Die Superviren

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1065)
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© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Kosmische Hanse
Titel: Die Superviren
Untertitel: Panik auf Lokvorth – Quiupus Produkte sind frei
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Alfred Kelsner (2 x)
Erstmals erschienen: 1982
Hauptpersonen: Sarga Ehkesh, Quiupu, Srimavo, Jakob Ellmer, Parnatzel, Galbraith Deighton
Handlungszeitraum: Juni 425 NGZ
Handlungsort: Lokvorth
Computer: Dem Viren-Imperium einen Schritt näher?
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 127

Handlung

Auf Lokvorth arbeitet das kosmische Findelkind Quiupu an der Teilrekonstruktion des Virenimperiums. Sarga Ehkesh und die anderen 120 terranischen Wissenschaftler sowie Demos Yoorn und die Besatzung der LUZFRIG fühlen sich überflüssig, denn Quiupu schottet sich ab und bezieht niemanden in seine Tätigkeit ein. Nur Adelaie hat überhaupt Zutritt zur Zentralkuppel der Forschungsstation, in der sich Quiupu stets aufhält. Jakob Ellmer und der Matten-Willy Parnatzel gehen ihrer selbstgewählten Mission nach, nämlich der Suche nach der verschollenen Srimavo. Sarga Ehkesh hat den Tod ihres Vaters nicht verwunden. Sie leidet an einer schweren Depression und einem angegriffenen Nervensystem. Sie wird teilnahmslos bis hin zur Lethargie.

Quiupus Schöpfung hat inzwischen die Form einer fünf Meter durchmessenden, in verschiedenen Farben leuchtenden Kugel. Er bezeichnet sie als »Brutwolke«. Die Kugel scheint prall mit unzähligen durcheinanderwimmelnden Kleinstlebewesen gefüllt zu sein. Überraschend spricht Quiupu von einer neuen Gefahr für das Experiment, ohne sie zu konkretisieren, und fordert zur Unterstützung vier Raumschiffe an. Diese sollen die Kugel in den  Wikipedia-logo.pngOrbit Lokvorths befördern, wo sie nach Quiupus Meinung sicher wäre. Eine entsprechende Bitte wird über Funk ins Solsystem gesandt.

Auf Terra spricht Reginald Bull mit Galbraith Deighton, dem Sicherheitschef der Kosmischen Hanse, und bittet ihn, mit vier Schiffen nach Lokvorth zu fliegen. So kommt es am 20. Juni 425 NGZ zum Start der STAR-Kreuzer TOSER-BAN, REGNAL-ORTON, NEVIS-LATAN und JINGUISEM, die unter dem Kommando von Vlora Montana stehen. Als sie nach zwei Tagen das Scarfaaru-System erreichen, herrscht dort höchste Alarmstufe.

Das kosmische Findelkind spricht von einer immer akuter werdenden Gefahr, und tatsächlich verformt sich die Brutwolke. Ein Riss bildet sich, den Quiupu erst verschließen kann, nachdem etwas herausgetropft ist. Quiupu drängt auf eine Verlegung seiner Versuchsanordnung in den Orbit. Demos Yoorn meint, die LUZFRIG könne das übernehmen. Während die Vorbereitungen laufen, zieht ein selbst für lokvorthische Verhältnisse extrem schweres Unwetter auf. Die LUZFRIG wird von einem Tornado erfasst, als die Brutwolke gerade mit Traktorstrahlen aus der Kuppel gehoben wird. Aus unbekannten Gründen fallen ein Traktorstrahlprojektor und die zur Sicherung aufgebauten Energieschirme aus. Die Brutwolke stürzt zurück in die Kuppel, wobei neue Risse entstehen. Hunderte kleine Objekte quellen hervor. Die Kuppel wird größtenteils zerstört.

Gleichzeitig taucht Srimavo wie aus dem Nichts auf. Sie verschwindet sogleich wieder, als die vier Kreuzer Lokvorth erreichen. Die geflickte Kugel wird von der JINGUISEM in einen geostationären Orbit transportiert. Dort wird eine provisorische Raumstation aufgebaut. Die Brutwolke ist immer noch instabil. Erneut bildet sich ein Riss, tausende Objekte kommen heraus. Quiupu fängt die meisten ein, doch dann birst die Brutwolke endgültig. Quiupu bezeichnet das Projekt als vorerst gescheitert; er muss von vorn anfangen. Währenddessen finden Ellmer und Parnatzel die bewusstlose Srimavo am Waldrand. Das Mädchen kommt vorübergehend zu sich und erklärt, nichts gegen die Teilrekonstruktion unternehmen zu wollen. Diese sei für sie genauso wichtig wie für Quiupu, allerdings aus ganz anderen Gründen. Srimavo wird in die Station gebracht. Wenig später ist sie wieder spurlos verschwunden.

Gut zwei Dutzend Personen werden von den aus der Brutwolke entwichenen Objekten befallen, auch Adelaie und Ehkesh. Die an Insekten erinnernden Objekte nisten sich unter der Kopfhaut ein. Sie werden als Superviren bezeichnet. Nach kurzer Verwirrung teilen die Befallenen mit, dass sie von der Verbindung mit den Superviren profitieren. Sie erfahren eine deutliche Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit. Nur Ehkesh bildet eine Ausnahme. Ihr Geist hat sich verwirrt und sie hat den Wahn entwickelt, sie müsse ihren Vater retten, was nur mit Deightons Zellaktivator möglich sei. Sie attackiert Deighton, stiehlt den Zellaktivator und flieht mit einem Gleiter in die Wildnis. Mit Hilfe ihres Symbionten zieht Adelaie die richtigen Schlüsse. So kann Ehkesh aufgespürt werden. Die Suchtrupps können nicht verhindern, dass die halluzinierende Frau den Gleiter direkt in den Boden lenkt, was sie nicht überlebt. Der Zellaktivator bleibt unbeschädigt.

Die vier Kreuzer fliegen zurück nach Terra. Alle von Superviren befallenen Personen sind mit an Bord. Kirt Dorell-Ehkesh wird neuer Leiter der Station. Quiupu setzt seine Experimente fort. Ellmer und Parnatzel bleiben auf Lokvorth, denn sie hoffen, dass sich Srimavo irgendwann wieder zeigen wird.

Innenillustrationen