Clynvanth-Oso-Megh

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Clynvanth-Oso-Megh gehörte zu der Gruppe der letzten überlebenden Porleyter.

Anmerkung: Im Hauptpersonenkasten der Romane PR 1071 und PR 1076, sowie im gesamten Roman PR 1159 und in Blauband 16 ist der Name fehlerhaft Clyvanth-Oso-Megh geschrieben.

Charakterisierung

Er war Sachverständiger für Wasserrechte auf dem Planeten Schanad. (PR 1070)

Geschichte

Bereits vor 2,2 Millionen Jahren gehörte Clynvanth-Oso-Megh zu jenen Porleytern, denen es möglich war, den erratischen Kurs des Frostrubins zu berechnen. Er war auch zugegen, als es gelang, dieses mutierte und von der negativen Superintelligenz Seth-Apophis missbrauchte Kosmonukleotid zu verankern und somit diese bislang nicht kontrollierbare kosmische Gefahr zu bannen. (PR 1159)

Als die letzten etwa 70.000 Porleyter nach dieser Großtat aus dem Dienst für die Kosmokraten entlassen wurden, zogen sie sich in das ihnen zugewiesene Versteck in dem zur Milchstraße gehörenden Kugelsternhaufen M 3 zurück. Nachdem sie dort die Fünf-Planeten-Anlage Neu-Moragan-Pordh als Basis errichtet hatten, integrierten sie ihre Bewusstseinsinhalte auf verschiedenen Planeten dieser Sternenballung in unterschiedliche, in der Natur vorkommende Objekte ihrer Wahl. (PR 1070)

Clynvanth-Oso-Megh stand dem Vorhaben ablehnend gegenüber, denn die Endgültigkeit dieses Schrittes, der mit dem Tod des Originalkörpers verbunden war, machte ihm Angst. Er betrachtete die androiden Aktionskörper als Perversion und war der Ansicht, die Porleyter hätten auf Khrat bleiben sollen. Letztlich beugte er sich dem kollektiven Wunsch seines Volkes. Zusammen mit 16 Artgenossen reiste er zum Planeten Klatau im Randgebiet von M 3. Als letzter seiner Gruppe versetzte er seinen Bewusstseinsinhalt in eine große Kristallstruktur am Ufer eines Flusses. Nach einiger Zeit musste er feststellen, dass es ihm nicht mehr möglich war, sich in den für ihn vorgesehenen Androiden zu versetzen. Die Erkenntnis, die Kristallstruktur nicht mehr verlassen zu können, ließ ihn und seine Artgenossen mehr und mehr verzweifeln. Dennoch verloren sie ihren Lebenswillen nicht und konservierten die Objekte, in die sie sich integriert hatten, mit ihren mentalen Fähigkeiten für die Ewigkeit. (PR 1070)

Erst rund zwei Millionen Jahre später, im Juli 425 NGZ, gelang es den Dargheten Sagus-Rhet und Kerma-Jo, angeregt durch Perry Rhodans Initiative, das Bewusstsein Clynvanth-Oso-Meghs mittels ihrer Fähigkeit der Nookinese zu befreien. Sagus-Rhet drang auf mentalem Wege in die Kristallstruktur ein und löste die Konservierung auf, so dass das Gebilde zerfiel. Gleichzeitig bereitet Kerma-Jo einen daneben abgelegten Androidenkörper so vor, dass er von Clynvanth-Oso-Meghs Bewusstseinsinhalt übernommen werden konnte. Nach seiner Befreiung erzählte Clynvanth-Oso-Megh Perry Rhodan, in dem er einen Ritter der Tiefe erkannte, seine Geschichte. Als sich der Terraner bei Clynvanth-Oso-Megh um Informationen über den Frostrubin bemühte, erklärte der Porleyter, die entsprechenden Unterlagen seien auf den Welten von Neu-Moragan-Pordh zu finden. Clynvanth-Oso-Megh war bereit, Rhodan dorthin zu führen, verlangte aber, dass zuerst alle noch existierenden Porleyter befreit wurden. (PR 1070)

Seine schlimmsten Befürchtungen, nur zehn Prozent seines Volkes könnten die Leiden der Jahrmillionen währenden Gefangenschaft überlebt haben, wurden übertroffen, als mit Lafsater-Koro-Soth auf dem Planeten Orsafal der letzte der überlebenden Porleyter aus seinem Gefängnis befreit wurde. Tatsächlich hatten lediglich 2011 Individuen überlebt.

Wie alle seine Artgenossen unterlag auch Clynvanth-Oso-Megh zunächst dem Drang, die Möglichkeiten seines niemals zuvor benutzten und deshalb für ihn ungewohnten neuen Körpers physisch und psychisch bis ins Extrem zu erkunden. Die Ursache für diesen als Porleytischer Reflex bezeichneten Zwang sahen die Terraner in den mehr als zwei Millionen Jahren aufgezwungener Untätigkeit.

Als Rhodan den Aufbruch zur Fünf-Planeten-Anlage anmahnte, war Lafsater-Koro-Soth, der die Führungsrolle unter den Porleytern für sich beanspruchte, nicht bereit, das Versteck seines Volkes vorzeitig preiszugeben. Da jedoch die meisten Porleyter voller Dankbarkeit für die Terraner waren, gelang es Clynvanth-Oso-Megh, seine Artgenossen im Sinne Rhodans zu beeinflussen. So zeigten sie sich letztlich damit einverstanden, mit der RAKAL WOOLVER nach Neu-Moragan-Pordh vorzustoßen und auf dem Planeten Zhruut zu landen. Kaum angekommen, entzogen sie sich den Terranern jedoch sofort und tauchten in den Anlagen des Planeten unter. Clynvanth-Oso-Megh übermittelte Rhodan die Koordinaten des Frostrubins.

Während eines Erkundungsunternehmens auf Zhruut kam es zu einem Kampf zwischen Clifton Callamon und einem geistig entarteten Porleyter. Dies führte zum Tod von Voire, der Inkarnation des »Gewissens der Porleyter«. Danach brachen unter den Porleytern Unruhen aus, die sich auch in Gewalttätigkeiten äußerten. Dabei wurde Clynvanth-Oso-Megh so schwer verletzt, dass er schließlich den Tod fand.

Quellen

PR 1070, PR 1071, PR 1076, PR 1159