Sternengötter (PR Neo-Roman)

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:PRN63)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.
59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67
Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Roman der Perry Rhodan Neo-Serie. Für weitere Bedeutungen, siehe: Sternengötter (Begriffsklärung).
Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 63)
Neo063.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Epetran
Titel: Sternengötter
Autor: Dennis Mathiak
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 14. Februar 2014
Handlungszeitraum: Juli 2037
Handlungsort: Arkon I
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch, enthalten in Platin-Edition 16
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Perry Rhodan, Onat da Heskmar, Ishy Matsu und Chabalh erhalten auf ihrer Flucht unerwartet Hilfe von Sternendienern des Gottes Anetis. Ihre Flucht führt sie in die Grotte der Sternengötter. Onat da Heskmar, der Hüter des Epetran-Archivs, findet unter Schmerzen heraus, was das Archiv ist. Sein Extrasinn hat für diese Erkenntnis eine besondere Bedeutung. Der Regent vergreift sich an der Unabhängigkeit der Sternengrotte und Perry Rhodan und seine Gefährten werden von einem guten Bekannten gefunden.

Handlung

Perry Rhodan, Ishy Matsu, Onat da Heskmar und Chabalh sind immer noch im Kristallpalast auf der Flucht. In einem stillgelegten Untergeschoss gibt es einen Zwischenfall mit dem alten dementen Patriarchen des kleinen Adelshauses da Ghostat. Der wurde von dem Regenten dort unten sich selbst überlassen. Die vier übergeben ihn in die Obhut von Medoeinheiten. Als sie den Gos'Khasurn in den Palastgarten verlassen, kommen ihnen drei Arkoniden entgegen, die sie mit einer seltsamen Vertraulichkeit begrüßen. Mit der Warnung, sie sollten mitspielen, wenn ihnen ihr Leben lieb ist, umarmt eine junge Frau, mit Namen Vay'Hna, Perry und gibt seine Verlobte. In einem abgeschirmten Bereich der Familie da Heskmar geben sich Vay'Hna, Ar'Bai und Go'Tar als Sternendiener zu erkennen. Sie haben den Auftrag Perry und seinen Begleitern zu helfen. Die She'Nerkhai der sie angehören, wollen sie nicht nennen. Sie statten die Flüchtigen mit schwarzen Funktionsanzügen und abschirmender Kleidung aus und geben ihnen neue Identitäten. Sogar an den Purrer haben sie gedacht. Mit einem eigenen Gleiter fliegen sie unauffällig inmitten des allgemeinen Verkehrs zum Raumhafen. Dabei können sie die Grotte der Sternengötter bestaunen, wo sich laut Vay'Hna ein Verbindungsmann aufhält, der ihnen bei Schwierigkeiten helfen wird. Den Namen verrät sie jedoch nicht. Am Raumhafen wartet ein Helfer, um Perry, Onat, Ishy und Chabalh an Bord zu nehmen und mit ihnen Arkon I zu verlassen. Dieser Plan scheitert jedoch. Verschärfte Sicherheitskontrollen im Raumhafen, infolge der Vorfälle im Kristallpalast, führen dazu, dass die Sicherheitsbots auf sie aufmerksam werden. Perry Rhodan und seine Begleiter müssen wieder fliehen. Die drei Sternendiener decken ihnen den Rückzug und lassen dabei vermutlich ihr Leben. Die besonderen Fähigkeiten der Funktionsanzüge erlauben ihnen den Sprung aus großer Höhe und damit ihr Entkommen. Während Chabalh einem Hinweis Vay'Hnas folgt und die Gruppe verlässt, will Onat da Heskmar Perry und Ishy in den Schattenbereich seines Onkels Kyslor da Heskmar führen, um eine Verschnaufpause einzulegen. Dort angekommen unterzieht sich Onat eine Untersuchung durch eine Medoeinheit, weil er seit der Flucht aus dem Kristallpalast unter Schmerzen leidet. Die Einheit kann jedoch keine körperlichen Ursachen finden. Onats Problem scheint psychischen Ursprungs zu sein. Unterdessen informiert sich Perry über die Neuigkeiten. Er schließt daraus, dass ihnen eine unsichtbare Hand hilft. Über sie gespeicherte Daten wurden aus den Datenbanken getilgt.

