Kalarthras

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Kalarthras ist ein mindestens 800.000 Jahre alter Vargane, der circa 750.000 v. Chr. als Leiter einer varganischen Expedition in die Galaxie Dwingeloo gereist, dort unter den Einfluss des Dunkelsterns geraten und im Juni 1225 NGZ Atlan begegnet war. (Dunkelstern 3)

Erscheinungsbild

Äußerlich hat Kalarthras im Jahre 1225 NGZ kaum noch Ähnlichkeiten mit einem typischen Varganen. Sein Haar ist weiß, seine Haut hat einen stetig dunkler werdenden Grauschimmer. Seine Augen sind völlig schwarz wie Kugeln aus Onyx. Wie die meisten Varganen ist auch Kalarthras hochgewachsen und hat eine schlanke Figur. (Dunkelstern 1)

Geschichte

Das Projekt

Kalarthras gehörte zu jenen Varganen, die vor circa 800.000 Jahren aus dem so genannten Mikrokosmos gekommen und nicht wieder dorthin zurückgekehrt waren. Kalarthras war am Projekt Kyrlan beteiligt, das unter anderem die Errichtung von PSI-Energie-Quellen im Bereich der Milchstraße zum Ziel hatte. In dieser Zeit war er der Geliebte der Varganin Kythara. (Lordrichter 1)

Es kam zu Differenzen zwischen Kalarthras und Kythara über das Projekt. Kythara schied mehr oder weniger freiwillig aus, um den Streit nicht eskalieren zu lassen. (Lordrichter 11)

Gantatryn

Nach Fertigstellung der Psi-Quellen und der Rückkehr der meisten Varganen in den Mikrokosmos war Kalarthras auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Im Verlauf von zwei Jahren stellte er nach dem Vorbild von Wothanasor eine Expedition zusammen. 30 Oktaederschiffe und 74 Varganen sollten in die Galaxie Gantatryn fliegen. Dort plante Kalarthras, ein neues Reich der Varganen zu errichten. Die Expedition startete 750.000 Jahre vor 1225 NGZ. Sein Flaggschiff war der 1840-Meter-Raumer TARVAN. Während des fünfmonatigen Fluges starben drei Männer und eine Frau. 70 Varganen erreichten die Ausläufer Gantatryns. Dort verspürte Kalarthras eine unglaublich bösartige Ausstrahlung. Der Wissenschaftler war fest entschlossen, das schreckliche Geheimnis von Gantatryn zu lüften. Nach einigen Wochen der Erkundung starben drei weitere Expeditionsteilnehmer. Je näher die Flotte dem Zentrum der Galaxie kam, umso sicherer war sich Kalarthras, dass das Böse dort seinen Sitz hatte. Eine Art Besessenheit erfasste ihn, dieses »Böse« zu eliminieren, um die Bedrohung für sein neu zu errichtendes Reich der Varganen auszuschalten. Zwei weitere Frauen starben. Plangemäß ließ Kalarthras Tausende von Aktivierungskapseln ausstreuen. Da sich Kalarthras weigerte, auf einer Welt zu landen und diese als Basis auszubauen, kam es zur Meuterei. Veschnaron übernahm die Leitung der Expedition und ließ die 30 Schiffe auf Sagora landen. Kalarthras waren nun bei seiner Suche nach dem Bösen die Hände gebunden. Er erhielt ein Haus zugewiesen, in dem er sich regelmäßig mit Haischar traf. (Dunkelstern 3)

Das Böse

Garantomal schien einen Grund für den Tod der Varganen gefunden zu haben. Er hatte eine unerklärliche Veränderung in den Zellkernen festgestellt, die nach dem Verlassen der Milchstraße ausgelöst worden war. Doch das nächste Opfer war Haischar nur wenige Wochen später. Durch diesen Schock änderte Kalarthras seine Haltung. Er bot seinen Männern und Frauen an, gemeinsam auf Sagora das Reich zu errichten ohne zuvor das Geheimnis dieser Galaxie lüften zu wollen. Veschnaron übertrug ihm sofort wieder die Leitung der Expedition. Nach der Fertigstellung von drei Städten auf Sagora gab es vier weitere Todesfälle. Die nun nur noch 48 Varganen legten sich in die mitgeführten Konservierungstanks, um 10.000 Jahre im Tiefschlaf zu überbrücken, darauf hoffend, dass es in ihren Körpern dann keine Zünder mehr gab und vielleicht auch das Böse verschwunden war. (Dunkelstern 3)

