Datenblatt Neo-SOL

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PR Neo
Dieser Artikel beschreibt das Datenblatt der PERRY RHODAN NEO Redaktion zum Raumschiff der Perry Rhodan Neo-Serie. Für weitere Bedeutungen, siehe: Sol (Begriffsklärung).

Dieses verlinkte Datenblatt darf ausdrücklich in die Perrypedia veröffentlicht werden! Die Texte stammen von Rüdiger Schäfer und Rainer Schorm. Die Grafiken stammen von Raimund Peter und Peter Dachgruber.

Anmerkung: Der Artikel sollte deshalb vom Inhalt her so stehen bleiben und nicht verändert werden! Notwendige Linkanpassungen sind dagegen erwünscht.

SOL

Allgemeines

Die SOL wurde ursprünglich als Generationenraumschiff konzipiert, also für den Fall, dass die Menschheit durch eine Katastrophe ihre Heimat (die Erde) verliert und vom Aussterben bedroht ist. Mit dem Raumer könnte dann eine kleine, aber schlagkräftige Elite notfalls auch über sehr lange Zeit überleben und nach einer neuen Heimat suchen. Dieser Plan stammt noch aus der Langzeitstrategie von ES, Nathalie und NATHAN und diente als Alternative zum Scheitern im Kampf gegen Tihit. Die SOL wurde in einem Zeitraum von rund 15 Jahren auf einer Dunkelwelt der Posbis im intergalaktischen Leerraum zwischen der Milchstraße und Andromeda gefertigt. Kurz nach ihrer Fertigstellung kümmerte sich Nathalie Rhodan um die Zusammenstellung der Kernbesatzung und brach schließlich nach M 3 und ins Blaue System auf.

Aufbau

Neo SOL Illu1.jpg
Abb.1: Aufbau der SOL
Datenblatt SOL (PR Neo)
© Pabel-Moewig Verlag KG

Die SOL besitzt Hantelform. Zwei Kugeln mit doppeltem Ringwulst, die über einen Zylinder ohne Ringwulst untrennbar miteinander verbunden sind. Die Nordkugel enthält als Kapitänsjacht einen 500m-Schlachtkreuzer, der zur Hälfte in den oberen Pol versenkt ist (Eigenname FAIRY). Es folgt der Großhangar mit den Beibooten – von 100-m-Kreuzern bis Dragonfly II-Kampfjägern – und die Werft. Die Nordkugel ist ausschließlich den Belangen der Besatzung vorbehalten. Bis auf wenige Notreaktoren und einigen Komponenten des Transitions- und LTG-Überlichttriebwerks in den Ringwülsten liegt die gesamte Energieversorgung des Schiffs in der Südkugel. Der Zylinder ist voller Fabrikanlagen, Laboren und Lagerräumen. Vier 200-m-Versorgungsschiffe sind mittig halb in die Struktur eingebettet. Dazu kommen noch Großschleusen für die Raumer etwaiger Besucher und Händler. Auffällig sind acht blauleuchtende Röhren, die mit 200 m Abstand vom Zylinder eine zusätzliche Verbindung zwischen Süd- und Nordkugel herstellen. Sie repräsentieren ein Speichersystem für Hyperenergie, sowie gleichzeitig die Energieleiter zur Versorgung der Nordkugel und des LTG (Langstrecken-Transienten-Gleiter). Die Südkugel wird vom Black-Hole-Protonenreaktor dominiert. Die untere Polseite ist abgeflacht und enthält die Düsen der Protonen-Sublichttriebwerke. Die SOL ist nicht landefähig. Sie ist in jeder Form versorgungsautark und nach der MAGELLAN das zweite terranische Raumschiff, das auch intergalaktische Distanzen überwinden kann.

