Aurelia

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem künstlichen Individuum. Für die Kurzgeschichte, siehe: Aurelia (Kurzgeschichte).

Aurelia, auch Aurelia Bina, war eine positronisch-semitronische Entität ohne Plasmaanteil – eine Posmi. Sie bevorzugte diese Gattungsbezeichnung, doch der von Gucky aufgrund ihrer goldfarbenen Augen geprägte Eigenname setzte sich durch.

PR3115.jpg
Aurelia Bina mit den Überresten einer
Verkleidung als Laichkange
Heft: PR 3115
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erscheinungsbild

Ursprünglicher Körper

Die Posmi hatte einen humanoiden Körper, dessen Endoskelett größtenteils aus hochverdichteten Verbundstoffen bestand, 1,65 m groß war und eine Schulterbreite von 41 Zentimetern hatte. Das Endoskelett war mit einer Biomolplasthülle verkleidet, die der Posmi das Erscheinungsbild einer attraktiven Rayonin mit tiefschwarzer Haut, golden strahlenden Augen und voll funktionsfähigem Emot-Organ verlieh. Das Emot war mit Aurelias Kommunikationsmodul verbunden und zeigte stets die richtigen Reaktionen. (PR 2803)

Ein nach Bedarf aktivierbares, hochentwickeltes Modul für Überwachungs- und Abhörzwecke war ebenfalls vorhanden. Damit konnte Aurelia auch das eigene Äußere beobachten. (PR 2803)

Die Biomolplasthülle konnte je nach Einsatzziel, ähnlich wie bei den Robotern der Vario-1000-Baureihe, ausgetauscht werden. Für einen Einsatz auf dem Sterngewerk TOIPOTAI trug sie die Maske einer sehr attraktiven Tiuphorin. (PR 2819)

Im August 1552 NGZ trat sie als eine Onryonin auf. (PR 2992)

Das Endoskelett unter der Biomolplasthülle war von hellgrauer Farbe. An einigen Stellen leuchteten komplexe Strukturen unter transparenter Haut. Im seitlichen Bereich des Brustkorbs und an den Oberschenkeln waren milchig rote Aggregate sichtbar. In diesen waren diverse Funktionen untergebracht, die denen eines SERUNS ähnelten. Die Lippen und Augenbrauen waren hell weiß. (PR 3007)

Rekonstruierter Körper

Nach ihrer Rekonstruktion hatte Aurelia Bina das Aussehen einer blonden Terranerin angenommen und bevorzugte schwarze Kleidung. (PR 3109)

Das Endoskelett war von rotgoldener Farbe und konnte in gewissen Grenzen angepasst werden, um mit unterschiedlichen, biochemischen Hüllen auch in die Rolle von Fremdwesen zu schlüpfen. (PR 3110) Es bestand aus hochverdichteten Verbundstoffen und verfügte über ein Kopfsegment mit hochwertigen Ortungsgeräten, unter anderem für visuelle, infrarote, akustische, Ultra- und Infraschallwahrnehmung. In der Mundnachbildung waren chemoanalytische Mikromaschinen vorhanden, die zum einen als Geschmacks- und Geruchssinn sowie als Analyselabor fungierten. Es war ihr sogar möglich, in geringen Mengen Gifte oder Medikamente zu synthetisieren. Eine Nahrungsaufnahme war nicht notwendig, konnte aber simuliert werden. (PR 3116 – Glossar)

Das Endoskelett war minimal 1,50 Meter groß und hatte eine Schulterbreite von mindestens 40 Zentimetern. Die Größe war nur in einem geringen Bereich variabel, darüber hinausgehende Vergrößerungen mussten über die Velamen-Hüllen realisiert werden. In der Standardkonfiguration verfügte Aurelia über zwei Arme und Beine, die über eine größere Anzahl von Gelenken verfügten, von denen die meisten aber normalerweise versteift waren. In den Armen und im Schulterbereich waren Thermo-, Desintegrator-, Impuls- und Paralysestrahler untergebracht. Im Kernbereich des Brustkorbs befand sich die Positronik, um die weitere Geräte angeordnet waren. Dabei handelte es sich um ein Antigravaggregat mit Gravo-Pak-Funktion, einen HÜ-Schirm-, Traktorstrahl- und Fesselfeldprojektor sowie einen Deflektorschirm. (PR 3116 – Glossar)

