot von ES freigesetzt wurde, nahm sie gemeinsam mit John Marshall und Ribald Corello eine Führungsrolle in der Gruppe der Mutanten ein und war an allen wichtigen Entscheidungen beteiligt. Zum Teil sprach sie im Namen der gesamten Gruppe und verkündete deren Entscheidungen. Ihre entschlossenen Worte beeindruckten die Stardust-Terraner. Ihr Auftreten war zu diesem Zeitpunkt meist fröhlich, wenn es darauf ankam aber auch ernst und bestimmt. Liebevoll und spöttisch kommentierte sie die Spiele der anwesenden Mausbiber mit den Worten, dass männliche Ilts ihr Leben lang Kinder blieben, und befahl ihnen, sich auf den gemeinsamen Auftrag zu konzentrieren. Ein Telepath bemerkte, dass sie entgegen ihrer fröhlichen Erscheinung vor allem Gucky vermisste und ihr Wesen deshalb von tiefer Traurigkeit und Sehnsucht sowie von düsterer Melancholie erfüllt war. Ihre tiefe Sehnsucht, Gucky noch einmal zu sehen, stellte sie jedoch hinter ihren Auftrag zurück.(PR 2561) Einige Monate später begegnete sie Gucky noch einmal, der sie unmittelbar vor ihrem Tod in seinem Arm hielt. Zu diesem Zeitpunkt war sie in Folge ihres Mitwirkens am parapsychischen Kampf gegen ein Feuerauge der Frequenz-Monarchie nur noch ein Schatten ihrer selbst und innerlich ganz von Leid und Erschöpfung erfüllt. (PR 2577)

Verhältnis zu Gucky

Iltu entwickelte früh den Wunsch, Gucky zu heiraten. Ihm gegenüber trat sie temperamentvoll und zunehmend selbstbewusst auf. (PR 129, PR 135 E, PR 302 E) Iltu liebte Gucky sehr, warf ihm aber zuweilen vor, faul, übergewichtig und zu alt zu sein. Außerdem hielt sie ihn für eitel und für einen Angeber. (PR 126 E, PR 184 E, PR 193 E) Gucky trat ihr gegenüber anfänglich oft überheblich und herablassend auf, was aber nicht immer ernst gemeint war, sondern Teil gegenseitiger spielerischer Provokationen zwischen ihr und ihm. Er liebte sie ebenso sehr wie sie ihn und betrachtete sie rückblickend als das entzückendste Wesen unter allen Sonnen des Universums. Er empfand vor allem ihr Lächeln und ihren Nagezahn als attraktiv. (PR 2730) Zugleich empfand er ihr Wesen aber noch lange nach ihrem Aufgehen in ES als dickköpfig. (PR 3284) Wenn Gucky zornig war und deshalb zu unüberlegtem Handeln neigte, versuchte sie, mäßigend auf ihn einzuwirken. (PR-TB 28) Im Einsatz waren sie stets sehr umeinander besorgt und halfen einander, wobei Gucky, der selbsternannte »Retter des Universums«, sich zwar in der Rolle des Beschützers Iltus sah, aber mehrfach von ihr gerettet werden musste, während sie umgekehrt keine solche Hilfe benötigte. (PR 129 E, PR 177 E, PR-TB 11) Gucky zufolge hätten sie viel voneinander gelernt und alles aneinander gehabt. Ohne sie wäre er nie geworden, was er ist, und nach ihrem mutmaßlich endgültigen Tod bedauerte er, dass er für sie nicht viel mehr war. (PR 2577) Er verwendete für sie oft den Kosenamen »Ilti«, nannte sie aber auch »Kleine«, während sie ihn »Alter« nannte. (PR 129 E) Bei Iltus Auftauchen im Kessel von DaGlausch im Jahr 1291 NGZ nannten sich die beiden »Liebste« und »Liebster«. (PR 1993)

