Gesils Punkt (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für den Ort, siehe: Gesils Punkt.
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1066)
PR1066.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Kosmische Hanse
Titel: Gesils Punkt
Untertitel: Zwischenstopp der SOL – Besuch auf der Station des Einsamen
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Alfred Kelsner (2 x)
Erstmals erschienen: 1982
Hauptpersonen: Gesil, Atlan, Melborn, Parabus, Scriveer
Handlungszeitraum: Juni 425 NGZ
Handlungsort: SOL
Computer: Resümee der ersten Phase
Besonderes:

Auf den Innenillustrationen sind Geschehnisse aus PR 1064 abgebildet

Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 127

Handlung

Drei Monate nach dem Exodus der Buhrlos bemüht sich die Besatzung der SOL, einen Kurs zur Milchstraße zu berechnen. Durch fehlende Bezugspunkte sowie die gestörte Funktion der Bordpositronik SENECA gestaltet sich dieses Unterfangen jedoch äußerst schwierig und es müssen wiederholt Zwischenstationen an den so genannten »Hoffnungspunkten« eingelegt werden, um neue astrogatorische Daten zu gewinnen. Inzwischen ist man am Hoffnungspunkt 17 am Rande einer namenlosen Kleingalaxie angelangt. Die genaue Position der Milchstraße konnte immer noch nicht ermittelt werden.

In all den Wochen hat Gesil ihre schwarzen Flammen verschossen und in allen Männern an Bord eine mehr oder weniger starke sexuelle Begierde geweckt. Auch für die Ladung Spoodies zeigt Gesil großes Interesse. Sie steht oft stundenlang davor und betrachtet sie. Gegenüber Atlan kann Gesil nicht begründen, weshalb sie ein solches Interesse an den Spoodies hat. Atlan und Gesil sprechen oft miteinander. Dabei geht es dem Arkoniden darum, das Geheimnis ihrer Herkunft zu lüften. Doch Gesil behauptet immer wieder, es nicht zu wissen, oder spricht in Rätseln. Irgendwann äußert sie die Sätze »Etwas wird...« und »Das ist der Anfang von Etwas, sein Werden...«, ohne ihre Bedeutung zu erklären.

Der junge Solaner Melborn fühlt sich als Favorit Gesils. Er verbringt den größten Teil seiner Freizeit in ihrer Nähe und dokumentiert alles, was er für paranormale Phänomene hält, die sie seiner Meinung nach verursacht. Er meint, Gesil sei nicht auf Männerfang, sondern habe höhere Ziele. Er will Gesils Chronist sein. Am 15. Juni 425 NGZ entdecken Melborn und der mit ihm befreundete Hangartechniker Bescam einige Räume an Bord, die lange Zeit nicht mehr betreten wurden. Sie vermuten, dass es sich um das Versteck einer Sekte aus den längst vergangenen Zeiten des Raumschiffes handelt. Melborn findet dort unter anderem ein Foto mit dem Gesicht eines Mannes, den er nicht kennt. Wenig später verliert er in der Nähe von Gesils Quartier das Bewusstsein. Gesil nimmt ihm das Foto ab. Die sphinxhafte Frau ist von dem darauf abgebildeten Mann fasziniert und kürt ihn zu ihrem neuen Favoriten. Von Atlan erfährt Melborn, dass auf dem Bild Perry Rhodan zu sehen ist.

Die SOL erreicht nach einem Flug über 20.000 Lichtjahre den Hoffnungspunkt 18 auf der anderen Seite der Kleingalaxie, wo durch unerklärliche, möglicherweise auf Gesils Wirken zurückzuführende Umstände ein Asteroidenfeld in 18 Lichtjahren Entfernung geortet wird. Gesil will den Ort unbedingt besuchen. Es scheint so, als stehe der größte Teil der männlichen Besatzung unter Gesils Einfluss und halte den Flug zu dem Ort, der von SENECA als Gesils Punkt bezeichnet wird, für beschlossene Sache. SENECA verhält sich so merkwürdig, dass Atlan annehmen muss, Gesil beeinflusse auch den Bordrechner.

Zunächst weigert sich Atlan, Gesils Forderung nachzukommen, gibt dann aber doch klein bei. Er will nun wissen, was es mit Gesils Punkt auf sich hat. Eine Space-Jet wird ausgeschleust und nähert sich dem Asteroidenfeld. In dessen Zentrum wird eine 500 Meter durchmessende diskusförmige Raumstation entdeckt, über der eine Plasmakugel schwebt, die frappierend einer Spoodiewolke gleicht. In der Station lebt der Humanoide Parabus mit dem Androiden Scriveer. Sie arbeiten im Auftrag der Kosmokraten an einer Teilrekonstruktion des Virenimperiums.

Gesil reagiert zunächst mit dem Ausdruck unermesslicher Gier auf die Plasmawolke, wirkt später jedoch enttäuscht. Sie sagt, das Projekt sei noch nicht weit genug fortgeschritten, und will von Parabus wissen, wo weiter fortgeschrittene Baustellen zu finden sind. Diese Auskunft kann er ihr nicht geben. Er weiß nur, dass es unzählige Orte geben muss, an denen ähnliche Teilrekonstruktionen entstehen. Gesil fällt in die Passivität zurück und beschäftigt sich nur noch mit Perry Rhodans Bild. Die SOL setzt ihren Flug zum nächsten Hoffnungspunkt fort.

Innenillustrationen