NARGA PUUR

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NARGA PUUR, altkartanisch für »ein weiteres Stück Heimat«, war der Name des Großraumschiffes, das Ende September 445 NGZ aus dem sterbenden Universum Tarkan in das Standarduniversum überwechselte und zunächst aufgrund seiner Form KLOTZ genannt wurde. (PR 1344, PR 1349)

Comanzatara verwendete die Bezeichnung Narga-2. (PR 1344)

Technische Details

Das Schiff besaß eine unregelmäßige, quaderähnliche Form. Es hatte die Ausmaße von 80×25×18 Kilometern und war an zwei Seiten abgeflacht. Die Gesamtmasse betrug gut 80 Billionen Tonnen. Die gesamte Struktur war homogen aus einem einzigen, unbekannten Material aufgebaut. (PR 1300, PR 1301)

Die Außenhülle war mit einer felsartigen Tarnhülle verkleidet, die in der Anfangszeit nach dem Auftauchen des Schiffes dunkelrot glühte. (PR 1300, PR 1400 – Risszeichnung)

Wenige Monate später wurde berichtet, dass die zerklüftete Oberfläche dunkel war und vereinzelt gläsern schimmerte. Eine Temperaturanalyse ergab 270 K. (PR 1315)

Die Hauptdecks verliefen entlang der Längsachse des Rumpfes, was laut Ratber Tostan eine hohe Verwindungssteifigkeit bei hohen Beschleunigungswerten zur Folge hatte. Antigravschächte verbanden demzufolge nicht Bug und Heck, sondern »Oberseite« und »Unterseite« der NARGA PUUR. Die Kommandozentrale war in Richtung des Bugs angesiedelt, die Triebwerke nahmen das heckwärtige Drittel in Anspruch. (PR 1330)

Für den Überlichtflug standen Lineartriebwerke zur Verfügung. (PR 1348)

Das Schiff verfügte über einen Energieschutzschirm, laut Ratber Tostan ähnlich einem HÜ-Schirm, jedoch rein vierdimensional. Zur Bewaffnung zählten Strahlgeschütze auf fünfdimensionaler Basis. (PR 1330)

An Bord gab es mindestens einen starken Hypersender mit einer Leistung von geschätzten 500 Millionen Terawatt. (PR 1330)

Der Roboter Daniel fand einen Zugang in das Innere, der nicht durch Schleusentore gesichert war, sondern durch ein zweifach gestaffeltes und für feststoffliche Körper durchlässiges Energiefeld. In dem dahinterliegenden Bereich herrschte eine Gravitation von 0,85 g. (PR 1315)

Anmerkung: Man darf diese örtlich begrenzten Beobachtungen wahrscheinlich nicht verallgemeinern.

Im Bug des Schiffes waren unter dem Felsüberzug zahlreiche Beiboote unterschiedlicher Bauart untergebracht.

Darstellung

Risszeichnungsposter: »DER KLOTZ« (PR 1400) von Bernd Held, Walter Hellekamps, André Höller, Oliver Johanndrees, Georg Joergens, Gregor Sedlag, Martin Wendling

Besatzung

Die Crew bestand aus Mitgliedern von etwa 50 Völkern. (PR 1330)

In einem besonders abgeschirmten Bereich im Bug hielt sich der Hauri Torren versteckt. (PR 1358)

Bekannte Besatzungsmitglieder

KLOTZ-Schiffe

Die zahllosen Beiboote und Raumschiffe der NARGA PUUR wurden unter dem Sammelbegriff KLOTZ-Schiffe zusammengefasst. Zum einen existierten in der Bugregion tausende autarke, abzukoppelnde Segmente. Zum anderen gab es zusätzlich drei unterschiedliche Arten von kartanischen Trimaranen, die ebenfalls separat operieren konnten:

  • Die Erkunder – 30 Meter langer Mittelrumpf und zwei 20 Meter lange Ausleger, kein Überlichttriebwerk
  • Die Jäger – 100 Meter langes Mittelteil mit 60 Meter langen Auslegern, Lineartriebwerk
  • Die Transporter – 200 Meter langes Mittelteil mit 150 Meter langen Auslegern, Lineartriebwerk

(alle Perry Rhodan-Lexikon III, Band 2, Seite 273)

Darstellung

Risszeichnung: »TRIMARAN – KLOTZ-Raumschiff« (PR 1363) von Heinz Haßfeld

Geschichte

Beginn

Das Raumschiff wurde im Synguisosystem auf dem Planetoiden Goronac (im Universum Tarkan) erbaut. Leiter des Projekts war Man-Gro. (PR 1369, S. 41–43)

Ankunft in Meekorah

Gegen Ende September 445 NGZ kündigten rätselhafte Signale und eine erhöhte Aktivität im Inneren des Kosmonukleotids DORIFER ein bedeutendes Ereignis an. Dann tauchte plötzlich wenige Lichtsekunden abseits von DORIFER-Tor der KLOTZ im Standarduniversum auf. Der Begriff wurde von Perry Rhodan geprägt. Das Gebilde trieb mit etwa 8000 km/s auf das Zentrum von Absantha-Shad zu. (PR 1300, PR 1316 – Computer)

Anmerkung: Das Datum kann aufgrund widersprüchlicher Angaben nicht exakt bestimmt werden. Siehe dazu auch Autorenfehler: Zeitangaben.