Die Tarnung des Robotkörpers erfolgte mittels der Bio-Velamen-Hüllen. Dabei handelte es sich um sehr strapazierfähige, biochemische Masken, die Aurelia wie ein Kleidungsstück wechseln konnte. Die Hüllen wirkten von außen wie echte Körper, waren aber ohne das Endoskelett allein nicht funktionsfähig. Die Versorgung der biologischen Bestandteile der Velamen erfolgte über interne Reserven, die in der Hülle eingelagert waren. Neben den biologischen Komponenten waren in ein Bio-Velamen Strukturen aus Myofilament-Substrat und Biopolymeren eingearbeitet, die eine deutlich höhere Widerstandsfähigkeit ermöglichten als die Pseudo-Variablen Kokonmasken der VARIO-Baureihe. Velamene, die ein Individuum nachbilden sollten, das deutlich größer war als Aurelia, enthielten künstliche Skelettteile, die am Endoskelett andocken konnten. Hergestellt wurden die Masken in einem Bio-Velamen-Inkubator. (PR 3116 – Glossar) Dieser konnte auch zur Aufbewahrung genutzt werden. (PR 3110)

Charakterisierung

Aurelias Bewusstsein entstand nicht wie bei Posbis üblich im lebenden Bioplasma (ein Plasmaanteil war nicht vorhanden), sondern wurde von der Semitronik simuliert. Die Simulation umfasste alle erdenklichen Gedanken und Gefühle, die damit sehr echt wirkten, obwohl sie nicht von einem denkenden und fühlenden Lebewesen stammten. Da alles simuliert war, konnte Aurelia ebenso wenig wie ein mentalstabilisiertes Lebewesen von Telepathen belauscht werden. Aurelia konnte ihre wahre Natur problemlos verbergen. Wer mit der Posmi zu tun hatte und nicht wusste, dass sie kein Lebewesen war, musste sie für weiblich und eine normale Rayonin halten. Aurelia verhielt sich sehr weiblich. Nur unter besonderen Umständen war erkennbar, dass man kein Lebewesen und keine Rayonin vor sich hatte. (PR 2803)

Man gewöhnte es sich daher unwillkürlich an, Aurelia mit weiblichen Attributen zu verbinden und das »sie« zu benutzen, also zum Beispiel »die« Posmi und »die« Aurelia. Auch der Name selbst suggerierte Weiblichkeit. Man gestand ihm, oder »ihr«, außerdem unwillkürlich eine weibliche Persönlichkeit zu, obwohl alles simuliert war. (PR 2803)

Trotzdem verstand sich Aurelia selbst als weibliches Individuum. (PR 2819)

Aufgrund ihrer Semitronik war Aurelia in der Lage, eigenständig die bestmöglichen Alternativen für ein bestimmtes Verhalten und Vorgehen zu erkennen und zielorientiert einzusetzen.

Ihre emotionalen Routinen konnte sie beliebig ein- und ausschalten. Somit war auch ihre Empathie und ihre Motivation für bestimmte Handlungen unterschiedlich ausgeprägt. Aurelia experimentierte gern mit hohen Einstellungen dieser Werte, was sie manchmal in Konflikte mit ihren Arbeitskollegen brachte. Einige dieser Streitigkeiten endeten sogar mit formalen Beschwerden der Posmi bei der Schiffsführung der RAS TSCHUBAI. (PR 2992)

Geschichte

Die Jenzeitigen Lande

Die Posmi wurde im Jahre 1517 NGZ als neue Produktionsreihe von Posbis entwickelt und getestet. In der Besatzungsliste der RAS TSCHUBAI wurde sie als Posbi geführt. Nachdem die RAS TSCHUBAI durch eine Zeitreise in das Jahr 20.103.191 v. Chr. gelangt war und Kontakt mit den Kodexvölkern aufgenommen hatte, wurde Aurelia für einen Spionageeinsatz auf dem Planeten Vennbacc aktiviert, den die Posmi zusammen mit Licco Yukawa erfolgreich absolvierte. Die Aufgabe Aurelias bestand in der Auskundschaftung der auf Vennbacc tätigen Proto-Hetosten. Da zu dieser Gruppe die Telepathin Pey-Ceyan gehörte, durfte das Einsatzteam nur aus Mitgliedern bestehen, deren Gedanken nicht gelesen werden konnten. (PR 2803)

Kurz vor Beginn des Einsatzes auf Vennbacc versuchte Aurelia, den von Gucky bereits in die Besatzungsliste eingetragenen Namen loszuwerden, weil die Posmi ihn für irreführend hielt. Sie hatte jedoch keinen Erfolg und fand sich schließlich mit dem Namen ab. (Aurelia (Kurzgeschichte))