Freundschaft mit Reginald Bull

Zu Beginn ihrer Tätigkeit wurde sie in schwierigen Situationen teilweise von Reginald Bull ermahnt oder getröstet, der besondere Zuneigung für Iltu empfand. Auch 2328 fühlte er sich noch für Iltu verantwortlich und versuchte, Risken von ihr fernzuhalten. Iltu schätzte Bulls Verhalten ihr gegenüber und empfand es als Ausdruck väterlicher Zuneigung und später von Freundschaft. Gucky reagierte auf die Nähe zwischen den beiden mit Eifersucht, was aber zum Teil Ausdruck der freundschaftlichen Provokationen zwischen ihm und Bull war. (PR 140 E, PR 177 E) Dieser fühlte sich zugleich bei Einsätzen auf besondere Weise verantwortlich für Gucky, weil er nicht mehr guten Gewissens in Iltus Augen hätte blicken können, falls er ohne Gucky von einem Einsatz zurückgekommen wäre. (PR 163) Der mutmaßlich endgültige Tod Iltus im Jahr 1463 NGZ traf Bull schwer. (PR 2596)

Lebensstil

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Iltu und Ras Tschubai
Heft: PR 177 – Innenillustration 1
© Heinrich Bauer Verlag KG

Wenn sie auf dem Mars war, wohnte seit ab ihrer Hochzeit mit Gucky mit diesem in einem kleinen Haus in der dortigen Mausbibersiedlung, die sich etwas außerhalb von Pounder City befand und einem Dorf mit einem großen Gemeinschaftshaus und mehreren Wohnbungalows ähnelte. (PR-TB 33, PR 189 E, Jubiläumsband 5 Story 1 – Der Flug nach Gateway) Auf der Erde wohnte sie mit Gucky in einem Landhaus am Goshunsee. (PR-TB 28) In ihrer Freizeit las sie terranische Mikromodezeitschriften. (PR 189 E) Außerdem sonnte sie sich gerne. (PR-TB 28) Als Speise bevorzugte sie Kohlrabi. (PR 126) Anders als Gucky trank sie keinen Alkohol. (PR-TB 33) Sie trug eine Perlen-Halskette, die Gucky noch im Jahr 1347 NGZ als Erinnerungsstück sich führte. (PR 2471) Wenn sie ausdrücken wollte, das etwas nicht schwierig sei, sagte sie, dass es einfach wie kuchenbacken sei. (PR 392) Irgendwann zwischen 2112 und 2328 verbrachte Iltu mit Gucky einen Urlaub auf dem Planeten Huwi, den dieser als die bis dahin schönste Zeit seines Lebens ansah. (PR 184 E) Im Umgang mit ihrem Sohn Jumpy praktizierte sie im Vergleich zu Gucky mildere Erziehungsmethoden. (PR 302 E)

Geschichte

Iltu wurde im Jahr 2006 auf Tramp geboren. (PR 126 E) Während der Zerstörung des Planeten im Januar 2045 im Zuge von Experimenten der Orgh befand sich Iltu zusammen mit rund 50 anderen sehr jungen Ilts, die überwiegend noch Babies waren, in einem Mausbiber-Bau, der sich rund achthundert Meter unterhalb der Oberfläche des Planeten befand. Iltu war die älteste Ilt dieser Gruppe. Diese war dort zu ihrem Schutz von ihren Eltern abgelegt worden, die bei der Ankunft Guckys auf Tramp bereits tot waren. Da die Zugänge zum Bau durch Sandstürme und herabfallendes Gestein blockiert waren, lebten die Ilts noch, als sich der Planet sich seiner Sonne bereits so weit genähert hatte, das auf der Oberfläche kein Leben mehr möglich war. Die Ilts riefen Gucky, der wegen plötzlichen starken Heimwehs nach Tramp gereist war, telepathisch um Hilfe, weil sie allein waren und Angst hatten sowie unter Hunger und Durst litten. Es gelang ihm, insgesamt 28 Ilts, darunter auch Iltu, durch Teleportation aus dem Bau zu retten, bevor dieser einstürzte. Bereits zu diesem Zeitpunkt war Iltu der besondere Liebling Guckys unter den Ilts, wie dieser sich hundert Jahre später erinnerte. Er brachte die Ilts auf die Burma, wo sie ihren Spieltrieb auslebten und für Chaos sorgten. Später wurden die Ilts von Gucky auf Weisung von Perry Rhodan auf dem Mars angesiedelt. (PR 98 E, PR 126 E)

