Flucht nach VARXODON

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Überblick
Serie: Atlan-Miniserien (Band 22)
(Fortlaufende Nummerierung erst ab Obsidian 1)
AM22.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Lordrichter
Titel: Flucht nach VARXODON
Autor: Arndt Ellmer
Titelbildzeichner: Hank Wolf
Erstmals erschienen: Freitag, 25. Februar 2005
Hauptpersonen: Atlan, Kythara, Gorgh-12, Sorgaron
Handlungszeitraum: Mai 1225 NGZ
Handlungsort: VARXODON
Sternenkarte:

»Varganische Welten in der Milchstraße« von Michael Thiesen

Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Der Kardenmogher fällt in einer Entfernung von etwa einer Lichtwoche in den Normalraum zurück. Kythara ist noch immer ohne Bewusstsein. Die Steuerpositronik der varganischen Konstruktion reagiert nicht auf Atlans Anfragen. Gorgh-12 und Emion sind auch ziemlich inaktiv. Endlich erwacht Kythara. Sie wird bald darauf von einem rosafarbenen Licht eingehüllt und etwa einen Meter über den Boden hochgehoben. Das Licht ringt in den Körper der Varganin ein. Als es erlischt, meldet der Kardenmogher, dass Kythara als Varganin und als Kommandantin akzeptiert ist. Auf Kytharas Wunsch werden ihre drei Begleiter als Freunde eingestuft. Kythara programmiert die nächste Hyperraumetappe, die den Kardenmogher drei Lichtjahre Richtung Westside der Galaxis bringen wird.

Kythara stellt fest, dass der Kardenmogher im Lauf der Jahrtausende einige Ausfälle zu verzeichnen hatte. Die automechanischen Systeme sind mit Reparaturen beschäftigt. Allerdings ist der Kardenmogher nicht ganz vollständig. Es fehlt ihm der Hegnudger. Dieses wichtige Zusatzgerät kann sich nur auf Vassantor oder in VARXODON befinden. Da die Entfernung zur Sternenstadt nur etwa die Hälfte jener zu Vassantor ausmacht, ist die Entscheidung schnell gefällt – es geht zur Sternenstadt! Um die Speicher aufzuladen, geht der Kardenmogher zunächst in den Wikipedia-logo.pngOrbit um einen Blauen Riesen. Hier ist die Gefahr der Entdeckung durch fremde Raumschiffe gering. Auf Kytharas Anweisung hin beginnt der Kardenmogher die zwölf Meter durchmessende goldfarbene Blase, in der sich die Gefährten aufhalten, in vier Decks mit sechs bis sieben Räumen pro Deck umzugestalten – das zweite Deck von unten soll als Steuerebene dienen, die restlichen drei werden untereinander aufgeteilt. Atlan und das Saqsurmaa, sein Diener, werden gemeinsam eine Ebene bewohnen.

Als der Zapfvorgang beendet ist, startet der Kardenmogher. Während der vierten Hyperraumetappe gibt das Schiff wegen Schwankungen in der Energiedichte der Gleitschicht Alarm. Auf Atlans Befehl leitet die Positronik den Abbruch der Flugetappe ein. Doch der Kardenmogher bleibt hängen und stürzt nicht in den Normalraum zurück. Gewaltige Gravitationswellen treffen das Schiff und zerfetzen Metall. Der Kardenmogher wird von einem gigantischen Gravitationswirbel angezogen. Risse im Kontinuum bilden sich und drohen, das Schiff in den Hyperraum zu reißen. Der Kardenmogher beschleunigt und führt bei einer Geschwindigkeit von 50% der Lichtgeschwindigkeit ein Hyperraummanöver durch. Nach vier Lichttagen befindet er sich in der Randzone des gravitationalen Einflusses. Der Kardenmogher fliegt zur Varxodon-Dunkelwolke. Kythara ordnet eine umfangreiche und genaue Abtastung der Wolke gemäß den geltenden Sicherheitsvorschriften an. In dieser Zeit beraten sich Kythara und Atlan über den Hintergrund der Aktionen der Lordrichter von Garb. Die Produktion von Androiden, die Besetzung von Versunkenen Welten – all das deutet auf eine bevorstehende Unterjochung der gesamten Milchstraße hin. Als die Positronik meldet, dass alle Sicherheitsvorkehrungen eingehalten sind, beginnt der langwierige Einflug in die Dunkelwolke. Für die sechs Lichtminuten bis zur ersten Schwelle benötigt der Kardenmogher mehr als vier Stunden. Eine Hyperraumetappe bringt das Schiff 1,2 Lichtjahre weiter. Dann fliegt es im Normalraum zwei Lichtminuten in einer Stunde bis zur zweiten Schwelle. Es folgen weitere 1,649 Lichtjahre. Da die Staubwolken in ungewöhnlich starker Bewegung sind, steuert Kythara Voltan-Vier an. Nach dem Durchflug des Globuli verzögert Kythara den Kardenmoger stark. Wie in Zeitlupe schiebt sich das Schiff in die zwei Milliarden Kilometer durchmessende Hohlblase. Kythara kehrt den Schub der Düsen um und lässt den Kardenmogher zurück in den Staub der Dunkelwolke fliegen. Sie hat 8000 Raumschiffe entdeckt, die die Sternenstadt VARXODON abschirmen. Es scheint nur der Flug nach Vassantor zu bleiben, um in den Besitz eines Hegnudgers zu gelangen.

