Sid Avarit

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Der Anti Sid Avarit war ein Paratensor der GOI. (PR 1310)

PR1310Illu 1.jpg
Sid Avarit, rechts, im Handgemenge
mit mehreren Shana

Heft: PR 1310 – Innenillustration 1
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erscheinungsbild

Er war 1,71 Meter groß, schmächtig gebaut, hatte schmale Schultern und einen eingesunkenen Brustkorb. Sein strohblondes Haar stand in alle Richtungen ab. (PR 1310, PR 1324)

Charakterisierung

Avarit machte oft einen zerstreuten, unsicheren oder verwirrten Eindruck. Er neigte zu einer hektischen Sprechweise, bei der er häufig Silben und Wörter ausließ, sein Blick irrte dabei rastlos umher. (PR 1324)

Hinter der Fassade arbeitete ein klarer, rationaler und zielorientierter Verstand. Er besaß eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Entschlussfreudigkeit. (PR 1324)

Dementsprechend konnte er auch stechend schauen. (PR 1347)

Avarit war introvertiert und liebte es, allein zu sein. Wie andere über ihn dachten, war ihm egal. (PR 1324, PR 1325)

Gutes Essen war ihm wichtig. (PR 1324)

Sich selbst attestierte er (mehr oder minder humorvoll) eine athletische Statur und eine hohe Anziehungskraft. (PR 1310)

Muchilla Loolandre nannte ihn vertraulich »Siddy«, aber auch einen »süßen kleinen Báalol-Esel«. (PR 1310)

Paragabe

Er war ein latenter Telekinet, der seine Paragabe wie alle Paratensoren nur unter Einfluss von Paratau ausüben konnte. (PR 1310)

Wenn er Paratau telekinetisch bewegte, waren feste Wände kein Hindernis. (PR 1323)

Anmerkung: Das mag an Sid Avarits Gabe oder an den Eigenschaften des Parataus liegen.

Weitere Fähigkeiten

An den Schulen der GOI hatte Sid Avarit Dagor erlernt und an einem Anti-Shan-Training teilgenommen. (PR 1310)

Auf der BULLY arbeitete er als Navigator. (PR 1322)

Er sprach unter anderem Altarkonidisch. (PR 1323)

Geschichte

Unternehmen Götterschrein

Sid Avarit nahm im Februar 446 NGZ an dem Unternehmen Götterschrein teil, dessen Teilnehmer auf unterschiedlichen Wegen in die Himalaja-Region auf Terra reisten. Ziel des Unternehmens war das Hauptquartier von Sotho Tyg Ian (Stygian), der SOTHOM. Ein Rundflug mit einer Reisegruppe führte Avarit von Terrania City unter anderem nach Pokhara und Katmandu; dort kehrte er im Hotel und Restaurant Der Weiße Schrein ein. Bei einem versehentlichen Besuch auf einem Schwarzmarkt wurde er als Latenter entlarvt. Kichidgu Rorvic half ihm, mehrere Gegner auszuschalten, löschte dann aber Avarits Erinnerung an den Vorfall. (PR 1310)

Nachdem er mit Elsande Grel zusammengetroffen war, marschierten die beiden das Arun-Tal zum Makalu hinauf und trafen dort auf Julian Tifflor und Nia Selegris, die kurz zuvor in einem Geheimdepot eingetroffen waren. Mithilfe der von Homer G. Adams dort hinterlegten Ausrüstung – unter anderem fünf Paratron-Sicherheitsbehälter voller Paratau und vier der brandneuen TIPIS – drang das Parateam in das Territorium der Upanishad Tschomolungma ein und erreichte den SOTHOM an der Südseite des Makalu. (PR 1310, PR 1311)

Gemeinsam überwanden sie alle Sicherheitsvorrichtungen und erreichten die Zentrale. Verspätet stieß Tinta Raegh zu ihnen, die sich als Shad-Anwärterin in die Upanishad eingeschleust hatte und zweimal von einem mysteriösen Helfer namens Peregrin aus einer misslichen Lage befreit worden war. Mittels einer Überdosis Paratau presste Elsande Grel alle Daten aus dem Molekulargehirn des SOTHOMS heraus. Anschließend ermöglichte Raegh ihre Flucht, indem sie – ebenfalls unter Einfluss einer Überdosis – ein Zeitrafferfeld aufbaute. Die mittlerweile alarmierten Truppen des Sothos kesselten die Festung mit einem massiven Aufgebot ein, aber die fünf Männer und Frauen entkamen unter ihren und Stygians Augen mit vielfacher Geschwindigkeit. Ungefährdet erreichten sie Katmandu. Raegh bezahlte für die Überanstrengung mit ihrem Leben, die anderen vier setzten sich mit einem Geheimtransmitter auf die im Wikipedia-logo.pngOrbit wartende KITSAIMAN ab. (PR 1311)

