Dorstellarain

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Der Pthorer Dorstellarain war ein Pirat vom Regenfluss, der auf der Dimensionsschleppe zum Anführer der Clanocs aufstieg, dann zu den Weggefährten Atlans gehörte und letztendlich unter dem Namen Dorjan Pthoricus Clanocis Gladiator und Kriegstribun im Römischen Imperium wurde.

A365 1.JPG
Atlan 365
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erscheinungsbild

Er war ein Hüne von etwa 220 cm Größe, kompakt gebaut mit breiten Schultern. Sein Gesicht war grobporig, die dunkelblauen Augen ließen ihn gutmütig aussehen. Seine Nase war rot und wirkte aufgedunsen (Atlan 365), zeitweise trug er einen Kinnbart.

Charakterisierung

Dorstellarain war ein Mann voller Gegensätze. Er war ein nüchterner Denker, der manchmal schlau und verschlagen wirkte, ein ehrlicher Kämpfer und treuer Weggefährte, der leicht erregbar war. Er verstand viel vom Kampfhandwerk, hatte aber auch eine philosophische Ader in sich. Im Kampf und bei Gelagen war er unmäßig, bei körperlichen Anstrengungen ausdauernd und kräftig. Kurzum: Er war ein Meister der Überlebenskünste.

Fähigkeiten

Er konnte sehr rasch Fremdsprachen erlernen.

Geschichte

Anführer der Clanocs

Einst war Dorstellarain ein Pirat vom Regenfluss auf Pthor. Eines Tages entdeckte er einen verborgenen Ableger der VONTHARA-Anlage und wurde deshalb auf die Dimensionsschleppe verbannt. Dort wurde er von den Clanocs aufgenommen und schwang sich zu ihrem Anführer auf. (Atlan 365)

Im Jahre 2650 wurde er über ein Signal darüber informiert, dass ein neuer Verbannter in der n-Aura eingetroffen sei. Er holte ihn auf seinem gezähmten Braster Kitur ab und lernte dadurch Atlan kennen. Auf dem Rückweg nach Oigster wurden sie von einem Eissturm überrascht, den sie in einem rasch ausgehobenen Wikipedia-logo.pngIglu überstanden. Bei der Weiterreise wurden sie von zwei Schneeschweinen angegriffen. Atlan konnte seinen Gegner töten und dem in Bedrängnis geratenen Dorstellarain helfen – dann wurden sie von Gefährten aus Oigster abgeholt und begleitet. (Atlan 365)

Nachdem die beiden in Oigster angekommen waren, begegnete Dorstellarains Lebensgefährtin Jott-Mutesial dem Arkoniden mit großer Abneigung und bestand darauf, dass er sich einem tödlichen Test unterzog. Beim davor stattfindenden Fest mischte sie Atlan Wasser aus dem Angstbrunnen in den Trinkbecher, wodurch der Lordadmiral zum jämmerlichen Feigling wurde. Dorstellarain durchschaute die Situation, war aber außerstande, jetzt noch einzugreifen. Atlan wurde in die Unterwelt Oigsters geschickt, aber wenige Stunden später machte sich der Clanoc mit seinem Vertrauten Favt auf, ihm zu helfen. Als sie den Arkoniden aus dem Labyrinth holten, wurden sie noch von Vandry-Rann gewarnt, aber es war bereits zu spät; sie wurden von einer von Jott-Mutesial aufgehetzten Meute angegriffen und nach langem Kampf überwältigt und eingesperrt. Kurz darauf bereute Jott, was sie getan hatte und befreite Dorstellarian, der aber darauf bestand, dass ihn Atlan und Favt begleiteten. Sie verließen Oigster auf einem bereitgestellten Reitbraster. Wenige Stunden später erlag Favt seinen Verletzungen und auch der Braster musste aufgegeben werden. (Atlan 366)

Sturm gegen Gynsaal

Zu Fuß marschierten sie weiter und erreichten die sagenhafte Stadt Poro-Gheloos. Und zwar nachts, während fast alle Xacoren schliefen. Der hungrige Dorstellarain drang in eines der Gebäude ein, labte sich und legte sich zum Schlaf nieder, während Atlan die Stadt erkundete. Stunden später spürte der Clanoc Bisse an einer Hand – Wezzley hatte ihn angegriffen und mit seinen viel zu schwachen Beißwerkzeugen unschädlich machen wollen, da er dachte, Dorstellarain wolle die heranwachsende neue Königin Marsicar gefährden. Diese erwachte in diesem Moment, informierte sich über die Lage und half Dorstellarain dabei, Atlan zu befreien, der hingerichtet werden sollte. Dabei brach eine Revolution unter den Xacoren aus, die zu Gunsten Marsicars beendet wurde. (Atlan 368)