Erste Einsätze während der Posbi-Krise und Hochzeit mit Gucky

Im Jahr 2106 sollte Iltu, die zu diesem Zeitpunkt gerade erwachsen geworden war, auf Vorschlag Perry Rhodans zum ersten Mal an Einsätzen teilnehmen und dabei durch Gucky weiter ausgebildet werden und wurde dazu von diesem mit der CÄSAR vom Mars abgeholt, während das Raumschiff zur Bergung herrenloser arkonidischer Robotraumer zum Sektor BM-53-XB unterwegs war. Gucky bezeichnete Iltu zunächst als »Kind«, was sie mit »Opa« konterte. Bis zum Eintreffen im Einsatzsektor trainierte Gucky mit Iltu die Teleportergabe, wobei sie rasche Fortschritte machte. Als sich herausstellte, dass die Robotraumer von Unsichtbaren besetzt waren und diese nach der CÄSAR griffen, organisierten Gucky und Iltu die Gegenwehr. Nicht zuletzt Iltu war es zu verdanken, dass der Angriff der Unsichtbaren abgewehrt werden konnte. Dabei erwies sich, dass ihre telepathischen Fähigkeiten sogar denen Guckys überlegen waren, was diesen in seiner überhöhten Selbstwahrnehmung zunächst störte. Sein Verhalten Iltu gegenüber schlug während des Einsatz allmählich von Herablassung in Respekt und schließlich in Verliebtheit um. Iltu erwiderte diese Gefühle. (PR 126 E)

Im Juli 2112 bestand Iltu darauf, erneut gemeinsam mit Gucky in einen Einsatz zu gehen. Sie begleiteten Perry Rhodan an Bord der Manila nach Mechanica. An Bord suchte sie die Nähe Guckys, worauf dieser zunächst nicht einging und statt dessen lieber mit seinem Freund Putzi spielte. Iltus Bemerkungen, dass er auch mit ihr spielen könne und dass sie kein Kind mehr sei, konnte Gucky erst nach langer Überlegung richtig deuten. Auf Mechanica errichteten die Terraner einen Stützpunkt und testeten die neuen Mental-Absorber gegen die Angehörigen einer Roboterzivilisation. Als Gucky dort gefangen genommen wurde, unterstützte sie die Suche nach ihm und seine Rettung mit ihren Paragaben. Sie war stolz darauf, endlich eine wichtige Rolle zu spielen, und erwarb sich durch einen gemeinsam mit Gucky geführten telekinetischen Kampf gegen die Roboter ein weiteres Mal dessen Achtung, wodurch die Nähe zwischen beiden wuchs. Später tröstete sie ihn, nachdem dessen Freund Putzi von einem der Roboter getötet worden war. Als bei diesem Einsatz den Terranern ein Fragmentschiff in die Hände fiel, erkannte Iltu, dass die vermeintlichen Roboter an Bord über Emotionen verfügen, wodurch sie zur Entdeckerin der wichtigsten Eigenschaft der Posbis wurde. Perry Rhodan überraschte danach Gucky und Iltu bei einer handgreiflichen Auseinandersetzung, bei der es um deren Heiratspläne ging. Iltu sagte dabei, dass sie nicht als alte Jungfer enden wolle, und warf Gucky vor, sich vor der Heirat drücken zu wollen.(PR 129 E)

Iltu wich Gucky danach nicht mehr von der Seite, wovon dieser alles andere als begeistert war, weil er sich zu diesem Zeitpunkt mehr Freiraum wünschte. Sie verdächtigte ihn außerdem zu Recht mit einer der jungen Mausbiberinnen auf dem Mars geflirtet zu haben. Der Ertappte erfand Ausreden, in denen Perry Rhodan und Reginald Bull tragende Rollen bekamen, gestand seinen Fehler jedoch später ein. Iltu kündigte an, sie werde es Gucky schon abgewöhnen, anderen Ilt-Mädchen schöne Augen zu machen. (PR 130 E)

Im Oktober 2113 verkündete Gucky seine Verlobung mit Iltu und erklärte, dass die Hochzeit so bald wie möglich stattfinden solle. Perry Rhodan unterstützte dies und regte an, dass die Trauung nach terranischer Sitte mit ihm und Reginald Bull als Trauzeugen geschehen solle. (PR 140 E)

Anmerkung: Laut PR 2195 – Glossar und PR 3372 – Glossar fand die Hochzeit bereits 2112 statt.