Technische Daten

Kennzahlen
Länge über alles: 4000m Breite über alles: 1900m
Kugeldurchmesser: 1500m Zylinder: 1000m x 750m
Besatzung SOL: 4000 Besatzung Beiboote: 2000
Beschleunigung: 350km/sec2 Transitionsreichweite: 800 LJ/h
LTG-Reichweite max: 3200 LJ/h = 76k/d Feldteleskop: 2 Mio. LJ sterngenau
Waffen
72 Module in 4 Ringen Schwerer Impulsstrahler
Mittlerer Thermostrahler
Mittlerer Desintegrator
Leichter Paralysator
18 Korvetten in Drohnenkonfiguration 1440 Paratron-Schrapnelle
Raumtorpedos Minen
Tarnschirm Libraschirm mit Sektorverstärkung
Beiboote
1 Kapitänsyacht (FAIRY) 500-m-Schlachtkreuzer, 250 Besatzungsmitglieder, Standort: Nordpolbucht, LTG-Triebwerk, Tarnschirm, Teil des Feldteleskops, Heimatbasis der Raumlandeeinheit, 3 Korvetten, 12 Space-Disks, 24 Dragonfly II, 24 Sixpacks
18 Leichte Kreuzer 100 m je 20 Besatzungsmitglieder, Standort: Nordpolhangar, Transitionstriebwerk, Feldschirme, je 3 Dragonfly II, je 6 raumtaugliche Sixpacks
18 Korvetten 60 m je 10 Besatzungsmitglieder, Standort: Nordpolhangar, Transitionstriebwerk, Feldschirme, je 6 raumtaugliche Sixpacks
4 Langstreckenversorger 200 m je 100 Besatzungsmitglieder, Standort: Zylinderbuchten, Transitionstriebwerk, Feldschirme, integrierte Rohstoffsammler und Laderäume, Transportgleiter und -roboter
72 Space-Disks 30 x 12m, je drei Besatzungsmitglieder, Standort: diverse Hangars. In unterschiedlichsten Konfigurationen, teilweise mit Transitionstriebwerk
144 Dragonfly II-Raum/Kampfjäger 15 x 5m, je zwei Besatzungsmitglieder, Standort: diverse Hangars. In 12 Rotten mit je 12 Jägern organisiert, Kurzstreckentransition

Energieversorgung

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Abb.3: Black-Hole-Protonenreaktor
Datenblatt SOL (PR Neo)
© Pabel-Moewig Verlag KG
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Abb.2: Südkugel der SOL mit Black-Hole-Protonenreaktor
Datenblatt SOL (PR Neo)
© Pabel-Moewig Verlag KG

Black-Hole-Protonenreaktor (BHPR)

Oberstes Ziel bei der Konstruktion der SOL war ihre völlige Autarkie auch im Energiebereich. Damit entfielen Fusionsreaktoren und Impulstriebwerke als Hauptversorger. Dafür hätte es erhebliche Tanks für raffiniertes Deuterium benötigt, die in der MAGELLAN sehr viel Platz einnehmen. Natürlich wird trotzdem Deuterium benötigt: für die Notfallreaktoren und in sehr viel größerem Maß für die 72 Waffenpods, die energetische Selbstversorger sind. Auch alle Beiboote sind mit konventioneller Energieversorgung auf Fusionsreaktorbasis ausgestattet. Aber dieser »Treibstoff« wird über die Bussard-Kollektoren (s. u.) gesammelt und in mehreren Raffinierungsstufen aufbereitet.

Wie die Posbis an ein Mini-Black-Hole aus einem Sitarakh-Raumer gekommen sind, ist nicht bekannt. Auf jeden Fall verfügten sie beim Bau der SOL über die Konstruktionsdetails der Materieinjektoren für den Einschuss in den Black-Hole-Orbit, den Ultrawandler für die 99,99-prozentige Umsetzung der elektromagnetischen, photonischen und neutrinotischen Strahlung in Betriebsstrom und der Hyperbarie-Anreicherung im Schubstrahl.

  • Das Prinzip: Über die Prallfeldkollektoren eingefangene Materie wird über mehrere Desintegrationsstufen in ein Protonenplasma verwandelt, das per Injektor zielgenau an den Ereignishorizont des Black Holes geschossen wird. Dort degeneriert eine Hälfte der nahezu lichtschnellen und deshalb sehr energiereichen Materie zu Energie, die über das ganze Spektrum reicht und auf die Ultrawandler an den Wänden des Reaktors trifft. Die anderen Hälfte des Plasmas wird durch den engen Fly-By (am Ereignishorizont vorbei) auf 99,99 Prozent Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und über präzise gesteuerte Magnetfelder in die Triebwerke gezwungen, dort mit Hyperbarie angereichert und als Schubstrahl ausgestoßen.