Wezzley begleitete die beiden Gefährten ein Stück in Richtung Gynsaal, wo sie unweit des Stützpunktes Bortolack die Zarmack-Blasen entdeckten. Sie drangen in eine der Blasen ein und Atlan erforschte das Überwachungssystem, was nicht unbemerkt blieb; die beiden wurden von Kodos überwältigt und in Bortolack arrestiert. Wenige Stunden später wurden zwei Mitgefangene zu ihnen gebracht: Grizzard, der im Lebo Axtons Projektionskörper gefangen war und die Porquetor-Rüstung als Schutz- und Transportmittel benutzte, sowie Pama, eine geistig zurückgebliebene Orxeyanerin mit der Parafähigkeit der Pyrokinese. Auf Anhieb konnte Pama Dorstellarain nicht ausstehen und ließ ihn das bei jeder Gelegenheit spüren, was den Clanoc nach und nach erzürnte. Aber auch Pama wurde zornig und wenn das Mädchen erregt war oder Angst verspürte, musste sie ihre Parakräfte freilassen. Dadurch wurde fast der gesamte Stützpunkt zerstört und die vier unfreiwilligen Gefährten konnten entkommen. (Atlan 369)

Mit einem geraubten Schneekettenfahrzeug fuhren sie gen Gynsaal, wo sie den Schutzschirm nicht durchdringen konnten. (Atlan 369) Sie versteckten sich im Schnee und als der Schirm geöffnet wurde, um einen Schwarzen Kontrolleur durchzulassen, betraten sie die Stadt. Dorstellarain wurde sofort bewusstlos, da er gegen die in der Stadt herrschende Strahlung VONTHARAS nicht immun war. Er wurde von Grizzard in ein Gebäude gebracht, wo er bei den nachfolgenden Auseinandersetzungen nicht entdeckt wurde. (Atlan 370)

Die Kodos wurden befriedet und wollten hernach Gutes tun. Die Clanocs wurden informiert, dass der Transmitter nach Pthor nun für sie offen stand, aber Dorstellarian passierte ihn nicht. (Atlan 373)

Anmerkung: Da es kaum vorstellbar ist, dass er nicht nach Pthor zurückwollte, liegt es nahe, dass er aus einem anderen Grund das Überwechseln versäumte.

Er verblieb mehrere Monate auf der Dimensionsschleppe und musste sich mit den umschlagenden Witterungsbedingungen abfinden. Schnee und Eis, die das Land fast überall überzogen hatten, schmolzen nach und nach ab und erzeugten eine Flut, die Dorstellarain fortspülte. An einem Becken – das zum See wurde – konnte er sich eine primitive Hütte errichten und vegetierte dort dahin, ohne Werkzeuge zu besitzen, die er zur Jagd verwenden konnte. Dadurch magerte er stark ab, bis ihn der Kosmische Kundschafter Algonkin-Yatta fand. Sie freundeten sich an und traten die Rückreise gemeinsam an. Doch sie konnten die Dimensionsschleppe erst verlassen, nachdem sie drei Aggregate in der von Sand und Schlamm halb begrabenen Stadt Gynsaal zerstört hatten. Dann brachte Algonkin-Yatta den Pthorer mit der Zeitkapsel zu seinem Kundschafterschiff, wo er Anlytha kennenlernte. (Atlan 375)

Karriere in Rom

Algonkin-Yatta war auf der Suche nach Pthor, um Atlan zu treffen. Da er ohne fremde Hilfe nicht mehr weiter wusste, beschloss er, mit seinen Gefährten nach Terra zu reisen und peilte dabei den Oktober 2649 an, einige Zeit nach seinem letzten Besuch. Er flog mit dem Kundschafterschiff zunächst in die Milchstraße und versteckte es in einem Wikipedia-logo.pngGasnebel. Dann starteten Algonkin-Yatta, Anlytha und Dorstellarain mit der Zeitkapsel nach Terra. Doch während der Zeitreise kam es zu einem Kurzschluss in einem Aggregat, die Zeitkapsel musste an der Küste Italiens notwassern – nicht in der angestrebten Zielzeit, sondern im Römischen Imperium des 2. Jahrhunderts. (Atlan 375)

Dorstellarain machte sich selbstständig und schwamm an Land, in den naheliegenden Hafen von Ostia. Um unter den Römern nicht aufzufallen, raubte er einem Passanten die Kleidung (wie sich später herausstellte, handelte es sich um Galenus, einen berühmten Arzt). Auf der Flucht vor römischen Soldaten, die ihn beobachtet hatten, knüppelte ihn jemand nieder. Der Pthorer fand sich als Gefangener von Quintus wieder, dem Schergen einer maskierten Domina, die ihn die Wikipedia-logo.pngLateinische Sprache lehrte. Später, nachdem die Domina gegangen war, provozierte Dorstellarain Quintus zu einem Zweikampf, der mit dem Tod des Schergen endete. Der Pthorer beschloss, aus seiner Kampfkraft Kapital zu schlagen, und begab sich nach Rom. Unter dem Namen Dorjan Pthoricus Clanocis verpflichtete er sich als Gladiator. (Atlan 375)

