Welt der Illusionen

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 565)
A565 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Hidden-X (Band 16/50)
Titel: Welt der Illusionen
Untertitel: Das Geheimnis der Landschaft im Nichts
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Themistokles Kanellakis
Erstmals erschienen: 1982
Hauptpersonen: Oggar, Cpt'Carch, Sternfeuer, Bjo Breiskoll, Sanny, Tdibmufs
Handlungszeitraum: August 3792
Handlungsort: Landschaft im Nichts
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Oggar, der die Bewusstseine von Sternfeuer und Cpt'Carch in sich beherbergt, erklärt Insider, dass er den erwarteten Impuls empfangen hat. Nun ist die Zeit gekommen, mit dem HORT zu starten und den Kampf gegen das Böse zu beginnen. Dieses Böse – der Schalter – muss mit Atlan in Berührung gekommen sein. Oggar weiß zwar nicht, wer den Impuls ausgeschickt hat, weiß aber, wo er entstanden ist. Insider programmiert nach Oggars Angaben den Kurs in das Mnemodukt-I. Am Ziel angekommen finden sie eine Leere vor. Es gibt keine Sonne, keinen Planeten – nichts. Sternfeuer trennt sich aus dem Gemeinschaftswesen und durchstreift das Nichts. Dabei spürt sie gedanklich Federspiel, der sich an Bord der SOL in der Nähe aufhalten muss.

Nach einer intensiven Suche mit den Ortungsgeräten des HORTs findet Oggar einen winzigen Punkt, der aus einem übergeordneten Kontinuum schwach in den Normalraum strahlt. Der Transferpunkt ist für en HORT viel zu klein. Insider bleibt an Bord. Oggar, Sternfeuer und Cpt'Carch fliegen mit der SCHNECKE den hellrosa und hellgrün leuchtenden Punkt an. Merkwürdige Impulse scheinen Sternfeuers und Cpt'Carchs Bewusstseinsinhalte von Oggar trennen zu wollen. Auch der Pers-Oggare leidet. Die SCHNECKE erreicht den etwa 30 Meter durchmessenden Transferpunkt, wo die Impulse auch auf die Triebwerke und die Schutzschirme Einfluss nehmen. Oggar konzentriert sich darauf, sie geistig zurückzudrängen. Die SCHNECKE erreicht durch den Flug durch den Transferpunkt eine fremde Existenzebene, eine Hohlkugel von 14 Millionen Kilometer Durchmesser, deren Innenfläche aus Nickel besteht. Einige Öffnungen mit fünf Kilometern Durchmesser führen aus der Hohlkugel hinaus. Die SCHNECKE nimmt Kurs auf diese Öffnungen. Ein robotisches Bewusstsein greift Oggar, Cpt'Carch und Sternfeuer an. Die drei Bewusstseine trennen sich in der Hoffnung, dem mentalen Druck des »Anti-Bewusstseins« zu entkommen. Ein wuchtiger Angriff des Anti-Bewusstseins schleudert Oggar aus der SCHNECKE. Es gelingt ihm, wieder in seinen Körper zurückzukehren und die Bordkanonen des Beibootes abzufeuern. Doch die Energiestrahlen finden kein Ziel. Oggars Bewusstsein löst sich erneut und untersucht die Innenseite der Hohlkugel, an der fremdartige Maschinen befestigt sind. Bei einem kurzen Besuch seines Androidenkörpers beschleunigt Oggar die SCHNECKE zur Innenwand der Hohlkugel. Dort löst er die Thermostrahler aus und bringt so Maschinen zur Explosion. In Oggars Androidenkörper ist Cpt'Carch wieder aufgetaucht. Trotz eines Angriffs des Anti-Bewusstseins feuert Oggar immer weiter auf die Maschinen an der Innenseite der Hohlkugel. Schlagartig verschwindet das Anti-Bewusstsein. Auch Sternfeuer fügt sich wieder in das Multi-Bewusstsein ein.

Mit Höchstbeschleunigung stößt die SCHNECKE durch eine der Öffnungen in die Korona der Sonne Einauge vor. Da das Raumschiff der Hitze und den energetischen Gewalten zum Opfer zu fallen droht, verlassen die drei Bewusstseine den Androidenkörper. Doch sie sind von der Auseinandersetzung mit dem Anti-Bewusstsein so geschwächt, dass sie den Tod nahen fühlen. Das Multibewusstsein wird in einem Raum im Zentralkegel eingefangen.

An Bord der SOL fragen sich nicht nur Breckcrown Hayes und seine Stabsspezialisten, warum noch niemand auf der Landschaft im Nichts die Täuschungsaktion durchschaut hat. Es wurden 80.000 angebliche Solaner abgesetzt, um sich auf der Scheibenwelt zu erholen, doch nur 260 von ihnen sind tatsächlich Menschen. Alles andere sind Roboter mit dem Äußeren von Solanern. Der Ortungsspezialist Zorg Namok informiert den High Sideryt über ein Objekt, das aus der Sonne Super herausgeschleudert wurde. Der halbkugelförmige Körper wird in einen Hangar der SOL gebracht. Das Mnemodukt-II erwartet bereits Hayes und Bjo Breiskoll. Es erklärt, dass Oggar sich derzeit nicht in ihm aufhält, und auch nicht Sternfeuer und Cpt'Carch. Der Androide bittet Breiskoll, nach den drei Bewusstseinen zu suchen.