Prallfeldkollektoren nach dem Bussard-Prinzip

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Abb.4: Prallfelder nach dem Bussard-Prinzip
Datenblatt SOL (PR Neo)
© Pabel-Moewig Verlag KG

Die Materie für den BHPR wird aus dem Weltraum selbst gewonnen. Über Projektoren an den äußeren Ringwulsten beider Kugeln werden jeweils vier zueinander versetzte, blütenblattförmige Prallfelder aufgespannt, die im Sublichtflug alles unter einer bestimmten Masse einfangen und den Desintegratorblöcken zuliefern. Je nach Materiedichte und Geschwindigkeit reichen die Prallfelder wenige hundert Meter bis tausende Kilometer in den Raum hinaus. Das System funktioniert nur bei ausgeschaltetem Libraschirm. Deshalb ist für Kampfeinsätze ein ausreichender Vorrat komprimierten Plasmas im Bereich hinter den Desintegratorblöcken unter hohem Druck eingelagert. Außerdem fangen die Prallfelder auf ihren Hyperfeldstrukturlinien Hyperenergie auf, modulieren sie und liefern sie in den Ringspeichern des LTG und den acht Elementen des Hyperenergiesilos ab.

  • Zusatzfunktion als Spiegel des Energiefeldteleskops: Eine besondere Funktion erfüllen die vier Prallfeldprojektoren des oberen Ringwulsts. Wenn die SOL in relativer Nullfahrt unterwegs ist, projizieren sie in Zusammenarbeit mit den Libraschirmprojektoren einen tausend Kilometer durchmessenden, perfekten Spiegel vor das Schiff. Die Kapitänsyacht ist speziell ausgerüstet und errichtet im Brennpunkt des Primärspiegels einen Sekundärspiegel, der die aufgefangene Strahlung bündelt und in die Polmulde der SOL reflektiert. Die astronavigatorische Positronik der SOL wertet das Ergebnis schließlich aus. Der Auflösungsbereich liegt bei mehreren hundert Lichtjahren Distanz. In diesem Bereich erhält man dann ungewöhnlich exakte Ortungsdaten, die die Ergebnisse konventioneller Instrumente deutlich übersteigen.

Hyperfeld-Silo

Hyperenergie wird durch Aufladung von Hyperkristallen gespeichert und durch gezielte Stromspannung – und/oder Laserimpulse – freigesetzt. Hier finden die bekannten Geminga-Drusen eine neue Aufgabe. Normale Reaktoren und die zugehörigen Umwandler liefern 10 bis 20 Prozent Effizienz. Die reine Hyperenergieakkumulation ohne Umwandlung liegt bei 80 bis 90 Prozent. Dazu dienen die Ringspeicher unter und über den beiden Ringwulsten sowie acht Zylinder zwischen den beiden Kugelelementen von 2000 m Länge und 50 m Durchmesser. Im Zentrum dieser Stangen befinden sich Energiespeicher, außen herum die Projektoren eines spezifischen Energiefelds, in dem die Hyperenergie für bis zu 200 LTG-Sprünge in Folge oder die Verstärkung des Energiefeldsublichtantriebs oder der Richtverstärkung des Libraschirms verwendet werden kann. Sobald der Kraftschluss des Felds zwischen allen Zylindern erfolgt, steigt die Hyperspeicherkapazität um 1200%. Erst dann wird die intergalaktische Reichweite möglich, allerdings können die 200-m-Transporter dann nicht mehr abdocken und auch die Großschleusen müssen verschlossen bleiben.

Antrieb

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Abb.5: Die SOL mit Sublicht-Antrieb
Datenblatt SOL (PR Neo)
© Pabel-Moewig Verlag KG