Kolonisierung

Als die Varganen wieder erwachten, fühlten sie das Böse noch immer. Kalarthras löste dennoch die erste Kolonisierungswelle aus. Die Schiffe flogen zehn bereits vorher festgelegte Sonnensysteme an. Auf Sagora wurde eine große Werft gebaut. Obwohl Jertara ihm ihre Zuneigung signalisierte, ging Kalarthras vorerst keine neue Beziehung ein. Zu groß war seine Angst, sie zu verlieren. Die zehn Kolonien standen in ständiger Hyperfunkverbindung mit Sagora, Städte entstanden auf diesen Welten, aber nicht jeder Vargane war damit einverstanden. Auch Jertara vertrat diese neue Denkweise, die die Zerstörung der Ökologie fremder Planeten durch die Umformung auf varganische Vorgaben ablehnte. Es kam oftmals zu heftigen Disputen zwischen ihr und Kalarthras. Weitere Schiffe wurden ausgeschickt und Planeten kolonisiert. Doch keine anderen Intelligenzen wurden gefunden, mit denen sich die Varganen vermischen konnten. Kalarthras begab sich erneut in Tiefschlaf, der diesmal 100.000 Jahre dauerte. Die Varganen auf Sagora taten es ihm nach. Mindestens einer von ihnen blieb wach, um die Geschicke des im Aufbau befindlichen Reiches zu lenken und mit den Kolonien Kontakt zu halten. (Dunkelstern 3)

Probleme mit den Kolonien

Nach seinem Erwachen schien der »plötzliche Tod« besiegt zu sein. Doch die Ausstrahlung des Bösen verspürte Kalarthras stärker denn je. Kalarthras war nun bereit, mit Jertara eine Partnerschaft einzugehen. Die Varganen hatten beinahe 100 Planeten besiedelt, die aufgrund ihrer geringen Zahl meist von Robotern verwaltet wurden. Insgesamt vier Werften waren errichtet worden, in denen Schiffe gebaut wurden. (Dunkelstern 3)

Nach Jahren sagten sich 15 Kolonien von Sagora los. Alle wurden von einem Varganen, einem »Kaiser« regiert. Veschnaron vertrat die Ansicht, die Kolonien unter Umständen sogar mit Gewalt zur Räson zu bringen. Jertara kritisierte ihn dafür heftig. Sie plädierte für die Akzeptierung der freien Entscheidung. Schlussendlich verblieben nur noch 33 Varganen auf Sagora. 50 Jahre später hatte sich ihre Zahl auf 20 reduziert. Immer mehr hatten sich über die Galaxie verstreut. Der Traum von einem Reich, das gegen das im Zentrum lauernde Böse vorgehen konnte, schien ausgeträumt zu sein. (Dunkelstern 3)

20 Jahre später vermeldete ein nach Sagora zurückkehrendes Erkundungsschiff die Entdeckung varganoiden Lebens auf einer Welt, auf der man Aktivierungskapseln ausgesetzt hatte. In kurzer Zeit wurden drei weitere derartige Welten gefunden. (Dunkelstern 3)

Nachkommen

Nach einer weiteren Tiefschlafphase waren nur mehr Kalarthras, Jertara und Veschnaron auf Sagora. Auf den etwa 500 Kolonien regierten einige wenige Varganen und Roboter. Das entdeckte Leben varganischen Ursprungs war derart gefördert worden, dass diese Völker die Raumfahrt entwickelt hatten. Es kaum auch zu Vermischungen mit den Varganen, die zwar untereinander unfruchtbar waren, mit Angehörigen dieser neuen Völker aber Nachkommen zeugen konnten. Die Errichtung eines mächtigen Reiches schien wieder möglich geworden zu sein. Die nicht mehr unsterblichen Nachkommen würden zu den Varganen in Ehrfurcht aufschauen. Kalarthras und Jertara besuchten die Welten und zeugten dort zahlreiche Nachkommen. Nach hunderten von Jahren kehrten sie nach Sagora zurück und legten sich für 100.000 Jahre in Tiefschlaf. (Dunkelstern 3)

Die Varganen und ihre Nachkommen entdeckten die Hinterlassenschaften einer alten Zivilisation. Die Ruinenstädte und Raumstationen waren rund 800.000 Jahre alt und schienen von den avenoiden Rhoarxi geschaffen worden zu sein. Die von diesem Volk besiedelten Welten waren mit einem Transmitternetz untereinander verbunden. Aus unbekannten Gründen waren die Rhoarxi ausgestorben. Die Varganen errichteten Stützpunkte auf den Planeten der Rhoarxi, nutzten die Hinterlassenschaften und versuchten deren Geheimnisse zu entschlüsseln. Hinweise auf eine geheimnisvolle Kathedrale von Rhoarx wurden gefunden, doch es blieb bei den Hinweisen. (Dunkelstern 3)