Zur gleichen Zeit irren Sanny und der Heimatlose durch den Zentralkegel auf der Flucht vor Wachrobotern. Der Heimatlose ist froh, endlich eine normale Molaatin gefunden zu haben. Der Roboter und Sanny werden von anrückenden Wachrobotern umzingelt. Kampfroboter feuern ununterbrochen auf den Heimatlosen, während Sanny sich zu verstecken versucht. Sie muss mitansehen, wie der Heimatlose sich im Strahlenfeuer auflöst. Sanny versteckt sich in einem der zahlreichen Särge, die in einem Raum standen. Nach einiger Zeit gelingt es der Molaatin, den Sarg unbemerkt zu verlassen und sich an den Robotern vorbei aus der Halle zu schleichen.

Bjo Breiskoll kommt per Transmitter zur LiN, wo er auf Tdibmufs trifft. Bevor der Katzer wieder mit einem Gleiter weiterfliegt, überbringt er die Botschaft, dass in Kürze alle Solaner auf der LiN sein werden. Niemand wird an Bord der SOL zurückbleiben. Breiskoll ist es nicht möglich, Tdibmufs Gedanken zu lesen. Bald darauf muss Breiskoll mit seinem Gleiter wegen Problemen mit dem Antigrav in einem Savannengebiet landen. Ein wichtiger Aggregateteil ist zerstört. Zu Fuß geht es weiter zum Zentralkegel.

Sanny entdeckt bei ihrer Suche nach einem Ausgang aus dem Zentralkegel einen Raum, in dem Atlan, Federspiel, Lyta Kunduran, Solania von Terra, Oserfan und drei weitere Solaner gefangen gehalten werden.

Bjo Breiskoll erreicht den Zentralkegel und empfängt Sannys Gedanken. Zu Atlan und dessen Gefährten kann er keine telepathische Verbindung aufnehmen. Ein Schirm um den Kerker der Freunde hindert ihn daran. Breiskoll espert auch ein zweites, ebenfalls abgeschirmtes Verlies. In einem Brunnenschacht entdeckt der Katzer ein Metallschott. Es besteht aus reinem Nickel und ist mit einem positronischen Schloss versehen. Nach mehr als vier Stunden und unter Verwendung des positronischen Schwingungsdämpfers aus seinem Kombistrahler, kann er das Schott öffnen. Im anschließenden Erdgang öffnet er eine runde Nickelplatte im Boden, hinter der ein kugelförmiger, leerer Hohlraum liegt, nur spärlich von einem versteckten Licht erhellt. Breiskoll nimmt die Anwesenheit Sternfeuers wahr. Die Solanerin, Cpt'Carch und Oggar begeben sich nun an Bord der SOL. Der Katzer erreicht die Scheibe, hinter der Sanny Atlan und die Freunde gesehen hat. Thermo- und Desintegratorstrahl erweisen sich als wirkungslos. Eine dunkle, menschliche Gestalt mit einer Ausstrahlung des Bösen taucht in Breiskolls Nähe auf – Gammler. Sanny erscheint hinter dem Katzer und erstattet ihm Bericht. Gammler trifft mit dem Solaner und der Molaatin zusammen. Auch Tdibmufs ist plötzlich anwesend. Der Roboter entwaffnet blitzschnell Breiskoll. Tdibmufs erklärt, dass der Plan von Hidden-X gestört, wenn nicht gar gefährdet worden ist. Die Gefangenen sollen den Zentralkegel nicht mehr lebend verlassen. Sanny kann nun endlich Tdibmufs mithilfe der Paramathematik berechnen und erkennt, dass sie einen als Plophoser maskierten Molaaten und auch den Schalter vor sich hat. Ersetzt man die Buchstaben von Schalter durch den jeweils folgenden des Alphabets erhält man »Tdibmufs«. Der Schalter bestätigt diese Erkenntnisse, lässt die Maske verschwinden und gibt sich als Hapeldan zu erkennen. Ein Ego-Transmitter bringt sie in die obere Zentrale des Kegels. Dort erläutert Hapeldan stolz die Funktion einiger technischer Anlagen des Zentralkegels, wie etwa eine Spezialantenne für Mentalimpulse, einen Umsetzer für Schalterkommandos und als Särge getarnte Fiktivprojektoren. Er berichtet auch, von Hidden-X den Auftrag bekommen zu haben, die SOL zu entvölkern. Unter dem Kommando des Schalters soll das Raumschiff mit Molaaten bemannt und im Sinne von Hidden-X eingesetzt werden. Die Landschaft im Nichts soll abgeschaltet werden, wenn so viele Solaner wie möglich dort sind. Auch die Geister-SOL diente nur dem Zweck, die Solaner bis zur Erschöpfung zu beschäftigen, damit sie dann ihr Schiff verlassen. Gammler dient als Umsetzer der Anweisungen Hapeldans an die technischen Einrichtungen des Zentralkegels.

In der Zwischenzeit landet Oggar mit der SCHNECKE in der Nähe des Brunnenschachtes. Das Multibewusstsein hat sich erholt. Mit einer Spezialausrüstung von der SOL kann Oggar Atlan und seine Freunde aus dem Erdloch befreien.

Der Schalter empfängt eine Botschaft von Hidden-X, die auch Bjo Breiskoll und Sanny vernehmen. Die Wesenheit beschuldigt Hapeldan des Versagens. Ein mächtiger Verbündeter der Solaner ist aufgetaucht, die Warnung an Hidden-X aber unterblieben. Die Landschaft im Nichts soll sofort abgeschaltet werden, was den Tod der darauf befindlichen Solaner zur Folge hätte.