Elsande Grel

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Die Anti Elsande Grel war eine Paratensorin der GOI. (PR 1310)

Erscheinungsbild

Sie war massiv übergewichtig. Ihr Kopfhaar ließ sie komplett entfernen, wie es im Jahre 446 NGZ in der Damenwelt auf Trakarat üblich war. Nach einiger Zeit erschienen dann wieder rötliche Haarstoppeln. (PR 1310, PR 1311)

Charakterisierung

Grel war süchtig nach Paratau. Diese Sucht versuchte sie mit übermäßiger Nahrungsaufnahme und Alkoholkonsum zu lindern, was zu besagtem Übergewicht führte. (PR 1310, PR 1322)

Paragaben

Sie war eine latente Telepathin, die ihre Paragabe wie alle Paratensoren nur unter Einfluss von Paratau ausüben konnte. Genügend Paratau vorausgesetzt, steigerten sich ihre Kräfte bis hin zur Suggestion. Aufgrund ihrer Sucht verlor der Paratau im Lauf der Zeit allerdings an Wirkung. Sie benötigte also eine immer größere Dosis. (PR 1310)

Geschichte

Unternehmen Götterschrein

Elsande Grel nahm im Februar 446 NGZ an dem Unternehmen Götterschrein teil, dessen Teilnehmer auf unterschiedlichen Wegen in die Himalaja-Region auf Terra reisten. Ziel des Unternehmens war das Hauptquartier von Sotho Tyg Ian (Stygian), der SOTHOM. (PR 1310)

In der Stadt Rongxar traf Grel auf den Terraner Vontoro Goshdan, der ihr einen Berggeist ausgab, um ihren beginnenden Paratau-Entzug zu lindern. (PR 1310)

Nachdem sie mit Sid Avarit zusammengetroffen war, marschierten die beiden das Arun-Tal zum Makalu hinauf und trafen dort auf Julian Tifflor und Nia Selegris, die kurz zuvor in einem Geheimdepot eingetroffen waren. Mithilfe der von Homer G. Adams dort hinterlegten Ausrüstung – unter anderem fünf Paratron-Sicherheitsbehälter voller Paratau und vier der brandneuen TIPIS – drang das Parateam in das Territorium der Upanishad Tschomolungma ein und erreichte den SOTHOM an der Südseite des Makalu. (PR 1310, PR 1311)

Gemeinsam überwanden sie alle Sicherheitsvorrichtungen und erreichten die Zentrale. Ihr reibungsloses Vordringen verdankten sie Elsande Grel, die bei einer telepathischen Sondierung die mentalen Ausstrahlungen des zentralen Molekulargehirns auffing und über diesen Kontakt an den technischen Schaltplan der gesamten Anlage gelangte. Verspätet stieß Tinta Raegh zu ihnen, die sich als Shad-Anwärterin in die Upanishad eingeschleust hatte und zweimal von einem mysteriösen Helfer namens Peregrin aus einer misslichen Lage befreit worden war. Mittels einer Überdosis Paratau presste Elsande Grel alle Daten aus dem Molekulargehirn heraus. Anschließend ermöglichte Raegh ihre Flucht, indem sie – ebenfalls unter Einfluss einer Überdosis – ein Zeitrafferfeld aufbaute. Die mittlerweile alarmierten Truppen des Sothos kesselten die Festung mit einem massiven Aufgebot ein, aber die fünf Männer und Frauen entkamen unter ihren und Stygians Augen mit vielfacher Geschwindigkeit. Ungefährdet erreichten sie Katmandu. Raegh bezahlte für die Überanstrengung mit ihrem Leben, die anderen vier setzten sich mit einem Geheimtransmitter auf die im Wikipedia-logo.pngOrbit wartende KITSAIMAN ab. (PR 1311)

Das Spionageunternehmen war nur teilweise erfolgreich. Die erbeuteten Pläne beschrieben die bevorstehende Invasion der Eastside durch eine große Flotte aus der Mächtigkeitsballung Estartu. Eine wesentliche Information fehlte jedoch: die Geheimwaffe, mit der Stygian die Blues zu unterwerfen gedachte. (PR 1311, PR 1321)

Aktion Gardistenklau

Die GOI rechnete noch vor dem Austritt der Haluter aus dem Galaktikum im April des Jahres 446 NGZ mit einem Angriff von Stygian auf Halut und entsandte den Schweren Kreuzer BULLY mit einer speziellen Fracht. Das Raumschiff brachte drei Millionen Tonnen Anti-KM-Gas von CLARK FLIPPER mit. Auf Halut machte Kommandantin Elsande Grel die Bekanntschaft von Hygorasch, der in der Maske eines Haluters namens Aktun Orot auftrat. Der Vomager spürte eine geistige oder psionische Affinität zu der Anti-Frau, die er anfangs für Liebe hielt. Ihretwillen versagte er seinem Herrn Stygian den Gehorsam. Wenig später hatte Grel einen flüchtigen telepathischen Kontakt mit einem Wesen, das sich als Zwilling von Hygorasch verstand und aus dem Dunklen Himmel stammte – aber da Hygorasch seine Identität geheim gehalten hatte, konnte sie keinen Zusammenhang herstellen und das Rätsel blieb ungelöst. (PR 1322)