Sublicht

  • Antigrav: Die interne Schwerkraft liegt bei 1 g und ist nach Süd orientiert. Der externe Antigrav ist mit den Andruckneutralisatoren gekoppelt und lässt Manöver im Schwerefeld von Himmelskörpern zu.
  • Protonen-Strahltriebwerk: Die aus dem Protonenspeicher stammenden Wasserstoffkerne werden zur Hälfte durch das Black Hole bis auf 99,99 Prozent Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und kurz vor dem Austritt mit Hyperenergie (Pseudomasse) angereichert. Die Beschleunigung liegt bei 350 km/sec2 – das bedeutet aus dem Stand eine halbe Stunde bis zur minimalen Transitionsgeschwindigkeit von 0,5 LG.
  • Energetische Feldtriebwerke: Wie bei den Schiffen der CREST-Klasse sind die Projektoren des Feldtriebwerks in den äußeren Ringwulsten untergebracht. Bei Aktivierung entsteht ein blaues Leuchten. Bei der SOL wird das Feldtriebwerk direkt mit Hyperenergie gespeist, was die Effizienz vervierfacht und die Aggregate entsprechend kleiner werden lässt. Außerdem ist es so möglich, das Triebwerk mit Überlast aus dem Hyperenergie-Silo zu fahren. Im Notfall sind bis 450 km/sec2 Beschleunigung möglich.

Überlicht


Waffensysteme

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Abb.6: Autarkes Waffenmodul
Datenblatt SOL (PR Neo)
© Pabel-Moewig Verlag KG
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Abb.7: Synchron ausgerichteter Einsatz
Datenblatt SOL (PR Neo)
© Pabel-Moewig Verlag KG

Die SOL ist ein Langstrecken-Forschungs- und Generationenraumschiff – kein Militärraumer. Trotzdem weiß sie sich im Notfall sehr effektiv zu wehren.

72 Waffenmodule (schwere Impulskanone, Desintegrator, Paralysator, Thermostrahler (alle leicht)) in vier Ringen verfügen jeweils über einen Reaktor und einen Ringspeicher und werden per Hyper-Nahfunk vom Feuerleitstand in der Zentrale aus gesteuert. Konventionelles Feuer ermöglicht den Beschuss eines Ziels mit 18 Waffen gleichzeitig, wobei das Raumschiff rotiert und ein Salventakt entsteht. Um eine vielfach höhere Feuerkraft zu erzielen, können alle Module abgekoppelt und über Traktorstrahler in den Modulbuchten synchron ausgerichtet werden. Sie bilden dann vier Ringe, die gleichzeitig feuern (siehe Schema links). Somit schlagen im Ziel gleichzeitig 72 Impulsstrahlen ein. Die Wirkung entspricht einer 3,6 Gigatonnen schweren Fusionsbombe. Außer dem Wasserschirm der Liduuri kann kein bekanntes Schutzfeld einem solchen Fokusstrahl widerstehen. Der Beschuss ist allerdings nur starr in Flugrichtung oder über Heck möglich und verbraucht enorme Energiemengen!

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Abb.8: Einsatz mehrerer Waffenmodule
Datenblatt SOL (PR Neo)
© Pabel-Moewig Verlag KG

Der Libraschirm der SOL kann in einzelnen Sektoren durch gezielte Zuführung aus dem Hyperenergiesilo verstärkt werden. Ein weiterer Modus ermöglicht Tauchfahrten in die Korona einer Sonne oder Erkundungen in der Akkretionsscheibe eines Black Holes – allerdings auch hier unter enormem Energieverbrauch und deshalb nur für kurze Zeit! Der externe Antigrav wird mit dem Libraschirm gekoppelt, durch das Silo verstärkt, und kann so extreme Gravitationsverhältnisse ausgleichen. Ein »Tanken« über die Bussardkollektoren ist mit aktiviertem Libraschirm nicht möglich. Für den gleichzeitigen Einsatz der Waffenmodule müssen 72 Strukturlücken im Schirm geschaltet werden, die den Schutz in Feuerrichtung deutlich schwächen. Auch das Aus- und Einschleusen der Beiboote – insbesondere der Drohnenkorvetten und der Dragonfly-Rotten – schwächt den Libraschirm in den betroffenen Bereichen.

In militärischen Konflikten übernimmt vor allem der 500-m-Schlachtkreuzer die Führung. Von ihm aus wird die Kampfkoordination der 18 Drohnenkorvetten, der 18 Leichten Kreuzer und der 144 Dragonfly-II Raumjäger geführt. Er beheimatet auch die Raumlandegarnison der SOL und ist auf allen herkömmlichen Planeten landefähig.

Der Schlachtkreuzer wurde auf den Namen FAIRY getauft.