Rückkehr in die Milchstraße

Eines Tages beschloss Kalarthras, Gantatryn zu verlassen, um neue Herausforderungen zu suchen. Mit der überholten und modernisierten TARVAN verließen er und Jertara Sagora. 400.000 Jahre nach der Ankunft in der Balkenspiralgalaxie verließen sie die Sterneninsel wieder, ohne das Geheimnis des Bösen gelüftet zu haben. Je weiter sie sich von Gantatryn entfernten, umso stärker kehrte Kalarthras' alte Besessenheit zurück. Auf ihrer Reise durch das Universum machten Kalarthras und Jertara oftmals Station auf fremden Welten und verbrachten auch Jahrtausende im Tiefschlaf. Den neu entdeckten Völkern gaben sie Ratschläge, wenn sie darum gebeten wurden und boten ihre Freundschaft an. Nach 300.000 Jahren kehrten die beiden Varganen in die Milchstraße zurück. Doch dort war von den Varganen nichts mehr zu finden. Die vor 700.000 Jahren bewohnten Planeten waren zu Versunkenen Welten geworden. Die Milchstraße wurde von unbekannten Völkern beherrscht, vor allem von den Lemurern, die sich in einem Vernichtungskrieg gegen die Haluter befanden. Nach einem kurzen Besuch der Sternenstadt VARXODON verließen sie drei Wochen nach ihrer Ankunft enttäuscht die Milchstraße. Kurz vor dem Aufbruch trafen sie auf ein varganisches Schiff, das Kontakt aufnahm. Sie trafen sich mit Kythara zu einem Informationsaustausch und trennten sich wieder als Freunde. Kalarthras und Jertara kehrten nach Gantatryn zurück. Kalarthras Manie schlug stärker denn je durch. Er fürchtete die vollständige Vernichtung der varganischen Zivilisation in Gantatryn durch das Böse. Während des Einfluges in die Galaxie konnten sie keine Funksprüche auffangen. Kalarthras begann, selbst Signale auszusenden. Gantatryn schien verlassen zu sein. Endlich wurden Funksignale aufgefangen, die die TARVAN nach Gondnar führten, eine anscheinend blühende Welt mit Städten, regem Verkehr zwischen den Metropolen und Raumhäfen mit stolzen Schiffen. Kalarthras entging, dass weder Raumschiffe starteten noch landeten. Maschkran empfing die Varganen mit allen Ehren. Kalarthras war der Meinung, dass das Reich der Varganen sich in bestem Zustand befand und war erfreut, dass er und die aus der Milchstraße gekommenen Varganen gewissermaßen einen mythologischen Status erhalten hatten. Dabei übersah er, dass beim Bankett keine Offiziere oder Raumfahrer anwesend waren. Doch Jertara, der die Diskrepanzen aufgefallen waren, holte ihn in die Wirklichkeit zurück. Es gab kein Reich der Varganen. Maschkran schilderte die Ereignisse der letzten 300.000 Jahre. Die Nachkommen der Varganen hatten sich zwar über Gantatryn ausgebreitet, waren aber keinesfalls die Eroberer, die ihre Vorfahren gewesen waren. Als die alten Varganen Gantatryn verlassen oder sich in den Tiefschlaf gelegt hatten, wagten es die Kolonisten, ihre eigenen Wege zu gehen und ihre eigenen Vorstellungen und Ideale umzusetzen. Die Welten, auf denen sie lebten, waren ihnen genug. Sie lernten, mit der Natur in Harmonie zu leben und mit den Ressourcen auszukommen. Zwar hielten die Welten untereinander Kontakt, doch Raumfahrt wurde immer weniger betrieben. Jeder der autarken Planeten wurde von einem Verwalter regiert. Dieser hatte sich dem Willen des Volkes zu beugen. (Dunkelstern 3)

Der Dunkelstern

Verwalter Maschkran erzählte von dem Mythos des Dunkelsterns. Er übergab an Kalarthras die Koordinaten., sodass er und Jertara mit der TARVAN dorthin aufbrechen konnten, um dieser geheimnisvollen Sonne einen Besuch abzustatten. Kalarthras war überzeugt, nach 700.000 Jahren endlich das Böse gefunden zu haben. Als die TARVAN in einer Entfernung von einem Viertel Lichtjahr zur Sonne in den Normalraum zurückkehrte, erfolgte eine extrem starke Eruption, die gewaltige Mengen einer schwarzen Substanz aus dem Stern herausschleuderte. Die Schwärze hüllte das Schiff vollständig ein. Seit diesem Zeitpunkt fehlte Kalarthras jede Erinnerung. (Dunkelstern 3)