Aufgrund der abweichenden Strangeness emittierte der KLOTZ starke Hyperstrahlung im psionischen Bereich und verursachte dadurch Instabilitäten des Psionischen Netzes in einem Umkreis von zehn Lichtstunden um DORIFER. Der Psifunk war beeinträchtigt. Organische Gehirne erlebten bei der Annäherung visuelle Störungen und eine zunehmende geistige Verwirrung, niemand vermochte sich näher als vier Lichtminuten anzunähern (4-LM-Limit oder Vier-Lichtminuten-Grenze). Auch Roboter gerieten bei einem Anflug außer Kontrolle. (PR 1300, PR 1301, PR 1315, PR 1316 – Computer)

Die Messergebnisse von Geoffry Abel Waringer wiesen darauf hin, dass die Strangeness langsam abnahm. (PR 1315)

Icho Tolots besondere Konstitution erlaubte ihm Mitte November 445 NGZ, dem rätselhaften Objekt bis auf 2,5 Lichtminuten nahe zu kommen. Dann wurde die Belastung auch ihm zu viel und er musste den Anflug abbrechen. (PR 1303)

Anfang Februar 446 NGZ drangen die drei Netzgänger Friz Hedderle, Ynk und Unk mithilfe der ersten Prototypen des Strangeness-Schildes in den KLOTZ ein. Aber dann versagten die Schilde, das Expeditionsteam meldete sich nicht mehr. Waringer organisierte eine Rettungsmission und schickte den Roboter Daniel, der auf robuster alter Technik basierte und daher widerstandsfähiger gegen die Strangeness war. Doch auch er schaffte es nur mit Glück und der Hilfe des plötzlich auftauchenden Pflanzenwesens Huakaggachua, die Netzgänger zu bergen. (PR 1315)

Am 23. April 446 NGZ konnten Ratber Tostan und Posy Poos über einen Hypersender des KLOTZES durch die starken Störfronten hindurch Morsesignale übermitteln. Auf Sabhal, der Hauptwelt der Netzgänger, wusste man nun von ihrer Anwesenheit an Bord. (PR 1320, PR 1330)

Am 30. Juni 446 NGZ flohen Tostan und Posy Poos mit der TS-32 aus dem KLOTZ. Der Gewaltstart verursachte Zerstörungen im Heckbereich des Gigantschiffes. Die seit Wochen bereitstehende TAAHL nahm die beiden auf. (PR 1330, PR 1343)

Im Tarkanium

Am 20. November 446 NGZ nahm der KLOTZ Fahrt auf und schickte eine Hyperfunkbotschaft aus, die mit den Worten »Wo xing Bao at Tarkan« begann. Wenig später verschwand das Raumschiff im Linearraum. Nach mehreren Linearetappen erreichte es den Planeten Hubei, die Hauptwelt des Tarkaniums in der Galaxie Absantha-Gom. (PR 1344, PR 1348)

Das Vier-Sonnen-Reich der Kartanin befand sich in Bedrängnis, riesige Schwärme der Menetekelnden Ephemeriden drohten den dort in den Tränennetzen eingelagerten Paratau vollständig zu vernichten. Laut Bao at Tarkan war die Strangeness der NARGA PUUR zu diesem Zeitpunkt immer noch zu hoch, um helfend einzugreifen. (PR 1349)

   ... todo: PR 1351 ...

Erst lange nach der Paratau-Katastrophe am 31. Januar 447 NGZ konnte Bao at Tarkan dazu bewogen werden, Hilfe für die Kartanin auf Hubei zu leisten. (PR 1357)

Am 4. April 447 NGZ nahm die NARGA PUUR überraschend Fahrt auf und verschwand erneut im Linearraum. Ziel diesmal war der Planet Etustar im Dunklen Himmel. Verantwortlich dafür war der Hauri Torren, der den Blau-Nakken einen so genannten Null-Befehl gegeben hatten, mit dem die Befehlsgewalt des Kommandanten Bao at Tarkan übergangen wurde. (PR 1358)

   ... todo: PR 1367 ...

Nach Ijarkors Tod zerstörte Stalker die NARGA PUUR im Wikipedia-logo.pngOrbit von Boldar, deren sich neben den KLOTZ-Hauri auch Völker aus Hangay bemächtigt hatten und die dadurch zur Gefahr für Estartu wurde. Den Ruhm für diese Tat überließ Stalker Veth Leburian.

Quellen