Sonstige Einrichtungen

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Abb.9: Nordkugel der SOL mit den Wohnbereichen
Datenblatt SOL (PR Neo)
© Pabel-Moewig Verlag KG

Die SOL besteht vor allem aus komprimierten Maschinenparks, die durch positronische Systeme und Roboter gesteuert und gewartet werden. Fünf 1-Kilometer-Decks in einem Zylinder der Nordkugel, Labore und Fabriken im Mittelzylinder, sowie die Hangaranlagen im oberen Drittel der Nordkugel sind die einzigen Bereiche mit Sauerstoffatmosphäre und für Menschen verträglichen Temperaturen (siehe Bild unten). Nur dort halten sich Besatzungsmitglieder auf.

Die Crew hat folgende Zusammensetzung:

Beiboote: 2000 (mit Ersatz und Wartung sowie technischem Personal)
Schiffsführung: 100 (vom Kapitän bis zum Chefingenieur)
Schiffsbetrieb: 500 (vom Koch bis zum Lehrer, inklusive medizinischem Personal)
Forschung: 250 (vom Astronom bis zum Zoologen)
Produktion: 200 (vom Agrarökonomen bis zum Praecello-Schweißer)
Militär: 1500 (vom Schlachtkreuzerkommandanten bis zum Raumlandefähnrich)

Das macht eine Stammbesatzung von rund 4500 Personen.

Die SOL ist ein Generationenraumschiff. Zusätzlich zur Stammbesatzung können 5000 weitere Passagiere (Zivilisten inkl. Kinder) an Bord genommen werden, so dass sich eine Maximalbesatzung von rund 10.000 Personen ergibt!

Wohnbereiche und Habitate

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Abb.10: Appartementetage
Datenblatt SOL (PR Neo)
© Pabel-Moewig Verlag KG

Fünf Decks: 1000 m Durchmesser, jeweils 100 m hoch – dazwischen und außen herum die Versorgung, Notreaktoren, doppelte Andruckabsorber, Positroniken, etc. Verbunden über jeweils zwei zueinander versetzte, 50 m durchmessende Antigravsenken pro Etage. Insgesamt 100 Wohntürme mit je 20 Etagen reichen bis zur Decke. Kliniken, Schulen, Konferenzbereiche, etc. sind in Hügel halb in die Böden und in die Hügel selbst integriert. Jedes Deck hat ein eigenes Habitat. Die Landschaften werden durch Holoprojektionen unterstützt, so dass man den Eindruck hat, tatsächlich auf einem Planeten zu sein. Außerdem werden sie zur Versorgung mit Frischnahrung genutzt.

Deck 1: Epsal. Riesenfungi. Biolabs, Proteinproduktion, Kliniken, Restaurants, Zoo.
Deck 2: Urbaner Metroplex, Medien, Kultur, Theater, Kinos, Bordradio und Holo-TV, Ateliers, Schulen, Bars, Nachtclubs.
Deck 3: Europäische Parklandschaft, Berge, Wälder, Seen, Universitäten, Handwerk.
Deck 4: Südsee, Meer, Fischversorgung, Algen, Korallen, Restaurants, Strand, submarines Wohnen – Wasservorrat des Schiffs, 50m Wassertiefe
Deck 5: Mars, Wüste. Aride Oasenlandschaft. Weite, Ruhe, Einsamkeit, Schulen, religiöse Zentren


Die Zentralen

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Abb.11: Schema einer Zentrale
Datenblatt SOL (PR Neo)
© Pabel-Moewig Verlag KG

Auf jedem der fünf Decks gibt es eine Art Amphitheater unter freiem Himmel mit 50 m Durchmesser. Mitglieder der Schiffsführung klinken sich hier in ihre Aufgabenfelder ein und steuern über sensomotorische Rückkopplungen in einer Kombination aus Gesten, Worten und Blicken die SOL. Dabei ist es egal, welche Zentrale verwendet wird – allen gemeinsam ist die Holosphäre, die die Realität der Umgebung mit rechnergestützter Aufbereitung zeigt. Eine Verständigung einzelner Fachbereiche findet über virtuelle Konferenzen statt – oder einfach per »Zusammensetzen« auf einem der Ränge hinter Schall- und Sichtschutzfeldern. Ob im Stehen, Sitzen, Gehen oder Liegen – das Holosphärensystem vernetzt alle gerade aktiven Mitglieder der Schiffsführung in den Zentralarenen.

Quellen