Sharluppash LXXXVII.

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Sharluppash LXXXVII. war der Patriarch einer Mehandor-Sippe und Merkantilkonsul.

Erscheinungsbild

Sharluppash hatte einen wuchtigen Körper, den er mit intensivem körperlichen Training unter fachkundiger Anleitung in Schach zu halten versuchte. Wie alle männlichen Mehandor trug er einen prächtigen roten Oberlippenbart, sein Haupthaar war ergraut. Beides trug er in mehreren Zöpfen geflochten. (PR 3113, PR 3114)

Charakterisierung

Sharluppash, der sich selbst auch gern als »Sharluppash der Grandiose« bezeichnete, war nicht besonders sparsam. Trotz seines fortgeschrittenen Alters war er dem weiblichen Geschlecht sehr zugetan und konnte keiner schönen Frau widerstehen. Auch den leiblichen Genüssen war er nicht abgeneigt, weshalb er mehrere Kochbücher veröffentlicht hatte. (PR 3113)

Sharluppash galt als gewiefter Merkantilkonsul und gutmütiger Patriarch, allerdings mochte er es überhaupt nicht, infrage gestellt zu werden. Daher ließ er es seine Sippe auch spüren, wenn sie sich allzu kritisch zeigte. (PR 3113, S. 18)

Außerdem galt er als extrem blasiert und egozentrisch. (PR 3114, S. 23)

Geschichte

Als Aoshana noch ein Kind war, nahm sich Sharluppash ihrer an und kümmerte sich um sie, obwohl sie laut seinen Aussagen weder seine Tochter noch seine Enkelin war. Seitdem hatte er einen Narren an ihr gefressen und versuchte daher auch alles, um ihr eine Heiltherapie zu ermöglichen, auch wenn dies die ganze Sippe regelmäßig in finanzielle Schwierigkeiten brachte. Im Juni 2071 NGZ landete er mit der LUPPASH XVI auf Porters Halt, um dort Handel zu treiben und wieder an Geld zu kommen. Nachdem der Munuam Jochzor unbemerkt an Bord des Raumschiffs gelangt war und mithilfe weiterer Munuam die Gewalt über das Schiff erlangen konnte, wurden die meisten Besatzungsmitglieder auf einem bewohnbaren Planeten ausgesetzt. Sharluppash wurden biomechanische Nanomaschine eingesetzt, die ihn zu einem willenlosen Handlanger der Munuam machten. Anschließend setzte die LUPPASH XVI den Flug in das Solsystem fort. (PR 3113)

Nachdem die LUPPASH XVI den TERRANOVA-Schirm um das Solsystem passiert hatte, fingierten die Munuam Maschinenschäden und ließen die Springerwalze auf dem Uranusmond Ariel abstürzen. Dabei kamen 15 Mehandor ums Leben. Der Rest der Besatzung, inklusive Sharluppash, durfte nach kurzer Behandlung die Stadt Ariel Alpha besuchen, wo sie – von den Nanorobotern gesteuert - zu randalieren begannen. Sie wurden von den dortigen Sicherheitskräften paralysiert und auf den Medoraumer CLAUDIA CHABROL gebracht. Die Ausnahme war Aoshana, die bereits zuvor von dem TLD-Agenten Fedor Grimm auf die CLAUDIA CHABROL gebracht worden war. Unterstützt durch die in ihrem Blut vorhandenen Medonellen konnten die ebenfalls bei ihr vorhandenen Nanoroboter entfernt werden, so dass sie nicht mehr unter deren Einfluss stand. (PR 3114)

Kurz darauf brachten die, ebenfalls in die CLAUDIA CHABROL eingedrungenen, Munuam Sharluppash dazu, den Chefmediker Trotin Prak-Reuyl zu töten, da dieser das Geheimnis der Nanoroboter herausgefunden hatte. Anschließend führte er seine Mannschaft bei dem Versuch an, das Medoschiff unter ihre Kontrolle zu bekommen. Dieser konnte von der Besatzung der CLAUDIA CHABROL verhindert werden. Kommandant Bekim Ballard schickte Aoshana als Unterhändlerin zu den Mehandor. Die junge Frau sollte versuchen, einen Teil ihrer Medonellen auf Sharluppash zu übertragen, um auch diesen aus dem Einfluss der Nanoroboter zu befreien. Die Übertragung gelang, aber die Wirkung setzte erst verzögert ein. Der Patriarch und seine Leute nutzten ein Beiboot, um aus der CLAUDIA CHABROL zu fliehen. Aoshana behielten sie als Geisel. Auf dem Flug zum Uranusmond Umbriel erhielt Sharluppash seinen freien Willen zurück und befreite sein Mündel aus ihrer Unterkunft. Gemeinsam versuchten sie, den Flug des Schiffes aufzuhalten, waren aufgrund fehlender Ausrüstung aber machtlos. Unterstützt wurden sie dabei von Bergungsrobotern eines terranischen Schiffes, das der abstürzenden Korvette zur Hilfe geeilt war. Sie erhielten von einer der Maschinen Raumanzüge, mit denen sie das Schiff verlassen sollten. Als Sharluppash einen Rückfall erlitt, wurde dessen Anzug während eines Kampfes beschädigt, so dass er das Beiboot nicht mehr verlassen konnte. Aoshana stieg durch eine Schleuse aus, bevor das Beiboot auf Umbriel zerschellte, wobei alle an Bord befindlichen Mehandor ums Leben kamen. (PR 3115)

Quellen

PR 3113, PR 3114, PR 3115