Metamorphose der Gläsernen

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1053)
PR1053.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Kosmische Hanse
Titel: Metamorphose der Gläsernen
Untertitel: Die kosmische Bestimmung der Buhrlos – sie verlassen die SOL
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Alfred Kelsner (2 x)
Erstmals erschienen: 1981
Hauptpersonen: Atlan, Righter und Mesona Huskey, Foster St. Felix, Jörg Breiskoll
Handlungszeitraum: 425 NGZ
Handlungsort: SOL
Computer: Unter welcher Flagge segelt die SOL?
Bezug: PR-TB 228 »Die Weltraummenschen«
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 124

Handlung

Am 9. März 4012 Bordzeit macht die SOL einen Zwischenstopp im Leerraum, irgendwo im Limbus zwischen den Mächtigkeitsballungen der beiden verfeindeten Superintelligenzen. Zum einen will Atlan die genaue Position der Milchstraße errechnen lassen, zum anderen geht es um die Buhrlos. Die 320 Weltraum-Menschen sind absolut apathisch. Sie zeigen keinerlei Reaktion, dabei müssen sie alle fünf bis acht Tage für sechs bis zwanzig Stunden in das Vakuum des Alls, damit sich ihre gläserne Haut, die ein eigenständiges Organ darstellt, nicht zum tödlichen Panzer entwickelt.

Das Zusammenleben der knapp 10.000 ehemaligen Orakel-Diener, der 200 Solaner vom Technischen Dienst und der 280 Betschiden muss sich erst noch einspielen. Immer wieder kommt es zu kleineren Problemen, wie mit dem Ehepaar Righter und Mesona Huskey. Die beiden sind wahre Meister darin, sich vor allen Arbeiten zu drücken. Außerdem macht Jörg Breiskoll Tanwalzen und Atlan auf ein weiteres Problem aufmerksam. Der Nachfahre des Katzers Bjo Breiskoll spürt eine undefinierbare Kraft, die schon an Bord der SOL weilte, als er auf Chircool an Bord kam. Seitdem ist sie aber beständig größer geworden.

Wenig später werden die Buhrlos zwangsweise ins All gebracht. Zu diesem Zweck stoppt die SOL ihre Fahrt. Beim Weltraumspaziergang der Gläsernen kommt es zu einem Phänomen, denn sie richten sich alle in eine Richtung aus. Man nimmt an, dass sich dort ein Radiostern oder eine Antimaterieballung befindet. Foster St. Felix erklärt bald darauf an Bord, nun müsse kein Buhrlo mehr sterben. Jörg Breiskoll bezeichnet die von ihm wahrgenommene Kraft daraufhin als Phänomen-Aura.

Wenig später werden die Solaner von einer Hobby- und Arbeitswut ergriffen, von der nur die Buhrlos, Atlan und die Betschiden verschont bleiben. Selbst SENECA ist betroffen. Breiskoll glaubt, dass es eine Beziehung zwischen der Phänomen-Aura und dem von den Buhrlos produzierten E-kick gibt. Atlan nimmt Messungen vor und stellt fest, dass die SOL von einem extrem starken E-kick-Feld umgeben ist, welches eine unbekannte zusätzliche Energiekomponente enthält. Es wird vermutet, dass die Buhrlos mit E-kick überladen sind und die Strahlung in ihren Körpern umwandeln, so dass eine andere Hyperstrahlung freigesetzt wird, die die Solaner durchdrehen lässt.

Die Situation wird allmählich kritisch. Der normale Bordbetrieb kommt weitgehend zum Erliegen. Nur durch den pausenlosen Einsatz der Betschiden kann eine Katastrophe verhindert werden. Der Arkonide lässt die Buhrlos unter einen Paratronschirm stellen, erreicht damit jedoch das Gegenteil, denn die Solaner sind süchtig nach der von den Gläsernen emittierten Strahlung und laufen Amok, als diese erlischt. Die Buhrlos scheinen zu wissen, was mit ihnen vorgeht und was sie tun müssen. Sie brechen aus dem gesicherten Bereich aus und verlassen die SOL. Sobald die Buhrlos im All sind, verfallen alle Süchtigen in tiefe Apathie. SENECA wird normal und wenig später sind alle Solaner wieder bei Sinnen. Die SOL treibt aus dem Energiefeld heraus.

Atlan folgt den Buhrlos, die sich inzwischen seit fast 24 Stunden ungeschützt im freien All befinden und somit tot sein müssten, mit einer Space-Jet. Breiskoll und Francette sind mit an Bord. Die Buhrlos befinden sich in dem Energiefeld und bilden dessen Kegelform mit ihren Körpern nach. Ihre jetzt in einem tiefen Blauton schimmernde Glashaut hat sich weiter verdickt, so dass es aussieht, als hätten sich die Buhrlos verpuppt. Breiskoll spürt, dass sie noch leben. Auf einem Blatt der Pflanze Kritzel, welches Francette mitgenommen hat, erscheint das Bild eines Kegels. Außerdem sind Schriftzeichen zu erkennen. Sie bilden den Satz »Die Weltraummenschen grüßen euch!«

Innenillustrationen


Anmerkung

  • Die weitere Geschichte der Weltraummenschen wird in PR-TB 228 geschildert.