Das Rätsel der Wasserwelt

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 568)
A568 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Hidden-X (Band 19/50)
Titel: Das Rätsel der Wasserwelt
Untertitel: Das Atlan-Team auf Aqua II
Autor: Arndt Ellmer
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Themistokles Kanellakis
Erstmals erschienen: 1982
Hauptpersonen: Atlan, Bjo Breiskoll, Federspiel, Sanny, Argan U, Hage Nockemann, Breckcrown Hayes, Fallund Kormant, Tautilla Fassyn
Handlungszeitraum: September 3792 (Nach SOL-Bordzeit)
Handlungsort: Sternenuniversum, Aqua-II
Risszeichnung: Unterwasserschlachtschiff der Aquarianer
(Abbildung) von Heinrich Deeken
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

In einer Besprechung zwischen dem Atlan-Team, den Stabsspezialisten und dem High Sideryt in SOL-City wird beschlossen, Atlans Vorschlag zu folgen und die Sonne Aqua anzufliegen. Je eine Sonde wird zu den Planeten Aqua I und Aqua II geschickt. Eine Sonde entdeckt im Zentrum von Aqua I einen elf Kilometer durchmessenden Kern aus einer Eisen-Nickel-Legierung, bevor sie zerstört wird. Die Sonde für Aqua II wird gleich beim Eintritt in das Wasser zerstört, da dieses von einem Schutzschirm umgeben ist. Die POLYP mit dem Atlan-Team an Bord fliegt Aqua II an.

Auf dem Planeten beschließt die Bewahrerin, die in der Space-Jet die zurückgekehrten Feinde sieht, das Schiff durchzulassen, um der wachsenden Zahl an Rebellen zu zeigen, dass der Feind nach wie vor existiert. Denn auf Aqua II beginnt sich Widerstand gegen das Regime der Bewahrerin und ihrer Ordnungshüter zu regen. Die Gesellschaft basiert auf der Furcht vor dem alten Feind, den Gravo-Energetikern. Damit wird eine Diktatur begründet. Fallund Kormant, der sich sehr für die Vergangenheit seines Volkes interessiert – was aber verboten ist – nimmt über seine Gefährtin Verema Jagrafs Kontakt zur Widerstandsbewegung des Lichts der inneren Quelle auf. Als bei der Zusammenkunft plötzlich Ordnungshüter auftauchen und die Nuun mit Elektrostäben attackieren, ist Kormant unter den Rebellen schnell als Verräter abgestempelt. Er flieht vor den Ordnungshütern. Dabei wird er von Jolans Begond unterstützt.

Die Space-Jet entdeckt, dass unter einer 200 Kilometer dicken Wasserschicht eine normale Planetenoberfläche liegt. Unter Schutzschirmen leben die Nuun. Atlan lässt eine Sonde ausschleusen, um die bisherigen Messergebnisse an die SOL zu liefern. Doch noch ehe die Sonde die exakte Wasserkugel verlassen kann, explodiert sie. Die POLYP nähert sich den angemessenen Energieschirmen unterhalb des Wassers, die von je einer Kunstsonne erhellt werden. Diese Kuppeln sind durch Energieschläuche miteinander verbunden. Durch eine sich bildende Öffnung im Energieschirm gelangt die POLYP in das Innere der Kuppel und setzt zwischen Hügeln auf, die von einer Kunstsonne beschienen werden und den Grubogs als Weidegrund dienen. Argan U bleibt in der Space-Jet zurück. Die fünf anderen Mitglieder des Atlan-Teams verlassen in Kampfanzügen das Beiboot. Die Aquarianer, die die Herde bewachen, flüchten in Panik vor einem »Feind« aus ferner Vergangenheit, der sie vernichten will. Sanny alarmiert ihre Gefährten vor einer bevorstehenden Katastrophe. Schnell ziehen sie sich in die POLYP zurück. Nur Federspiel schafft es nicht mehr. Der Energieschirm über dem Gebiet bricht zusammen. Die Kunstsonne erlischt und die Wassermassen stürzen auf das Schiff.

Fallund Kormant erreicht unbeschadet die nächstliegende Stadt. Dort wird er von Draver Malad erwartet. Über ein uraltes Kanalsystem erreichen sie eine landwirtschaftlich genutzte Energiekuppel, über der fünf Unterwasser-Schlachtschiffe hängen. Plötzlich tauchen gelb uniformierte Ordnungshüter auf und eröffnen das Feuer. Malad bricht getroffen zusammen. Kormant kann entkommen und beobachtet die panikartige Flucht der Schäfer. Er entdeckt ein fremdes Schiff. Die durch die Abschaltung des Energieschirms herabstürzenden Wassermassen stellen für den Nuun kein allzu großes Problem dar. Kormant ist sich sicher, den alten »Feind« gesehen zu haben. Tautilla Fassyn hat also doch recht.