Die Behälter mit dem Gas wurden in getarnten Stellungen in und rund um Rosebud City versteckt, bevor die Invasion begann. Die Aktion Gardistenklau war ein voller Erfolg. Es kam nur vereinzelt zu Kampfhandlungen. Das Anti-KM-Gas erfasste die gesamte Armee des Sothos, alle 120.000 Gardisten wandten sich vom Kriegerkult ab. Durch einige Treffer wurde Hygoraschs Maske beschädigt. Aus Verlegenheit gab er sich als Paladin VI aus, was die Galaktiker ohne Nachfragen akzeptierten. In dieser Rolle schloss er sich Elsande Grel an, die nach Abschluss der Aktion von der BULLY aus ein Enterkommando startete, um eines der im Wikipedia-logo.pngOrbit zurückgelassenen Gardistenschiffe, die KALMER III, in Besitz zu nehmen. Die Besatzung, nur noch aus Hanagger Nok Tranh und fünf weiteren Pterus bestehend, wurde problemlos überwältigt. Bei den fruchtlosen Versuchen, sie zu verhören, verbrauchte Grel den letzten ihr zur Verfügung stehenden Paratau. Dadurch schwanden aber auch Hygoraschs Gefühle ihr gegenüber und er unterwarf sich wieder bereitwillig dem Sotho, mit dem er über seinen Zwilling in Verbindung stand. (PR 1322)

In der Gewalt des Jägers

Elsande Grel wollte das an die BULLY gekoppelte Gardistenschiff auf einen Stützpunkt der GOI bringen, damit die Wissenschaftler den Enerpsi-Antrieb untersuchen konnten. Anstelle ihres gewünschten Ziels erreichten die beiden Raumschiffe durch Hygoraschs Manipulationen das Feresh Tovaar 703, eines der Raumforts der Jägerbrigade. Die Besatzung zerstörte die BULLY, damit die Gegner keine Aufschlüsse über den technischen Entwicklungsstand der GOI erhielten. (PR 1322, PR 1323)

Windaji Kutisha, Chef der Jägerbrigade, wendete bei den Verhören der Gefangenen abwechselnd zuckersüße Versprechungen und grausame Folter an, um zu erfahren, wo sich das Hauptquartier der GOI befand. Elsande Grel und Sid Avarit, seit Beginn der Aktion dabei, planten gegen Mitte Mai 446 NGZ ihren Ausbruch. Sie täuschten dem Schrecklichen Jäger vor, die Geheimnisse der GOI nur unter Einfluss von Paratau preisgeben zu können. Windaji Kutisha ging auf ihren Wunsch ein, die anderen 27 überlebenden Gefangenen auf eines seiner kleinen Raumschiffe, die ILSAA, zu bringen. Als hätte man sie gerufen, lieferten zwei Sotho-Inspektoren einen Paratau-Schmuggler mitsamt seiner beschlagnahmten Ware ab: Peregrin – mit über zehntausend Tropfen. Eine gewaltige Dosis des Parataus steigerte Grels Kräfte derart, dass sie die gesamte Besatzung des Feresh Tovaar suggestiv beeinflussen konnte. Dann brachten sie und Avarit den Paratau zur spontanen Deflagration und nutzten das entstehende Chaos für die Flucht. Peregrin begleitete sie ein Stück, verschwand aber unterwegs. (PR 1323)

Als die ILSAA ablegte und in das Stygische Netz eintauchte, nahm der Schnelle Jäger HADRAMEE die Verfolgung auf. Unter deren Besatzungsmitgliedern befand sich Hygorasch, der sich freiwillig gemeldet hatte. Er hatte von den Folterungen erfahren und sich von Stygian losgesagt. Die HADRAMEE holte die ILSAA ein und bewirkte mit einem Striktor deren Rücksturz in den Normalraum. Die ILSAA blieb unbeschädigt und wurde von der ADMIRAL HOORN aufgespürt, mit der Julian Tifflor und der Diapath Tirzo seit dem 11. Mai auf der Suche nach den verschollenen Gois waren. Das Schiff der Verfolger kollidierte dagegen mit einer Sonne. In letzter Sekunde konnte Sid Avarit per Telekinese Hygorasch aus der HADRAMEE retten. (PR 1323)

Anmerkung: Der Striktor wurde gemäß PR 1309, Kap. 1 eigentlich von der GOI entwickelt. Die von der HADRAMEE eingesetzte Waffe wurde jedoch ebenso genannt.

Nun ließ Hygorasch seine Tarnung als Paladin fallen. Statt sich aber der GOI anzuschließen, wie Tifflor ihm anbot, wollte er zuerst seinen Zwilling suchen und befreien, um dann anschließend das Rätsel seiner Herkunft zu lösen. Elsande Grel versprach, ihm dabei zu helfen. (PR 1323)

Quellen

PR 1310, PR 1311, PR 1321, PR 1322, PR 1323