Erweckung

Am 24. Mai 1225 NGZ fing Kythara in der varganischen Station auf Vassantor die Gedankenmuster von Kalarthras auf. Zum letzten Mal hatte sie ihn vor mehr als 50.000 Jahren getroffen. Dieses Bewusstsein schien denjenigen zu gleichen, die nach der Rückkehr in den Mikrokosmos in der Eisigen Sphäre die Fähigkeit der Bewusstseinsteleportation entwickelt hatten, um die Sphäre auf geistigem Weg verlassen zu können. Als Kythara an Bord eines Kardenmoghers den Mond wieder verließ, konnte sie die Gedankenmuster nicht mehr empfangen. (Lordrichter 11)

Am 1. Juni 1225 NGZ wurde Kalarthras in einem wannenförmigen Stasisbehälter liegend in der KRYPTA im Inneren des Mondes Vassantor gefunden. Kythara leitete den Weckvorgang ein. Langsam begann sich Kalarthras zu bewegen. Noch bevor der Vargane vollständig erwacht war, drangen Truppen der Zaqoor in die Halle ein. Kythara und Atlan waren gezwungen, sich zurückzuziehen. Als sie nach schweren Auseinandersetzungen mit den Zaqoor in die KRYPTA zurückkehrten, hielten sich dort zahlreiche Kämpfer der Lordrichter von Garb auf. Kythara schickte vier sie begleitende Kugelroboter vor. Drei der Roboter eröffneten aus allen verfügbaren Waffen das Feuer auf die Gardisten. Der vierte Roboter schwebte mit Atlan und Kythara zum Stasisbehälter Karalthras'. Mit vier Tentakelarmen riss der Varg-Roboter den Behälter in die Höhe. Der Arkonide und die Varganin folgten ihm über eine lange, steile Treppe. Kythara, Atlan und der Stasisbehälter flogen mit Höchstgeschwindigkeit in einen Hangar der AMENSOON ein. Varg-6 transportierte den Stasisbehälter in die Medostation. (Dunkelstern 1)

Kampf gegen die Lordrichter

Nach seinem Erwachen unterstützte Kalarthras die beiden im Kampf gegen die Lordrichter von Garb. Erst als er mit der AMENSOON wieder den Dunkelstern erreichte, verspürte Kalarthras in einer der Verdickungen der Akkretionsscheibe um die Sonne neben den mentalen Impulse von Varganen auch noch ein äußerst fremdartiges, anscheinend instinktgesteuertes Bewusstsein. (Dunkelstern 3)

Miniaturisierung

Beim Anflug auf den Planeten Sothin hatte die AMENSOON mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die gesamte Steuerung fiel aus und Kythara verlor vollends die Herrschaft über ihr Doppelpyramidenschiff. Die hyperenergetischen Schwingungen, die von der materialisierenden Schwarzen Substanz stammten, erschütterten das Varganenschiff. Die AMENSOON schien von einem bestimmten Punkt auf Sothin magisch angezogen zu werden. Das Schiff landete sanft, ohne dass Kythara etwas dazu getan hätte. Atlan und seine Mitstreiter erkannten, dass sich die Größenverhältnisse auf unerklärliche Weise verschoben hatten. Wo die Instrumente der AMENSOON zuvor noch normale Vegetation anzeigten, fand man sich nun inmitten einer ins Riesenhafte vergrößerten Flora und Fauna wieder. Gorgh-12 stellte an diesem 7. Juni 1225 NGZ einen unerklärlichen Energieabfluss aus der AMENOON fest. Schockwellen schüttelten die AMENSOON kräftig durch. Die Mehrzahl der Aggregate und Geräte fiel aus. Die Energieversorgung brach zusammen. Atlan und Gorgh-12 gelang es, den Energieabfluss einzudämmen. Atlan wurde Zeuge einer scheinbar sehr vertraulichen Unterhaltung Kytharas mit Kalarthras, deren Inhalt er zwar nicht verstehen konnte, die aber dennoch starke Eifersuchtsgefühle in ihm weckte. Die AMENSOON wurde von riesenhaften Spinnentieren angegriffen, die mit Thermostrahlern und Desintegratoren getötet beziehungsweise vertrieben werden konnten. (Dunkelstern 5)