Bei seinem ersten Kampf im Flavischen Amphitheater stand er als Wikipedia-logo.pngRetiarius zwei außergewöhnlichen Gegnern gegenüber: einem schwarzhäutigen Magier und einer Drachenfrau – Algonkin-Yatta und Anlytha, die ihm auf der Spur geblieben waren. Letztere beherrschte die Fähigkeit der Illusionen und gaukelte dem Publikum einen Kampf vor, bei dem Dorjan beide scheinbar spektakulär bezwang. Wikipedia-logo.pngKaiser Marcus Aurelius Antonius belohnte ihn mit einer Einladung in sein Haus. Einige philosophische Sprüche des Pthorers beeindruckten den Kaiser sehr; sie inspirierten ihn zu seinen »Selbstbetrachtungen«. Bei dem Festmahl traf Dorjan auch auf Galenus sowie die geheimnisvolle Domina, die sich als Gemahlin des Kaisers entpuppte. Dorjan begann ein Verhältnis mit ihr. Der Kaiser bot ihm trotzdem den Posten des Hausverwalters an – und die Freiheit. (Atlan 375)

Inzwischen fand Algonkin-Yatta heraus, dass er zur Reparatur der Zeitkapsel Gold benötigte – 30 Gramm Gold mit magisch aufgeladenen Atomkernen, die jedoch überaus selten vorkommen. Wegen der schlechten Qualität der römischen Goldmünzen waren als Ausgangsmaterial etwa 1200 Kilogramm Gold erforderlich. Dorjan schloss sich dem Feldzug des Kaisers gegen die Wikipedia-logo.pngParther an. Er hoffte, im Krieg die benötigten Reichtümer zu erlangen. (Atlan 375)

In Tyrus geriet er in eine Falle, konnte seinen Gegner Mursil aber überwältigen. Beim Verhör entpuppte dieser sich als ein Nachkomme von Außerirdischen. Ein Komplize attackierte Dorjan und entkam mit Mursil. (Atlan 376)

Der Tross der Legionäre brach auf in Richtung Babylon. Unterwegs vertieften Marcus Aurelius und Dorjan ihre Freundschaft. Das Geheimnis seiner Herkunft vertraute Dorjan dem Kaiser nicht an. Nur dem Wikipedia-logo.pngTribun Vinicius Aulus Lentulus verriet er, dass er nicht von der Erde stammte und eine Unmenge Gold für die Reparatur der Maschine benötigte, die ihn hierher gebracht hatte (die Zeitkapsel). An einem See in der Nähe des Euphrats errichteten die Römer ein Lager für mehrere Tage. Bei einer nächtlichen Lauschaktion erfuhr Dorjan, dass die Kaiserin alias Seciachi seiner habhaft werden wollte; sein Verfolger Quequeldo verbarg sich unter den Wikipedia-logo.pngMarketendern und Mursil wartete in Babylon. (Atlan 376)

Bei einer Erkundung der scheinbar menschenleeren Stadt durchschaute Dorjan, dass die Parther einen Hinterhalt für die römischen Legionen angelegt hatten, und ließ Marcus Aurelius darüber benachrichtigen. Dann erschien Mursil und führte Dorjan sowie dessen Begleiter Proculus in eine Geheimkammer unter der Zikkurat zu seinen Artgenossen. Mursil, Quequeldo und die anderen gehörten zu der letzten Handvoll Nachfahren von Sklaven, die vor bald zweitausend Jahren von Akonen auf die Erde gebracht worden waren. Sie hatten sich mit dem Wikipedia-logo.pngSchwarzen Tod infiziert und boten Dorjan Gold, wenn er sie zu seiner Zeitkapsel führen und heilen würde. Es kam zum Kampf, den einzig Dorjan überlebte. (Atlan 376)

Unter vielen Mühen verschiffte Dorjan das erbeutete Gold nach Sardinien und versteckte es in einer Bucht. Zwei Monate nach seiner Rückkehr nach Rom traf er wieder mit Anlytha und Algonkin-Yatta zusammen und führte sie dorthin. Sie extrahierten die magisch aufgeladenen Goldatome und reparierten die Zeitkapsel. Dann setzten sie ihre Reise in das Jahr 2649 fort. Währenddessen brachte Dorjan das (um 30 Gramm verringerte) Gold nach Rom, um dem geschwächten Imperium beizuspringen und sich von Marcus Aurelius zu verabschieden. Dann verliert sich seine Spur; zu dem für 14 Tage später vereinbarten Treffen mit der Zeitkapsel erschien er nicht. (Atlan 376)

Quellen

Atlan 365, Atlan 366, Atlan 368, Atlan 369, Atlan 370, Atlan 373, Atlan 375, Atlan 376