Aurelia setzte ihre weiblichen Reize während des Einsatzes gezielt ein, um dem Gleitertaxifahrer Glaimi Shantur erste Informationen über die Proto-Hetosten zu entlocken. Sie brachte in Erfahrung, dass die Laren nicht nur ihr Schiff, die LARHATOON, reparieren wollten, sondern darüber hinaus den Bau einer besonderen Maschine in Auftrag gegeben hatten. Yukawa und Aurelia beschatteten Pey-Ceyan, die sich zusammen mit ihren Leibwächtern Belven-Ticmel und Aucette-Teend sowie Kniiten aus dem Laren-Zweigvolk der Lajuures zum Technopraktischen Forum begab. Als die Leibwächter einen Ausflug mit einer Tiefseekapsel buchten, folgte Aurelia ihnen mit einer eigenen Kapsel. Sie inszenierte einen Unfall und »rettete« die beiden, um an weitere Informationen heranzukommen. (PR 2803)

Zurück im Forum verschaffte sich Aurelia Zugriff auf eine Positronik, die Informationen über das Vorhaben der Proto-Hetosten enthielt. So fand sie heraus, dass die Laren die LARHATOON in einen SVE-Raumer umwandeln wollten, und dass sie zu diesem Zweck PEW-Metall vom Planeten Zeedun (Zeut) benötigten. Als Vennbacc überraschend von den Tiuphoren angegriffen wurde, gelang es Aurelia und Yukawa nicht mehr, zur BJO BREISKOLL zurückzukehren. Sie wurden in letzter Minute von Gucky dorthin teleportiert. (PR 2803)

Einige Zeit später, während der Kämpfe zwischen den Tiuphoren und dem Kodex um das Mitraiasystem, ging Aurelia mit Gucky und dem Kamashiten Grim Sternhell in einen Einsatz auf dem Sterngewerk TOIPOTAI. Grund für die Auswahl waren ihre außerordentlich guten Überwachungs- und Abhörgeräte sowie der Umstand, dass bereits eine Biomolplasthülle mit dem Aussehen einer Tiuphorin zur Verfügung stand. Ziel der Mission war die Befreiung des Laren Avestry-Pasik aus der Gewalt der Tiuphoren. (PR 2819)

Während des Aufenthalts auf der TOIPOTAI kontaktierte Aurelia einen tiuphorischen Wächter, um von diesem den Aufenthaltsort des Proto-Hetosten zu erfahren. Sie setzte dabei wiederum gezielt ihre weiblichen Reize ein, um an die Informationen zu gelangen. Allerdings konnte der Wärter ihr lediglich mitteilen, dass der ebenfalls gefangene Kniiten von den Tiuphoren getötet worden war. Sie ließ sich daraufhin von Gucky zurück zu Grim Sternhell teleportieren und berichtete ihre Erkenntnisse. (PR 2819)

Als es Gucky gelang, einen Tiuphoren gefangen zu nehmen und ihn seines Kriegsornats zu entledigen, entschloss sich Aurelia, den Kampfanzug anzulegen, um aus dessen Systemen den Aufenthaltsort Avestry-Pasik zu erfahren. Das Conmentum der Brünne lehnte die Posmi aufgrund ihres simulierten Bewusstseins ab und widersetzte sich ihren Befehlen. Erst nach einiger Zeit bekam sie Zugriff auf Informationen des Kriegsornats, allerdings verlor Aurelia dabei die Kontrolle über die Handlungen des Anzugs, der sie direkt zu angreifenden Kampfrobotern brachte, damit diese die Posmi gefangen nehmen konnten. (PR 2819)

Ein von der BJO BREISKOLL mitgebrachter TARA-IX-INSIDE griff ein und rettete Aurelia vor dem Angriff, wurde dabei allerdings vernichtet. Die Brünne floh aus dem Bereich der Kampfhandlungen. Erst als die Posmi ihr simuliertes Bewusstsein abschaltete, verlangsamte das Kriegsornat die Flucht und schaltete seinen Schutzschirm ab. Gucky und Grim Sternhell gelang es, den Anzug zu öffnen und Aurelia daraus zu befreien. Das fehlende simulierte Bewusstsein war der Posmi deutlich anzumerken. Ihre Augen wirkten leer und die Stimme klang ungewöhnlich schnarrend. Es war ihr allerdings möglich, das simulierte Bewusstsein wieder zu starten und ihr Verhalten normalisierte sich im Laufe der nächsten Minuten wieder. Gemeinsam suchten sie die Zelle Avestry-Pasiks auf und befreiten den Laren. Im Anschluss setzten sie sich auf die BJO BREISKOLL ab, während die TARAS ihren Rückzug deckten. (PR 2819)

