Matan Addaru

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Matan Addaru war ein Richter des Atopischen Tribunals

NATHAN bezeichnete Matan Addaru als seinen Sohn, den letzten der Matane der Tarania, den letzten Menschen. (PR 2854)

PR2724.jpg
Heft: PR 2724
© Pabel-Moewig Verlag KG

Sukzessionen

Der Atope machte im Verlauf seines Jahrhunderttausende umfassenden Lebens unzählige Sukzessionen (»Wiedergeburten«) durch. Bei jeder Sukzession änderte er den letzten Teil seines Namens.

  • Ursprünglich handelt es sich bei ihm um ein Double von Vetris-Molaud aus einer alternativen Zukunft. (PR 2854)
  • Matan Addaru Livandar
  • Im Juni 1514 NGZ nahm Matan Addaru Dannoer Kontakt mit den Terranern auf (PR 2723)
  • Ab dem 27. Mai 1516 NGZ nannte er sich Matan Addaru Jabarim

Erscheinungsbild

Sein Hologramm in der XYANGO zeigte Dannoer als hochgewachsenen Humanoiden mit runzliger, kupferfarbener Haut und dunklen Augen. Statt Haaren schienen Federn aus seiner Kopfhaut zu sprießen. Seine physische Erscheinung wirkte alt, aber vital. Man konnte keine Ohrmuscheln erkennen. (PR 2711) In dieser Gestalt erschien er später auch auf Terra. (PR 2724)

Nach den von Sichu Dorksteiger und Attilar Leccore gewonnenen Erkenntnissen über die ÜBSEF-Konstante des Richters war es sehr wahrscheinlich, dass dieser Körper eine Art von Materieprojektion darstellte und das eigentliche Wesen Matan Addaru Dannoer ein ganz anderes war. (PR 2724)

Sein Stab, der Glivtor, war das Depot seiner ausgelagerten Bewusstseinsfraktale. (PR 2724)

Besonderheiten

Geschichte

Anmerkung: Die Abfolge ist chronologisch, da die Handlung durch Zeitreisen in unterschiedliche Zeitalter führt.

Vetris-Molaud war der Matan des Tamaniums, der zukünftigen Tarania. Nach 20.000 Jahren versagte sein Zellaktivator. NATHAN bot ihm einen Ersatzkörper auf der Basis der Spezies Sganshan an. Der Matan unterzog sich einer Sukzession, wobei ihm ein Bewusstseinfraktal in den neuen Körper eingesetzt wurde. Alle 10.000 Jahre musste Matan Addaru von nun an eine Häutung durchlaufen, wobei ein Balg entstand. (PR 2854)

Anmerkung: Es handelte sich um Vetris-Molaud aus einer alternativen Zukunft, die Atlan mit der ATLANC erreichte. (PR 2854)

Einige Millionen Jahre später traten Probleme mit dem neuen Körper auf. Matan Addaru konnte sich nicht mehr an das Leben des Matan Addaru Livandar erinnern, da sein Gehirn nicht in der Lage war, all diese Informationen zu speichern. NATHAN löste das Problem, indem er das Bewusstseinsfraktal von Matan Addaru extrahierte und in den Glivtor integrierte. (PR 2854)

Etwa 20 Millionen Jahre nach dem Kontakt mit THERMIOC ging die Epoche der Tarania zu Ende. Für Matan Addaru begann eine Zeit der Einsamkeit. (PR 2854)

Circa vier Milliarden Jahre in der Zukunft hatte Matan Addaru bereits vierhunderttausend Sukzessionen hinter sich. In jeder dieser Existenzen dachte er an Selbstmord. (PR 2854)

Der Richter Veirdandi erschien in der ZEITWEIDE über Luna und wünschte den Letzten Menschen zu sprechen. Veirdandi warnte Matan Addaru vor dem Atopischen Tribunal. Einige Jahre später kam der Atopische Richter Julian Tifflor und rekrutierte Matan Addaru für das Tribunal. Luna wurde in die Synchronie versetzt und in die Jenzeitigen Lande gebracht. Er bildete den Kern der Veste Tau und den Sitz des Atopen Matan Addaru. (PR 2854)