Die POLYP steuert die nächste Stadt der Aquarianer unter einer Energiekuppel an. Ein Unterwasser-Schlachtschiff feuert Torpedos auf die Jet ab. Bjo Breiskoll bringt die POLYP in unmittelbare Nähe des Energieschirms, woraufhin die Aquarianer den Beschuss einstellen. Von allen Seiten kommen Unterwasserschiffe heran. In einer Schlucht versteckt Breiskoll die Jet. Drei von den Schlachtschiffen abgekoppelte Bugköpfe nähern sich und eröffnen sofort das Feuer. Hage Nockemann und Atlan schießen mit den Impulskanonen zurück. Die drei Schiffsspitzen ziehen sich zurück. Atlan übernimmt die Steuerung und fliegt die POLYP dicht über die Schutzschirme der Städte hinweg, von den Schlachtschiffen verfolgt, die ihre Bugköpfe und die Außenwalzen abtrennen. Zusätzlich starten kleine Boote von den Plattformen. Sie umzingeln die dahinrasende Space-Jet. Breiskoll trifft eine der kleinen Walzen, die explodiert. Ein einzelnes Schlachtschiff stellt sich der POLYP in den Weg. Bjo Breiskoll stellt die Anwesenheit Federspiels auf dem Schiff fest. Atlan lässt das Feuer einstellen. Die POLYP wird getroffen und bricht auseinander.

Das Atlan-Team wird gefangen genommen und in ein Schlachtschiff der Aquarianer gebracht. Dort werden ihnen die Schutzanzüge abgenommen. Nur das Armband mit dem Translator darf Atlan behalten. Vor einem Gefängnisraum treffen sie auf Federspiel, der aber auch keine neuen Erkenntnisse über Aquarianer liefern kann, die unter einem von Generation zu Generation weitergegebenen Trauma leiden und in den Ankömmlingen den gefürchteten »Feind« sehen. Gelb uniformierte Ordnungshüter bringen Atlan und seine Begleiter nach der Ankunft in einer Stadt zum Palast der Bewahrerin. Dort werden sie von Robotern übernommen und in eine Zelle gesteckt, in der bereits Fallund Kormant eingesperrt ist. Sanny gelingt es, mit dem Aquarianer Kontakt aufzunehmen. Atlan kann Kormant davon überzeugen, dass sie mit dem »Feind« nichts zu tun haben. Er glaubt nun, dass die Fremden von dem sagenhaften Planeten Retter gekommen sind, um den Nuun gegen den »Feind« beizustehen. Nach drei Tagen erscheint die Bewahrerin, flankiert von mehreren Robotern, um die Gefangenen zum Höllenschlund zu bringen. Dort angekommen, werden die Todeskandidaten allein gelassen. Atlan will den Höllenschlund – einen Transmitter – auf eine Gegenstation an Bord der SOL umprogrammieren. Doch das Vorhaben wird durch Energiefelder unterbunden, die die Kontrollen abschirmen. Das Atlan-Team und der Aquarianer werden entstofflicht und in einer Gegenstation rematerialisiert. Ein uralter Mann in einer verschlissenen gelben Uniform mit dem Symbol des Bewahrers feuert auf die Ankömmlinge, die das Bewusstsein verlieren.

An Bord der SOL macht man sich Sorgen um den Verbleib des Atlan-Teams und nähert sich Aqua II. Plötzlich tauchen zwölf in grelle, weißgelbe Energieschirme gehüllte Kugelschiffe in unmittelbarer Nähe aus dem Hyperraum auf. Sofort eröffnen sie das Feuer auf die SOL. Dabei setzen sie eine Geheimwaffe ein, die die Schwerkraftverhältnisse auf der SOL durcheinanderbringt. Eines der 550 Meter durchmessenden Schiffe platzt unter dem Gegenschlag der SOL auseinander. Die Solaner ziehen sich langsam aus dem Sonnensystem zurück. Die leuchtenden Kugeln verzichten auf eine Verfolgung. In 224 Lichtjahren Entfernung begibt sich die SOL in den Ortungsschutz einer weißen Sonne. Die Fernbeobachtung stellt fest, dass sich die elf Kugeln gleichmäßig um Aqua II verteilt haben.