Das Spionageunternehmen war nur teilweise erfolgreich. Die erbeuteten Pläne beschrieben die bevorstehende Invasion der Eastside durch eine große Flotte aus der Mächtigkeitsballung Estartu. Eine wesentliche Information fehlte jedoch: die Geheimwaffe, mit der Stygian die Blues zu unterwerfen gedachte. (PR 1311, PR 1321)

Aktion Gardistenklau

Die GOI rechnete noch vor dem Austritt der Haluter aus dem Galaktikum im April des Jahres 446 NGZ mit einem Angriff von Stygian auf Halut und entsandte den Schweren Kreuzer BULLY mit einer speziellen Fracht. Das Raumschiff unter Kommandantin Elsande Grel brachte drei Millionen Tonnen Anti-KM-Gas von CLARK FLIPPER mit. Die Behälter mit dem Gas wurden in getarnten Stellungen in und rund um Rosebud City versteckt, bevor die Invasion begann. Die Aktion Gardistenklau war ein voller Erfolg. Es kam nur vereinzelt zu Kampfhandlungen. Das Anti-KM-Gas erfasste die gesamte Armee des Sothos, alle 120.000 Gardisten wandten sich vom Kriegerkult ab. Hygorasch, der sich als Paladin VI ausgab, schloss sich den Gois an. Elsande Grel und Sid Avarit führten von der BULLY aus ein Enterkommando auf eines der im Wikipedia-logo.pngOrbit zurückgelassenen Gardistenschiffe, die KALMER III. Die Besatzung wurde problemlos überwältigt. (PR 1322)

In der Gewalt des Jägers

Das an die BULLY gekoppelte Raumschiff sollte auf einen Stützpunkt der GOI gebracht werden, damit die Wissenschaftler den Enerpsi-Antrieb untersuchen konnten. Anstelle ihres gewünschten Ziels erreichten die beiden Schiffe durch Hygoraschs Manipulationen das Feresh Tovaar 703, eines der Raumforts der Jägerbrigade. Die Besatzung zerstörte die BULLY, damit die Gegner keine Aufschlüsse über den technischen Entwicklungsstand der GOI erhielten. (PR 1322, PR 1323)

Windaji Kutisha, Chef der Jägerbrigade, wendete bei den Verhören der Gefangenen abwechselnd zuckersüße Versprechungen und grausame Folter an, um zu erfahren, wo sich das Hauptquartier der GOI befand. Elsande Grel und Sid Avarit planten gegen Mitte Mai 446 NGZ ihren Ausbruch. Sie täuschten dem Schrecklichen Jäger vor, die Geheimnisse der GOI nur unter Einfluss von Paratau preisgeben zu können. Windaji Kutisha ging auf ihren Wunsch ein, die anderen 27 überlebenden Gefangenen auf eines seiner kleinen Raumschiffe, die ILSAA, zu bringen. Als hätte man sie gerufen, lieferten zwei Sotho-Inspektoren einen Paratau-Schmuggler mitsamt seiner beschlagnahmten Ware ab: Peregrin – mit über zehntausend Tropfen. Avarit verteilte den Paratau telekinetisch im gesamten Raumfort, dann brachten er und Grel den Paratau zur spontanen Deflagration und nutzten das entstehende Chaos für die Flucht. Peregrin begleitete sie ein Stück, verschwand aber unterwegs. (PR 1323)

Als die ILSAA ablegte und in das Stygische Netz eintauchte, nahm der Schnelle Jäger HADRAMEE die Verfolgung auf. Unter deren Besatzungsmitgliedern befand sich Hygorasch, der sich freiwillig gemeldet hatte. Er hatte von den Folterungen erfahren und sich von Stygian losgesagt. Die HADRAMEE holte die ILSAA ein und bewirkte mit einem Striktor deren Rücksturz in den Normalraum. Die ILSAA blieb unbeschädigt und wurde von der ADMIRAL HOORN aufgespürt, mit der Julian Tifflor und der Diapath Tirzo seit dem 11. Mai auf der Suche nach den verschollenen Gois waren. Das Schiff der Verfolger kollidierte dagegen mit einer Sonne. In letzter Sekunde konnte Sid Avarit per Telekinese Hygorasch aus der HADRAMEE retten. (PR 1323)

Anmerkung: Der Striktor wurde gemäß PR 1309, Kap. 1 eigentlich von der GOI entwickelt. Die von der HADRAMEE eingesetzte Waffe wurde jedoch ebenso genannt.