Einsatz im Kampf gegen die Blues

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Iltu rettet Iwan Goratschin
Heft: PR 177 – Innenillustration 4
© Heinrich Bauer Verlag KG

Im Jahr 2328 spielte Iltu eine wichtige Rolle in der Endphase des Kampfes des Vereinten Imperiums gegen die Gataser. Perry Rhodan wollte sie zunächst aufgrund der hohen Risiken nicht einsetzen, stimmte jedoch zu, als Gucky dies von ihm forderte. Später versuchte Reginald Bull vergeblich, Gucky dazu zu bewegen, Iltu nicht mit in den Einsatz zu nehmen, der den Krieg entschied und zur Kapitulation der Blues führte. Sie selbst bestand darauf, auch bei den risikoreichsten Aktivitäten dabei zu sein, was Gucky am Ende aber doch verhinderte, indem er festlegte, dass sie als Telepathin die Verbindung zwischen einem Einsatzteam auf dem Planeten Gatas und der Besatzung der ISCHBERG aufrechterhalten sollte, wobei sie selbst an Bord dieses Schiffs verblieb. Hier registrierte sie, dass Iwan Iwanowitsch Goratschin auf Gatas von Blues gefangengenommen wurde und versuchte Gucky telepathisch zu alarmieren, der jedoch wegen Überforderung nicht reagierte. Als die Blues Goratschin töten wollten, rettete sie ihn durch Teleportation. Bull äußerte sich daraufhin noch einmal sehr anerkennend über sie, was Gucky als Flirtversuch Bulls gegenüber Iltu interpretierte und mit Eifersucht reagierte. Bei den Kapitulationsverhandlungen mit den Blues hielt sie als Telepathin die Verbindung zwischen Atlan auf der CREST sowie Rhodan und Gucky auf Gatas aufrecht. (PR 177 E)

Einsatz im Kampf gegen plophosische Agenten

Im Jahr 2329 nahm Iltu an einem risikoreichen Einsatz der Galaktischen Abwehr gegen den Geheimbund Schwarzer Stern teil, der aus plophosischen Agenten bestand, die Terroranschlägen gegen das Solare Imperium verübten. Durch Teleportation befreite sie den Agenten Henner Dutchman aus der Gefangenschaft der Plophoser und kämpfte dabei auch gegen einen Wachroboter, den sie mit einem Desintegrator zerstörte. (PR 193 E)

Weitere Einsätze

Iltu nahm nicht an der Rettungsaktion Geckos für die Gruppe um die im Jahr 2328 entführten Perry Rhodan und Atlan da Gonozal teil, weil Gucky den anderen, bislang untätig gebliebenen Ilts unter der Führung Geckos die Gelegenheit geben wollte, sich zu bewähren und an Selbstbewusstsein zu gewinnen. (PR 189 E) Allerdings begleitete sie Gucky häufig auf Unternehmungen, die (von wenigen Ausnahmen abgesehen) meist nicht Einzug in die offizielle Geschichtsschreibung gehalten haben. (PR 3372 – Glossar) So begleitete sie ihn zu einem unbekannten Zeitpunkt nach dem Jahr 2329 zusammen mit anderen Ilts bei einer Expedition in das Milchstraßenzentrum. Nachdem Gucky an Bord eines fremden Raumschiffs teleportierte und mit diesem verschwand, organisierte und koordinierte sie seine Rettung, wobei sie zugleich auch die anderen Ilts unter Kontrolle halten musste. (PR-TB 11)

Zu einem nicht genau datierten Zeitpunkt nach 2329 nahm Iltu zusammen mit Gucky, Jumpy und elf anderen Ilts an einer Mission teil, bei der die Mausbiber eine Ladung des besonders energiehaltigen Metalls Kartaunik vom Planeten Scherbel II auf den Planeten Gateway transportieren sollen. Dieses ist so beschaffen, dass es nur auf telekinetischem Weg bewegt werden kann. (Jubiläumsband 5 Story 1 – Der Flug nach Gateway)

Im Jahr 2350 half sie Gucky und den anderen Ilts bei der Suche nach den Orgh. Gucky wollte diese als Vergeltung für die Vernichtung des Planeten Tramp auslöschen, während Iltu versuchte, mäßigend auf ihn einzuwirken und ihn dazu aufforderte, zunächst mehr über den Hintergrund des Geschehens in Erfahrung zu bringen. (PR-TB 28)