40 Lichtjahre von VARXODON entfernt, stoppt der Kardenmogher ein Laborschiff der Insektoiden mit Traktorstrahlen und Greifklauen. Die Besatzung wird mit Paralysatoren gelähmt, was aber nicht vollständig gelingt. Die Bordgeschütze des Tropfens werden ausgeschaltet. Gorgh-12 nimmt unter dem Namen »Gaorghan« Funkkontakt mit der Positronik der CHLACHLAN auf. Der Automat bittet daraufhin um Anweisungen. Mit einem Funkkode schaltet Gorgh-12 die Automatik der Schleuse ab. Beim Eindringen von Gorgh-12, Atlan und Kythara in das Tropfenschiff schlägt ihnen Sperrfeuer der Daorghor aus Blastern entgegen. Mit Paralysatoren werden die Insektoiden ausgeschaltet. Um die Facettenaugen der Daorghor vor Austrocknung und Netzhautschäden durch zu grelles Licht zu schützen, bedeckt Gorgh-12 die Köpfe der Insektoiden mit Tüchern. Auf dem Weg zur Zentrale wird er von Kythara und Atlan bei dieser Arbeit unterstützt. Gorgh-12 übernimmt das Kommando, lässt die Schäden von Robotern reparieren und die Bewusstlosen in Kabinen bringen. Er sorgt auch dafür, dass sich der Automat an die Kaperung nicht mehr erinnern kann. Der Kardenmogher teilt sich in 28 Segmente auf, die zwischen den Beibooten im Bughangar der CHLACHLAN landen. Gorgh-12 präpariert die Überlichttriebwerke des Laborschiffes derart, dass nur noch zwei Hyperraumetappen möglich sind.

Nach der zweiten Etappe stürzt das Schiff in den Normalraum zurück und beginnt heftig zu schlingern. Wichtige Maschinen und Umformerblöcke sind zerstört. Roboter löschen die entstandenen Brände. Gorgh-12 nimmt mithilfe einer Schablone die Identität Deodors bei erwarteten Bildfunkanrufen an. Drei Tropfenschiffe und ein Schlachtschiff der Shiruh nehmen die CHLACHLAN in Schlepp zur Sternenstadt. 200 Soldaten gehen an Bord des Schiffes. Gorgh-12 informiert Atlan und Kythara, die sich durch Tarnschirme verbergen, über Hologramme über die Bewegungen der Truppen. Dabei stellt sich heraus, dass die Soldaten jede Ortsveränderung der Varganin und des Arkoniden, der Emion auf den Schultern trägt, erkennen und sich ihnen unaufhaltsam nähern. Ur'ogh nehmen sie bald fest und bringen sie in die Zentrale. In der Zwischenzeit hat die CHLACHLAN die Hohlblase in der Dunkelwolke erreicht.

In der Stadt VAR III werden Atlan, Emion, Kythara und Gorgh-12 zum Verhör gebracht. Der Arkonide kann einen der Zaqoor mit einem Dagorgriff ausschalten. Der mit einem schweren Impulsstrahler bewaffnete zweite Zaqoor wird vom dritten getötet, indem er dem Opfer eine glühende Folterschere in die Sehschlitze seiner Rüstung stößt. Der verbliebene Zaqoor holt Kythara und Gorgh-12 aus deren benachbarten Verhörräumen. Mit einem Gleiter fliegt er die drei Gefährten durch die Stadt. Das Saqsurmaa wird von einem Roboter aus dem Gefängnis abgeholt. Während des Fluges zeigt sich, dass der Zaqoor von einem Pedotransferer übernommen ist. Es ist der Ganjase Sorgaron. Emion, der noch immer schläft, stößt zu ihnen. Sorgaron bringt sie in die öffentlichen Bereiche einer der Speichen. Jetzt übernimmt Kythara die Führung. Über Treppen geht es zu einem hermetisch abgeriegelten Bereich. In einem Waffenlager steht auch ein Transmitter. Sie bewaffnen sich mit Handstrahlern, Antigravgürteln und Energiemagazinen. Über Antigravschächte, Korridore, Lüftungsschächte und ähnliches versuchen sie sich der CHLACHLAN zu nähern. Im Schutz von neun Gleitern, die von Sorgaron programmiert wurden, rasen sie mit dem zehnten Gleiter auf das Tropfenschiff zu. Kampfgleiter eröffnen das Feuer auf die anfliegenden Maschinen. Ein Treffer bringt den Gleiter der Gefährten zum Absturz. Unter dem Feuerschutz Sorgarons erreichen sie die Boden-Seitenschleuse des Tropfens. Gorgh-12 leitet den Alarmstart ein. Sorgaron ist durch einen Schuss der Brustkorb weggebrannt worden. Der Helm mit dem Kopf liegt einige Meter entfernt. Atlan hofft, dass der Ganjase den Körper des Zaqoor noch rechtzeitig hat verlassen können. Gorgh-12 steuert die CHLACHLAN auf den Mond zu, verfolgt von zwei Schiffen. Weil die Flucht zu glatt verläuft, hegen Atlan und Kythara den Verdacht, dass die CHLACHLAN präpariert worden ist. In einem Gebiet der Hohlblase voller Eruptionen und Staubwällen werden die Einzelteile des Kardenmoghers ausgeschleust und vereinigen sich wieder. Die Kameraden gehen an Bord. Ein Volltreffer erschüttert den Kardenmogher, der eine unkontrollierte Notetappe durchführt. Im Ortungsschutz einer gelben Sonne in 500 Lichtjahren Entfernung meldet der Kardenmogher Ausfälle in den Antriebs- und Steuersystemen. Obwohl Kythara sofort wieder nach VARXODON aufbrechen will, lässt sie sich von Atlan überzeugen, zunächst Vassantor anzufliegen.