Unternehmen Möbius

Ende Mai 446 NGZ wurden Tirzo und Sid Avarit in das Milchstraßenzentrum gebracht. Bei der Überfahrt von der MARUELA auf die GIFFORD griff ein Raumschiff der Fuata Jeshi ihr Beiboot an. Die beiden Paratensoren verbanden mithilfe von Paratau ihre Kräfte und ließen das Schiff explodieren. Mit der GIFFORD legten sie die letzte Etappe ihres Weges zu dem geheimnisvollen Großen Bruder zurück. Dieser entpuppte sich als die angeblich seit Jahren aus der Milchstraße verschwundene BASIS. (PR 1324)

In einer Experimentalstation der GOI auf dem Planeten Styx-vier demonstrierten die Wissenschaftler Enza Mansoor und Notkus Kantor den Paratensoren die Wirkungsweise eines Striktors: Zuerst fingen sie einen Psifunkspruch aus dem Psionischen Netz auf, dann holten sie ein Kurierschiff der Sothisten aus dem Enerpsiflug. Aber dessen aus fünf Jägern der Fuata Jeshi bestehende Besatzung schaltete das Team der GOI mittels eines Psifeldprojektors aus. Der Pterus Veruzaal Portaq befragte sie über den Striktor. Der Pararealist Sato Ambush startete eine Rettungsaktion und befreite die gefangenen Gois. Bei der anschließenden Auseinandersetzung starb Veruzaal Portaq durch einen von Sid Avarit telekinetisch ausgelösten Steinschlag, das Jägerschiff explodierte. Wenig später wurden die Wissenschaftler, die Paratensoren und die vier überlebenden Pterus von Styx-vier abgeholt. Das Geheimnis des Striktors blieb gewahrt. (PR 1324)

An Bord der BASIS traf Sid Avarit auf Peregrin, der seinen Einsatz auf Terra und im SOTHOM jedoch bestritt. (PR 1324)

Am 2. Juni 446 NGZ führten Mansoor und Kantor im Geysir-Sektor einen ersten Probelauf mit dem neu entwickelten Paraflektor durch, einem Zusatzgerät für den Striktor, das für einen bevorstehenden Großeinsatz der GOI benötigt wurde. Sid Avarit löste die gleichzeitige Schaltung der sechs Lichtjahre voneinander entfernten Paraflektoren auf der SILAM und der TANNA aus. Die Generalprobe für das Unternehmen Möbius verlief erfolgreich. (PR 1324, PR 1325)

Wenig später überantwortete Peregrin den Paratensoren seine Aufzeichnungen über die Grundlagen des Enerpsi-Antriebs. Der Titel der Datei lautete ALLES, WAS IHR SCHON IMMER ÜBER ENERPSI WISSEN WOLLTET. Er knüpfte daran die eindringliche Warnung, die Raumschiffe nicht auf Enerpsi-Antriebe umzustellen. (PR 1325, PR 1348 – Computer)

Am 15. Juni startete das Unternehmen Möbius im Zentrumsbereich der Milchstraße. Die SILAM und die TANNA bezogen Position an einem 20 Lichtjahre langen Abschnitt eines Stygstranges. Mansoor, Kantor, Tirzo und Avarit befanden sich auf der SILAM. Als wie erwartet die Flotte des Ewigen Kriegers Pelyfor den Stygstrang passierte, ließ Sid Avarit durch synchrone Schaltung des Paraflektors die Falle zuschnappen. Ein großer Teil der 50.000 Raumschiffe fing sich in dem zu einem Möbiusband verschnürten Stygstrang, der Rest fiel aus dem Enerpsiflug in den Normalraum. Anschließend wurden die Schiffe Zug um Zug mit Anti-KM-Gas geflutet und die Besatzungen dadurch von dem unbedingten Glauben an den Kriegerkult befreit. Pelyfor erwies sich infolge der jahrtausendelangen Einwirkung des Kodexgases als immun, ebenso versagte das Anti-KM-Gas bei Biil. Tirzo und Avarit bezwangen den Animateur des Kriegers mit vereinten psionischen Kräften, im Tod desintegrierte sein Körper bis auf wenige Überreste. Pelyfor starb durch Punktbeschuss aus den Impulsstrahlern der Angreifer. (PR 1325)