Die Wahl des Tron'athor des Rates der Sternendiener und damit die Zukunft der Grotte der Sternengötter liegt an. Kuspa, der Wahrer der Qinshora und amtierender Tron'athor, der für den Ausgleich, die neutrale Haltung gegenüber dem Regenten und die Enthaltung aus der weltlichen Politik steht, trifft auf Vaygoke, Wahrer von Ranalor, der die Opposition zum Regenten und die offensive Verteidigung der Interessen der Sternendiener gegen die Vereinnahmung durch den Regenten repräsentiert. Ein Streitgespräch soll die She'Nerkhaien zu dem einen oder dem anderen Kandidaten überzeugen. Kuspa wird zu Isnio, der Wahrerin Engares, gerufen. Sie befürchtet, das Eskur Desman, der Wahrer Anetis' und Irvoras, sich zu Gunsten des Regenten politisch engagieren will. Der aber überrascht Kuspa und Isnio. Er behauptet er hätte die Gerüchte gestreut, um mit beiden persönlich sprechen zu können. Entgegen den Erwartungen, dass die Lotsen offen den Regenten unterstützen wollen, ist das Gegenteil der Fall. Die Khe'Mha'Thir sind besorgt über die aggressive Politik des Regenten. Er bittet um die Unterstützung der hochangesehenen She'Nerkhaien der Qinshora und Engares und des Tron'athors Kuspa. Der lehnt das Ansinnen entrüstet ab. Die Sternendiener sollen sich von der weltlichen Politik fernhalten. Eskur Desman, ruft Kuspa hinterher, dass die Götter den Lotsen befohlen hätten, um Unterstützung zu bitten. Der Wahrer der Qinshora kann kaum glauben, dass Vaygokes und Eskur Desman dem Regenten die Stirn bieten wollen. Zurück in der Halle der Vierundzwanzig unterbricht Aufruhr Kuspas Gedanken. Die Pilger fliehen vor einem Purrer, der sich in der Halle befindet. Sich wundernd, wie der in die Grotte gelangt ist, will Kuspa ihn noch vor den Sicherheitskräften erreichen. Der Katzenähnliche macht auf ihn den Eindruck, als suche er Hilfe. Der Wahrer kann die Sicherheitskräfte beschwichtigen, so dass sie den Purrer nicht paralysieren. Chabalh, so sein Name, sucht Hilfe für seinen Herren. Den Namen will er jedoch nicht verraten. Kuspa schließt aus dem Gespräch, Chabalhs Herr werde von der Staatsgewalt gesucht. Wegen seiner Weigerung, sich in politische Dinge einzumischen, weist Kuspa den Purrer ab. Der trottet davon, als Eskur Desman an Chabalh herantritt und ihm etwas ins Ohr flüstert. Eins ist offensichtlich. Die Grotte der Sternengötter hat ein Sicherheitsproblem.

Chabalh kehrt zurück. Rhodan ist verärgert über seinen Alleingang. Trotz Perrys Skepsis folgen sie Chabalh zu Eskur Desman. Durch einen geheimen Zugang, den Vay'Hna dem Leibwächter verraten hatte, gelangen sie in die Grotte. Eskur empfängt sie. Er hatte die drei Sternendiener zu Perrys Unterstützung geschickt. Als Eskur nach den Hintergründen fragt, versucht Rhodan ihm eine erfundene Geschichte aufzutischen. Desman unterbricht ihn und weist darauf hin, dass er seine wahre Identität kennt. Anetis hatte ihm Hilfe versprochen und der halte sich daran. Onat hat Fieberträume. Sein Zustand verschlimmert sich. Er benötigt dringend Medikamente. Ishy übernimmt die Aufgabe. Sie erhält eine perfekte Verkleidung als Zaliterin.

Das Streitgespräch zwischen dem Tron'athor und seinem Herausforderer ist beendet. Keinem von beiden sind die anderen Wahrer endgültig zugeneigt. Als Kuspa bei einem Rundgang in der Halle eine alte Zaliterin erblickt, glaubt er seine Göttin besänftigen zu können, die wegen der abgewiesenen Hilfe für den Purrer zu zürnen scheint. Aber auch die Zaliterin gibt ihm nicht seine Ruhe zurück. Sie stellt ihm die Gewissensfrage, ob man einen Mann aufhalten muss, der noch viele Leben nehmen wird. Ihr Freund, Iwan, sei bei dem Versuch den Mann zu stoppen gestorben. Quertror, Kuspas Assistent, spielt ihm eine Nachricht vor, in der von Flüchtigen mit einem Purrer berichtet wird. Isnio muss gestehen, sie hätte heimlich Videoüberwachung installiert um den Vorgängen auf den Grund zu gehen. Über dies hätte sie den stillgelegten Individualscanner in der Qinshorai benutzt und dabei die Signatur eines Terroristen entdeckt. Kuspa ist empört, denn die Verwendung dieser Geräte ist in der Grotte verpönt. Trotz allem führen die Spuren zu Eskur Desman. Kuspa will ihn zur Rede stellen.