Kythara und Kalarthras gelang es, den Ausstoß der Fusionsreaktoren und der Masse-Energie-Konverter auf einem noch immer zu niedrigen Wert einzupendeln. Der größte Teil der erzeugten Energie versickerte weiterhin. Der Extrasinn empfahl Atlan, von seiner Eifersucht auf Kalarthras abzulassen. Die Frage, ob sie einem Verkleinerungsprozess unterlegen waren, beantwortete Kythara nur ausweichend. (Dunkelstern 5)

Ein einem Marschiere-Viel ähnelndes Rochenwesen (nur viel größer) stapfte auf die AMENSOON zu. Mit Kytharas Einverständnis feuerte Atlan die Thermostrahler mit der gesamten zur Verfügung stehenden wenigen Energie ab. Das titanenhafte Wesen änderte nur geringfügig seinen Kurs, der es jedoch nun knapp an der AMENSOON vorbei führte. (Dunkelstern 5)

Experimentierstation

Atlan und Kythara machten sich auf, um die Energiequelle zu finden, die für die erzwungene Landung der AMENSOON verantwortlich war. Am 20. Juni zerstörten Kythara und Atlan einen riesigen Kuppelbau, von dem die Schockwellen ausgingen. Kythara vermutete, dass die Kuppel eine Experimentierstation der Lordrichter war. Hier versuchten sie offenbar, mit der Schwarzen Substanz Objekte des Standarduniversums der Natur des Mikrokosmos anzupassen. Die AMENSOON und ihre Besatzung waren somit verkleinert worden. (Dunkelstern 5)

Nach der Vernichtung der Kuppel veränderte sich die Umwelt dramatisch, die Bäume und die Lebewesen schrumpften rapide. Alles erlangte seine normale Größe wieder. (Dunkelstern 5)

Die AMENSOON verließ Sothin. Die Sonne des Planeten begann zu pulsieren und verwandelte sich in eine Supernova. Die AMENSOON rettete sich in den Hyperraum. (Dunkelstern 5)

Ein ungewöhnliches Manöver

Wieder einmal gellte der Alarm durch die AMENSOON. Die Positronik hatte die Schutzschirme auf höchste Leistung gefahren. Fünf knapp nebeneinander stehende Sterne waren übergangslos im Normalraum aufgetaucht. Strukturerschütterungen breiteten sich mit Überlichtgeschwindigkeit aus. Eine Schockwelle raste auf die AMENSOON zu. Für ein Ausweichmanöver war es bereits zu spät. Kythara steuerte ihr Schiff mit voller Beschleunigung auf die Strukturerschütterung zu. Die AMENSOON durchstieß die Schockwelle frontal und wechselte in den Hyperraum. Lediglich geringfügige Schäden belegten die Richtigkeit des Handels der Varganin. (Dunkelstern 6)

Im Ortungsschatten einer namenlosen Sonne, 2400 Lichtjahre von Sothin entfernt, analysierten Atlan, Kythara, Kalarthras und Gorgh-12 das abrupte Auftauchen der fünf Sonnen, die den Varganen als Venad bekannt waren. (Dunkelstern 6)

Schwarze Materie

Atlan und seine Mitstreiter überlegten, wie sie verhindern konnten, dass die Lordrichter die Schwarze Materie als Waffe nutzen konnten. In diesem Zusammenhang erinnerte sich Kalarthras an Haitogallakin, einen varganischen Forscher, der vor ewigen Zeiten versuchte, von Dwingeloo aus ein Tor zur Rückkehr in den Mikrokosmos zu öffnen. Obwohl Kalarthras über den Fortgang von Haitogallakins Forschungen nichts wusste, glaubte Atlan, dass die Varganenstation am Dunkelstern und die dort entstehende schwarze Materie ein Ergebnis der Experimente des Varganenforschers sein könnte. Die Lordrichter versuchten nun offensichtlich, Haitogallakins Werk zu Ende zu führen und Zugang zum Mikrokosmos zu erlangen und außerdem die schwarze Materie zu kontrollieren und als Waffe zu nutzen. Kalarthras bestand darauf, nach Cramar zu fliegen, wo er einst unter den genetisch konditionierten, friedliebenden Varganenabkömmlingen seine glücklichste Zeit verbracht hatte und sogar eigene Nachkommen gezeugt hatte. Dort hoffte er, seinem merkwürdigen Leiden auf die Spur zu kommen, durch das er mittlerweile fast schwarz geworden war. (Dunkelstern 6)