Genesis

Anfang August 1552 NGZ gehörte Aurelia zu einem wissenschaftlichen Team um Matho Thoveno, welches das Aggregat Etain aus Lotho Keraetes Schöner Familie untersuchte. Dieses war kurz zuvor auf dem Neptun-Mond Titan gefangen genommen worden. Aurelia experimentierte zu dieser Zeit ausgiebig mit ihrer emotionalen Komponente. Diese wurde auf unbekannte Weise vom Aggregat Etain beeinflusst, was Aurelia beinahe dazu brachte, die Sicherheitsmechanismen von dessen Zelle auf der RAS TSCHUBAI zu öffnen. Im letzten Moment gelang es ANANSI, Aurelia zum Neustart ihres Systems zu bewegen, bei dem die emotionalen Routinen der Posmi zurückgesetzt wurden. Dadurch wurde der fremde Einfluss gebrochen, aber auch alle emotionalen Erfahrungen Aurelias gelöscht. (PR 2992)

Mythos

Im Jahr 1552 NGZ gehörte Aurelia zur Besatzung der RAS TSCHUBAI, als diese in das chaotemporale Gezeitenfeld einflog. Dies führte dazu, dass die Besatzung 493 Jahre »verlor« und im Jahr 2045 NGZ landete. (PR 3007)

Sie nahm an einem Erkundungstrupp auf WHEELER und teil und hatte großen Anteil daran, dass das Shelter-Programm Stahmon abgeschaltet wurde. (PR 3007)

Nachdem die RAS TSCHUBAI den Dunkelplaneten Culsu erreicht hatte, nahm die Posmi erneut an einem Außeneinsatz teil. Beim diesem wurden die obtilaten Siedlungen erkundet und Kontakt zu den Vanth hergestellt. (PR 3008)

Als die RAS TSCHUBAI in den Werften von Culsu instandgesetzt wurde, erkundete Aurelia gemeinsam mit Atlan, Gucky und Lerva Onteren das Innere von Culsu. Dabei wurde das Geheimnis des Dunkelplaneten aufgedeckt. In den geheimen Kavernen von Culsu entdeckte das Team die Konstruktion eines gigantischen Transitionstriebwerks das zur Versetzung der Dunkelwelt diente. (PR 3009)

Am 4. November 2045 NGZ wurde die RAS TSCHUBAI von On-Piraten angegriffen und die gesamte Zentralbesatzung durch einen On-Legaten paralysiert. Aurelia gehörte zu einem Einsatzkommando, das von Atlan und Gucky angeführt wurde. Beide befanden sich zum Zeitpunktes des Angriffes nicht in der Zentrale der RAS TSCHUBAI. Für diesen Einsatz hatte Aurelia ihr Äußeres zu einer Onryonin verändert. Die drei flogen mit einer LAURIN-Jet zum nahen Raumnest der Piraten und infiltrierten es. Es stellte sich heraus, dass die Piraten etliche Geiseln wegen Lösegeldforderungen gefangen hielten. Ein Wesen namens Annba, ein Zain-Konstrukt, gehörte ebenfalls zu den Gefangenen. Aurelia bezirzte einen der Wächter und die Gefangenen konnten befreit werden. Bei den anschließenden Gefechten geriet Aurelia in die Schusslinie. Atlan und Gucky wollten ihr noch helfen, kamen allerdings zu spät. Gucky konnte nur noch einen Datenkern mit Aurelias Persönlichkeit und einigen Erinnerungen aus den Überresten bergen. (PR 3023)

Chaotarchen

Anfang Juni 2071 NGZ war Aurelia wiederhergestellt und führte den Nachnamen »Bina«. Sie war zu diesem Zeitpunkt Stellvertreterin des TLD-Direktors Dan Takahashi. In dieser Funktion bat sie Homer G. Adams, Kontakt mit einem unbekannten Mann auf dem Mars aufzunehmen, der sich als der von ES beauftragte Kastellan Alschoran herausstellte. (PR 3109)

