Die Erben der Posbis

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1405)
PR1405.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Cantaro
Titel: Die Erben der Posbis
Untertitel: Treffpunkt Hundertsonnenwelt – die Begegnung mit den neuen Herren
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: 1988
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Atlan, Iruna, Nuria Gaih Zahidi, Gorrasch, Nashredin, Assenass, Gucky
Handlungszeitraum: April 1143 NGZ
Handlungsort: Hundertsonnenwelt
Computer: 700 dunkle Jahre
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Der Tarkan-Verband erreicht die Hundertsonnenwelt. Während man auf die TS-CORDOBA wartet, nimmt man Kontakt zu den Gurrads auf, die den Planeten seit dem Abzug des Zentralplasmas verwalten. Die Gurrads halten die Galaktiker für feindliche Hauri und setzen die Besatzung der KARMINA auf einer ihrer Raumstationen fest. Es gelingt den Galaktikern nicht, die Gurrads davon zu überzeugen, dass sie Terraner sind. Die Androhung militärischer Gewalt durch die TS-CORDOBA führt zur Freilassung der KARMINA, der es daraufhin gelingt, heimlich auf der Hundertsonnenwelt zu landen. Ein Erkundungstrupp stößt in Suntown auf einige Matten-Willys, die heimlich auf dem Planeten geblieben sind. Als es gelingt, Kontakt zu ihnen herzustellen, erfahren die Galaktiker, dass die Posbis sich auf Veranlassung Icho Tolots auf die Suche nach dem verschollenen Perry Rhodan gemacht haben, der im Rest der Lokalen Gruppe als tot gilt. Weiter berichten die Matten-Willys, das Zentralplasma sei nach Andromeda ausgewandert.

Nebenbei lernt Iruna von Bass-Teth eine Menge über die Fähigkeiten der Okrills.

Handlung

Im Hangar drei der CIMARRON versucht Iruna von Bass-Teth, unter der Aufsicht der Synergistiker Enza Mansoor und Notkus Kantor und des Pararealisten Sato Ambush, mittels Pedotransfer in das Innere der Hamiller-Tube einzudringen. Der Versuch misslingt nach wenigen Minuten. Entweder befindet sich innerhalb der Hamiller-Tube kein organisches Material, das intelligent genug ist, eine ÜBSEF-Konstante auszubilden, oder sie scheiterte an irgendwelchen Fallstricken, die der geniale Hamiller in seinen Sarkophag eingebaut hatte.

Nach Ende des Versuchs kehrt Iruna zur KARMINA zurück. Selbstvergessen strebt sie in die Überlebenskammer des ungewöhnlichen Raumschiffes. In einem der wabenartigen Medo-Hibernationstanks weiß sie den Naat Tavoor, dem Iruna auf Bugaklis das Leben gerettet hat, und der jetzt ihr Paladin ist. Sie versenkt sich in einen Zerotraum und versucht, mit Tavoors sediertem Bewusstsein in Kontakt zu treten. Als sie wieder zu sich kommt, hat Iruna das unbestimmte Gefühl, dass irgendetwas versucht hatte, in ihren Geist einzudringen. Was nicht sein konnte. Wer in einem Medo-Tank liegt, kann unmöglich initiativ sein. Bestenfalls würde er ein Echo auf ihre Gedankenimpulse erzeugen.

*

Am 16. April 1143 NGZ erreicht der Tarkan-Verband ohne die TS-CORDOBA, die den Auftrag hat, die Weltraumbahnhöfe der Maahks zu erkunden, die Hundertsonnenwelt. Die Flotte beendet ihr Überlichtmanöver planmäßig, anderthalb Lichtjahre von der Welt der Posbis entfernt.

Alle Schiffe stellen Gefechtsbereitschaft her, während die CIMARRON überlichtschnelle Aufklärungssonden in Richtung des verwaschenen Lichtflecks schickt, als der die 200 Atomsonnen aus dieser Entfernung erscheinen. Zwanzig Minuten später sind die Sonden unbehelligt zurück. Im Sektor Hundertsonnenwelt hatte sich einiges verändert. Man konnte kein einziges Fragmentraumschiff der Posbis ausmachen. Stattdessen ortet man drei Raumstationen, die um die Hundertsonnenwelt kreisen.

Die Raumstationen sind von unbekannter Bauart. Konische kreisrunde Plattformen, mit 1500 Meter Durchmesser und 600 Meter hoch, mit einem oberen und unteren Nabenturm von jeweils 1200 Metern Höhe, und drei je 900 Meter durchmessenden Ringen, die an die Zentralplattform angeflanscht sind. An einem der Ringe ist ein Raumschiff von unverwechselbarer Birnenform angedockt. Es scheint als hätten die Gurrads die Hundertsonnenwelt in Besitz genommen. In den letzten 700 Jahren ist wirklich eine Menge geschehen.

Die Galaktiker fliegen das System mit der KARMINA an. An Bord sind nur Atlan, Iruna von Bass-Teth, Perry Rhodan und Nuria Gaih Zahidi. Man beschließt, vorzugeben, von einer gemischten Kolonie unter arkonidischer Herrschaft in Andromeda zu kommen.