Als Matan Addaru Llevthat war er in der Ausbildung zum Atopischen Richter unter Julian Tifflor. Zusammen revidierten sie die Strangenesserschütterung in der Galaxie GA-urabon. Der erste Einsatz von Matan Addaru ohne Tifflor in der Galaxie GA-tihernen endete in einer Katastrophe. Auf Eyyo, der Welt der Eyleshioni, entstand im Auftrag von Matan der Pilot Angakkuq für die 96-COLPCOR. Er ersetzte den sterbenden Piloten Weclaiser der 95-COLPCOR, als diese in der Galaxie GA-tihernen bei einem Einsatz schwer beschädigt wurde. (PR 2869)

Der nächste Einsatz fand in der Doppelringgalaxie GA-dipaat statt, wo ein furchtbarer Krieg tobte. Dort arbeitete Matan Addaru Llevthat mit Julian Tifflor zusammen, um den Krieg zu beenden.(PR 2869)

Vor circa 20 Millionen Jahren rettete Matan Addaru Llevthat einen Planeten vor den Tiuphoren. Nach einem Flug durch die Synchronie in die Zukunft der Endphase des Tiuphorenfeldzugs in der Milchstraße rettete Matan die letzten der Rayonen vor den Tiuphoren. Dabei wurde die 96-COLPCOR schwer beschädigt. Sie entstand neu als die 97-COLPCOR, mit der Matan Addaru Llevthat die letzen Tiuphorenverbände in der Milchstraße vernichtete. Nach der Rettung der Rayonen gewann er diese mit einer bewegenden Rede für das Atopische Tribunal. (PR 2869)

Er bekämpfte die Lethal-Dogen von GA-schemed, wobei er schwer verletzt wurde. Die 113-COLPCOR landete auf einem Planeten in GA-kaskallen, wo er sich in einer Vitalkaverne häutete. (PR 2869)

Zu Überraschung des Matan Addaru Muudol befand sich eine unbekannte Stadt neben der Vitalkaverne. Diese entpuppte sich als die Immaterielle Jadegrüne Stadt Noudura. Als Matan Addaru Muudol mit Angakkuq diese erkundete, entdeckten sie ein weiteres Transportsystem.

Angakkuq steuerte einen Wüstenplaneten mit einem Polyport-Hof im Wikipedia-logo.pngOrbit an. Nach einer ausgiebigen Erforschung des Polyport-Hofs fasste Matan Addaru Muudol einen Plan.

Er vernichtete die 113-, 114-, 115- und 116-COLPCOR, um die Datenspeicher von Daten über den Polyport-Hof zu leeren. Auf seinen Befehl hin versuchten Tolocesten den Polyport-Hof zu ergründen und zu kopieren, um ein eigenes Transportsystem zu erschaffen, das der Synchronie ähnlich sein sollte. Doch diese schafften die Aufgabe nicht. Doch auf Grundlage ihrer Forschung entstand die n-dimensionale Laterale. Diese verwendete Matan, um Luna auf dem Rückweg aus dem Neuroversum abzufangen. Matan Addaru Muudol eröffnete Angakkuq, dass er Thez misstraute, weil dieses mächtige Wesen Kontrolle über die Art und Weise ausübte, wie sich das Universum entwickeln sollte. Ebenso wie der abtrünnige Richter Veirdandi misstraute Matan Addaru Muudol dieser Machtfülle, die Thez besaß. (PR 2869)

Matan Addaru Dannoer wurde vom Atopischen Rat beauftragt, die Ekpyrosis in GA-yomaad zu verhindern. Nach einigen Fehlschlägen gelang es ihm, Luna zu entführen und somit seine Zukunft zu sichern. Richter Chuv verurteilte dies, doch aufgrund von Chuvs Interesse für Naats machte ihm Matan klar, dass zwischen ihnen ein Status quo herrschte. (PR 2869)

Um 971 NGZ versuchten die Onryonen auf Befehl Matan Addaru Dannoers ihre erste Praeterital-Kolonie auf dem Planeten Soynur in der Milchstraße zu errichten. Doch das Unternehmen misslang wegen der Überreste der dort untergegangenen Kultur. Die Onryonen evakuierten Soynur. (PR 2847)