Schwangerschaft, Geburt Jumpys und weiteres Leben

Ab 2351 war Iltu für mehrere Jahrzehnte schwanger. (PR 224) Ihr und Guckys gemeinsamer Sohn Jumpy, der seinen Namen erst viele Jahre später erhielt, wurde im Jahr 2403 geboren. Die Geburt vollzog sich auf für Ilts typische Weise dadurch, dass ihr Kind sich aus Iltus Leib an den Ort teleportierte, an dem sich früher der Planet Tramp befunden hatte. Iltu und Gucky war dieses Problem frühzeitig bekannt, so dass sie sich darauf vorbereiten konnten. Als Iltu spürte, dass die Geburt unmittelbar bevorstand, begab sich Gucky mit einem Moskito-Jet nach Tramp und lokalisierte dort seinen Sohn telepathisch, der sich in einer schützenden Blase befand. Diese öffnete sich erst, als Iltu diese nach der Rückkehr Guckys in einem Krankenhaus auf Terra an ihre Brust hielt. (PR 220, PR 232, PR 246, PR 255)

In den Jahrzehnten nach dessen Geburt kümmerte sich Iltu vor allem um Jumpy, mit dem sie auf dem Mars lebte, dessen Erziehung eine Herausforderung für sie darstellte, weil er nicht auf sie hörte und die anderen Ilts tyrannisierte. (PR 282, PR 294 E) Iltu war mit der Erziehung Jumpys beschäftigt, bis dieser im Jahr 2435 in das Mutantenkorps berufen wurde und an zahlreichen Einsätzen teilnahm. (PR 302 E) Als Gucky 2436 kurzzeitig verschwunden war, war sie fest davon überzeugt, dass es ihm gut ging, auch wenn er sich vielleicht in einem anderen Universum aufhielt. Dieses Gefühl übertrug sich auf Jumpy und half ihm, seine Trauer über die Abwesenheit seines Vaters zu bewältigen. (PR 354)

Nach 2437 trat Iltu zunächst nicht mehr in Erscheinung. Ob und wie sie vom Angriff der Dolans auf das Solsystem im August 2437 betroffen war, der auf allen Planeten schwere Verwüstungen anrichtete, rund 30 Prozent der Bewohner Terras tötete und auch Terrania größtenteils zerstörte, geht aus den Quellen nicht hervor.

Spurloses Verschwinden

Zu einem unbekannten Zeitpunkt ab dem Jahr 2437 verschwand sie so wie alle durch Gucky von Tramp geretteten [[Ilts] und deren Nachkommen zunächst spurlos. (PR 1993)

Anmerkung: Laut PR 3372 – Glossar beendete sie ihr körperliches Leben um das Jahr 2600.

Nach Iltus Verschwinden

Gucky verdrängte den Verlust Iltus und der anderen Ilts für viele Jahrhunderte, weil die Auseinandersetzung damit zu schmerzhaft für ihn gewesen wäre. (PR 2266) Sein Umfeld hatte den Eindruck, dass er seine Einsamkeit und Ruhe liebte. (PR 423) Für sehr lange Zeit schien der Verlust ihn tatsächlich nicht sonderlich zu bewegen. Als er sich rund ein Jahrtausend nach dem Verschwinden Iltus einmal versuchte, sich an sie zu erinnern, löste dies keine größeren Emotionen in ihm aus, was er darauf zurückführte, dass Ilts Emotionen gedämpfter empfänden als Menschen. (PR 771) Iltu geriet jedoch nicht ganz in Vergessenheit. So war etwa im Jahr 428 NGZ das Hanse-Depot ILTU auf dem Mars nach ihr benannt. (PR 1224) Im gleichen Jahr musste Ernst Ellert an sie denken, als er der Kosmokratin Vishnu begegnete, die ihm in Gestalt einer menschlichen Frau erschien. Er fragte sich, ob Gucky bei ihrem Anblick wohl Iltu sehe. (PR 1211) Gucky benannte 1200 NGZ zwei Monde, die den Planeten Guckys Rast umkreisen, nach Iltu und Jumpy. (PR 1636) Perry Rhodan dachte 1207 NGZ wehmütig an die Zeit zurück, als ihm Mutanten wie Iltu zur Verfügung standen. (PR 1675) Atlan hatte sie ebenfalls nicht vergessen und verwendete ihren Namen zusammen mit dem Jumpys im Jahr 1304 NGZ in einem Code. (PR 2069) Auch in der terranischen Kultur gab es lange eine gewisse Erinnerung an sie, und möglicherweise trugen im Jahr 1346 NGZ Personen ihren Namen. Darauf deutet hin, dass es zu diesem Zeitpunkt in Terrania eine Parfümerie gab, die »Chez Iltu« hieß. (PR 2379)