Planet der Beamten

Die AMENSOON näherte sich dem Dagg'tzo-System. Kalarthras gab einige Details über den Planeten Cramar und dessen Bewohner, die Kalaro'on preis. Beim Anflug auf Camar wurde der AMENSOON lakonisch Landegenehmigung erteilt. Kythara äußerte die Vermutung, dass in dem angeblichen Paradies so einiges nicht stimmen konnte. Kalarthras schloss sich der Meinung der Varganin an. Die AMENSOON landete auf dem Raumhafen Adlorm. Kythara blieb an Bord zurück, während Atlan, Kalarthras und Gorgh-12 die AMENSOON verließen. Ihnen trat Fisker entgegen. Das Gespräch mit dem Kalaro'on vermittelte eine oberflächliche Betrachtung der Verhältnisse auf Cramar. Gorgh-12 und Atlan sahen keinen Grund mehr, weiter auf dieser Welt zu verweilen, da Hilfe für Kalarthras' Problem nicht zu erwarten war. Ihrer Ansicht nach, musste die AMENSOON ständig in Bewegung bleiben, um eine Ortung durch die Garbyor zu vermeiden, die den Varganen aufspüren konnten. Atlan gestand Kalarthras jedoch ein wenig Spielraum zu, da die im Orbit ausgesetzten Beobachtungssonden die Annährung gegnerischer Flottenverbände melden würden. Die drei Gefährten wollten den Obersten Noturierten aufsuchen. Fisker erhielt einen varganischen Anzug und begleitete Atlan, Kalarthras und Gorgh-12 nach Cramalvet. Mit der WUNDERBAR setzten sie auf die Insel Coraak über. Kalarthras, ebenso enttäuscht über den Zustand der Stadt auf der Insel wie Fisker, lief auf das Zentrum zu, dort wo eigentlich der Palast stehen sollte. Atlan, Gorgh-12 und Fisker folgten ihm. Kalarthras ging auf die Vorderfront des Gebäudes zu und verschwand von einem Augenblick zum anderen. Als sich Atlan, Fisker und Gorgh-12 der Front näherten, bildete sich ein Tor mit weißen Rändern. Die drei Gefährten gingen durch das Tor und erblickten den eigentlichen Palast der Reinsten Ordnung. F-Valmir begrüßte die Ankömmlinge und brachte Atlan und Fisker zum Obersten Noturierten. Gorgh-12 blieb bei Kalarthras zurück, der versuchte, sich mit bloßen Fingern durch die Gesteinsreste zu wühlen. Was er suchte, war den Begleitern des Varganen nicht ganz klar. Plötzlich aktiv werdende Zaqoor nahmen Gorgh-12 und Kalarthras unter Feuer. Der Vargane ließ in Atlans Gedanken Bilder der angreifenden Zaqoor erscheinen, die der Arkonide und Fisker unter Feuer nahmen und einen nach dem anderen ausschalteten. Kalarthras hatte endlich den Zugang zu seiner persönlichen Station unter dem Palast gefunden und freigelegt. Ein Transmitter brachte sie in die eigentliche Station – eine Tiefschlafanlage im Inneren der Insel Syvir. Per Gedankenübertragung informierte Kalarthras Kythara und forderte sie auf, die Gruppe abzuholen. (Dunkelstern 6)

Rückkehr auf die AMENSOON

Während sich Kythara mit kleineren Einheiten der Zaqoor, die nur für den Atmosphärenflug geeignet waren, und einigen bodengebundenen Verteidigungsstellungen herumschlug, meldeten die Beobachtungssonden im Orbit die Ankunft von 17 Kampfraumschiffen. Kalarthras, der erkannt hatte, dass die Konditionierung der Kalaro'on sie in ihrer Entwicklung behindert hatte, händigte Fisker mehrere Kristalle aus und ernannte ihn zu seinem Stellvertreter auf Syvir. Gleichzeitig beauftragte er ihn, den Widerstand der Kalaro'on zu lenken. (Dunkelstern 6)

Die Kristalle enthielten Informationen über eine Tausendschaft einsatzbereiter Varg-Kugelroboter. Eine Hypnoschulung würde Fisker in die Lage versetzen, alles zu verstehen. Im Transmitter materialisierte Flink, die von Kythara hierher abgestrahlt worden war. Atlan, Kalarthras und Gorgh-12 sprangen an Bord der AMENSOON. (Dunkelstern 6)

Auf der Flucht

Mit ständigen Kurswechseln, Linearetappen, Transitionen oder Hyperraumflügen versuchte die AMENSOON den Golfballraumern der Zaqoor zu entkommen. Doch die 17 Schiffe ließen sich nicht abschütteln. Immer wieder schafften es die Einheiten der Lordrichter, Atlan und seine Freunde aufzuspüren. Kalarthras glaubte, dass er selbst die Ursache dafür war, dass es den Gegnern immer wieder gelang, den Varganen-Raumer zu orten. Kythara lehnte seinen Vorschlag, von Bord zu gehen jedoch kategorisch ab. (Dunkelstern 7)