Als Perry Rhodan im Juni 1514 NGZ zum abgeschotteten Mond gelangte und Kontakt mit dem lunaren Widerstand aufnahm, erfuhr er erstmals von den gegen ihn erhobenen Vorwürfen. YLA erklärte, auf Luna halte sich nur ein einziger Atope namens Matan Addaru Dannoer auf, der wahrscheinlich kein Onryone wäre. (PR 2702) Dies bestätigte sich spätestens am 18. September, als Dannoer mit der 232-COLPCOR in der Nähe des Solsystems erschien und Kontakt mit der terranischen Regierung aufnahm. Er reagierte damit auf Rhodans Erklärung, sich dem Atopischen Tribunal zu stellen. Der Richter landete in Terrania und verkündete, dass der Prozess gegen Rhodan auf der Erde stattfinden würde. (PR 2723)

Bei seiner Ankunft wurde auf Dannoer einen Anschlag verübt, aber Dannoer begann seine Vorbereitungen für den Prozess, ohne auf das Attentat einzugehen. Er wählte das Happy Betty-Etablissement in Happytown als Sitzungsgebäude. Seine Auswahl der Schöffen war außergewöhnlich: neben zahlreichen Terranern auch eingebürgerte Fremdwesen, intelligente Tiere, Roboter und sogar ein Futugen – ein simuliertes Bewusstsein einer ungeborenen Person. Dazu verlangte Dannoer auch, mit Gucky zu sprechen, sowie eine Untersuchung des Leichnams TAFALLAS. Die terranische Regierung hielt alle diese Bedingungen für lächerlich, aber die Volksabstimmung zu letzteren konnte das Atopische Tribunal mittels paramechanischer Manipulation mit genau einem Prozent Stimmenmehrheit gewinnen. (PR 2704)

Rhodan und Bostich waren indes an Bord der 232-COLPCOR gefangen und durften selbst nicht aktiv am Prozess teilnehmen. Sie erhielten jedoch Zugang über alle Informationen. Am 20. September 1514 NGZ fand der Prozess statt. Der Zeuge Julian Tifflor, der überraschender Weise auftauchte, erklärte, dass er von ARCHETIMS HORT aus den Weltenbrand gesehen hätte, aber dessen Ursprung nicht, weil das Solsystem in dieser Epoche von einem Korpuskalen Dunst getrübt wäre. Laut Tifflor wäre TAFALLAS hieran nicht beteiligt, sondern Rhodan und einige andere. Nach der Anhörung der Schöffen verkündete Dannoer das Urteil. Rhodan und Bostich wurden zu 500 Jahren Mobilitäts- und Autoritätsentzug auf einer Welt des Atopischen Tribunals verurteilt, um keinen weiteren Schaden anrichten zu können. Die beiden entlockten Dannoer jedoch, dass die Atopen gar nicht wussten, wie die Fraktoren die Ekpyrosis auslösen würden. Rhodan schloss daraus, dass das Atopische Tribunal nicht aus moralischen Gründen in der Milchstraße erschien, sondern aus Selbstschutz; die Ekpyrosis bedrohte die Existenz der Atopen. (PR 2724)

Am 23. September verkündete Dannoer die Atopische Ordo. Die Milchstraße sollte entmilitarisiert werden, alle besetzten Welten sollten an ihre Ureinwohner übergeben werden, die Onryonen würden die Polizei- und Militärgewalt in der Galaxis übernehmen. Dann verließ er mit seinen Gefangenen das Solsystem. (PR 2724)

Ende Mai 1516 NGZ versuchte der Richter, sich auf dem Planeten Yo das Parapotenzial einer Gruppe von Mutanten einzuverleiben. Das gelang nur ansatzweise, denn die Mutanten – Jabari Gneppo und seine Söhne – konnten ihn in die Flucht schlagen. Danach begab sich Dannoer nach Luna, wo er im Schwarzen Palast eine Sukzession durchführen ließ. Von dieser Häutung an nannte er sich Matan Addaru Jabarim. Gleichzeitig regenerierte sich auch sein Schiff, die 232-COLPCOR; es zerfiel in seine Bestandteile, die tt-Progenitoren, und baute sich neu auf. (PR 2742, PR 2743)

...