Erscheinen im Kessel von DaGlausch

Im April des Jahres 1291 NGZ traf Gucky beim Eintauchen Wanderers in den Kessel von DaGlausch auf Iltu, die sich überraschend aus dem Kollektiv von ES löste, neben ihm materialisierte und auf ihn hin zu schweben schien. Sie teilte Gucky mit, dass sie, wie alle Mausbiber, in ES aufgegangen war. Sie brachte das Verschwinden der Ilts mit dem späteren Exodus der Mutanten in Verbindung. ES sei von Zeit zu Zeit auf die Zufuhr von positiver Mentalkraft angewiesen und habe sie und die anderen Ilts wegen deren beachtlichen paranormalen Potenzials zu sich genommen, als es an der Zeit dafür war. ES habe ihr erlaubt, Gucky wiederzusehen, was sicher nie wieder geschehen werde. Der Grund für ihr Erscheinen sei, dass Gucky nach dem Willen von ES nicht im Unklaren über den Verbleib Iltus, Jumpys und der anderen von ihm geretteten Ilts bleiben sollte. (PR 1993) Gucky erinnerte sich später, das er bei dieser Begegnung, die für ihn unsagbar tröstlich gewesen sei, zum ersten Mal seit Jahrtausenden Iltus weiches Fell und ihren feuchten Atem gespürt habe und sie ihn gekrault und geküsst habe wie beim ersten Mal zweieinhalb Jahrtausende zuvor. (PR 2266)

Diese Begegnung bewegte Gucky sehr und wirkte lange in ihm nach. (PR 2142, PR 2143, PR 2515) Er träumte nun häufiger von Iltu, sagte ihren Namen im Schlaf und erklärte darauf angesprochen, dass er davon ausgehe, sie eines Tages an dem Ort wiederzusehen, an den sich die Seelen nach dem Tod begeben. (PR 2259) Als er sich aufgrund eines in Folge einer schweren Verletzung erlittenen psychischen Traumas in psychotherapeutische Behandlung begab, arbeitete er auch seine lange Verdrängung des Verlusts Iltus und Jumpys auf. Er sei vor dem Schmerz geflohen, der die Folge der Auseinandersetzung mit diesem Verlust gewesen wäre. Die Begegnung mit Iltu im Kessel von DaGlausch sei für ihn unsagbar tröstlich gewesen, aber jede Erinnerung gleiche einem Dammbruch und führe ihm erneut auf schmerzhafte Weise seine tiefe Einsamkeit vor Augen. (PR 2266) Die Erinnerung an Iltu und Jumpy wurde für ihn jedoch wieder wichtiger. Im Jahr 1344 NGZ war ihm schmerzlich bewusst, dass er wahrscheinlich der letzte Ilt war, und dass seine Frau und sein Sohn schon lange fortgegangen waren. (PR 2432) Im darauffolgenden Jahr 1347 NGZ führte er bei einem Einsatz eine Perlen-Halskette Iltus und ein vergilbtes Familienfoto als Erinnerungsstücke mit sich, um sich mit Wehmut an das vergangene Glück zu erinnern, das er in seiner Familie erfahren hatte. (PR 2471)

Einsätze für ES und möglicher endgültiger Tod

Die mutmaßlich letzten Einsätze, an denen Iltu teilnahm, fanden im Auftrag von ES statt. Sie waren für die Superintelligenz offenbar von besonderer Bedeutung, denn nie zuvor hatte diese in derartigem Umfang auf die Bewusstseine zurückgegriffen, die sich in ihrem Mentaldepot befanden. (PR 2561)

Im Februar 1463 NGZ wurden Iltu, Gecko, Jumpy und Ooch sowie zahlreiche Mausbiber und Mutanten aus dem Mentaldepot der sterbenden Superintelligenz ES freigesetzt. Zusammen unterstützten sie die Stardust-Mutanten auf Talanis im Kampf gegen VATROX-VAMU, der das Stardust-System besetzt hatte. Sie trainierten die Stardust-Mutanten in der Anwendung ihrer Fähigkeiten und schlossen sich mit ihnen zu einem Parablock zusammen, dessen geballte Energie mit der Freisetzung von Psi-Materie verstärkt und schlagartig gegen VATROX-VAMU freigesetzt wurde. Die Entität und die Raumschiffe ihrer Jaranoc-Hilfstruppen wurden daraufhin mehrere tausend Lichtjahre weit weg geschleudert. Am 30. April kehrten die vom Kampf erschöpften Ilts mit den anderen ES-Mutanten in das Mentaldepot zurück. (PR 2561)