Die Zaqoor gaben nicht auf. Auch das Ausschleusen der vier Oktaederbeiboote am 1. Juli 1225 NGZ, die virtuell auf die Größe der AMENSOON aufgebläht wurden, und gemeinsam einen Raumer der Zaqoor mit Schockimpulsstrahlern angriffen, schuf keine Erleichterung, ebenso wenig der Einsatz der Gravo-Zyk-Werfer. Im Bereich eines Raum-Zeit-Bebens zündete Kythara eine Fusionsbombe, die nach der Detonation Partikel von Varganstahl hinterließ. Eine gleichzeitige Transition brachte die AMENSOON aus dem Bebengebiet. Für die Zaqoor erweckte dies den Anschein, als wäre die AMENSOON vom Beben zerrissen worden und explodiert. (Dunkelstern 7)

Freund oder Feind

Im System Criil wurden Kythara, Kalarthras, Gorgh-12 und Atlan Zeugen eines Angriffs von Hornschiffen auf den ersten Planeten. Millionen Bewohner dieser Welt wurden getötet. Atlan entschloss sich einzugreifen und nahm Kontakt mit den Angreifern auf. Diese stellten sich als Togronen vor, ließen jedoch nicht mit sich verhandeln. Atlan erkannte, dass er eines dieser fremdartigen Wesen bereits in der Station der Lordrichter gesehen hatte. Plötzlich materialisierten acht Golfballraumer und eröffneten das Feuer auf die AMENSOON. Etwa eine Million Marschflugkörper mit Impuls- und Mini-Transitionstriebwerken rasten auf den Varganenraumer zu. Die drei Togronenraumer wurden von vier Golfballschiffen angegriffen. Eines der Hornschiffe explodierte. Die Marschflugkörper explodierten in den Schutzschirmen der AMENSOON. Just in dem Moment, in dem Kythara versuchte, den freien Raum zu erreichen, rematerialisierten sechs Hornraumer und eröffneten sofort das Feuer. Zum Glück für die AMENSOON galt der Angriff der Togronen den Zaqoor. Notwendige Ausweichmanöver und Treffer, die von den Schirmen aufgefangen wurden, verhinderten immer wieder den Eintritt der AMENSOON in den Hyper- oder Linearraum. Der intensive Beschuss forderte seinen Tribut. Drei Masse-Energie-Konverter fielen aus, wodurch auch die Gravo-Zyks ihren Dienst einstellten. Die Schutzschirmkapazität fiel auf 75 Prozent. Noch dazu schlug die Ortung an und meldete die Ankunft eines Raumschiffes unmittelbar neben der AMENSOON – ein varganischer Großraumer. Ein Togronenschiff und vier Golfballraumer explodierten. Die beiden verbliebenen Garbyor-Schiffe suchten ihr Heil in der Flucht. Doch die von dem Großraumer abgefeuerten Schockimpulsbündel holten sie ein und brachten die paratronähnlichen Schutzschirme zum Kollabieren. Die Gravo-Zyklon-Projektoren beendeten die Existenz der Schiffe. Kalarthras versuchte Funkverbindung aufzunehmen, was ihm aber nicht gelang. Der Unbekannte wendete sich nun der Auseinandersetzung zwischen den Hornschiffen und den beiden Golfballraumern zu. Skrupellos wurden alle Raumschiffe zerstört. Die AMENSOON fing lediglich Koordinaten auf, dann nahm der Großoktaeder Fahrt auf und ging in den Hyperraum. (Dunkelstern 7)

Ein alter Freund?