Am 1. Juli 1517 NGZ suchte Jabarim den bei einem Attentat in der gäanischen Orbitalstadt NOVA MESSINA schwer verletzten Vetris-Molaud auf dessen Schiff auf. Als er bemerkte, dass es sich um einen Doppelgänger des tefrodischen Maghans handelte, verließ er die Krankenstation wortlos. (PR 2788)

Im November hielt sich der Richter auf der 233-COLPCOR im jetzt Baagsystem genannten Arkonsystem auf. Dort wies er den Kommandanten der CLOSSOY an, die Störungen durch ein terranisches Kommando auf dem Trainingsstützpunkt Land Collthark zu unterbinden. (PR 2797)

Als am 17. November die von den Terranern gekaperte CHUVANC im Baagsystem eintraf und Richter Chuv von seinem Sekretär Yuunüs Phörn getötet wurde, ließ Jabarim sich nicht von dem mit einem Hologramm getarnten Atlan täuschen und griff mit der 233-COLPCOR an. Der CHUVANC gelang mit Unterstützung Attilar Leccores, der sich als Kommandant der CLOSSOY getarnt ebenfalls im System aufhielt, die Flucht durch den Atopischen Koduktor in die Synchronie. Leccore wurde auf Anweisung Jabarims inhaftiert. (PR 2799)

Im April 1518 NGZ lud Jabarim Julian Tifflor in das Baagsystem ein. Der Atope machte sich nach dem Tod Chuvs, der seiner Aussage nach »nicht vorgesehen war«, Sorgen, ebenso wie über das Erscheinen der Tiuphoren, welches in dieser Epoche GA-yomaads nicht dokumentiert war. Er bat den Unsterblichen, für ihn in die Jenzeitigen Lande zu fliegen, um dort in Erfahrung bringen, wann Ersatz für Chuv eintreffen würde, da immer zwei Atopen in einer Galaxie tätig sein mussten. Tifflor erbat sich Bedenkzeit. (PR 2811)

Jabarim zog sich in den Schwarzen Palast zurück, wo ihn Tifflor wenig später aufsuchte. Der Terraner sagte Jabarim zu, die Aufgabe als sein Bote zu übernehmen, forderte aber im Gegenzug freies Geleit für die GAUPELLAR GUZDRIN und dessen Kommandanten, der ihn in das Baagsystem pilotiert hatte. Der Atopische Richter war einverstanden. (PR 2811)

Er führte den Terraner zum 5. Oktober 1916, zur Schlacht an der Somme im Ersten Weltkrieg. Ein deutscher Meldegänger namens Adolf Hitler wurde von einem Granatsplitter tödlich verwundet, doch Matan zeigte Tifflor, dass die Welt ohne ihn nicht unbedingt besser würde: Der Atope begab sich mit Tifflor in das nuklear verstrahlte New York des Jahres 1981. Deutschland erstarkte im Geheimen, verbündete sich mit Japan und entwickelte neue Waffen. Am 12. Juni 1950 wurde New York, wie zuvor bereits andere Metropolen (London, Manchester, Warschau, Moskau) von den Deutschen atomar vernichtet, Tifflors Eltern starben noch vor seiner Geburt. Daraufhin brachte Jabbarim Tifflor zurück ins Jahr 1916. Würde Tifflor, unsichtbar im Schützengraben anwesend, den Granatsplitter ablenken, so dass Hitler überlebte und den Zweiten Weltkrieg sowie den Holocaust anzettelt, dafür aber einen viel schrecklicheren Krieg verhinderte? Nach dieser Lektion in atopischer Moral startete Tifflor mit der walzenförmigen, aus Patronit bestehenden Atopischen Sonde. (PR 2811)

Quellen

PR 2702, PR 2711, PR 2723, PR 2724, PR 2742, PR 2743, ..., PR 2788, PR 2797, PR 2799, PR 2811, PR 2850