Aoshana

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Aoshana war eine junge Mehandor und gehörte zur Sippe von Sharluppash LXXXVII.

Charakterisierung

Seit ihrer Geburt litt sie unter einer starken Behinderung, einem Hirnschaden, den die Mediker als Diskrepanz-Syndrom bezeichneten. Dabei handelte es sich um eine komplizierte Gefäßerkrankung, die zur Folge hatte, dass ihre Wahrnehmung nicht synchron war. Ihre Sinne kommunizierten nicht miteinander, sodass sie jede Sinneswahrnehmung einzeln verarbeiten musste. Obwohl viele der Meinung waren, sie wäre geistig behindert, war ihre Intelligenz völlig normal, es bestand aufgrund ihrer Erkrankung lediglich eine Barriere zwischen ihr und ihrer Umwelt. Dies äußerte sich unter anderem darin, dass sie stets sehr vorsichtig ging, weil sie nicht in der Lage war, Hindernisse rechtzeitig zu erkennen, bevor sie dagegen stieß und stolperte. Trotz ihrer Krankheit kämpfte sie sich jedoch durch Leben. (PR 3113, S. 19)

Um ihre Krankheit, die kaum erforscht war, einigermaßen in den Griff zu bekommen, hatten ihr Mediker winzige Medonellen ins Gehirn eingesetzt, die dafür sorgten, dass Gefäßverkalkungen und unterbrochene Verbindungen ständig repariert und synaptische Staus behoben wurden, bevor ein tödlicher Stau entstand. (PR 3113, S. 19)

Da Sharluppash LXXXVII., der Patriarch der Sippe, ihr unter allen Umständen eine Therapie ermöglichen wollte und die Sippe ohnehin schon unter chronischem Geldmangel litt, hatte sie an Bord der LUPPASH XVI keine Freunde, wobei sie auch nicht die Nähe der anderen Besatzungsmitglieder suchte und lieber für sich blieb. (PR 3113, S. 19)

Sie war keine Abenteurerin oder Entdeckerin und war auch nicht neugierig, da der Alltag selbst für Aoshana schon eine große Herausforderung war. Daher waren ihr Routinen und eine ihr bekannte Umgebung sehr wichtig, da sie sich so besser zurechtfand. Da sie sich ständig auf ihre Umgebung konzentrieren musste, hatte sie nie große Emotionen entwickelt. Sie fand nichts lustig, verstand weder Scherze noch Ironie. (PR 3113, S. 43)

Da sie beinahe ihr gesamtes Leben an Bord von Raumschiffen verbrachte, fand sie sich dort intuitiv zurecht. (PR 3115)

Geschichte

Im Juni 2071 NGZ ermöglichte sie es dem als Mehandor getarnten Munuam Jochzor unbeabsichtigt, an Bord der LUPPASH XVI zu gelangen. Nachdem dieser und seine Meute das Raumschiff in seine Gewalt gebracht hatte, setzen die Munuam Aoshana und einigen anderen Besatzungsmitgliedern biomechanische Nanomaschinen ein, um sie zu einer willenlosen Handlangerin der Munuam zu machen. Diese setzten bis auf 50 Personen die gesamte Besatzung der LUPPASH XVI auf einem Planeten aus und flogen mit dem Raumschiff zum Solsystem. (PR 3113)

Dort brachten sie den Walzenraumer auf dem Mond Ariel zum Absturz bei dem 15 Mehandor ums Leben kamen. Aoshana überlebte die Katastrophe leicht verletzt und wurde von Aurelia Bina aus dem Wrack geborgen. Sie übergab sie ihrem Kollegen und TLD-Agenten Fedor Grimm, der sie auf das Medoschiff CLAUDIA CHABROL brachte. (PR 3114)

Der dortige Chefmediker Trotin Prak-Reuyl konnte die Nanomaschinen entfernen, da diese sich, von den Medonellen behindert, nicht fest in ihrem Gehirn verankern konnten. Er versuchte, die Herkunft der fremdartigen Maschinen von ihr zu erfahren, da er hoffte, diese mit großem Profit zur Behandlung von Patienten mit schweren Hirnschäden einsetzen zu können. Als ihm Aoshana diese Frage nicht beantworten konnte, verließ er wutentbrannt ihr Zimmer. (PR 3115)

Kurz darauf erschien mit Dupan ein Besatzungsmitglied der LUPPASH XVI in ihrem Zimmer und versuchte, von den Nanomaschinen gesteuert, sie zu töten. Mithilfe einer Infusionsnadel wehrte sie seinen Angriff ab, wobei der Mehandor ums Leben kam. Aoshana floh daraufhin aus ihrem Zimmer, um Trotin Prak-Reuyl vor den fremdgesteuerten Springern zu warnen. Sie fand den Mediker allerdings nur noch tot in seinem Bereitschaftsraum vor. Ihre Wiederbelebungsversuche waren erfolglos und sie nahm ein Multifunktionsarmband an sich, dass der Ara von Fedor Grimm erhalten hatte. Danach floh sie in Panik und versteckte sich in der CLAUDIA CHABROL. (PR 3115)

Mit dem Multifunktionsarmband nahm sie Kontakt zu Grimm auf. Dieser riet ihr, die ebenfalls auf der CLAUDIA CHABROL befindliche Aurelia Bina zu suchen. Die Posmi war von den Munuam gefangen genommen und an Bord gebracht worden. Bei einem Gefecht war sie so schwer beschädigt worden, dass ihre Selbstreparatur versagte. Aoshana sollte diese mit dem Multifunktionsarmband wieder aktivieren und so Unterstützung bekommen. Das Vorhaben gelang nur teilweise. Aoshana konnte die Reparaturroutinen zwar starten, diese beanspruchten aber so viel Zeit, dass sie inzwischen von Besatzungsmitgliedern der CLAUDIA CHABROL, die sie des Mordes an Trotin Prak-Reuyl verdächtigten, gefangen genommen wurde. (PR 3115)

Bei dem anschließenden Verhör konnte sie Kommandant Bekim Ballard von der Existenz der Nanomaschinen überzeugen und warnte ihn vor den anderen Mehandor. Dies kam allerdings zu spät. Von den Munuam ferngesteuert überwältigten die Galaktischen Händler einen Teil der Mannschaft und forderten ein Beiboot für ihre Flucht. Aoshana bot sich als Vermittlerin an, um Sharluppash mit einem Trick einen Teil ihrer Medonellen zu injizieren. Das Vorhaben gelang, aber die neutralisierende Wirkung setzte nur verzögert ein. Aoshana wurde auf die Korvette verschleppt und dort eingesperrt, während die Mehandor zum Uranusmond Umbriel flogen. Die das Beiboot verfolgende CLAUDIA CHABROL beschädigte die Triebwerke der Korvette mit Schüssen aus ihrem Thermostrahler. (PR 3115)

Während des Fluges begannen die Medonellen bei Sharluppash zu wirken. Er befreite Aoshana aus ihrem Zimmer und wollte ihr zur Flucht verhelfen. Unterstützt wurden sie dabei von Bergungsrobotern eines terranischen Schiffes, das der abstürzenden Korvette zur Hilfe geeilt war. Sie erhielten von einer der Maschinen Raumanzüge, mit denen sie das Schiff verlassen sollten. Als Sharluppash einen Rückfall erlitt, wurde dessen Anzug beschädigt, so dass er das Beiboot nicht mehr verlassen konnte. Aoshana konnte das Schiff als einzige Überlebende durch eine Schleuse verlassen, bevor es auf Umbriel zerschellte. (PR 3115)

Quellen

PR 3113, PR 3114, PR 3115