Die Besatzung der AMENSOON entschloss sich, trotz großer Bedenken von Gorgh und Atlan, zu einem Rendezvous mit dem mysteriösen Schiff zu fliegen, in dem Kalarthras das ehemalige Flaggschiff der varganischen Expedition nach Dwingeloo erkannt zu haben glaubte, die GANTA. Bei den übermittelten Koordinaten angekommen, wartete der Großraumer im Orbit um eine Sonne, einen schwachen Hyperstrahler, dessen Emissionen dennoch Tastimpulse breitbandig behinderten. Die Besatzung der AMENSOON wurde vom Kommandanten des Schiffes, Veschnaron, begrüßt und an Bord gebeten. Veschnaron war noch immer der Flottenkommandeur der varganischen Gantatryn-Expedition, da er niemals seines Amtes enthoben worden war, und war in jener fernen Zeit der beste Freund Kalarthras' gewesen. Nun jedoch erkannte er diesen nur mit einiger Mühe wieder. Er erklärte, dass er mit der GANTA, seinem Schiff, erst vor kurzer Zeit aufgrund dunkler Vorahnungen nach Dwingeloo zurückgekehrt war. Veschnaron berichtete, dass es das Ziel des varganischen Wissenschaftlers Haitogallakin gewesen wäre, jederzeit und beidseitig passierbare Übergänge zum Mikrokosmos zu schaffen. Für die dazu errichteten Forschungsstationen interessierten sich nun die Lordrichter, von denen Veschnaron glaubte, sie wollten in den Mikrokosmos eindringen um von dort aus irgendetwas zu initiieren. Was das war und welche Ziele die Lordrichter damit verfolgten, wusste auch er nicht. Veschnaron weihte Atlan und seine Freunde in seinen Plan ein, zu der Welt Galadat zu fliegen, wo er wichtige Daten Haitogallakins vermutete, von denen er sich Hinweise auf eine Schwachstelle der Lordrichter erhoffte. (Dunkelstern 7)

Stützpunkt der Varganen

Die GANTA landete mit der AMENSOON im Schlepp nahe dem Ufer des Sees Chingar auf Galadat. Kythara und Atlan kehrten per Transmitter auf die AMENSOON zurück, die abgekoppelt wurde. Kalarthras, Atlan und Veschnaron flogen zum etwa 20 Kilometer entfernten Eingang zum Stützpunkt Cabjarl. Sie drangen in die Halle des Willkommens vor. Veschnaron legte einige Eile zu Tage, um über einen geheimen Eingang in den Stützpunkt vorzustoßen. Etwaige, von Atlan vermutete Fallensysteme, meinte Veschnaron nicht vorzufinden. Ein Transportfeld brachte sie in die Halle des Willkommens. Von dort hatte Veschnaron bisher vergeblich versucht, weiter in den Stützpunkt vorzudringen. Die Transmitter der Halle hatten ihn immer wieder an den Ausgangspunkt an der Oberfläche zurückbefördert. Auch jetzt verließen Atlan, Kalarthras und Veschnaron auf diesem Weg die Halle und flogen zu den Schiffen zurück. Nach einer Ruhepause sollte ein neuer Vorstoß folgen. (Dunkelstern 7)

Wachsendes Misstrauen

Gegenüber Kythara und Gorgh-12 bestätigte nun auch Kalarthras, dass er große Zweifel an Veschnaron hegt. Mithilfe von Überrang-Befehlen, die Kalarthras noch aus seiner Zeit als Expeditionsleiter kannte, drangen Atlan, Kalarthras und Kythara ähnlich dem Harun-al-Rashid-Verfahren in die GANTA ein. Die Hauptpositronik zeichnete nichts auf und meldete auch nichts weiter, sie teilte im Gegenteil den Eindringlingen den Aufenthaltsort Veschnarons mit. Aus einer Subzentrale im Bereich der Überlichttriebwerke erhielt Kythara Zugriff auf die Logbücher des Schiffes. Die Varganin ließ alle Spuren ihrer Anwesenheit entfernen. Nach der Rückkehr auf die AMENSOON mittels Transmitter, löschte sie auch dessen Transportdaten. (Dunkelstern 7)

Kythara und Kalarthras nahmen sich die Logbucheinträge vor. Nur zwei Datensätze waren interessant. Der erste beinhaltete Rafferfunksprüche Veschnarons an die Golfballraumer der Zaqoor während des Gefechtes. Der Inhalt war nicht eruierbar, wohl aber, dass die Zaqoor den Erhalt bestätigt hatten. Im zweiten Datensatz wurde festgehalten, dass die Lordrichter von Garb am Projekt Durchbruch arbeiteten. Veschnaron war über Aktivitäten bestens unterrichtet. Auch war ein Bericht über die erfolgreiche Verkleinerung und Rückvergrößerung der Venad-Sternengruppe vorhanden. Atlan warf noch ein, dass es seltsam anmutete, dass sie von den Garbyor in Ruhe gelassen wurden, seit sie mit der GANTA zusammengetroffen waren. (Dunkelstern 7)

Kythara und Veschnaron flogen mit der NATAS in den Stützpunkt Cabjarl. Kalarthras und Gorgh-12 blieben an Bord der AMENSOON. (Dunkelstern 7)

Quellen

Lordrichter 1, Lordrichter 11, Dunkelstern 1, Dunkelstern 3, Dunkelstern 4, Dunkelstern 5, Dunkelstern 6, Dunkelstern 7, Dunkelstern 11