Kurz darauf kehrte Iltu gemeinsam mit anderen ES-Mutanten nach Talanis zurück und traf dabei auch auf Gucky, mit dem sie zusammen unter Beteiligung vieler anderer Mutanten in einem Parablock gegen ein Feuerauge der Frequenz-Monarchie kämpfte, welches das Solsystem bedrohte. Zusammen erlebten sie den Tod vieler alter Gefährten und betrauerten diesen gemeinsam. (PR 2576) Iltu fand während dieses Kampfes in Gegenwart Guckys und Jumpys am 8. Mai 1463 NGZ mutmaßlich ebenfalls endgültig den Tod, da sie aufgrund des Zustands von ES nicht mehr über eine Verbindung zu dessen Bewusstseinskollektiv verfügte. Sie hatte zusammen mit anderen ES-Mutanten einen Parablock gebildet und starb an Entkräftung. Ihr Sohn Jumpy, der ebenfalls Teil des Parablocks war, starb kurze Zeit nach ihr. Wegen des Verlusts der beiden stürzte Gucky in eine tiefe Krise und verlor zeitweise seinen Lebenswillen. (PR 2577, PR 2580)

Als Gucky seinen Freund Reginald Bull über den Tod seiner Frau und seines Sohnes informierte, traf dies auch ihn schwer, und beide trauerten gemeinsam. (PR 2596) Im Epilog des Stardust-Zyklus zog sich Gucky zurück und betrachtete eine geschnitzte Figur eines kleinen Mausbibers, die Perry Rhodan ihm geschenkt hatte. Er küsste sie zwischen ihre Ohren und wünschte Iltu und Jumpy, dass sie gut schlafen und etwas Schönes träumen mögen, bevor er selbst die Augen schloss. (PR 2599)

Unter dem Eindruck des Tods Iltus bezeichnete Gucky den Verlust als das Leitmotiv seines Lebens. (PR 2730) Im Jahr 2046 NGZ unterdrückte Gucky die Erinnerung an sie, weil sie ihn emotional überwältigt hätte und er der Ansicht war, dass diese Erinnerung nicht gut für ihn sei. (PR 3042)

Mögliche Begegnung zwischen Gucky und Iltu in einem ES-Fragment

Im Jahr 2098 NGZ begegnete Gucky möglicherweise Iltu, als er in das Bewusstsein Shinae Bull-Zindhers eintauchte, die ein ES-Fragment in sich aufgenommen hatte. Gucky konnte sich diese Begegnung nicht erklären und war sich unsicher, ob er auf die reale Iltu, einen Splitter von ihr oder auf das geisterhafte Produkt der Erinnerung von ES oder eines anderen Wesens gestoßen war.

Gucky war in das Bewusstsein Shinaes eingetaucht um zu helfen, dass das ES-Fragment in ihr intakt bleibt. Gucky verglich diese Erfahrung mit einer Teleportation. Sie unterschied sich vollständig von der Erfahrung, die während der telepathischen Verbindung mit einem anderen Bewusstsein auftritt. Gucky gelangte dabei an einen fremdartigen Ort jenseits von Raum und Zeit, den er als »das Weiß« bezeichnete. Wie er später erkannt, wurde dieser Ort durch das ES-Fragment aus Erinnerungen an die Zeit geschaffen, als ES im Schwarzen Loch von Athrass gefangen war. Der Ort glich einem Ozean aus schmerzhaften und blendenden Licht, in dem die Zeit eingefroren war, es keine Richtungen gab und Gucky den Eindruck hatte, körperlos als Funke zwischen Milliarden anderer Funken zu existieren.

Als Gucky sich durch geistige Anstrengung einen Ausgang aus diesem Ort schuf, krallten sich die Gedanken ihm bekannter ES-Mutanten an ihn, die ihn ebenfalls verlassen wollten. Gucky, der davon ausging, dass diese Bewusstseine dieser Mutanten unwiederbringlich ins Nichts verweht worden waren, hielt sie für nicht real und ignorierte ihre stummen Schreie, begegnete dann aber Iltu und Jumpy, die sich an ihn schmiegten und ihn streichelten. An diesem Punkt gab Gucky alle Erklärungsversuche auf und akzeptierte die Situation als real, weil er sich nicht von seiner Familie trennen wollte. Er wurde aber von der Hand Shinaes durch den von ihm geschaffenen Ausgang aus diesem Ort fortgezogen, während Iltu, Jumpy und der zwischenzeitlich ebenfalls aufgetauchte Gecko riefen, dass er bleiben solle. Gucky wollte diese Ewigkeit zunächst nicht verlassen und hatte später den Eindruck, dass ein Teil von ihm dort geblieben sei.