Einsatz auf Gatas

Mitte des Jahres 446 NGZ schwärmten die Verlorenen Geschenke der Hesperiden über die Eastside aus, mit denen Stygian die Blues – anfangs unbemerkt – zu manipulieren begann. Bei einer Besprechung am 25. September konnten Julian Tifflor, Tirzo, Sid Avarit sowie Benk Monz und Domo Sokrat noch keine verderblichen Einflüsse konstatieren. Dennoch versprachen Monz und Sokrat, ihr Volk, die Haluter, aufzusuchen und um Unterstützung zu bitten, und flogen kurz danach ab. (PR 1335, PR 1336)

In der zweiten Oktoberhälfte leitete Tifflor erneut ein Einsatzkommando der GOI, dem außer ihm Nia Selegris, Sid Avarit und der kurz zuvor in der Milchstraße eingetroffene Netzgänger Gucky angehörten. Von Kohnla im Pahlsystem aus erreichten sie einen vergessenen Transmitter unter dem Block der 5. Wachsamkeit auf Gatas im Verthsystem. Ihr Ziel war es, auszuloten, welche Chancen die Paratensoren gegen die Hesperidengeschenke hatten, deren Auswirkungen mittlerweile offenbar geworden waren. Doch das gesamte Team geriet in die Gewalt der 19. Vorsicht. Nach über einer Woche befreite ein Kommandotrupp der Haluter die Gefangenen am 28.10.446 NGZ. (PR 1336)

Stygians Ende

Nach den Niederlagen der vergangenen Monate sah Stygian seine Sache verloren. Er drohte die Milchstraße mittels Umwandlung in eine Materiesenke zu vernichten, wie Sid Avarit auf CLARK FLIPPER erfuhr. Die Nakken, die sich längst von ihm abgewandt hatten, hielten eine solche Maßnahme durchaus für möglich. Sie berichteten, dass sich Stygian in die Raumstation UDHURU im Bereich des Dengejaa Uveso zurückgezogen und dort verschanzt hatte. Zur Vorbereitung einer militärischen Aktion zog das Galaktikum starke Flotten im Milchstraßenzentrum zusammen. (PR 1346)

Während der Krisenstab der Aktion GALAKTISCHER WINTER an Bord der BASIS verschiedene Strategien beriet, verfolgte Captain Ahab alias Stalker eigene Pläne. Für seinen eigenmächtigen Einsatz holte er sich die Kartanin Guang-Da-G'ahd, den Paratensor Sid Avarit sowie Bonifazio Slutch als Unterstützung. Für den Fall ihres Überlebens versprach er ihnen unermesslichen Reichtum. Fazzy Slutch organisierte einen Raumjäger der STINGRAY-Klasse, Sid Avarit besorgte insgesamt 50 Kilogramm Paratau, dann starteten sie und mischten sich unter den Verband von Robotraumern, die den ersten Vorstoß auf die Station UDHURU unternahmen. (PR 1347)

Alle Raumschiffe, die den Psi-Schirm um die Station im Inertflug durchstießen, wurden von deren Verteidigungseinrichtungen abgeschossen. Captain Ahab und sein Team sprangen aber rechtzeitig ab in den freien Weltraum. Mithilfe ihrer SERUNS landeten sie unbeschadet auf der Außenhülle von UDHURU, drangen unbemerkt ein und stießen mit einer pneumatischen Röhrenbahn in das Innere vor. Sie wurden entdeckt; beim Aussteigen griff eine Gruppe Pterus an, die aber von Slutch blitzschnell paralysiert wurden. Captain Ahab benutzte Anti-KM-Gas, um den Pterus Saduur Mahout von seinem Glauben an den Kriegerkult zu befreien. Nachdem er ihm seine wahre Identität als Stalker enthüllt hatte, führte Saduur Mahout die Eindringlinge bereitwillig zu dem Schaltraum, in dem Stygian arbeitete. Das Duell zwischen Stalker und Stygian war rasch entschieden. Stalker war wesentlich stärker als früher und sogar für Energiewaffen unverwundbar. Fast mühelos tötete er sowohl Stygian als auch dessen Animateur Kralsh mit bloßen Händen. (PR 1347)

Nach ihrer Rückkehr auf die BASIS begaben sich sowohl Sid Avarit als auch Bonifazio Slutch in psychotherapeutische Behandlung. (PR 1347)

Quellen