*

Bevor sie die Hundertsonnenwelt endgültig erreichen, will Iruna noch einmal nach Tavoor sehen. Im Zerotraum dringt sie in den Hibernationstank ein und betrachtet den Naat. Vergeblich wartet sie auf die mentale Berührung durch einen Gedankenimpuls. Sie kommt zu dem Schluss, dass der letzte Impuls nicht von Tavoor gekommen ist. Also muss noch ein Hibernationstank belegt sein. Iruna von Bass-Teth macht die Manipulationen am Steuersystem der Überlebenskammer rückgängig, die dafür sorgt, dass die Statusanzeigen an den Tanks nichts anzeigen, wodurch sie die Anwesenheit des Naats geheimhielt. Als sie die Betriebsanzeigen aktiviert, sieht sie, dass zwei Tanks belegt und in Betrieb sind. Der zweite belegte Tank ist viel kleiner als der Tavoors. Allzu groß kann der blinde Passagier nicht sein.

Mit gezogener Waffe öffnet Iruna den Tank und findet ein Okrill-Baby. Atlan zu verständigen, ist unmöglich, sie würde ihren Paladin entehren, wenn sie seine Existenz nicht geheimhält, solange er verletzt und wehrlos ist. Als sie den Babyokrill auf den Arm nimmt, spürt sie augenblicklich ein zögerndes Tasten in ihrem Gehirn. Konsequent übernimmt sie durch Pedotransferierung die Persönlichkeit des Okrills und erfährt die Geschichte seiner Herkunft.

Der Okrill Fighter, der zusammen mit seinem Tiermeister Chatman und dem Kamashiten Tovari Lokoshan auf der Todeswelt Paghal verschollen war, musste, als Paghal sich in dem Hyperenergieschwall der explodierenden Materiewippe auflöste, sein heranreifendes Baby als hyperenergetischen Impuls in einen der Medotanks der KARMINA abgestrahlt haben. Niemand wusste überhaupt, dass Okrills dazu fähig sind. Iruna beschließt, das Baby Chatman zu nennen und es wieder im Medotank zu verstauen.

*

Die KARMINA hat inzwischen einen Haken geschlagen und nähert sich der Hundertsonnenwelt aus Richtung Andromeda. Man wird von dem Gurrad Gorrasch begrüßt und erhält die Erlaubnis, an der Raumstation TORBORSCHER-I anzulegen. Kaum hat die KARMINA am Außenrand des Wartungsrings angedockt, hüllt sich der Ring in einen Schutzschirm, der mit Atemluft geflutet wird. Die Galaktiker verlassen ihr Schiff und sichern es mit einem Paratronschirm.

Die Galaktiker werden von den Gurrads festgenommen worden und sitzen zwei Tage in einer Zelle fest. Dann werden die vier aus ihrem Gefängnis geholt und der Lüge bezichtigt. Gorrasch, der in ständiger Verbindung mit den Maahks steht, sagt ihnen auf den Kopf zu, in Andromeda gäbe es keine Kolonie der Arkoniden. Sie, die Galaktiker, seien Hauri. Perry, der alte Sofortumschalter, beginnt ihre Geschichte zu variieren. Die arkonidische Kolonie sei ein großes Generationsraumschiff, und sie wüssten nicht, was in den letzten tausend Jahren in der lokalen Gruppe geschehen ist.

Inzwischen ist die TS-CORDOBA beim Verband eingetroffen, und ein kleiner Feuerzauber überzeugt den Kommandanten Gorrasch, die Galaktiker, Hauri oder nicht, ziehen zu lassen. Unter dem elektronischen Störfeuer der gesamten Tarkanflotte, das die Gurrad-Station blendet, gelingt es, mit der KARMINA zirka hundert Kilometer von den Kuppeln des Zentralplasmas entfernt zu landen. Sie befinden sich auf einem Raumschiffsfriedhof, auf dem hunderte von abgewrackten Fragmentraumschiffen dicht an dicht stehen. Sie lassen die KARMINA im Ortungsschutz der Wracks zurück und fliegen mit ihren SERUNS in Richtung der Kuppeln. Sie finden die Kuppeln des Zentralplasmas ungesichert und leer vor.

Die vier schalten ihre SERUNS ab und verlassen sich auf den Chamäleoneffekt ihrer Anzüge, während sie durch das von Gurrads bewohnte Suntown schleichen. Sie dringen in ein Gebäude ein und gelangen durch einen Antigravschacht in die Unterwelt der Stadt. Die Galaktiker suchen in Subtown einen der Monitorräume auf, die zur Überwachung von Suntown dienen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Sie kommen gerade rechtzeitig, um auf einem der Bildschirme zu beobachten, wie Covar Inguard, Eirene und Gucky von gurradschen Sicherheitskräften überwältigt werden.

Es gelingt ihnen, zwei Matten-Willys, Assenass und Nashredin, als Verbündete zu gewinnen. Von den beiden Willys erfahren sie, dass die Posbis vor ungefähr 500 Jahren Besuch von Icho Tolot, in der Gestalt des vierarmigen Propheten, hatten und danach die Hundertsonnenwelt verlassen haben, um nach Perry Rhodan zu suchen. Das Zentralplasma reiste mithilfe der Maahks und Gurrads nach Andromeda, zu einem unbekannten Aufenthaltsort, und nahm die meisten der, von ihren Posbis verlassenen, Matten-Willys mit. Die Gurrads wurden als Verwalter der Hundertsonnenwelt eingesetzt. Allerdings war Icho Tolot später noch einmal hier. Die Gurrads überwältigten den Haluter und wollten ihn zwingen, die Legende von dem noch lebenden Perry Rhodan zu widerrufen, damit die Posbis wieder zur Hundertsonnenwelt zurückkehren würden. Schließlich lieferten sie Tolot an die Maahks aus.

Mithilfe der Matten-Willys gelingt es, Gucky, Covar Inguard und Eirene zu befreien, und mit Gorrasch, der am Ende fast überzeugt ist, dem legendären Perry Rhodan begegnet zu sein, freies Geleit auszuhandeln.

Innenillustrationen