Einige Tage später reiste sie im Auftrag Takahashis zum Uranusmond Umbriel. Dort sollte sie prüfen, ob die Sicherheitsvorkehrungen Port Tanwalzens für drei, unter Aufsicht des TLD stehende Deserteure des Chaoporters FENERIK ausreichend waren. Da die Vernehmungen aufgrund einer Gedächtnisblockade der Deserteure keine Fortschritte machten, fingierte Aurelia einen Befreiungsversuch, um zum einen deren Aufrichtigkeit zu prüfen und zum anderen die Blockade zu umgehen. Ihr Plan wurde von dem TLD-Agenten und Koko-Interpreter Truman Oudenkerk durchkreuzt. Dieser litt an einer durch einen früheren Einsatz verursachten psychischen Störung, die ihn glauben ließ, die Deserteure wären die Vorhut einer Invasion des Solsystems. Zunächst versuchte er, die ehemaligen Besatzungsmitglieder FENERIKS zu töten. Als dies von Aurelia vereitelt wurde, fasste er den Entschluss, den Zyklotraf Port Tanwalzens zu sprengen und die Station inklusive aller Mitarbeiter und der Deserteure zu vernichten. Aurelia konnte den von einem extrem starken Schutzschirm geschützten Agenten nicht an seinem Vorhaben hindern und funkte Iwán/Iwa Mulholland an, das den Schirm mit einer Schmerzensteleportation überwand und Truman Oudenkerk überwältigte. (PR 3110)

Mitte Juni koordinierte sie gemeinsam mit dem Top-Agenten Fedor Grimm die Suche des TLD nach einem möglicherweise ins Solsystem eingedrungenem Infiltrationsteam FENERIKS. Sie wurden auf dem Uranusmond Ariel fündig, wo Aurelia sich den Munuam in der Verkleidung des laichkangischen Deserteurs Hookadar als Köder anbot. Die Angreifer fielen zunächst darauf herein und nahmen Aurelia wie geplant gefangen. Allerdings manipulierten sie den auf die HEATHA NEROVERDE voreingestellten Transmitter so, dass sie statt auf der TLD-Bastion auf dem Medoschiff CLAUDIA CHABROL materialisierten. (PR 3114)

Dort kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den Munuam und Aurelia, in deren Verlauf die Posmi schwer beschädigt und außer Betrieb gesetzt wurde. Die Munuam hielten Hookadar daraufhin für tot und deponierten den Körper in einem gekühlten Lagerraum. Dort erschien einige Zeit später die von Fedor Grimm geschickte Mehandor Aoshana und Verband Aurelias Roboterkörper mit einem Multifunktionsarmband. Dieses lieferte genug Energie, um die Selbstreparatur Aurelias zu starten, die aufgrund eines defekten Reaktors nicht von selbst eingesetzt hatte. Aoshana entfernte die Velamen-Hülle vom Roboterkörper und ließ diese zur Tarnung am Fundort liegen. Aurelia selbst versteckte sie in einem anderen Lagerraum. (PR 3115)

Um die Pläne des TLD nicht zu gefährden und Jochzor weiter glauben zu lassen, dass die drei Deserteure des Chaoporters getötet wurden, versuchte Aurelia, nachdem sie wieder einigermaßen wiederhergestellt war, von ihrem Versteck aus, das Bio-Velamen, das sie als Hookadar getarnt hatte, zu zerstören. Ihr Plan, das Ganze wie einen Unfall aussehen zu lassen, scheiterte jedoch und rief die beiden Munuam Gassgamal und Rou auf den Plan, die von Aurelia getötet wurden. Trotzdem konnte sie es nicht verhindern, dass das Velamen, das die Munuam für die Leiche des getöteten Laichkangen Hookadar hielten, mithilfe einer Munuam-Box in die Zentrale des Raumschiffs gebracht wurde. Daraufhin nahm Aurelia unbemerkt Kontakt mit dem Kommandanten der CLAUDIA CHABROL, Bekim Ballard, auf, um gemeinsam mit ihm einen Plan gegen die Munuam zu schmieden. (PR 3116)

Als in dieser Situation die DUTMUTEV erschien, um die Munuam zu retten, setzte Aurelia einen Notruf an den TLD ab, in dem sie um Verstärkung bat. Obwohl ihre Tarnung damit aufgeflogen war, gelang es ihr schließlich, das Velamen zu zerstören. Nachdem auch Jochzor Aurelia durchschaut hatte und ihm bewusst wurde, dass die drei Deserteure nicht wie geglaubt getötet wurden, informierte er die DUTMUTEV darüber. Um zu verhindern, dass diese Information an den Chaoporter FENERIK weitergegeben werden konnten, rammten Aurelia und Ballard die DUTMUTEV und aktivierten den Selbstzerstörungsmechanismus der CLAUDIA CHABROL. Jochzor behauptete jedoch, dass die DUTMUTEV ohnehin keinen Kontakt mit FENERIK aufbauen könne, und noch bevor der Selbstzerstörungs-Countdown abgelaufen war, ermöglichte er es Aurelia und Ballard, von der CLAUDIA CHABROL zu fliehen. (PR 3116)

Quellen