Nach einigen Stunden erwacht Onat da Heskmar. Er erholt sich schnell und scheint sehr aufgeregt. In seinem Inneren sei etwas erwacht. Auf Rhodans Frage, ob es der Extrasinn sei, bejaht das Onat. Er spreche aber auf eine andere Art zu ihm. Der Hüter des Epetran-Archivs wisse nun, was das Archiv sei. Das Epetran-Archiv ist so wichtig, man könnte sagen die Essenz Arkons, dass es an keinem festen Ort existiert. Das Archiv besteht aus einzelnen Datensätzen, die auf verschiedenen Trägern in mehrfacher Ausfertigung archiviert wurden. Diese redundante Speicherung, wird im Faehrlinstitut immer wieder aufs Neue geprüft und erneuert. Das soll der Erhaltung des gesamten Wissens Arkons, selbst nach einem eventuellen Untergang des Großen Imperiums oder sogar des Arkon-Systems selbst, dienen. Die Träger dieser Datensätze sind einige Arkoniden, deren Aktivierung des Extrasinns fehlgeschlagen ist. Da sich diese überall im Großen Imperium aufhalten können, ist das Epetran-Archiv auch überall dort. Dem Gescheiterten Onat da Heskmar wurde ein Hüter-Datensatz eingeben. Der Hüter-Datensatz gleicht einem Extrasinn der sich seinem Träger nicht bemerkbar macht. Die Aufgabe seines Trägers ist der Test der Integrität und moralischen Festigkeit eines Suchenden. In diesem Falle hat Onat da Heskmar Perry Rhodan als würdig erkannt, Zugang zu dem Archiv zu erhalten. Sein Extrasinn wurde in diesem Sinne aktiviert. Der Hüter-Datensatz gewährt Perry nun den Zugang zu den anderen Datensätzen, die sich in seiner Nähe befinden. Gerade hat Onat dies offenbart, stehen Kuspa und Isnio mit Strahlern im Anschlag im Raum. Der aufgebrachte Kuspa kann sich kaum im Zaum halten, als er sieht, dass Isnio richtig liegt. In seinen Augen hat Desman die Grotte der Sternengötter kompromittiert. Nur mit Mühe können die Flüchtigen Kuspa überzeugen, dass ihre Sache gerecht ist. Eskur öffnet Kuspa die Augen. Der Wille, in vorauseilendem Gehorsam die Flüchtigen an den Regenten auszuliefern, beweist, dass die Grotte bereits vom Regenten vereinnahmt wird. Isnio stiehlt sich davon, als sie bemerkt, dass der Wahrer der Qinshora die Sache überdenkt. Sie informiert die Palastgarde. Kuspa erhält einen Anruf. Der Sek'athor der Palastgarde ter Merakh fordert den Sternendiener auf, die Terroristen auszuliefern. Es bleibt nicht genügend Zeit einen Fluchtweg zu finden. Überraschend kommt ihnen der Chef des Sicherheitsdienstes der Grotte, Vaygoke, zu Hilfe. Er aktiviert den Sicherheitsschirm. Das vermehrt die Probleme für Kuspa, ermöglicht aber die Flucht der vier Gefährten.

Kuspa ist auf dem Weg ins Sicherheitszentrum, wo Vaygoke sich aufhält. Die aufgebrachte Isnio beschuldigt Vaygoke, die Sternendiener in den Untergang zu treiben. Ruhig und gefasst macht er Isnio darauf aufmerksam, dass das Gesetz des Regenten nicht das Gesetz der Sternendiener ist. Kuspa schlägt für die Fliehenden in der Verhandlung mit ter Merakh Zeit heraus. Im Hintergrund positionieren sich bereits Kampfschiffe um die Grotte. Die Palastgarde beginnt zusammen mit der Flotte den Angriff. Vaygoke befiehlt die Verteidigung und setzt die eigenen Waffen ein. Die Übermacht ist zu groß. Vaygoke ergibt sich und übernimmt die alleinige Verantwortung, um die Sternendiener zu schützen.

Perry Rhodan, Ishy Matsu, Chabalh, Onat da Heskmar und Eskur Desman konnten mit Hilfe eines Kodes, den ihnen der Tron'athor der Grotte der Sternengötter überlassen hat ein Strukturlücke im Schirm schalten und sind fast in Sicherheit, als sie angegriffen werden. Die Geschütze der Grotte erwidern das Feuer. Eskur explodiert. Ein Android? Die Flotte landet Soldaten an. Mit Ishys Gabe wollen sie durch die Reihen der Naats entkommen. In einer kurzen Ruhephase hört Perry plötzlich eine vertraute Stimme. Er sieht einen Mann im Kampfanzug der RANIR'TAN. Rhodan glaubt seinen Augen nicht zu trauen. Reginald Bull steht vor ihm.