Als Gucky ein weiteres Mal in das Bewusstsein Shinaes eintauchte, sah er Iltu und Jumpy dort in mentaler Aufruhr und in Qual gefangen. Er schämte sich, dass er sie dort zurückgelassen hatte. Nachdem Gucky sie in Gedanken als »Wegbegleiter der Vergangenheit« bezeichnete, sprach Iltu ihn gedanklich an und klagte darüber, dass Gucky so über sie und ihren Sohn denke. Sie fragte ihn, warum er sie verlassen habe und sie mit dem weißen Licht Gefangen halte. Gucky bestritt, dies zu tun, und erklärte, helfen zu wollen. Auf Iltus Nachfrage, ob er denn ihr und Jumpy helfen wolle, erklärte er, dass er Shinae Bull-Zindher helfen müsse, damit das ES-Fragment intakt bleibe und die Superintelligenz irgendwann wieder existieren könne. Dann würden Iltu und Jumpy auch aus ihrem Gefängnis befreit werden. Iltu reagierte darauf mit wortloser und bitterer Enttäuschung und mit Resignation, als ihre Hoffnung starb, von Gucky gerettet zu werden. Sie wandte wortlos von ihm ab und führte ihn zu Shinae. Als es Gucky danach zunächst nicht gelang, diesen Ort zu verlassen, weil die Bindung an seine Familie ihn dort zurückhielt, empfand Iltu Mitleid mit ihm. Am Ende befreite Shinae Gucky aus dem Weiß, während Iltu und Jumpy zurückblieben. (PR 3284)

Scheinbare Begegnung Guckys mit Iltu im Mentatron

Zwischen 2249 NGZ und 2250 NGZ befand sich Gucky in entstofflichtem Zustand für zehn Monate im Mentatron, über dessen Funktion wenig bekannt ist. Er traf dort in einer albtraumtraumartigen, für Gucky real wirkenden Welt, die den Höhlen des untergegangenen Planeten Tramps ähnelte, scheinbar auf Iltu und seinen Sohn, die er aus seinen Erinnerungen erschaffen hatte. Gucky erkannte zunächst nicht, dass seine Umgebung nicht real war, ahnte dies aber. Bei seiner scheinbaren Begegnung mit Iltu freute diese sich zunächst, ihn zu sehen, und sagte, dass die beiden lange nicht soviel Zeit miteinander verbracht hätten. Später bat sie ihn, Jumpy vor einem Brennenden Nichts zu retten, das in Guckys Traumwelt aufgetaucht war. Dass die Begegnung mit Iltu nicht real war, erkannte Gucky erst nach längerer Zeit im Mentatron, als sie ihn über seine Situation aufklärte und sich dann wie von einem Windhauch verweht auflöste. (PR 3307) Später erinnerte er sich nicht mehr an diese Zeit und hatte nur noch die vage Vermutung, dass er dort Iltu und Jumpy begegnet sei, die nach ihm riefen. (PR 3320)

Weiteres Geschehen

Als Gucky im Jahr 2256 NGZ mit den beiden Yuit Yilad und Coyn, die er zu diesem Zeitpunkt ebenfalls als seine Familie betrachtete, die Überreste des Planeten Tramp besuchte, ereilten ihn schmerzhafte Erinnerungen an Iltu und Jumpy. Er war sich nicht sicher, ob die Zeit seine Wunden heilen würde, versuchte aber, sich nichts anmerken zu lassen und erzählte seinen Mitreisenden heitere und harmlose Anekdoten über Iltu und seinen Sohn, wobei er bis zu dem Tag zurückging, als er Iltu von Tramp rettete. Gucky tat es gut, diese Erinnerungen mit Coyn zu teilen. (PR 3370) Er vermisste Iltu und Jumpy aber auch danach noch sehr und hätte alles dafür gegeben, sie zurückzubekommen. Als Perry Rhodan zu diesem Zeitpunkt Guckys Wesen beschrieb, erwähnte er als prägende Eigenschaft seine jahrhundertelange Einsamkeit nach dem mutmaßlich endgültigen Tod Iltus und seines Sohns. (PR 3372)

Quellen