Auf geheimen Wegen

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 564)
A564 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Hidden-X (Band 15/50)
Titel: Auf geheimen Wegen
Untertitel: Atlans Vorstoß zum Zentralkegel
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Themistokles Kanellakis
Erstmals erschienen: 1982
Hauptpersonen: Atlan, Lyta Kunduran, Sanny, Brooklyn, Federspiel, Tdibmufs, Der Heimatlose
Handlungszeitraum: August 3792
Handlungsort: Paradiso nirwana
Risszeichnung: Zentralkegel der Landschaft im Nichts
(Abbildung) von Heinrich Deeken; Text Peter Griese
Besonderes:

Leserzeichnung Flekto-Yn von Günter Puschmann aus Lemgo

Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die Solaner scheinen endlich Tdibmufs Einladung zu folgen. Beiboote setzen auf Paradiso nirwana Transmitter ab. Unmengen kleiner Raumfahrzeuge setzen sich von der SOL in Richtung der Landschaft im Nichts in Bewegung. Unter ihnen befinden sich auch die BINGO I und II. Die beiden Space-Jets wollen zum Zentralkegel.

In der Zwischenzeit wird Tdibmufs von der Ankunft von 30.000 Solanern auf der Scheibenwelt abgelenkt. Es handelt sich aber um so genannte Hosties, die von etwa 100 echten Solanern geführt werden. Der seltsame Mann wird um zwei Tage vertröstet, bevor der Rest der Besatzung der SOL landet.

Die BINGO II unter dem Kommando Solanias von Terra setzt fünf Transmitter zwischen dem Alpenin und dem Zentralkegel ab. Angriffe von Drachenvögeln, riesigen Robotern, einem Sandsturm und Pflanzenwesen wie ENI'AIL behindern den Einsatz zwar enorm, können ihn aber nicht verhindern. Die Roboter zerlegen mit Gewalt die abgestürzte Space-Jet, holen die Besatzungsmitglieder heraus und schleppen sie davon. Die fünf Raumfahrer werden von schillernden Blasen eingehüllt, während sich um sie die Landschaft auflöst. Auch die Roboter haben sich zu Fluggeräten verwandelt und steuern einen Asteroiden mit durchlöcherter Oberfläche an. Die Solaner werden in einer Höhle abgesetzt.

Unterdessen haben sich Atlan, Federspiel, Sanny und Lyta Kunduran zu Fuß zum ersten der abgeworfenen Transmitter aufgemacht, das Gerät aktiviert und sind zum zweiten Gerät abgestrahlt worden. Der letzte Transmitter ist etwa drei Kilometer vom Zentralkegel entfernt. Federspiel bleibt als Bewachung bei dem Gerät zurück. Atlans Gruppe wird von einem unsichtbaren Hindernis, das sich um den gesamten Turm herumzieht am Eindringen in den Kegel gehindert. Ein ziemlich ramponierter Gleiter landet. Bei der aussteigenden Gestalt könnte es sich um Gammler handeln. Das Sperrfeld erlischt und die Gestalt kann passieren. Atlan, Sanny und Lyta Kunduran nutzen in der in der Zwischenzeit hereingebrochenen Nacht die Gelegenheit, um den Fuß des Turms zu erreichen. Die zuvor beobachtete Gestalt kehrt zurück und fliegt mit dem Gleiter wieder ab. Die Solaner finden keinen Eingang. Nur in etwa 30 Metern Höhe gibt es zwei rechteckige Öffnungen. Sanny ist imstande, an der Wand hochzuklettern. Die Molaatin kann einen Aufzug aktivieren. In einem Gitterkorb werden die Solaner hochgezogen. Im Inneren des Zentralkegels bewegen sie sich durch ein dreidimensionales Labyrinth. Projektionen, die massive Wände, Öffnungen und Kammern vortäuschen, sorgen für Verwirrung. Illusionen von hundegroßen Tieren, die nur aus Stacheln, Krallen, Zähnen und leuchtenden Augen zu bestehen scheinen, greifen die Gruppe an. Sie wollen die Solaner in eine bestimmte Richtung drängen. Zusammenbrechende Mauern sind diesmal echt. Atlan und Sanny retten sich in einen niedrigen Saal, der einer Grabkammer gleicht. Hinter ihnen schließt sich eine dicke Platte aus Stahl. Eine Reihe Särge tut sich im Halbdunkel auf. Die Behälter sind leer. Sanny löst sich auf. Erst als Atlan ein Loch in die Mauer schießt, hebt sich die Stahlplatte wieder, und die echten Sanny und Lyta Kunduran finden wieder zu dem Arkoniden. Immer weiter dringen sie nun in den Zentralkegel vor. Sie entdecken allerlei technische Anlagen und gelangen über Antigravschächte in Bereiche, die weit unter der Oberfläche der Scheibenwelt liegen.

Vor einer Stahldoppeltür, hinter der vermutlich das Zentrum des Fundamentschafts des Turmes zu finden ist, werden Atlan und seine beiden Begleiter von einem humanoiden Roboter nach einem Zugangscode gefragt. Sanny spricht auf molaatisch mit dem Robot. Der Heimatlose öffnet das schwere Schott und betritt mit den Solanern den dahinter liegenden Raum. Kunduran kann mehrere Bildschirme aktivieren, von denen einer die SOL zeigt. Auf anderen Schirmen sind die Landschaft im Nichts, Atlan, Breckcrown Hayes, die Sonne Super und das Flekto-Yn zu sehen. Ein Sicherheitssystem löst Alarm aus. Energie- und Metallgitter schieben sich vor die Bedienungspulte und das Hauptportal. Der Heimatlose erzeugt mit seinen Waffenprojektoren ein Loch in einem ungesicherten Abschnitt der Mauern. Er nimmt Sanny auf den Arm und verschwindet durch die Öffnung. Atlan und »Bit« folgen ihm, doch der Robot ist schneller und nicht mehr zu finden. Der Arkonide und die Solanerin werden von Robotern gejagt und beschossen. Sie werden umstellt, entwaffnet und abgeführt.

Auch Federspiel erhält Kontakt mit etwa 1,5 Meter großen Robotern, die ihn gefangen nehmen. Der Transmitter zerschmilzt unter den Glutbahnen der Waffen. Die Roboter schleppen den Solaner davon.

Atlan und Kunduran werden in einen Hangar gebracht, in dem ein schalenförmiges Flugboot mit aufgewölbten Rändern und vielen Haltegriffen steht. Die Scheibe durchmisst zehn Meter. Die beiden Gefangenen werden unsanft in das Innere der Schale befördert und an die Haltebügel gefesselt. Mit vier Robotern an Bord startet die Scheibe.

In einer Höhle unter der Oberfläche der Landschaft im Nichts werden sie abgesetzt – und von Solania von Terra, der restlichen Besatzung der BINGO II und von Federspiel begrüßt. Nach dem Austausch der Erfahrungen und stundenlangem Warten erhält Federspiel kurzen Kontakt mit Sternfeuer, die von sich in der Mehrzahl spricht. Ihre Botschaft besagt, dass sie kommen würden, weil Atlan den Schalter getroffen hat.